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Was denkt ihr über die Reichensteuer?

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neuester Beitrag: 18.07.13 20:38
eröffnet am: 04.08.12 16:07 von: soros Anzahl Beiträge: 214
neuester Beitrag: 18.07.13 20:38 von: obgicou Leser gesamt: 8288
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bewertet mit 18 Sternen

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07.08.12 13:42
6

11942 Postings, 4671 Tage rightwingnicht einen einzigen, lausigen, miesen cent

mehr für den staat. die nehmen seit jahren mehr ein und kommen immer noch nicht damit aus und das wird genau so weitergehen. ich bin ganz im gegenteil dafür, steuern massiv zu senken - auch die der "reichen"!  

07.08.12 13:56
1

41699 Postings, 4309 Tage RubensrembrandtDie Lösung kann nur sein:

Raus aus dem Euro, dann brauchen wir solche Folterinstrumente nicht. Bis jetzt
sind ca. 2 Billionen zusätzliche Schulden entstanden für D, mit Bankenunion könnten
das u. U. 11 Billionen sein, auch 20 Billionen sind bald denkbar. Jeden weiteren
Monat Verbleib in der Euro-Zone entstehen mind. 50 bis 100 Milliarden zusätzliche
Schulden, im Jahr wären das 600 bis 1200 Milliarden.

Die Euro-Faschisten wollen durch solche Folterinstrumente nur verschleiern, dass
sie bereits 2 Billionen verzockt haben und es der Euro-Zone trotzdem immer schlech-
ter geht: immer mehr Länder de facto pleite, Rezession, steigende Arbeitslosigkeit.
Die Kohls, Schröders, Merkels, Gabriels, Trittins, Westerwelles und Seehofers müssen
um ihre eigene Haut fürchten, deshalb immer neue Folterinstrumente. Denn die
Euro-Schoße ist allein das Werk dieser dünkelhaften Politiker, die es besser wissen
wollten als zahlreiche Experten, die vor der Euro-Zone gewarnt haben. Sie allein
tragen die Verantwortung.  

07.08.12 15:12
3

41699 Postings, 4309 Tage RubensrembrandtAlle diese Instrumente Reichensteuer, Vermögens-

abgabe, Zwangsabgabe für Deutschland sind wirtschaftspolitischer Unsinn,
da der Binnenkonsum in Deutschland relativ schwächelt. Eine Vermögens-
abgabe würde dagegen Sinn machen in Ländern wie Irland und Italien,
wo das Privatvermögen der Bürger pro Kopf viel höher ist als in Deutsch-
land. Auf diese Weise könnten die Schulden in diesen Ländern aus eigener
Kraft abgebaut werden.  

07.08.12 15:48

5772 Postings, 4636 Tage MoutonGründe gegen die Reichensteuer

07.08.12 18:12

24541 Postings, 6769 Tage Tony Ford@rightwing...

mehr für den staat. die nehmen seit jahren mehr ein und kommen immer noch nicht damit aus und das wird genau so weitergehen. ich bin ganz im gegenteil dafür, steuern massiv zu senken - auch die der "reichen"!

Wie soll das auch funktionieren, wenn Zinsen gezahlt werden müssen? Wenn du ein Haus auf Kredit baust, brauchste ja auch mehr Geld als du in Form eines Hauses als Gegenleistung bekommst.

Und je höher der Schuldenberg, desto mehr Zinsen müssen gezahlt, desto mehr muss der Staat einkassieren und desto weniger kann er wieder auszahlen.

Ich bin zwar auch dafür Steuern massiv zu senken, doch wer soll dann die Zinsen für unseren Schuldenberg bezahlen? Würde man die Steuern und Ausgaben quasi auf Null senken, wäre unser Staat Pleite.

