Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 31.08.25 00:34
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 78638
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13.05.19 19:59
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5929 Postings, 2722 Tage StreuenBrennstoffzelle

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es absurd witzig wie sich einige da aufs Glatteis führen lassen.

Bei BEV kommt der Strom natürlich aus bösen Kohlekraftwerken. Die dreifache Strommenge für BZ-Autos kommt aber aus sauberer überschüssiger erneuerbarer Energie. ROFL

Es wurde doch schon ausgerechnet wie viel Strom man bräuchte um den Verkehr auf H2 umzustellen, das ist absolut illusorisch. Während mit BEV der Strombedarf um gerade mal 20% steigen würde wären es bei  BZ schon gleich mal 60%.

Und die H2-Anlage die in der Lage ist überschüssige Stromspitzen klaglos zu verarbeiten, also konsequenter Weise nur dann zu arbeiten wenn es überschüssigen Strom gibt und sonst nicht, die konnte auch noch niemand vorführen. Das sind doch alles nur Luftblasen interessierter Kreise die die Leute verarschen. Mehr nicht.  

13.05.19 20:24
3

2096 Postings, 3279 Tage Melon UskManche werden es nie begreifen

Der Mix und vor allem die richtige Anwendung sind entscheidend.

Nochmal ganz langsam zum mitschreiben:
BEV (mit kleinen Akkugrößen) für den Stadtverkehr. Hybrid und BZ für die Langstrecke.

1.) Es macht NULL Sinn einen PKW mit 100 kWh Akku auf die Stadt loszulassen, der 5 Jahre braucht um den CO2-Rucksack abzuarbeiten.

2.) Bei Wasserstoff lässt sich sehr schön der überschüssige regenerative Strom umwandeln, der sonst ungenützt bleiben würde. Es sei denn man will erst einmal zehntausende stationäre Batteriepacks herstellen, deren Zellen man sinnvoller für kleine BEV verwenden kann.

Wer nur einen Hammer als Werkzeug hat, für den sieht alles aus wie ein Nagel.  

13.05.19 20:27
1

8191 Postings, 2632 Tage DressageQueenDie Grünen 19% ...

sagt doch alles über Deutschland ...  

13.05.19 20:36
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3270 Postings, 2402 Tage Neutralinsky@SchöneZukunft #21495

Zitat: Für den Käufer gehen die Batteriepreise kurzfristig aufgrund der hohen Nachfrage natürlich nicht zurück. Das ist Pech für VW, Jaguar & Co. weil sie sich nie darum gekümmert haben. . . .

@SZ; bist gerade Du als quasi Branchen-Experte s c h l e c h t informiert...,
oder handelt es sich mal wieder um typisches Dino-Bashing ? denn

"VW sichert sich Lithium-Belieferung für die E-Auto-Offensive des Konzerns
VW schließt zehn Jahresvertrag mit Lithiumproduzent Ganfeng. . ." !

". . . erkärte Volkswagen-Einkaufsvorstand Stefan Sommer auf dem Car Symposium. . . .
Neben LG Chem und Samsung SDI haben auch CATL und SK Innovation
Lieferverträge mit Volkswagen unterschrieben. . . ." !

"Volkswagen kommt bei der Beschaffung von Batteriezellen für seine Elektro-Offensive offenbar in großen Schritten voran: Von den 50 Mrd Euro, die der Konzern im Rahmen seiner Roadmap E alleine für die Zellen ausgeschrieben hatte, wurden inzwischen Aufträge mit einem Volumen von 40 Mrd Euro vergeben.* Damit hat sich die Vergabe sein Mitte März verdoppelt. Damals lag das vergebene Auftragsvolumen laut VW noch bei 20 rund Mrd Euro. . . ." !
*=Mai 2018

(Quellen:
https://www.elektroauto-news.net/2019/...g-e-auto-offensive-gesichert
https://www.sueddeutsche.de/auto/vw-tesla-elektroautos-1.4326717
https://www.electrive.net/2018/05/08/...len-im-wert-von-40-mrd-euro/)  

