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Keine Geschäfte mehr mit Goldman Sachs

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neuester Beitrag: 26.01.18 18:26
eröffnet am: 15.02.10 22:36 von: Libuda Anzahl Beiträge: 394
neuester Beitrag: 26.01.18 18:26 von: Libuda Leser gesamt: 28628
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15.02.10 22:36
56

51302 Postings, 5531 Tage LibudaKeine Geschäfte mehr mit Goldman Sachs

kann meines Erachtens nur die Schlussfolgerung für die Länder der Eurozone sein - und mit den anderen Banken auch, die an diesen elenden unsoliden Schweinereien beteiligt waren.

Meines Erachtens sollten der Chief Operating Officer Gary D. Cohn von Goldman Sachs bei seiner Einreise in einer Euroland-Staat sofort festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt werden. Und alle Euro-Länder sollten ihren staatlichen Orgnisatonen untersagen, in Zukunft irgendwelche Geschäfte mit Goldman Sachs und anderen Banken zu tätigen, die dabei geholfen haben, die Länder der Währungsunion zu bescheissen, wenn das folgende tatsächlich zutrittf, was man im Aktionär lesen kann:

"Noch im November habe dann ein Team von Goldman Sachs rund um Chief Operating Officer Gary D. Cohn in Athen daran gearbeitet, die Notlage der Griechen weiter zu verschleiern und dafür ein Paket aus Finanzinstrumenten vorgeschlagen, die die Verluste aus dem griechischen Gesundheitssystem weit in die Zukunft verschoben hätten. "Das ist so, als ob verschuldete Hausbesitzer einen zweiten Kredit aufnehmen, um die Kreditkartenschulden zu begleichen", schreibt das Blatt. Die griechische Regierung habe aber abgelehnt. Die Banken wollten gegenüber der Zeitung keine Stellungsnahme abgeben."  

15.02.10 22:42
3

51302 Postings, 5531 Tage LibudaFinancial Times Deutschland bringt auf den Punkt

15.02.10 23:14

51302 Postings, 5531 Tage LibudaAber auch hier hatte uns das der Chefökonom

von FTD, dessen Name man hier nicht nennen darf, sonst wird das Posting wegen eines Bäckermeisters, der sich im Aktiengeschäft versucht, nicht angenommen, schon genauer erklärt:

http://www.ftd.de/politik/international/...-die-anstalt/50073056.html  

15.02.10 23:41
2

51302 Postings, 5531 Tage LibudaNocheinmal zu Posting 2

Wie der Autor des Artikel 2 vertrete ich, wie Ihr vielleicht aus früheren Posting wisst, die Meinung, dass CDS vom Prinzip her eine gute Sache sind, weil sie Risiken besser verteilen helfen, allerdings nicht, wenn sie von kriminellen Bängstern pervertiert werden. Eigentlich liegt jetzt schon Marktmanipulation hoch 99 vor, aber wenn es denn unbedingt sein muss, kann man das auch schriftlich in Regeln fixieren und mehr Transparenz und Verbote bestimmter CDS-Operationen, die eigentlich selbstverständlich sind, konkret festschreiben:

"CDS sind nicht grundsätzlich schlecht, sie entlasten die Bilanzen von Finanzinstituten, die Anleihen etwa von Staaten erworben haben, und verteilen das Ausfallrisiko auf andere Investoren. Problematisch wird es jedoch, wenn sie losgelöst von den Anleihen gehandelt werden. Die Selbstregulierung des Marktes versagt hier offensichtlich. Sie kann auch gar nicht funktionieren. Denn dafür wäre mehr Transparenz nötig: Wie viele werden an einem Tag umgesetzt, wer handelt mit ihnen, dienen die Verkäufe zur Absicherung von Anleihen oder der Kurstreiberei - auch für Händler ist das auf diesem engen Markt oft undurchschaubar. Zugleich ist das Geschäft verlockend. Spekulationen mit CDS erfordern - anders als direkt mit Anleihen - wenig Kapital, zugleich scheinen satte Gewinne bei niedrigem Risiko möglich. So lässt sich mit geringen Mitteln eine ungeheure Hebelwirkung entfalten."  