Des Weiteren glaube ich nicht daran, dass die Steuern gesenkt werden, denn höhere Steuern dienen in erster Linie den Reichen. Klingt zwar bei einem Spitzensteuersatz von fast 50% absurd, doch der Einommensanteil spielt bei vielen Oberschichtlern eher eine sekundäre Rolle. Die großen Gelder werden an den Kapitalmärkten in Form von Anlagekapital und Geldvermögen gemacht und da zahlen die auf die Gewinne auch nur 25% und wenn die clever sind, vielleicht auch noch weniger.

U.a. resultiert nämlich ein beachtlicher Teil des Geldvermögenswachstums der letzten Jahre auf HartzIV, staatlichen Subventionen, Rettungsprogrammen, usw. denn die staatliche Verschuldung wächst erstaunlich genauso stark wie die Geldvermögen.

Wenn die Steuern sinken, gleichzeitig die Sozialausgaben und Subventionen eingekürzt werden, so wird Geldkapital aus Dtl. abwandern, weil Dtl. dann nicht mehr lukrativ scheint, denn letztendlich leidet darunter der Konsum, da die die viel Geld haben, trotzdem nicht mehr konsumieren und die die wenig Geld verdienen, eh keine oder nur wenig Steuern zahlen, daher auch nicht mehr konsumieren.

Und die Mittelschicht ist mittlerweile nicht mehr so groß als dass es die negativen Effekte wettmachen würde.

07.08.12 19:15
1

5252 Postings, 3442 Tage saba#151 du hast es auf den Punkt gebracht

mein Reden schon von jeher, wir haben überhaupt kein Einnahmeproblem, aber ein massives Ausgabeproblem. Je mehr der gierige Staat einnimmt, um so höher werden die Schulden. Und dann die unsinnigen kostspieligen Versprechen vor den Wahlen mit sozialen Wohltaten......  

07.08.12 19:25
2

41699 Postings, 4309 Tage RubensrembrandtBei Pro-Kopf-Vermögen D auf Platz 17

Vermögender sind z. B. die Iren, die Italiener und die Franzosen.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...en-immer-reicher/4608632.html

An der Spitze liegen weiterhin die Schweizer, die der starke Franken auf einen Spitzenwert von mehr als 207.000 Euro Vermögen pro Kopf katapultiert hat. Auf den Plätzen folgen mit gehörigem Abstand die US-Amerikaner, die Japaner und als reichste EU-Bürger die Dänen mit knapp 105.000 Euro pro Kopf.

Vor den Deutschen seien auch Euro-Länder platziert, die vor einer erheblichen Schuldenproblematik stehen, so zum Beispiel Irland oder Italien. Die ganz beträchtlichen Privatvermögen in diesen Ländern böten allerdings den Regierungen zusätzliche Möglichkeiten, aus eigener Kraft den Schuldenabbau voranzutreiben. So seien zum Beispiel befristete Vermögensabgaben denkbar, sagte der Volkswirt. Deutschland komme hingegen bei der Haushaltskonsolidierung gut voran und sollte nach seiner Einschätzung auf Steuererhöhungen verzichten. „Wir sollten die private Nachfrage am Leben erhalten.“  

07.08.12 19:30
1

41699 Postings, 4309 Tage RubensrembrandtAlso erst einmal sind die Iren, Italiener und

Franzosen dran, um die Eurozone zu sanieren.  

07.08.12 21:12

24541 Postings, 6769 Tage Tony FordHääähh?

mein Reden schon von jeher, wir haben überhaupt kein Einnahmeproblem,  aber ein massives Ausgabeproblem. Je mehr der gierige Staat einnimmt, um  so höher werden die Schulden. Und dann die unsinnigen kostspieligen  Versprechen vor den Wahlen mit sozialen Wohltaten......

Was denn für soziale Wohltaten?

Es ist doch genau umgedreht, es wird was versprochen und was kommt? Sozialabbau.

Des Weiteren wurde auf der Einnahmenseite die Vermögenssteuer abgeschafft und auf der Ausgabenseite wurde HartzIV eingeführt und wiegesagt Sozialleistungen gekürzt.

