Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag: 30.08.25 17:05
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 30880
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15.06.16 15:55
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18604 Postings, 7312 Tage Scansoft@valueseeker,

bzgl der technischen Details solltest du dich am besten an die IR wenden. Grundsätzlich sprach RS im Hintergrundgespräch davon, dass durch den Plattformprototypen im eigenen Haus in der Bestandsverwaltung die MA Zahl von 70 auf 20 reduziert werden konnte bei gleichzeitig steigenden Bestandsvolumen. Welche Schnittstellen etc. hierbei automaitsiert worden sind etc ist mir nicht bekannt.

Laut RS ist es zudem eine der großen Herausforderungen bei der Marktplatzierung der Plattform den Markt zu überzeugen nicht mehr über Lizenzen abzurechnen sondern nach Transaktionen auf der Plattform analog zu Europace. Wie bei der Versicherungsplattform die Transaktionen aussehen werden, weiß ich aber leider auch nicht.  
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

15.06.16 16:43
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376 Postings, 3588 Tage RagnarLothbrok@Valueseeker

Ich denke Hypoport möchte damit sowas wie ein Magnet sein. Bis jetzt sind viele Lösungen gescheitert, weil diese einfach immer Einzellösungen waren. Jeder Versicherer oder Vertrieb hat sich seine eigene Lösung gebaut mit dem all dem Pflegeaufwand, Provisionierung, ContactManagementSystem, Schadensregulierung usw.
Was dann dazu führte das so ein "m:n" Beziehungsgeflecht (m=Vertrieb, n=Versicherer) auf dem Markt entstanden ist, mit zig-fach redundanten Aufgaben/Lösungen. Und kommen alle einfach nicht raus aus der Nummer, haben keine Kraft dazu oder Vorstände aus dem letzten Jahrhundert. Dazu kommt der brutale Effizenzdruck und Margendruck, dem nur durch Digitalisierung zu begegnen ist.

Und da kommt dann Hypoport aus dem Dunkeln und bietet einen zentralen Verkehrspunkt an. Aus meiner Sicht analog zu der Baufiplattform europace. Sobald ein Vertrieb an die Plattform angeschlossen ist, hat er Zugang zu Versicherung, den er vorher nicht hatte. Und ein Versicherer hat sofort Zugriff auf "andere" Vertriebe.
Mit allem drum und dran, CRM, Bestandverwaltung, Steuerung der Vertriebe, Provisionierung usw.

Um das alles aber richtige ins Rollen zu bringen und vor allem kritische Massen am "Verkehrspunkt" teilnehmen zu lassen, muss man das Henne-Ei-Problem überwinden. Das war bei europace damals genauso (deswegen sprach RS auf der HV von InsureTech=europace im Jahr 2002). Warum soll ein Vertrieb an die Plattform, wenn dahinter keine Versicherer sind, die Plattform also keinen Mehrwert bietet. Da frickelt man lieber selber weiter. Und natürlich umgekehrt genauso, warum soll ein Versicherer sich das antun, wenn kein Vertrieb dahinter sitzt.  

Jetzt kommt der entscheidende Punkt. Man sucht sich einen Partner, der sowohl für Vertriebe und Versicherer eine Lösung "als InHouse-Lösung" hat. Das ist die jetzige NKK, welche als Systemhaus die Bedürfnisse der einzelnen Vertriebe/Versicherer in ihrer Software abbilden kann. Sprich alle Kunden von NKK sind "Einzelkunden", für welche die NKK aus ihrem Softwarepool (OASIS Module laut Webseite) Lösungen anbietet.

UND (wichtig!!)

führt das in eine "Oberplattform" oder als ASP Modell zusammen (Kern bleibt OASIS).
Vorteile aus meiner Sicht:
1. man hat sofort Bestand auf der Plattform und eine gewisse Markteilnehmerzahl
2. bei den bestehenden Kunden stehen bekannte (OASIS) Systeme, an die kommt man ran, man weiß wie Schnittstellen zu bauen sind (Stichwort BiPro), Und das kommt dann allen Plattformteilnehmern zu Gute
3. NKK kennt sich in dem Markt aus, das Netzwerk müsste bei Hypoport erst aufgebaut werden

Und dann kommt der "Magneteffekt". Eine Versicherung ist dann eher bereit, sich mit einer zu bauenden Schnittstelle (Versicherer AltSystem --> "Mega-OASIS") anzufreunden als zu -zig Vertrieben. Es bietet sofort die Möglichkeit auf "neue Vertriebe". Und wenn es gut läuft, kann der Versicherer ja auch sein Altsystem ablösen und durch OASIS ersetzten. Stück für Stück. Andersrum genauso

Jeder Teilnehmer der angeschlossen wird, macht die Plattform wertvoller und attraktiver für wiederum neue Teilnehmer.