15.02.10 23:44
1

51302 Postings, 5531 Tage LibudaNoch wichtiger ist allerdings das

Verbot bestimmter Geschäfte:

"Es ist daher nötig, den Handel von Credit Default Swaps zu verbieten, wenn hinter den Transaktionen nicht Akteure stehen, die tatsächlich Anleihen besitzen oder echte Verbindlichkeiten absichern wollen. Die USA und Europa arbeiten zwar bereits an einer Reform des Derivatehandels. Große Fortschritte haben sie aber auch nicht gemacht, die EU-Kommission will erst im Laufe des Jahres überhaupt einen Vorschlag vorlegen. Dabei liegt es im Interesse der EU, das CDS-Risiko bei Staatsanleihen so schnell wie möglich einzudämmen. Die nächsten Ziele der Spekulanten könnten schon bald Euro-Länder wie Spanien oder Portugal sein."  

16.02.10 00:06
2

51302 Postings, 5531 Tage LibudaNoch einmal: Keine Geschäfte mit Verbrechern

und Gesetzesbrechern. Der Finanzexperte der CDU/CSU Michael Meister führte dazu aus:

"Michael Meister, Finanzexperte der CDU/CSU im Bundestag, forderte eine Veröffentlichungspflicht für Devisenswaps mit Euro-Staaten. Goldman habe wenn auch nicht zwangsläufig das Recht, so doch den Geist der europäischen Verträge gebrochen."

Wichtig ist, dass jedes schnellstens Taten folgen: Werft Goldman Sachs sofort aus allen Begebungskonsortionen für staatliche Anleihen in Euroland raus und verbietet allen staatlichen Stellen und Banken mit staatlichen Beteiligungen Geschäfte mit Goldman Sachs und anderen Helfershelfern der griechischen Betrüger.  

16.02.10 00:09
1

5633 Postings, 4010 Tage fuerza_hercuelahey Libuda - mal nen bisser´l Freude für dich !


Hey, cool Man !
Moderation
Moderator: nb
Zeitpunkt: 10.06.12 11:24
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar: Erotischer Inhalt

 

-----------
" Was interessiert mich der Bullshit, den ich gestern vom Stapel gelassen habe. Gestern war gestern und heute ist heute". Meine Postings sind somit keine Handelsaufforderung !

16.02.10 10:13
5

51302 Postings, 5531 Tage LibudaBängsterjustiz

Wenn Ihr Euch erinnert, wurde damals ein gewisser Nick Leason (oder so ähnlich), der seine Bank in Singapur angeblich beschissen hatte, weil er zuviel Terminkontrakte für seine Bank gekauft hatte, in Frankfurt am Flughafen verhaftet - hier machte sich der Staat zum Büttel der Bängster.

Wenn aber die Bängster Lieschen Müller, Joe Sixpack und uns alle bescheissen, bekommt man keinen Knast, sondern Boni, die wir aus unseren Steuermitteln auch noch finanzieren.  

16.02.10 18:11

51302 Postings, 5531 Tage LibudaDer Autor des nachstehenden Artikels teilt

die Meinung von Libuda:

http://www.faz.net/s/...74BF30AA2EA8F99511~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

Er (oder sein Übersetzer) unterscheiden sich nur in einem Punkt. Libuda schreibt Bängster mit "g", während der Autor (Übersetzter) Bänkster schreibt, also ein "k" verwendet. Libuda ist aber der Auffassung, dass seine Schreibweise richtig ist, da die Bängster dem Gängster näherstehen als dem Bänker, was eine Schreibweise des Wortes "Bängster" mit "g" nahelegt.  

16.02.10 18:20
1

4027 Postings, 4004 Tage deadlinewenn ich mich recht erinnere

hat die Landesregierung BW die Wasserversorgung für den Stuttgarterraum an die Amis vertickt um es dann wieder teuer einzukaufen.

Noch Fragen  

Da gehören noch viel mehr in den Knast  

16.02.10 18:34
1

4027 Postings, 4004 Tage deadlinehier die Einzelheiten

Der Stadt Stuttgart drohen möglicherweise Verluste aus alten CBL-Geschäften:

Kommunen, die über das "Cross-Border-Leasing" (CBL) ihre U-Bahnen, Kläranlagen, oder Kanalnetze an US-Investoren verkauft und zurückgeleast haben, leiden unter der amerikanischen Finanzmarktkrise.
"Die Krise kann sich auf alle CBL-Geschäfte auswirken", sagte Winfried Fuest vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln der Frankfurter Rundschau.
Städte könnten für strauchelnde Banken und auch Versicherer bürgen müssen, die an dem Geschäft beteiligt sind. Bestehende Sicherheiten nützten nichts, wenn der Bürgende insolvent werde. "Welche Summen auf die Städte zukommen, kann heute niemand abschätzen", so der Volkswirt. Die Verträge seien zu undurchsichtig für eine genaue Prognose.  