Kommt weiter hinzu, dass immer mehr Beschäftigungen im Niedriglohnsektor gibt und immer weniger gut bezahlte Arbeit und die Mittelschicht in den letzten 10 Jahren deutlich geschrumpt ist und auch dadurch die Einnahmenseite gelitten hat.

D.h. wir haben auf jeden Fall ein Einnahmenproblem, alles Andere ist unsinnig bzw. sollte wenn dann schon mit Argumenten unterlegt sein.

Natürlich haben wir aber auch ein Ausgabenproblem, nämlich in Form von Rettungspaketen für Banken, Aufkauf von Problem-Staatsanleihen, uvm.

Doch das Problem besteht doch schon seit 2009, dennoch werden immer wieder die gleichen Pappnasen wieder ins Amt gewählt. Da sind die die Wähler und Bürger selbst daran schuld, dass es so läuft, denn kaum Jemand hat den Mut man CDU, SPD & Konsorten abzuwählen und lässt sich stattdessen von unserer Teflon-Kanzlerin einlullen, die sich da immer wieder aufblustert das EUROProblem durch Sparen zu lösen aber im Grunde doch Jeder Mensch mit Verstand weiß, dass sowas nunmal nicht funktioniert, weil der Mensch eben keine Maschine ist, welche man mit bunten Exceltabellen in ein gewünschtes Szenario reinkalkulieren kann.

Wie unsinnig sowas auch ist und wie groß die Naivität bei den Wählern ist, zeigt doch die Aussage, dass Spanien oder Italien der Krise noch entkommen können.

Auch hier erkennt jeder vernünftige Mensch und Drittklässler, dass bei einer Arbeitslosigkeit von teils mehr als 25% und Zinskosten selbst kurzläufiger Anleihen von weit über 5% es einfach rein rechnerisch gar nicht möglich ist diese Mißere mit den gegebenen Mitteln noch zu drehen, wenn wir in Dtl. bei 5% Arbeitslosigkeit und 1% Zinskosten auch noch genügend Nasse machen.

Leider fehlt vielen Menschen der Horizont um solch komplexe Zusammenhänge zu erkennen oder sich die Mühe zu machen und sowas mal tiefgründiger zu erörtern. Stattdessen sieht man auch hier im Forum, wie entweder die Einnahmenseite oder die Ausgabenseite einseitig betrachtet wird.

Das liebe Sparen, was uns die Kanzlerin immer wieder als Lösung präsentiert ist nix Anderes als Senkung von Sozialausgaben damit die Oberschicht weiter ihre hohen Renditen halten können und das System der Umverteilung von unten nach oben weiter laufen kann.

07.08.12 21:40

10765 Postings, 4972 Tage gate4shareWir brauchen keine höheren steuern!

Der Staat, die Länder, die Kommunen, die Behörden sollen endlich sparen und dem Schlendrian und die Verschwendung abstellen.
Verschwendung sowohl an Material, aber auch an unnötigen Arbeitskräften.

Dazu kommen die Projekte woe Steuergelder wegen schlechter Planung einfach verloren gehen, wie viele Bauvorhaben immer wieder beweisen.

Bevor man den Bürger wieder uind wieder und immer mehr zur Kasse bietet, sollte man  endlich mal das, was eigentlihc eine Selbstverständlichkeit ist, umsetzen, dass man extrem sparsam mit fremden Geld umgehen muss.
Beamte in dern Zuständigkeitsbereich Verschwendung entdeckt wird, müssen sich dafür verantworten. Hier ist es gleich einer Unterschlagung  und eine Straftat, wenn absichtlich oder Fahrlässig Steuergelder aus gegeben werden.

Und die 80 Mrd, die gegen den Wunsch der Bundesbürger an Griechenland geflossen sind, die müssen wir erst von den Politikern wieder reinhoeln.

Kann ja wohl nicht sein, Merkel und Co verteilen das geld nach Griechenland und wir , die es nicht wollten, sollen dafür höhere Steuern zahlen!

Altersversorung auf ein normales Mass zurückschneiden , grosse vergünstigungen streichen und die Höhe der Abgeordenten senken.