13.05.19 20:56
1

3270 Postings, 2402 Tage Neutralinsky@SchöneZukunft #21495

@SZ des weiteren für Dich zur Info, exemplarisch auch für MERCEDES:

". . . BMW will vom chinesischen Batteriekonzern CATL in den nächsten Jahren Zellen im Wert von vier Milliarden Euro beziehen. Ein entsprechender langfristiger Vertrag sei abgeschlossen, sagte BMW-Einkaufschef Markus Duesmann am Montag in München. Vom Auftragsvolumen entfielen 1,5 Milliarden Euro auf Deutschland und 2,5 Milliarden auf China, wo BMW schon CATL-Kunde ist. Der chinesische Konzern baut eine Zellfabrik in Erfurt; . . ." !
(https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...lliarden-euro-15682065.html
Aktualisiert am 09.07.2018-12:34)

". . . BMW hat einen Fünfjahresvertrag inklusive dreijähriger Verlängerungsoption mit Ganfeng Lithium über die Versorgung mit Lithiumhydroxid unterzeichnet. Gemäß der Vereinbarung wird Ganfeng so viel Lithiumhydroxid liefern, wie von BMW benötigt wird. . . ." !
(https://www.automobil-produktion.de/hersteller/...it-ganfeng-102.html
Oktober 2018 um 09:45 Uhr)

Wie konntest Du das hier und dazu noch einige andere positive Meldungen betreffend diese Ressourcen-Sicherungen der erfolgreichen Etablierten nur so überlesen ?  

13.05.19 23:09
1

5929 Postings, 2722 Tage StreuenManche werden es nie begreifen

1) Ohje mal wieder die Rucksack-Lüge. Lass dir mal was neues ausdenken.
2) BEV lassen sich genauso mit überschüssigem Strom laden der sonst ungenutzt bleiben würde. Nur halt mit einem dreimal so guten Gesamtwirkungsgrad. Warum den Umweg über eine teure und aufwändige Technologie die nur Nachteile für den Nutzer hat?

Ah stimmt ja wir wollen technologieoffen sein. Nach dem Motto wer für alles offen ist, ist nicht mehr ganz dicht.

Hybride sind unnötig komplexe Übergangslösungen die niemand mehr braucht.

BEV gibt es als Stadtautos und als Reiselimousine. Und ein Tesla ist in der Stadt wesentlich besser aufgehoben als alle Verbrenner einschließlich der Hybride.  

13.05.19 23:30
2

2096 Postings, 3279 Tage Melon UskDie Rucksack-Lüge

Ich schmeiß mich weg. Aber Du glaubst ja auch, dass die Tesla Fabrik in Nevada mit Strom aus regenerativen Quellen betrieben wird.

Es sind die geradezu militanten Tesla-Jünger und Musk-Gläubigen die der eMobilität letztendlich schaden. Immer weiter so. Musk treibt ja schon die nächste Sau durchs Dorf (autonomes Fahren), die er mit Schmackes gegen die Wand fahren kann. Die Scherben, auch in der öffentlichen Wahrnehmung des Themas, dürfen dann andere aufkehren.

Aber nachdem seine FSD-Lüge (und nichts anderes ist es, glaubt man sämtlichen Experten der Thematik) nicht den erhofften Kursverlauf bewirkt hat, muss er wohl oder übel das nächste Kaninchen aus dem Hut zaubern. Nur ob es ihm jetzt noch hilft? Ich wage es zu bezweifeln. Die Leute werden gewahr, dass der Kaiser doch nackt dasteht.  

13.05.19 23:55

5929 Postings, 2722 Tage StreuenDie Rucksack-Lüge

ist halt die Rucksack-Lüge. Basierend auf veralteten Zahlen, für die falschen Batterien, zusammen mit falschen Annahmen und falschen Rahmenbedingungen.

Wie oberflächlich muss man sein um so etwas weiter zu verbreiten?