Aus meiner Sicht können Versicherer/Vertriebe gar nicht anders, sie werden die Digitalisierung profitabel allein niemals schaffen.

Nun fragt man sich, warum NKK selbst nicht auf die Idee gekommen ist. Ist man bestimmt, hat aber nicht Power neben der Pflege ihrer Systeme/Kunden solch einen Invest über Jahre allein zu stemmen und auch keine Erfahrung damit. Es ist halt bei NKK noch klassisches Lizenz vertickern und Customizing Projekte aquirieren. Und da haben sich Hypoport und NKK gefunden.

Zur den "anderen". Ich bin da nicht so tief drin, was an Startups vergleichbar ist. Was ich kenne und sehe, die StartUp legen sehr viel wert auf den Prozess der Vertriebsunterstützung bzw. vertreiben selber, Apps, die optimieren und beraten. Also viel Neugeschäft. Was "dahinter" passiert, ist aus meiner Sicht noch wichtiger.

Ingesamt finde ich es auch nicht utopisch 10% des Marktes auf die Plattform zu bringen. Wenn Hypoport/NKK performt, warum nicht. Es spricht schlicht nichts dagegen.

RL  

15.06.16 20:31
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95 Postings, 3874 Tage ValueseekerVersicherungsplattform

Ich habe mich - dem Rat von scansoft folgend - an die Hypoport IR gewandt. Bin gespannt wieviele Informationen da öffentlich gemacht werden. Werde die Antwort hier gerne zur Diskussion stellen.  

15.06.16 22:02
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1066 Postings, 9211 Tage königSlabkle sagte:

das jährliche Beitragsvolumen der deutschen Lebensversicherungsbranche beträgt aktuell 194 Mrd. Euro. Davon wird ca. ein Drittel von freien Versicherungsmaklern vermittelt. Dieses Drittel will Hypoport bearbeiten. Slabke denkt, dass davon in zehn Jahren ein Drittel über insureTech laufen wird. Ergo ein Neuntel von 194 Mrd. Steigernden Einfluss auf dieses anvisierte Volumen von dann 21,5 Mrd. nimmt langfristig die Inflation sowie eine tendenzielle Verschiebung zu Marktanteilsgewinnen freier Makler versus eigenes Geschäft der Lebensversicherungskonzerne.
Bei Transaktionsgebühren zwischen 0,5 und 1 Prozent ergibt sich in der Tat ein weiterer zusätzlicher EBIT-Betrag von gut 50 - 100 Mio. Wohlgemerkt in zehn Jahren. Da haben geschätzt 97% der aktuellen Kleinanleger in einer Angst oder einer Euphorie-Phase Kasse gemacht.
Sind ja doch einige Sontagsfahrer und Windelscheißer hier an Board.
Übrigens den heutigen Kurswechsel nach oben, haben wir vielleicht der Hypoport Präsentation in Portugal zu verdanken. Slabke sorgt schon dafür, dass das Juwelchen immer weiter entdeckt wird.
Interessant wird es besonders im August und im Oktober. Da rockt Slabke nämlich die USA. Erst auf einer Roadshow und dann auf einer Investorenkonferenz direkt in New York. Und den Amis gefallen genau solche Geschichten wie Hypoport. Die werden die Story schnell umreißen.      

15.06.16 22:22
1

962 Postings, 3469 Tage El PrimeroBin seit Gestern

mit 2 drittel meines "Spielgeldes" in Hypo investiert.

Habe nach langer Beobachtung volles Vertrauen in Hypoport.  

15.06.16 23:39
4

4323 Postings, 6941 Tage allavistaDenke, gemeint war das Beitragsvolumen des

gesamten Versicherungsmarktes, über alle Sparten hinweg. Dafür ist ja auch die Plattform gedacht.

