im Wesentlichen nur unbedarfte Reiche schröpfen, die sich mangels Wissen nicht zutrauen, ihr Geld in eigener Regie anzulegen. Robin Hoods sind sie deshalb natürlich nicht, denn sie vereinnahmen die üppigen Fonds-Gebühren. Ihre Performance ist (nach Gebühren) fast immer schlechter als die eines großen Index. Deshalb würden "unbedarfte Reiche" besser fahren, wenn sie ihr Geld statt in Erhardt-Fonds in ein passives DAX-ETF stecken, das kaum Gebühren kostet und auch Dividenden bringt.
Meine Kritik bezieht sich vor allem darauf, wie Ehrhardt in Focus generell bullishe Aussagen zum Aktienmarkt macht, die nur Leuten wie ihm helfen. Investoren sind höchstwahrscheinlich wesentlich besser bedient, wenn sie in Anbetracht der herannahenden Rezession in Cash auf deutlich tiefere Einstiegskurse warten. Diese Empfehlung gibt Ehrhardt aber gerade nicht - obwohl es die vernünftigste ist - eben weil er wegen der Provisionen das Geld der Kunden JETZT SCHON schon haben will. Für die Kunden bedeutet dies freilich, dass ihr bei Erhardt angelegtes Vermögen mit den Indizes absacken wird. Das nenne ich Verarschung. |