 

14.05.19 01:32
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1242 Postings, 5037 Tage sillyconMoin aus china

Hab mal aus meinem hotelzimmer ein pic gemacht gemacht. Und das sind sicherlich nicht die höchsten häuser. Wieviel menschen werden da wohl wohnen? Wieviel autos werden da wohl in den tifgaragen stehen? Wieviel autos werden da wohl an den straßen stehen? Was ist mit den metropolen? Hongkong, tokyo, new york,.....
Und by the way, als endverbraucher ändert sich am fahr und tankverhalten mit bev absolut nix. Morgens einsteigen, losfahren und irgendwann anne tanke und nach 3min gehts weiter.
und nicht vergessen... Bev fährt auch mit batterie und emotor. Super.  
Angehängte Grafik:
img_20190514_072211.jpg (verkleinert auf 15%) vergrößern
img_20190514_072211.jpg

14.05.19 08:24
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1221 Postings, 5214 Tage ManikoBrennstoffzellen


So schlecht scheinen Brennstoffzellen doch nicht zu sein. London hat gerade 20 H2 Doppeldeckerbusse bestellt und betreibt seit Jahren H2 Singeldeckerbusse, ebenso wie Brighton und Aberdeen. Kosten für den laufenden Betrieb sollen denen von Dieselbussen entsprechen.

https://www.theguardian.com/uk-news/2019/may/10/...doubledecker-buses

 

14.05.19 08:24
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203 Postings, 5174 Tage MacGyver73Trost für geschundene fans

Auch wenn Tesla so langsam dort landet, wo es hingehört, gibt es ja eine positive Entwicklung:
In den Städten setzt sich die E-Mobilität durch, immer mehr Menschen fahren S-, U-Bahn und Straßenbahn.
Deutschland liegt europaweit sogar ganz weit vorne, beim E-Bike (siehe hier: https://de.statista.com/infografik/10889/...n-e-bike-maerkte-europas/ ). Das E-Bike braucht weniger Platz, fährt viel leiser als ein Tesla und ist ein echter human-electric hybrid, so wie auch ein twike.

Wenn wir also demnächst immer weniger autofahren, weil wir gute Alternativen haben, dann bringt uns der Wechsel auf E-Antrieb beim Pkw nicht mehr viele Vorteile, aber Kosten. Es wäre dann volkswirtschaftlich besser, dem konventionellen Treibstoff regenerative Anteile zwangsweise zuzusetzen, so wie es heute ja in geringen Mengen bereits passiert. Die Ausgestaltung ist Sache der Politik, damit Monokultur, Raubbau und und anderes vermieden wird. Ist aber das gleiche Thema wie bei Windparks, Solarfarmen etc. Wir nutzen ja noch immer nicht alle vorhandenen Quellen. Jede Stadt bzw. Landkreis hat tonnenweise Biomüll, der für Alkohol- oder Biogasproduktion genutzt werden könnte. Das meiste wird jedoch -ohne die Wärme zu nutzen- kompostiert.

P.S.: extra für SZ:
Die >70% Energierückgewinnung bei Rekuperation sind nur im Idealfall erreichbar, schon wenn es dem Akku zu kalt oder zu warm ist, wird das nicht erreicht.
http://unverzerrt.de/elektromobilitaet/...o-viel-energie-verbrauchen/
Und zu den Lagern noch ein Link: 0,5% Kraftstoffeinsparung nur durch optimierte Radlager halte ich für beeindruckend. Tesla könnte ja auch noch die Motorlager optimieren. Waren doch diese zumindest am Anfang unterdimensioniert, oder?
https://www.skf.com/de/industry-solutions/...-bearing-unit/index.html  

14.05.19 09:38

14724 Postings, 3323 Tage SchöneZukunftBrennstoffzelle, Kosten und Wartung

Kennt jemand Zahlen dazu wie lange eine BZ hält und wovon das abhängt? Das letzte was ich dazu gehört hatte war, dass sie maximal 3-4 Jahre halten in einem Auto, aber diese Information ist schon sehr alt.

Wie sieht das unter Winterbedingungen aus, fährt der Mirai nur in Kalifornien oder auch in Nord-Norwegen?

Und wie viel Wartung braucht eine BZ? Ein BZ-Auto brauch ja auch einen HEPA-Filter wie er in Model S und X eingebaut wird. Aber halt nicht für die Menschen im Auto sondern für die BZ ...

Wie viel % des Platins kann den recycelt werden?