Die Durchdringungsgeschwindigkeit, hängt ja i.d.R. direkt an den Vorteilen die die Plattform bietet. Wenn die Plattform, Kostenvorteile größer 50% bringt, wird sich dies schlichtweg kaum einer leisten können hier Jahre lang an der Seitenlinie zu stehen. Sind schließlich Kaufleute.
Da es für die Vermittler keinen Unterschied macht und auch nicht für die Kunden, geht das ganze relativ ruhig über die Bühne. Die Vermittler/Makler und Kunden, werden durch die schnelleren Prozesse, profitieren.

Entscheidend wird es sein, große Player ins Boot zu holen, der Druck auf den Rest kommt dann automatisch.Das Preismodell, passt an sich Recht gut, da es paralell zu den Einnahmen läuft und keine sprunghaften Investitionen erfordert. Aber immer auf dem neuesten Stand ist.
 

15.06.16 23:49
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4634 Postings, 5935 Tage AngelaF.könig

Die 194 Milliarden beziehen sich auf den Gesamtmarkt.

"Erst auf einer Roadshow und dann auf einer Investorenkonferenz direkt in New York. Und den Amis gefallen genau solche Geschichten wie Hypoport. Die werden die Story schnell umreißen."

Diesen Gedanken hatte ich vorhin beim Schreiben eines Posts im w.o.-Hypoportthread auch. Habe ihn aber bewusst nicht geschrieben, da ich dort selten (auch unter einem anderen Nickname) schreibe, und das sicherlich etwas pushig geklungen hätte.

Ich habe mir noch gedacht dass es doch irgendwie seltsam ist, dass (amerikanische) Firmen mit Potenzial, wie Amazon, über Jahre hinaus keinen Gewinn machen müssen, aber immer KGV`s zwischen 50 und 100 haben.

Und eine Firma wie Hypoport, die ebenfalls das Potenzial hat in ihrem Bereich zum Platzhirsch zu werden, und schon fette Gewinne macht! - hier gibt es Diskussionen darüber ob ein KGV von etwas mehr als 25 nicht doch schon eine starke Übertreibung darstellt.

Sicher, absolut 1:1 kann man Hypoport nicht mit Amazon vergleichen. Aber ich will damit sagen dass es höchste Zeit ist dass die Amis mal Hypoport auf ihrem Radarschirm bekommen. Die tun sich nämlich, wie du schon angedeutet hast, nicht so schwer mit Firmen die erhebliches Zukunftspotenzial haben.

 

16.06.16 00:04
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4634 Postings, 5935 Tage AngelaF.P.S.

"Sicher, absolut 1:1 kann man Hypoport nicht mit Amazon vergleichen. Aber ich will damit sagen dass es höchste Zeit ist dass die Amis mal Hypoport auf ihrem Radarschirm bekommen. Die tun sich nämlich, wie du schon angedeutet hast, nicht so schwer mit Firmen die erhebliches Zukunftspotenzial haben."

Und wenn die Amis mal in Hypoport reingehen, und die Aktie auch in amerikanischen Foren besprochen wird - dann bietet es sich an, mal unsere amerikanischen Kollegen auf eine gewisse Aktion aufmerksam zu machen.  ;-)

Kann mir gut vorstellen dass wir auch da einige für der Sache gewinnen können.

Die Amis haben ja allgemein (gut, das müssen die auch wegen des fast völlig fehlenden Sozialsystems) eine andere Einstellung zu Charity, als hierzulande der Fall.

Unsere Aktion ist für deutsche Verhältnisse schon extrem! gut unterwegs. Aber wir freuen uns natürlich auch über mögliche zusätzliche Spenden aus Übersee.  ;-)

Da sollte die Spendenlok doch auch ihre Liebhaber finden können, wenn Hypoport in den USA in gewissen Zirkeln mal Gesprächsthema/Investition wird.  :-)  

16.06.16 00:14
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1265 Postings, 3671 Tage matze91Ebitmarge

@König und 11Fred11:

„Bei Transaktionsgebühren zwischen 0,5 und 1 Prozent ergibt sich in der Tat ein weiterer zusätzlicher EBIT-Betrag von gut 50 - 100 Mio. Wohlgemerkt in zehn Jahren.“

Danke für eure guten Beiträge. Könntet ihr bitte mal eure grobe Berechnung für das Ebit der nächsten zehn Jahre einstellen.

