Analyse der Liquiditätsgrade zu den HJ Geschäftsberichten des BVB
Die Deckungsgrade der Zahlungsverpflichtungen eines Unternehmens mit dessen flüssigen Kapital werden durch die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der Liquiditätsgrade beschrieben. Durch diese Liquiditätskennzahlen lässt sich abschätzen, ob eine Firma genügend, schnell verfügbare flüssige Mittel verfügt, um allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Auf Grundlage der Bilanz ermittelt man die Liquiditätsgrade um Auskunft zu erhalten, wie es um die Liquidität im Unternehmen steht. Um die Zahlungsfähigkeiten eines Unternehmens einschätzen zu können, sind diese Kennzahlen für ein internes wie auch externes Liquiditätsmanagement von großer Bedeutung. Die drei Liquiditätszahlen sind somit ein hauptsächlicher Indikator, um zu erkennen, ob ein Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten kann, und somit offene Verbindlichkeiten in Zukunft eventuell nicht mehr ausreichend bedient werden können. Die drei Liquiditätskennzahlen sind: Liquidität 1. Grades (Cash Ratio) Liquidität 2. Grades (Quick Ratio) Liquidität 3. Grades (Current Ratio)
Beginnen wir mit der Liquidität 1. Grades. Diese Kennzahl zeigt an, wie viel von den kurzfristigen Verbindlichkeiten mit den verfügbaren flüssigen Mitteln prozentual bezahlt werden können. Üblicherweise liegt der Richtwert dieser Kennzahl bei rund 20%.
Die Formel zur Berechnung der Liquidität 1. Grades lautet: Liquidität 1. Grades = flüssige Mittel : kurzfristige Verbindlichkeiten x 100 Ich habe ein Bild beigefügt, bei der die Kennzahl der Liquidität 1. Grades (Cash Ratio) jeweils zum Halbjahresbericht ab 10/11 bis 22/23 grafisch dargestellt wird. Die üblichen 20% für diesen Wert, konnten ab dem Halbjahr 17/18, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichtes, nicht mehr erreicht werden. Quelle der Daten: Die Halbjahresfinanzberichte von 10/11 bis 22/23
|