Wie flexibel ist denn die H2 Produktion, kann die wirklich Stromspitzen verarbeiten? Und zu welchen Kosten?

Ich wette das entweder niemand die Antworten auf diese Fragen kennt, oder wenn er sie kennt, dass sie für diese Technologie verheerend währen.  

14.05.19 10:34
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3270 Postings, 2402 Tage Neutralinsky@SchöneZukunft @Streuen

Mit Dino-Bashing aus eurer beider subjektiven Sicht solltet ihr Mal etwas zurück haltender sein...
Objektiv wird nämlich keiner bestreiten, das die Teslas jeweils ein bißchen
schneller beschleunigen, eine höhere Endgeschwindigkeit und die größere Reichweite haben.

Aber es gibt auch noch ganz andere Kriterien ! w i c h t i g für europäische Kunden:
". . . Allerdings erreicht der E-Tron von Anfang an die Audi-gewohnte, unerschütterliche Verarbeitungsgüte, während Tesla den X leger zusammenzimmert. Oder so: Stellte man sich Verarbeitungsqualität als ein Haus vor, würden sie bei Audi über das Model X sagen, dass man wohl bald Richtfest feiern könnte, um dann mit dem sorgsamen Ausbau zu beginnen. Die Tesla-Jungs dagegen stünden schon mit dem Möbelwagen vor der Tür. . . . Der Audi schottet die Passagiere mit intensiver Geräuschdämmung besser ab. . . . je nach Geschwindigkeit ist er bis zu vier Dezibel leiser als der windumtoste Tesla. . . . Wenngleich Tesla beim Set-up noch nicht das Niveau von Audi erreicht, . . ."
(https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/...la-model-x-e-suv/)

Nach schon über 15.000 Reservierungen 2018 (Quelle: www.ecomento.de) prognostiziere ich,
das sich genau für diesen E-AUDI und zeitnah aus deren Hause ähnliche Modelle
dafür weltweit in den nächsten Jahren einige zehntausend Stamm/Neu-Kunden entscheiden werden.  

14.05.19 11:19
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3270 Postings, 2402 Tage Neutralinsky@SchöneZukunft @Streuen

Wo haben die hier von euch oft kritisierten Dinos denn angeblich zu lange zu tief geschlafen...
und wo ist dort TESLAs vermeintlich großer Effizienz-Vorteil...

". . . gefahrenen E-Runde, die Stadt-, Überland- und Autobahnstrecken beinhaltet. Die beiden Elektro-SUV schenken sich beim Verbrauch unter solchen Bedingungen wenig: Beim Audi E-Tron mussten für 100 Kilometer Fahrt 24,8, beim Tesla 25,0 kWh nachgeladen werden. In diese Messung fließen die Ladeverluste mit ein. Das heißt, die Autos haben tatsächlich etwa 15 Prozent weniger aus ihren Akkus gesaugt. Die Ladeverluste sind bei beiden Fahrzeugen sehr ähnlich und entsprechend eng liegt auch der interne Verbrauch beieinander: Der Tesla verbrauchte laut Bordcomputer 21,7, der Audi 21,8 kWh. . . .
Warum verbraucht der schwerere Audi in der Stadt weniger? . . .
Ein Auto mit der Rekuperationstechnik des E-Tron und vermutlich ähnlich gutem cW-Wert wie das Model X bringt Audi noch dieses Jahr: der E-Tron Sportback trägt unter seiner schnittigen SUV-Coupé-Karosse die gleichen Komponenten wie der normale E-Tron." !

https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/...chweite-vergleich/  

14.05.19 11:59
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1221 Postings, 5214 Tage ManikoBrennstoffzellen


Die Antworten auf die Fragen zu Brennstoffzellen sind sicher interessant und bestimmt gibt es Menschen die diese beantworten können. Aber ist es wirklich notwendig jede Einzelheit auf die Goldwaage zulegen? In China, Japan, USA und EU werden Milliarden in diese Technik investiert und ich tue mir schwer mit dem Gedanken, dass die alle Blödmänner sein sollen und das viele Geld zum Fenster raus schmeissen, für eine hoffnungslos unterlegene Antriebstechnik. Schliesslïch wollen die ihre Produkte auch mal verkaufen, was ja anscheinend nach Meinung einiger hier unmöglich ist.