Mit welcher Ebitmarge rechnet ihr denn da? Wie hoch ist denn eigentlich die Ebitmarge bei Europace wirklich? (zum Vergleich für die Versicherungplattform)
Danke! Grüße aus dem Odenwald
 

16.06.16 07:17
2

2920 Postings, 3601 Tage unratgeberUSA

ein Gedanke, der mir beim Lesen der Beiträge von könig und AngelaF. bei meinem ersten Kaffee gerade spontan kam: gibt es da drüben kein Forum à la Ariva, in dem wir einen Hypoport Thread aufmachen, um über diesen Weg schon mal ein bisschen Vorarbeit zu leisten? Allerdings bräucht's dafür wahrscheinlich einen Muttersprachler oder zumindest jemanden, der ziemlich gutes Börsenenglisch kann, um die "Message" rüber zu bringen...  

16.06.16 07:33

9416 Postings, 7177 Tage Hardstylister2Warum eigentlich Portugal?

London und New York sind ja Für Analystenpräsentationen nobrainer aber Portugal? Gibt es da eine spezielle Geschichte dazu?  

16.06.16 09:01
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693 Postings, 4013 Tage wiknam...

Ich habe mir noch gedacht dass es doch irgendwie seltsam ist, dass (amerikanische) Firmen mit Potenzial, wie Amazon, über Jahre hinaus keinen Gewinn machen müssen, aber immer KGV`s zwischen 50 und 100 haben.

wie kann man denn ein KGV von 50-100 haben wenn man keinen Gewinn macht? 

 

16.06.16 09:59

3155 Postings, 4651 Tage Wasserbüffel@wiknam

Vielleicht war gemeint : "So gut wie keinen Gewinn machen müssen"

http://de.4-traders.com/AMAZON-COM-INC-12864605/...ide&mots=amazo  

16.06.16 10:12
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675 Postings, 5837 Tage urlauber26Jährliches Beitragsvolumen

Das jährliche Beitragsvolumen der Versicherer beträgt 194 Mrd. EUR. Davon 1/9 wie oben beschrieben = 21 Mrd.


Meinetwegen, aber darin dürften doch viele Beiträge für Versicherungen enthalten sein, die nur EINMAL (in einem frühreren Jahr) abgeschlossen wurden, weil es sich eben um das Gesamt-BEITRAGS-Volumen handelt.


Wenn es dann so ist - was ich nicht 100% weiß, aber annehme -, dass eine Provision nur EINMAL (oder vielleicht über wenige Zahlungsraten) gezahlt wird, dann kann man das Potenzial für unsere Dame (Transaktionsgebühr bei Vermittlung, also nur, wenn auch Provision gezahlt wird) doch nicht auf diese Summe beziehen. Denn bei jährlicher Zahlung einer Versicherung zahle ich im zweiten Jahr einer Versicherung doch als Kunde nicht mehr über die Plattform oder werde darüber vermittelt, sondern ich zahle direkt an meinen Vertragspartner, die Versicherung. Da sehe ich keine Folgetransaktionsgebühren für uns. Sehe ich das falsch?

Wenn richtig, dürfte doch nicht das Beitragsvolumen entscheidend sein, sondern das Volumen bzgl. Erstabschlüsse. Und das kenne ich nicht.

   

16.06.16 10:21
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1408 Postings, 3939 Tage DocIngwerHypoport für USA-Markt

Ob ich dieses Vorhaben aus Kleininvestorensicht toll finde? -
Wenn die großen Player in den USA bei Hypoport erst einmal "Lunte gerochen" haben, werden die diese Aktie wie etliche andere auch beliebig zum Zocken nach unten und wieder in Gegenrichtung "prügeln". Die jetzt noch relativ gute Einschätzbarkeit wäre dann wegen wesentlich höherer Volatilität wohl dahin oder deutlich eingeschränkt und sie würde dann wohl zu "Zockers Liebling" mutieren. Ich will nichts "schwarzmalen", sehe das Ganze aber daher mit deutlich gemischten Gefühlen...
 

16.06.16 10:39
1

780 Postings, 6025 Tage FFrodxinDas interessiert die Amis nicht.

Genauso wenig, was in der "Stadt" Belgien passiert.
Nette Idee, aber vergebens.  

16.06.16 10:45
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419 Postings, 3363 Tage MBerlinHypoport für USA-Markt

Dass der HypoportKurs von den Amerikaner bestimmt wird, will hier sicher keiner. Der Kurs wird dann von 15:30 bis 22 Uhr bestimmt. Das Volumen wird ein viel höheres sein. Dann gibt es keine Intraday Rücksetzer um 5 %, zu denen günstig nachgekauft werden kann. Dann geht es mit dem Kurs runter, wenn LendingClub und Co runtergehen und und und.

