(Leider etwas verspätet, da mich jemand kurzfristig sperren ließ. (Nun denn, Kindergarten!)
Die Liquidität 2. Grades (Quick Ratio)
Bei der Liquidität 2. Grades (Quick Ratio) werden den kurzfristigen Verbindlichkeiten die Summe der verfügbaren Zahlungsmitteln und die kurzfristigen Forderungen entgegengesetzt. Dies bedeutet, dass die Liquidität 2. Grades Auskunft darüber gibt, ob die kurzfristigen Verbindlichkeiten mit den liquiden Mittel und den kurzfristigen Forderungen ausgeglichen werden können.
Die Formel zur Berechnung der Liquidität 2. Grades lautet:
(Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristiges Verbindlichkeiten x 100
Der Richtwert für den Liquiditätsgrad 2 liegt üblicherweise bei mindestens 100 Prozent. Das bedeutet, dass die Summe der liquiden Mittel und der kurzfristigen Forderungen genauso hoch sein sollte wie die Summe der kurzfristigen Verbindlichkeiten. Ich habe ein Bild beigefügt, bei der die Kennzahl der Liquidität 2. Grades (Quick Ratio) jeweils zum Halbjahresbericht ab 10/11 bis 22/23 grafisch dargestellt wird. Die üblichen 100% für diesen Wert, konnten ab dem Halbjahr 14/15, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichtes, nie mehr erreicht werden. Es ist jedoch zu beachten, dass die Liquiditätskennzahlen (1., 2. und 3. Grades) rein statische Größen sind, die nur zeitpunktbezogen aufgrund der Bilanz betrachtet werden sollten. Die Liquiditätskennzahlen geben daher keine Auskunft, ob die gestellten Forderungen auch eingetrieben werden können. Durch diese Kennzahlen sind keine Rückschlüsse auf die Ursachen zu hoher, ausreichender oder zu niedriger Liquidität zu ziehen. Quelle der Daten: die jeweiligen HJ Geschäftsfinanzberichte des BVB von 10/11 bis 22/23 Damit es für manchen Foristen nicht zu mühselig wird, die Zusammenhänge zu erkennen, möchte ich noch erwähnen, dass das erste Halbjahr aufgrund der WM in Katar deutlich (um 2 Spieltage) verkürzt war, und daher sämtliche Einnahmesäulen wahrscheinlich betroffen waren. |