„Es gibt oft einseitige Aussagen pro oder kontra – wir meinen: Es gibt nicht die eine richtige Technik, sondern es hängt vom Einsatzzweck ab, welche am besten die Aufgaben löst“, sagt Johannes-Jörg Rüger (53), Vorsitzender der Nutzfahrzeug-Sparte bei Bosch.

Obwohl ich persönlich kein Fan von Wasserstofffahrzeugen bin, kann ich mich der Ansicht Rügers anschliessen. Die Welt ist nicht schwarz oder weiss. Es werden eben je nach Situation unterschiedliche Lösungen gebraucht. Mal ist BEV die richtige Lösung, mal H2. Mal noch was anderes.

Was die H2 Busse in London betrifft, gab es in dem von mir verlinkten Artikel sowohl Aussagen über die Beschaffungskosten, als auch Aussagen zu den laufenden Kosten (wie Dieselbusse), was ja wohl Wartung, Reparaturen, Energieverbrauch, Abschreibung, etc. mit einschliesst. Offensichtlich fallen diese, zusammen mit den Wintereigenschaften, zufriedenstellend und problemlösend aus, sonst hätte man dort die H2 Flotte nicht ausgebaut. Aber weil denen die BEV-über-Alles-Mentalität fehlt, sind das bestimmt auch nur Blödmänner... oder lobbygesteuerte Ahnungslose.

https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/...e-bessere-Auto-Batterie.html


 

14.05.19 12:02

14724 Postings, 3323 Tage SchöneZukunft@Neutralinsky: Batterien

Na da habe ich doch eine passende Nachricht für dich. Endlich macht man sich ernsthaftere Gedanken über eine eigene Zellfertigung.

Kurz und mittelfristige Lieferverträge und Absichtserklärungen sind ja ganz schön.

Was ich bisher vermisse ist eine langfristige Strategie woher dieses zentral wichtige Element für ein BEV in hohen Stückzahlen kommen soll. Die Lieferprobleme und Verzögerungen beim i-Pace, etron, EQC usw. werden immer wieder mit Schwierigkeiten bei der Zellzulieferung begründet. Auch Hyundai/Kia geben an dass sie nicht mehr bauen können weil sie nicht mehr Zellen bekommen.

Zellen als beliebiges Zulieferteil zu betrachten dass man auf dem Markt einfach zukauft ist aufgrund der absehbaren hohen Nachfrage mehr als Fahrlässig.
VW will führender Anbieter batteriegetriebener Fahrzeuge werden. Der Aufsichtsrat gab nun eine Milliarde Euro für Investition frei – eine...
 

14.05.19 12:18

14724 Postings, 3323 Tage SchöneZukunft@Maniko: Brennstoffzellen

Es sind sicher nicht alles Blödmänner. Die Beurteilung der Technologie ist für solche Beschaffungen nur ein Teil der Medaille. Das Umfeld aus politischen Vorgaben und Födergeldern ist mindestens genauso wichtig.

Ich sehe das Thema hingegen rein von der technischen und betriebs- bzw. volkswirtschaftlichen Seite. Und da ist das Ergebnis halt eindeutig negativ.

H2-Förderung hat bei uns eine jahrzehntelange Tradition mit eingefahrenen Strukturen in Unternehmen und Verwaltungen. Die Menschen sind oft nun mal unbeweglich. Wer ein Leben lang damit verbracht hat die Subventionen für eine "Zukunftstechnologie" zu regeln der tut sich nun mal schwer zuzugeben dass man falsch lag. Man muss sich ja nur die politischen Strukturen in Deutschland anschauen. Die Abteilungen die für den Ausbau des Ladenetzes zuständig ist wurde bei der alteingesessenen H2-Förderung angesiedelt. Entsprechend miserabel ist das Ergebnis bei der Ladeinfrastruktur.