16.02.10 18:34
2

4027 Postings, 4004 Tage deadlineunglaublich

Die LW hatte ihr gesamtes Leitungsnetz und alle Wasserwerke für 24,68 Millionen Euro Netto-Barwertvorteil (einmalige Zahlung) auf 99 Jahre an einen US-Trust verkauft und zurückgemietet.


Das ist ein einmaliger Betrag von 2,35 Euro pro Einwohner in BW für die Dauer von 99 Jahren!

Eigentümer der LW sind die EnBW zu 33% sowie 109 Städte, Gemeinden und Verbände.

Die BWV hatte ihr gesamtes Leitungsnetz und alle Wasserwerke für
34,68 Millionen Euro Netto Barwertvorteil auf 99 Jahre an einen US-Trust verkauft und zurückgemietet.


Anmerkung: Das ist ein einmaliger Betrag von 3,31 Euro pro Einwohner in BW für die Dauer von 99 Jahren!

Eigentümer der BWV sind die EnBW zu 33,3% sowie 180 Städte, Gemeinden und Verbände.  

16.02.10 18:40
1

25551 Postings, 6852 Tage Depothalbiererzu 12: ja nu, was willste machen, sachwerte auf

pump kaufen, ist derzeit der renner.

lebensversicherungen und den ganzen anderen finanzschrott wech und mal ne schöne alte s-klasse jekauft.

dat hat wenigstens bestand.

und goldmann säx wird noch ewig leben, denn die größten betrüger machen es immer am längsten...
-----------
gott, vergib uns unsere schuld, unsere gläubiger weigern sich!

jetzt erst recht!! CO2 und spaß dabei !!

"politiker sind nicht an weisungen gebunden, wohl aber an überweisungen"

16.02.10 22:26

51302 Postings, 5531 Tage LibudaWarum die Kurse heute gestiegen sind

darauf gibt es meines Erachtens eine ganz simple Antwort: Inzwischen vertrauen die Anleger darauf, dass Goldman Sachs und andere bei ihren die Märkte aufschaukelnden Spekulationsspielchen, die den Wohlstand der Bürger aller Länder weltweit reduzieren, gestoppt werden.

Aber die Bürger dieser Welt sollten aufpassen, denn die Bängster sind Weltmeister im Bestechen, Bescheissen, Manipulieren, Nachtreten, Drohen und noch sehr viel schlimmeren Disziplinen. Deshalb sollte die Bürger am Ball bleiben - die müssen sich nur die schlimmen Figuren ansehen, die an die Spitzen der Bängsterorganisationen gespült worden sind. Das sagt eigentlich alles aus.

Besonders gefährlich sind sie nämlich im Nachtreten. Wenn man diesen Bubies umgeht, muss man nicht nur Schienbeinschützer vorne tragen, sondern auch hinten an den Waden.  

16.02.10 22:30
2

10121 Postings, 4187 Tage musicus1meine güte, diese aufgeregtheit.......

ob die auch zum ziel führt?????????????  

18.02.10 08:58
1

51302 Postings, 5531 Tage LibudaSchmeißfliege Draghi sofort schmeißen

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...nd-krise;2531821

Wenn diese Schmeißfliege schon ihrem  Antritt nicht den Anstand hatte, nicht anzutreten, könnte sie jetzt noch etwas retten, wenn sie so schnell wie möglich selbst zurücktritt.

Zudem sollte die Regierungen und Notenbanken weltweit über eine "Goldman Sachs-Pause" bis 2025 bei der Besetzung von Positionen nachdenken.  

18.02.10 09:10
1

51302 Postings, 5531 Tage LibudaBesonders gravierend ist

dass der Draghi nicht nur die Frechheit besaß, sich in Italien zu bewerben, sondern sogar jetzt ausgerechnet auch noch LZB-Präsident werden will. Das wäre so ähnlich als ob der Dieter Bohlen Papst werden wollte.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/...in-Erklaerungsnot-article734664.html  

20.02.10 21:02
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51302 Postings, 5531 Tage LibudaKreditderivate ja, aber Reglementierung auch

http://www.faz.net/s/...7A9B4E8E99B0DA384E~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Vom Prinzip her ist die Streuung von Risiken über Kreditderivate zu begrußen, wenn damit nicht das Gegenteil erreicht wird. Und das lässt sich relativ leicht regeln - das einzige was dagegen steht sind die Interessen einiger weniger großer Investmentbanken und Hedgefunds, die an diesem das Wachstum schädigenden Geschäft verdienen.