 

16.06.16 11:00
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3155 Postings, 4651 Tage WasserbüffelEigentlich benötigt Hypoport ja keine weiteren

Investoren, es sei denn man möchte eine Kapitalerhöhung machen um teure Firmen zukaufen zu können.
Vielleicht möchte man sich deswegen vorstellen, um neue Märkte zu erschliessen, dass heißt es geht nicht bei diesen Terminen oder Roadshows nicht um Aktieninvestoren, sondern darum auf das Produkt aufmerksam zu machen oder man möchte sich international vorstellen um durch höhere Bekanntheit besser Unternehmen übernehmen zu können.
Ist aber alles nur ein Stochern im Nebel von mir.
Die Konferenz könnte man auch in der Südsahara oder in Grönland durchführen.
Vermutlich ist die Konferenz in Portugal aufgrund des sehr guten Wetters, das können einige dann mit ihrem Urlaub verbinden.

Portugal Seite 22
https://www.hypoport.de/hypoport/uploads/2016/06/...3%A4sentation.pdf

Hier ist Hypoport auch vertreten mit Herrn Slabke :
https://www.berenberg.de/fileadmin/assets/pdf/...erence_June_2016.pdf

https://www.berenberg.de/konferenzen.html  

16.06.16 11:36
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2925 Postings, 9400 Tage NetfoxWarum benötigt Hypoport keine weiteren Investoren?

Unter einem Investor verstehe ich jemanden, der von den Perspektiven eines Unternehmens mittel- bis langfristig überzeugt ist und daher Aktien kauft und auch hält - unabhängig von DAX-Manipulationen, politischen Börsen, einzelnen Quartalsschwankungen usw. Von solchen Investoren kann eine Firma eigentlich nie genug haben! Je mehr Aktien in wirklich festen Händen sind, desto stabiler sollte der Kursverlauf bei einer weiter stabil wachsenden Firma werden.  

16.06.16 12:04
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1482 Postings, 4397 Tage 11fred11grobe Ebitberechnung für 10 Jahre

- nein, das kann ich nicht :)

das wäre höchst unseriös

Ich schätze, dass Hypoport nachdem vielleicht 2019 dann merkbare Zuflüsse auch durch die "neue" Versicherungs-Tech-Abteilung das Ergebnis noch weiter verbessern, wir schon ein Ebit von 50 bis 60 Mio haben können.
5 Jahre weiter können 40 Mio dazu kommen. Alles denkbar, aber eben keine Berechnung, sondern nur Glaskugel.

Und die Anmerkung Provision gibt es ja nur ein Mal - Ja, genau  - deswegen will Hypoport das ja auch ändern.
 

16.06.16 12:20
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1195 Postings, 5246 Tage 19MajorTom68Ebit ist doch abhängig von den

in der Zukunft zu erzielenden Provisionen.

Die Provisionen können "per Mausklick" verändert werden.

Zur Zeit ist es viel wichtiger, eine noch höhere Marktdurchdringung zu erreichen und die Kunden von der eigenen Software "abhängig" zu machen.

Es hat auch lange gedauert bis sich SAP in der Industrie durchgesetzt hat und heute ist die Software für die meisten Unternehmen unverzichtbar.

Die Veränderungsresistenz in den Banken, die den Einstieg erschwerte, wird in Zukunft auch den Ausstieg der Banken aus den Hypoport-Plattformen erschweren.

Ich habe nichts gegen einen Brexit und einen anschliessenden Kurseinbruch bei Hypoport. So kann sehr schnell das öffentliche Rückkaufangebot gemacht werden.

Weiter kann ich mir nicht vorstellen, dass das Angebot unterhalb der 65,-Euro liegen wird. So gesehen hat Hypoport ein erstklassisches CRV, auch bei einem KGV von 40, vom dem wir noch sehr weit entfernt sind.