Wo ist denn die einheitliche Datenbank in der man die Verfügbarkeit bzw. den aktuellen Status jeder Ladesäule einfach abfragen kann? Warum gibt es so ein Zugangschaos mit zig verschiedenen Ladekarten und -apps? Warum ist es so schwierig herauszufinden wie viel das Laden jetzt an einer bestimmten Säule kostet? Wieso konnte die Auto-Lobby eine Anti-Tesla-Ladesäulenverordnung durchboxen?

Wenn ich mich jetzt spontan entscheiden würde eine längere Reise zu machen, dann sind die Teslas nun mal die einzigen in die man sich einfach rein setzen und losfahren kann, unabhängig vom SOC (Ladestand). Bei allen andern muss man sich erst im Internet die Lademöglichkeiten mühsam zusammensuchen. Warum ist das immer noch so?  

14.05.19 12:20

3270 Postings, 2402 Tage Neutralinsky@SchöneZukunft #21516

Zitat: ". . . Zellen als beliebiges Zulieferteil zu betrachten dass man auf dem Markt einfach zukauft ist aufgrund der absehbaren hohen Nachfrage mehr als Fahrlässig."

Du hast so Recht, aber warum konnte dann genau der hier das nicht besser ?
(trotz jahrelanger Erfahrungen, siehe MS u. MX mit ramp-ups/roll-outs)

". . . Elon Musk schrieb auf Twitter, dass die Produktionslinien von Panasonic auf das Jahr gesehen derzeit erst um die 24 GWh leisten. Dies hemme bereits seit Juli letzten Jahres die Fertigung des Model 3. . . . Musk verkündete nun allerdings: Es war aufgrund des Zell-Engpasses physikalisch nicht möglich, mehr Model 3 in Q1 zu bauen. . . . gehen die beiden Unternehmen nun offenbar auf Abstand. Wir haben keine andere Wahl, als andere Zulieferer für die Powerwall/Powerpack-Zellen zu nutzen, erklärte Musk. . . ."
https://teslamag.de/news/...eme-in-gigafactory-1-verantwortlich-24005
!

@SZ; Seit bereits Sommer 2016 war ihm doch der Erst-Bedarf von bis zu 0,5Mio. Stück bekannt....  

14.05.19 12:34

14724 Postings, 3323 Tage SchöneZukunft@Neutralinsky: Audi vs Tesla

Niemand bestreitet dass Audi solide verarbeitete Autos bauen kann. Der etron soll z.B. auch ausgezeichnet gedämmt sein und insgesamt sehr gut verarbeitet. Wenn da eine Tür ins Schloss fällt, dann macht das ein sattes Geräusch mit einer gewissen Qualitätsanmutung.

Und niemand bezweifelt dass die geringen Stückzahlen die geplant sind sich problemlos verkaufen werden.

Umgekehrt ist es aber schlichtweg falsch Tesla eine schlechte Qualität zu unterstellen. Wie das Model S ist auch das Model X durch eine gehörige Lernkurve gelaufen und z.B. in einem 2018er Modell ist die Verarbeitung durchweg gut bis sehr gut. Und auf jeden Fall gut genug um für sehr viele kein Kaufhindernis mehr darzustellen.

Und beim Model 3 war die Lernkurve deutlich kürzer und steiler und der inzwischen durchweg hohe Qualitätsstandard wird allseits gelobt. Das es in der Massenproduktion immer zu kleinen Unstimmigkeiten kommen kann ist dabei klar. Nur hat Tesla da bisher immer sehr kundenfreundlich und kulant reagiert.

Wer glaubt Tesla könne keine guten Autos bauen der macht sich was vor, bewusst oder unbewusst. Nicht umsonst hat Tesla die zufriedensten Kunden aller Autohersteller.  

14.05.19 12:45

14724 Postings, 3323 Tage SchöneZukunft@Neutralinsky: Zellproduktion

Tesla sind nun mal die ersten die Zellen in so hohen Stückzahlen verbauen. Aber besser man hat einen Plan der nicht immer 100% aufgeht, als gar keinen Plan zu haben.

Die ursprünglichen  Pläne aus 2014 für die Gigafactory sind übrigens inzwischen längst erreicht. Haken tut es nur bei der 2016 massiv ausgeweiteten Planung.