Regel 1: Wer keine Anleihe oder einen Kredit hält, darf sich auch nicht gegen dessen Ausfall versichern. Wir haben hier ein ähnliches Problem wie beim nackten Shorten - da man nicht durch die Höhe der Kredite und Anleihe beschränkt ist, gibt es keinen quantitativen Grenzen.

Regel 2: Wer Versicherungen anbietet, solltet genau kontrolliert werden. Entgegen dem naiven Schreiber im Zeitungsartikel, werden durchaus auch heute schon die Deckungsmassen kontrolliert. Aber diese Deckungsmassen sollten hohere Reserven enthalten, damit ein Ausfall unwahrscheinlich wird, wodurch auch eine indirekte Subventionierung durch den Steuerzahler vermieden wird.

Regel 3: Die Käufer und Verkäufer von CDS sind in einem Zentralregister im Internet für alle ersichtlich.  

20.02.10 22:34
3

9459 Postings, 4318 Tage KlappmesserGoldman Sucks hat die Liberalisierung

der Finanzmärkte mit perfiden Mitteln schonungslos ausgenutzt. Das geht los mit völlig schwachsinnigen
Pushs im Börsenbereich und endet mit schleimigen Staatsdeals. Wer mit diesen Knastbrüdern
en Geschäft abschließt hat schon verloren. Früher hätte man ihnen die Rübe gekürzt...
-----------
Where do elephants fly,
when you make an Arschtritt try ?

21.02.10 11:15
2

51302 Postings, 5531 Tage LibudaGut gepoltert Angela Merkel

In der Wirtschaftswoche von dieser Woche kann man lesen:

Die Wut darüber ist so groß, dass auch Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Politischen Aschermittwoch im vorpommerischen Demmin darüber wetterte: "Es ist eine Schande, wenn sich bewahrheiten sollte, dass Banken, die uns schon an den Abgrund gebracht haben, auch noch beim Fälschen der Statistiken in Griechenland mit dabei waren."

Meines Erachtens ist es sogar noch schlimmer: Vermutlich konnten Sie sich aum CDS-Markt als Insider auch noch besser positionieren.

Deshalb wiederhole ich noch einmal meine Forderung 3 aus meinem vorletzten Posting: Alle Käufer und Verkäufer von CDS müssen in einem Zentralregister im Internet für jedermann/frau ersichtlich sein. Denn zur Marktwirtschaft gehört nun einmal Transparenz. Einer der schlimmsten Sündenfalle, der nicht geahndet wurde, hat hier organisierte Kriminalität zwischen einer Handvoll großer Investmentbanken zum Normalfall werden lassen. Und zwar meine ich den Fall von vor einigen Jahren, als Händler der Londoner Niederlassung der City-Bank eine Handelsplattform durch Manipulttion lynchten, weil sie zuviel Tranparenz beim Handel mit Staatsanleihen herstellte und damit die Spannen der Händler reduzier. Statt 30 Jahre Knast, geschah denen nichts, sondern sie bekamen dafür 30 Millionen Boni, die kurze Zeit später die amerikanischen und britischen Steuerzahler zahlen mussten. Es wird Zeit, dass mit dieser Bandenkriminalität unter den Investmentbängstern, die Transparenz vernichten und asymetrische Informationsstrukturen herstellen, endlich aufgeräumt wird.  

21.02.10 21:48
1

51302 Postings, 5531 Tage LibudaÜber die Arroganz parisitärer Schmeißfliegen

Schier unglaublich ist, dass sich von denen keiner Gedanken macht, warum Lieschen Müller und Joe Sixpack von ihnen die Nase voll haben - die haben nämlich mit ihren Steuern die Boni für die Bängster bezahlt. Offensichtlich stellen sie sich auch überhaupt nicht die Frage, ob ihre Arbeit Sinn macht und zur Wohlstandsteigerung beiträgt oder ihr Wirken den Wohlstand von Lieschen Müller und Joe Sixpack vernichtet, wie wir das in den letzten 10 Jahren erlebt haben. Viele Dinge, die diese Bängster treiben, sind parisitär und kein Mensch braucht sie und es ist ein Skandal, dass gekaufte Regierungen weltweit diese Schmeißfliegen so lange toleriert haben. Wenn man mit ihnen so umgeht, wie das mit unnützen Schmeißfliegen üblich ist, erübrigt sich das Thema Schweiz eh - es sei denn, sie wollen der Heidi auf der Alm beim Ziegenmelken helfen. Aber das bekommen sie vermutlich nicht hin, denn zum Verrichten von nützlichen Arbeiten sind die meisten wohl zu blöd.