Erst wenn alles dafür getan wurde sparsam und verantwortungslvoll mit fremden Geld um zugehen, dann kann man auch Steuererhöhungen denken.

Erst muss der Beamtenapparat veranwortung und Leistung übernehmen!  

07.08.12 21:48

342 Postings, 2736 Tage bornösmein gott tony f

such dir endlich ne alte zum bumsen, den druck bauste nicht ab in dem du 1m pamphlete verfasst  

07.08.12 22:27
2

24541 Postings, 6769 Tage Tony FordGelder die versickern?

Warum versickern denn so viele Gelder beim Bund und Länder?

Weil sich die Eliten daran bereichern und einen großen Teil ihre Geldvermögen dadurch wachsen lassen.
So ist vor allem in den letzten 10 Jahren ein zunehmend großer Teil des Wachstums der Geldvermögen auf Staatsgelder zu begründen.
Während noch vor 10 Jahren das Verhältnis bei 3/1 oder höher liegt, d.h. die Privatwirtschaft, Banken, etc. die wachsenden Geldvermögen bezahlten, so liegt das Verhältnis Heute bei 1/1, d.h. die Hälfte des Wachstums bei den dt. Geldvermögen geht zu Lasten der Steuerzahler bzw. Allgemeinheit.

siehe folgende Grafik, die diesen Zusammenhang sehr gut sichtbar macht:
http://de.wikipedia.org/w/...gen.PNG&filetimestamp=20111027113426

D.h. die vielen Gelder, die da versickern, die verpeilten Planungen, usw. sind von den Eliten eingeplant bzw. gewollt und dienen der Blendung der Wähler und Steuerzahler.

Die Idee, die Politiker dafür haften zu lassen, halte ich für sehr gut. Bis dato ist es eben so, dass wenn ein Projekt z.B. das Doppelte kostet, mal eben eine Milliarde mehr, so treten ein paar Politiker zurück, gehen dann in die Wirtschaft und bekommen zum Dank eine noch höhere Vergütung.
Meiner Meinung nach müssten Politiker und auch Hauptverantwortliche (können auch aus der Wirtschaft sein) voll mit ihrem privaten Vermögen haften und ggf. eine Privatinsolvenz durchlaufen.
Und ist die Planung völlig daneben, so muss es ggf. auch mal Haftstrafen geben.
Des Weiteren müssen Unternehmen in die Haftung genommen werden, denn häufig ist es ja nicht so, dass die Politik die Planung macht, sondern die Wirtschaft um ein Großprojekt buhlt und da viele Unternehmen Schönrechnerei betreiben.
Auch hier würde ich die Unternehmen dafür aufkommen lassen, wenns völlig daneben geht. Ggf. muss eben das Unternehmen Pleite gehen, denn nur so wird es die Schönrechnerei nicht mehr geben und die guten Kalkulateure sich durchsetzen.

Aber solange die Eliten die Politik bestimmen dürfen, glaube ich nicht daran, dass da Jemand an dem doch bequemen Umverteilungssystem ändern wird. Wer da Änderungen möchte, der darf nunmal nicht die gewohnten Pappnasen von SPD, CDU wählen, da muss man schon mal mutig sein und z.B. die Piraten wählen, darin sind zumindest von den "sichtbaren" Parteien die wenigsten Eliten vertreten.

Aber die Piraten sind wiederum wohl nicht intelligent genug, so wird ja argumentiert, also wird die Intelligenz eben weiter dazu eingesetzt damit alles beim Alten bleibt. Intelligent bedeutet eben nicht gleich klug oder richtig ;-)

07.08.12 22:44
6

7114 Postings, 6678 Tage KritikerIn diesem thread trieft es

von Argumenten aus der Hass- & Neid-Ecke, die ohne selbst nachzudenken von den Sozialisten übernommen werden.

Wieviele Reiche, die nichts arbeiten, wird es denn in Dld geben?
Jedenfalls gibt es Viele, mit deren Alltag ich nicht tauschen möchte.

