aus Nachrichten t-onlineDer Winter kommt erstmals im Flachland an Erschienen am 13. Oktober 2009 Deutschland liegt derzeit im Einflussbereich von kalter Luft, die direkt vom Pol gepustet kommt. Die Folge: Nicht nur in höheren Lagen fällt eine Menge Schnee. Am Dienstagabend sinkt die Schneefallgrenze sogar bis ins Flachland ab. Dann können die weißen Flocken auch Autofahrern gefährlich werden. In Mecklenburg-Vorpommern führte der erste Schnee schon am Dienstagmorgen zu einer Unfallserie auf der Autobahn 20 geführt. In Richtung Lübeck rutschten 18 Fahrzeuge, in Richtung Rostock fünf Wagen ineinander, sagte eine Polizeisprecherin. Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Die Autobahn in Richtung Lübeck wurde vollständig gesperrt, in der Gegenrichtung wurde der Verkehr um die Fahrzeuge herumgeführt. Im Nordosten herrschten am Morgen Temperaturen knapp über null Grad. Örtlich gab es Bodenfrost. Winterreifen empfohlenAuch in den östlichen Mittelgebirgen kann es kräftig schneien. "Im Erzgebirge fallen die Flocken bis hinein in die Tallagen", so Wagner. Der kalte Wind staut sich auch im Norden von Thüringer Wald und Harz und lässt es dort schneien. "Generell sollte jeder, der mit dem Auto in diesen Gebieten unterwegs ist, Winterreifen verwenden", erklärte Wagner Vorsicht im WaldBesondere Vorsicht ist in Waldgebieten angeraten. "Momentan sind die Bäume noch belaubt, daher kann viel Schnee auf den Baumkronen liegen bleiben", so der Meteorologe. "Dann können leicht Äste abbrechen, oder der ganze Baum fällt zusammen wie ein Kartenhaus." Die winterliche Wetterlage wird noch bis zum Sonntag anhalten. "Es bleibt nasskalt, und oberhalb von 800 Metern gibt es eine dichte Schneedecke", sagte Wagner. Bis zum Wochenende wird dann auf der Zugspitze ein Meter Schnee liegen. Oberhalb 400 Metern geschlossene SchneedeckeRichtig winterlich werden die Verhältnisse oberhalb von 400 bis 500 Metern: Hier ist ab den Abendstunden bereits eine geschlossene Schneedecke zu erwarten, zum Beispiel rund um Garmisch-Patenkirchen und Oberstdorf. Aber auch bis ins Alpenvorland hinein müssen Autofahrer mit Schneematsch rechnen. Je höher man kommt, desto "klarer" werden die Wetterverhältnisse: "Bis Mittwochabend sind oberhalb von 2000 Metern 30 bis 60 Zentimeter Schnee zu erwarten", sagte der Meteorologe Andreas Wagner von der Meteomedia Unwetterzentrale gegenüber wetter.info.
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