http://www.welt.de/finanzen/article6491564/...voll-von-der-Hetze.html  

22.02.10 12:22
1

51302 Postings, 5531 Tage LibudaEs ist ein Skandal, dass man Geheimdienste

benötigte, um das Mauscheln der kriminellen Bängster zu ergründen:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...tere-krisenlaender-an;2533827

Dabei gehört Transparenze zur Marktwirtschaft wie das Salz zur Suppe. Es wird Zeit, dass die kriminellen Methoden unterbunden werden, durch die die Bängster asymmetrische Informationsstrukturen schaffen und dann auch noch in Zeitungen mit dem Spruch werben: "Leistung lohnt sich". Selbst erfolgreiche Bankräuber sind nicht so unverschämt.  

22.02.10 12:31

51302 Postings, 5531 Tage LibudaSo etwas kann und darf nicht sein

was man im Artikel im letzten Posting lesen kann. Und das Schlimmste daran ist, man hat in den letzten Jahren daran noch nichts geändert. Wichtig ist daher, dass man in Regierungspositionen kein Personal von Bängsterbanken mehr übernimmt und sich nicht von dem Dünnpfiff mit dem Sachverstand blenden lässt.

Denn schon ein ausgeschlafener Bank-Azubi im dritten Lehrjahr schafft es innerhalb von zwei Stunden folgendes zu fixieren:

Regel 1: Wer keine Anleihe oder einen Kredit hält, darf sich auch nicht gegen deren Ausfall versichern. Wir haben hier ein ähnliches Problem wie beim nackten Shorten - da man nicht durch die Höhe der Kredite und Anleihe beschränkt ist, gibt es keinen quantitativen Grenzen.

Regel 2: Wer Versicherungen anbietet, solltet genau kontrolliert werden. Entgegen naiven Schreiberlingen in den Zeitungsartikel, werden durchaus auch heute schon die Deckungsmassen kontrolliert. Aber diese Deckungsmassen sollten hohere Reserven enthalten, damit ein Ausfall unwahrscheinlich wird, wodurch auch eine indirekte Subventionierung durch den Steuerzahler vermieden wird.

Regel 3: Die Käufer und Verkäufer von CDS sind in einem Zentralregister im Internet für alle ersichtlich.  

22.02.10 22:40

51302 Postings, 5531 Tage LibudaKapiert einer von Euch

dass man es auch nach zwei Jahren noch nicht geschafft hat, den Kauf von CDS zu verbieten, wenn man nichts zum Absichern hat?

Daher müsst Ihr auch noch in #22 lesen: "Kritiker monieren, dass das Geschäft immer mehr zum Spielball von Spekulanten wird. Außerdem sei der Markt so intransparent, dass große Spieler die Preise manipulieren könnten. Das gilt besonders für Investoren, die CDS kaufen, ohne die Anleihe zu besitzen, gegen deren Ausfall das Papier absichert. Für sie geht die Wette auf, wenn die Versicherungsprämien steigen und sie ihre CDS teurer weiterverkaufen können."

Das Allertollste daran ist, dass die bestimmte Spieler dabei Gewinne kassieren, die die Verlierer nicht bezahlen, sondern die Steuerzahler. So hat sich z.B. die AIG beim amerikanischen Steuerzahler hunderte von Milliarden geholt und damit der Goldman Sachs und der Deutschen Bank Wettgewinne ausbezahlt. Wenn Ihr das nächste Mal beim Pokern verliert und Euer Gegenüber kann nicht zahlen, wendet Euch an den Finanzminister und verweist darauf, dass vor dem Gesetz alle gleich sein sollten.

Ein Verbot des CDS-Erwerbs für alle diejenigen, die keine Anleihen und Kredite damit besichern, lässt sich noch vor Mitternacht konzipieren und kann schon um 24.00 in Kraft treten. Aber das hätte man auch schon in den vergangenen zwei Jahren jeden Tag so machen können. Es wird Zeit, dass Lieschen Müller, Joe Sixpack und wir uns die Politiker schnappen, die mit den Bängster kungeln, und einmal testen, ob sie auch Schienbeinschützer anhaben, und zwar vorne und auch hinten an den Waden. Hier ist mehr Krach und massiverer Protest erforderlich.  

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