Abgesehen davon, kostet Besitz auch Pflege, Erhalt und Verantwortung!
Pauschalierung ist hierzu total unangebracht.

Fängt der Staat damit an, das Vermögen der Bürger zu kassieren;  Wo hört dies auf ??
Und am Tod eines Menschen sollte auch der Staat nicht mit-verdienen!

"Was hat denn der Staat geleistet, daß Jemand gestorben ist" ??

Und - WESHALB stellt sich der Staat über den Bürger ??  

07.08.12 22:50
1

55555 Postings, 4503 Tage heavymax._cooltrad.Spitzensteuersatz bei 50 %

dann verlassen auch noch die letzten "Ratten" das BRD Steuerschiff..
.. und versteuern wesentlich billiger im Ausland.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...ermoegende-a-848522.html
-----------
Freie Meinungsäußerung bedeutet für viele Journalisten immer noch ..den Tod!

07.08.12 22:51
2

55555 Postings, 4503 Tage heavymax._cooltrad.wie bei der Börsentransaktionssteuer

ein Flopp in peto..

dann handeln die halt in London ;-(
-----------
Freie Meinungsäußerung bedeutet für viele Journalisten immer noch ..den Tod!

07.08.12 22:53
1

55555 Postings, 4503 Tage heavymax._cooltrad.all diese Steuerphantasie..

nur, um den Euro-Pigs-Staaten noch mehr Geld in den Rachen schmeißen zu können?
.. nein Danke!
:((
-----------
Freie Meinungsäußerung bedeutet für viele Journalisten immer noch ..den Tod!

07.08.12 23:07
4

25086 Postings, 3064 Tage Lumberjack77kritiker - denke du triffst den ngel auf den

kopf. in ein paar sätzen sehr präzise die sachlage ausgedrückt  

08.08.12 08:14
1

24541 Postings, 6769 Tage Tony FordDas Geldproblem...

von Argumenten aus der Hass- & Neid-Ecke, die ohne selbst nachzudenken von den Sozialisten übernommen werden.

Wieviele Reiche, die nichts arbeiten, wird es denn in Dld geben?
Jedenfalls gibt es Viele, mit deren Alltag ich nicht tauschen möchte.

Abgesehen davon, kostet Besitz auch Pflege, Erhalt und Verantwortung!
Pauschalierung ist hierzu total unangebracht.

Fängt der Staat damit an, das Vermögen der Bürger zu kassieren;  Wo hört dies auf ??
Und am Tod eines Menschen sollte auch der Staat nicht mit-verdienen!

"Was hat denn der Staat geleistet, daß Jemand gestorben ist" ??

Und - WESHALB stellt sich der Staat über den Bürger ??

Man könnte dir Frage auch mal Anders herum stellen. Wie viele Reiche würden mit Niedriglohnjobs wie Paketdiensten, Friseuren, usw. tauschen? Ich denke da würden die Paketdienstler lieber mit den Reichen als umgedreht tauschen. Ferner ist es ja der ausdrückliche Wunsch der Reichen, wenn sie sich eine 50h-Woche+ genehmigen, denn sie müssen es nicht tun. Wie sagte mal eine Führungskraft zu mir, wer Überstunden machen muss, der hat seine Zeit nicht gut genug genutzt. Und wenn ich mal einen Tagesablauf einer Führungskraft anschaue (bin da ja auch immer mal zu Versammlungen anwesend) so sehe ich da keinen Stress. Die haben genug Zeit für den Kaffee zwischendurch und die Versammlung ist alles Andere es stressig.

Und im TV sah ich auch mal eine Sendung in der es um BurnOut ging und genau diese Thematik angesprochen wurde, dass vor allem auch Führungskräfte und Unternehmer da häufig viele Überstunden schieben und ständig erreichbar sein müssen. Der Unternehmer hingegen war der Auffassung, dass es an Jedem selbst liegt. Er selbst arbeitet nur selten Überstunden und sein Diensthandy ist nach Feierabend aus. Seit Jahren funktioniert dies gut und im Zweifelsfalle meinte er, könne er sich auf seine Leute verlassen.