 

16.06.16 12:38
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95 Postings, 3874 Tage ValueseekerGeschäftsmodell und Umsatzschätzung

Danke für deine Einschätzung Ragnar. Ich sehe es auch so. Wenn es einem Player gelingt
- das Schnittstellenproblem zu lösen (jeder Vermittler der auf die Plattform geht, hat Zugang zu den Versicherern und jeder Versicherer der sich an die Plattform anschließt, hat Zugang zu mehr Vertriebspower)
- und das Henne-Ei Problem zu überwinden,
hat eine superstarke Marktstellung. Dann greift der Netzwerk-Effekt. Je mehr dabei sind, desto wertvoller wird die Plattform.

Die hier in den Raum gestellten Transaktions-Umsätze halte ich aber für deutlich zu hoch.
Das Neugeschäft in der Lebensversicherung betrug (2014) 152 Mrd. "Beitragssumme". Die Beitragssumme ist aber die Summe aller Beiträge über die ganze Laufzeit! Diese Beteitragssumme entspricht damit "nur" einem jährlichen Prämie von 8,2 Mrd. Euro. (Quelle: http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2015/09/...ngswirtschaft_GDV.pdf )

Jetzt ist es natürlich schon so, dass in der Vergangenheit die Vermittler bei Abschluss ihre Provision von der "Beitragssumme" bekommen haben. Da waren so 3% üblich, wenn ich mich richtig erinnere (gab aber Vertriebe, die auch deutlich mehr herausverhandelt hatten). Der Trend geht aber klar in Richtung Bestand (deshalb auch die Probleme bei MLP & Co).

Die Verwaltungskostenquoten bezogen auf den Bestand liegen bei deutschen Lebensversicherern bei 2 bis 2,5%.

Die Annahme von 1% Kosten auf den laufenden Beitrag für die Plattform erscheint mir vor dem Hintergrund extrem optimistisch  (den Verkauf und die Kundenbetreuung muss ja immer noch der Vermittler machen). Wenn ich in einer Szenariorechnung trotzdem mal von der genannten Transaktionsgebühr von 1% auf den laufenden Beitrag (Neubeitrag wie gesagt 8 Mrd. p.a.) ausgehe, dann wären das 80 Mio. für den Gesamtmarkt bzw. 20 Mio. für den Anteil der freien Vermittler (ca. 25% des Marktes)  und damit "nur" 2 Mio. Umsatz für Hypoport, wenn 10% der freien Vermittler über die Plattform arbeiten. Das ist wie gesagt Umsatz - nicht EBIT.
Auf der anderen Seite würde der Umsatz natürlich stark wachsen (weil der Bestand auf der Plattform ja wächst). Wenn ich eine Stornorate von 5% annehme bin ich im Jahr 10 bei 16 Mio. Umsatz. (vereinfachte Annahme von 10% "Marktanteil" von Jahr 1 (!) bis 10)

Da sind wir aber weit weg von den genannten Größenordnungen beim EBIT. Vielleicht mache ich ja einen Denkfehler. Die Rechnung sieht natürlich anders aus, wenn Hypoport eine Art Abschlussprovision auf die Beitragssumme beim Vertragsabschluss bekomme würde. Dann wären wir aber nicht auf einem bestandsorientierten Modell. (das ist ein bisschen wie Lizenzmodell versus SaaS .. bei SaaS dauert es halt länger bis die Umsätze da sind, dafür sind diese dann nachhaltig).
Und andere Versicherungszweige (mit bezogen auf die Prämie viel höheren Kosten) sind in der Rechnung natürlich auch noch nicht dabei.


 

16.06.16 13:07
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457 Postings, 4139 Tage UhrwampierBeiträge alle Sektoren 193,8 Mrd EUR pro Jahr

Am besten solche "großen" Zahlen auf 80 Mio Deutsche runterrechnen. Dann sind es nur noch 2422 €/Jahr /Person bzw. 201 €/Monat/Person an Versicherungen. Klingt nicht so dramatisch :-)

http://www.gdv.de/zahlen-fakten/branchendaten/...rsicherungsbeitraege  

16.06.16 13:08

780 Postings, 6025 Tage FFrodxinKlassebeitrag Valueseeker

Danke  

16.06.16 13:45

18604 Postings, 7312 Tage ScansoftRein in die Kartoffel

raus aus der Kartoffel. So viel zur Markeffizienz:-)

@valueseeker, deine Werte sind deutlich zu neidrig. Für so ein Potential hätte Hypoport sicherlich nicht 4 Jahre einen zweistelligen Millionenbetrag investiert. Würde wirtschaftlich ja gar keinen Sinn machen.
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