Deshalb finde ich sollte man endlich mal aufhören die Reichen so zu verhätscheln, die arbeiten nicht härter wie die anderen Arbeitnehmer auch. Einzig tragen sie eine höhere Verantwortung, die durchaus eine höhere Belastung darstellen kann. Andererseits wenns schief geht, dann passiert den Managern und Führungskräften doch auch nicht viel und Unternehmer einer GmbH verlieren maximal ihren Einsatz.

bezüglich Reichtum und Neid...

Es geht doch nicht darum ob Jemand Reich sein darf oder nicht. Ich habe nix gegen Reichtum aber gegen Geldhortung, weil Geldhortung das große Schuldenproblem in der EU und der Welt ist und nicht Griechenland die über ihren Verhältnissen leben.

Jedem sollte jedoch klar sein, dass wenn wir an die Geldvermögen der Reichen, der Eliten nicht herantreten und diese wie gewohnt um 5% pro Jahr weiter anwachsen, dass irgendwoher das Geld in Form von Schulden auf der anderen Seite kommen muss und wir dann für die steigenden Schuldenberge immer mehr Zinsen zahlen, d.h. Steuern bezahlen ohne eine Gegenleistung erhalten zu können.

Momentan beträgt dies in etwa 20mrd.€ (bei aktuellen Niedrigstzinsen) und würde bei einer Anhebung des Leitzinses auf 3% in Boomphasen sowie steigenden Renditen dann schnell mal auf 60 bis 100mrd.€ hoch schießen.

Wir haben also die Wahl, die Reichen nicht an die GELDVermögen zu gehen (es geht hier wiegesagt um GELDvermögen und NICHT um Wertanlagen!!) und dann weiterhin immer mehr für die Zinsen arbeiten und einzahlen zu müssen ODER man schöpft die großen GELDVermögen etwas ab, reduziert das Defizit und hält somit die Zinslast niedrig.

Es sei u.a. zu erwähnen, dass wenn die Eliten 50% ihres Geldes abgeben würden, man Bund und Länder komplett entschulden und WIR ALLE jedes Jahr mehr als 20mrd.€ mehr zur Verfügung hätten.

Der Clou dabei, die Eliten müssten darunter nicht mal leiden, denn selbst dann haben sie immer noch viel mehr Geld als sie selbst verkonsumieren.

Es geht also nicht darum, Jemanden etwas wegzunehmen, sondern nur darum, Geldhortung zu vermeiden, zu senken und Geld zu mobilisieren.

Der Reiche, der sein Geld z.B. in Gold umgetauscht hat, stellt kein Problem dar, der Reiche der seine Millionen jedoch in EUROs gebunktert hat, der stellt sehr wohl ein Problem dar.

Mit Neiddebatten und Sozialismus, usw. hat dies nix zu tun.

Anbei sei zu erwähnen, wenn das System weiter gegen die Wand fährt, dann könnte irgendwann die Währungsreform drohen und dann löst sich das Problem mit einer noch viel höheren Radikalität.

D.h. wenn die Politik und die Menschen nicht reagieren, dann sorgt eben das System selbst für den ungeliebten Kommunismus, Sozialismus, oder wie man es nennen will.

 

Hier noch mal der Zusammenhang, Geldvermögen und Schulden

Geldvermögen + Schulden sind in Summe IMMER NULL

Wachsende Geldvermögen bedeutet WACHSENDE SCHULDEN!!

http://de.wikipedia.org/w/...gen.PNG&filetimestamp=20111027113426

08.08.12 08:27
1

41699 Postings, 4309 Tage RubensrembrandtMan sollte nicht auf die Reichen-Thematik

hereinfallen. Grundsätzlich bin ich auch eher für eine höhere Besteuerung der
Reichen, aber nicht in diesem verrotteten Euro-System, in dem das zusätzliche
Geld sofort an internationale Banken überwiesen wird und damit an andere
Reiche. Das Ganze läuft doch nur darauf hinaus, die Progression ab 40 000 jährlich
zu erhöhen, denn die wirklich Reichen wird man nicht abgreifen können, dafür
sind die Politiker einfach zu dumm. Und nichts anderes ist diese Diskussion:
Verdummung der Bevölkerung als Vorbereitung auf die Ausplünderung und
Ruinierung der Bevölkerung.  

08.08.12 08:30

13396 Postings, 4651 Tage cv80Ich finds

i.O.

Vermögen ab 1 Mio. Euro sollten in irgendwelcher Weise besteuert werden!

-----------
Mit den Menschen ist es wie mit den Autos...
Laster sind schwer zu bremsen...

Heinz Erhardt

www.hre-squeeze-in.de

08.08.12 08:34

41699 Postings, 4309 Tage RubensrembrandtDer Aufwand bei dieser Grenze steht in

keinem Verhältnis zum Ertrag stehen. Die wirklich Reichen dampfen dann ab in
die Schweiz, wo sie sowieso schon einen Wohnsitz haben. Dann geht auch noch
die Einkommensteuer dieser Personen verloren.  

08.08.12 09:55

24541 Postings, 6769 Tage Tony FordDie dummen Poltiker sind die Reichen...

Das Ganze läuft doch nur darauf hinaus, die Progression ab 40 000 jährlich zu erhöhen, denn die wirklich Reichen wird man nicht abgreifen können, dafür sind die Politiker einfach zu dumm.  

Politiker und Reiche voneinder zu trennen ist unlogisch, denn die Reichen befinden sich doch vorwiegend in den obersten politischen Ebenen. Das ist ja gerade das Problem.

keinem Verhältnis zum Ertrag stehen. Die wirklich Reichen dampfen dann ab in
die Schweiz, wo sie sowieso schon einen Wohnsitz haben. Dann geht auch noch
die Einkommensteuer dieser Personen verloren.

Dies ist ein Problem fehlender Transparenz im Geldsystem.

Zudem angenommen den Fall die würden sowas tun, dann wären Banken eben Pleite, von denen aus das Geld in die Schweiz abwandert und dementsprechend würde der EURO vermutlich auch massiv an Wert verlieren.

Der Pleitegeier ist geduldig, früher oder später wird er seinen Tribut einfordern, eine Flucht ist zwecklos ;-)

08.08.12 14:59
2

7114 Postings, 6678 Tage Kritiker@ #168 Tony Ford, Du postest

von Geldvermögen - NICHT Werten - versteuern?

Dann bedenke, dann tauscht der Reiche sein Geld in Werte!
Wie willst Du danach den Rubens an der Wand versteuern?

Auch solltest Du den persönlich Reichen nicht mit Fonds gleichsetzen.
Die reiche Person hat kaum Geldvermögen - oft sogar auch Schulden - meist Werte.

Genau wegen diesen Umständen sieht das BuVerfGer keine Möglichkleit einer gerechten Besteuerung!
Der Trickserei wäre Tür & Tor geöffnet.

Auch - nach dem GG käme Vermögenssteuer einer Enteignung gleich; dafür bedarf es einer Begründung - und dies im Einzelfall!

Gott-sei-Dank ist es in einer Demokratie nicht so einfach, den Bürger zu bestehlen.
Als "Nicht-Reicher" bin ich der Auffassung, dass das Vermögen eines Bürgers (normalerweise) für den Staat unantastbar bleiben muß; ansonsten bekämen wir kommunistische Zustände, deren Ziel es ist, alle Werte des Volkes in Staatshand (Partei) zu zwingen.
Willst DU Das ??  

08.08.12 15:00

1566 Postings, 3201 Tage QuokkoKurz: schelcht

08.08.12 16:29

2904 Postings, 2860 Tage brauchmehrkohlegenau

Ich zahl schon so viel steuern  

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