Im Übrigen glaube ich inzwischen das Tesla von Panasonic unabhängiger werden will und das einer der Gründe war den kauf von Maxwell Technologies anzustoßen, ebenso wie vorher schon Grohmann und Perbix. Sobald der Maxwell kauf in trockenen Tüchern ist bzw. spätestens Ende des Jahres vermute ich dass wir mehr über die zukünftige Strategie bei den Zellen erfahren. Nämlich wenn es in Shanghai konkreter wird.

VW will führender Anbieter batteriegetriebener Fahrzeuge werden. Der Aufsichtsrat gab nun eine Milliarde Euro für Investition frei – eine...
 

14.05.19 13:17

3270 Postings, 2402 Tage Neutralinsky@SchöneZukunft #21519

Zitat: ". . . Nicht umsonst hat Tesla die zufriedensten Kunden aller Autohersteller."

In einem von deren wichtigen Auslandsmärkten/dem wichtigsten europäischen
sieht das aber ganz anders aus...

«Katastrofalt» norsk fall for Tesla
Tesla faller dramatisk i omdømmeoversikten til Norsk Kundebarometer.
Tesla ble for første gang målt i fjor, og havnet da på en fjerdeplass med sterke 82,8 kundetilfredshetspoeng. Ett år senere ligger de på 51. plass, skriver Dagens Næringsliv (DN) onsdag.
. . .
https://www.nettavisen.no/okonomi/...k-fall-for-tesla/3423681821.html

bei der Zufriedenheit der Käufer von Platz 4 auf 51 !  

14.05.19 13:26

3270 Postings, 2402 Tage Neutralinsky@SchöneZukunft #21519

Zitat: ". . . Nicht umsonst hat Tesla die zufriedensten Kunden aller Autohersteller."

In einem von deren wichtigen Auslandsmärkten/dem wichtigsten asiatischen
sieht das aber ganz anders aus...

"Ein chinesischer Autoverleiher ist mit seinen 278 Teslas so unzufrieden,
dass er aus Protest Plakate aufhängt.
. . . 20 Prozent der gekauften Tesla-Modelle würden „elektromechanische Fehler“ aufweisen.
. . . doch die innerbetrieblichen Abläufe bei Tesla funktionieren nur langsam.
Die Folgen sind ein unbefriedigender Kundendienst, langsame Reaktionen auf Beschwerden
und Verzögerungen bei der Behebung von Fahrzeugproblemen“, . . .
Die Wartezeit auf einen Werkstatttermin betrage durchschnittlich 45 Tage,
. . .
https://www.businessinsider.de/...us-protest-plakate-aufhaengt-2019-4

das ist ein gewerblicher Großabnehmer !  

14.05.19 14:42

14724 Postings, 3323 Tage SchöneZukunft@Neutralinsky: Temporäre Probleme mit dem Service

gab es nach dem massiven Auslieferungsanstieg ohne Frage. Ich hätte mir auch gewünscht Tesla hätte da pro-aktiver reagiert. Warum das nicht geschehen ist frage ich mich auch. War es einfach mangelnder Fokus oder gab es Abstimmungsprobleme zwischen der Zentrale und den Tochtergesellschaften? Waren die Termine zu spät bekannt?

Auf jeden Fall investiert Tesla schon massiv in den Service, gerade auch in Norwegen und China. Eine gute Sache für die Kunden ist auch der Ranger-Service der gerade aufgebaut wird. Als Bär würde ich mir da keine großen Hoffnungen machen auf einen nachhaltigen Image-Schaden. Das sind ärgerliche aber temporäre Wachstumsprobleme.  

14.05.19 14:48

3270 Postings, 2402 Tage Neutralinsky@SchöneZukunft #21519

Zitat: ". . . Nicht umsonst hat Tesla die zufriedensten Kunden aller Autohersteller."

In deren allerwichtigsten Markt nämlich den heimischen USA mit rd. 50% globalem Anteil
sieht das aber ganz anders aus...

"Umfrage unter US-Verbrauchern
. . . Das Magazin erstellt jedes Jahr eine Liste der zuverlässigsten Autos, indem es seine Leser befragt. Diesmal wurden mehr als 500.000 Fahrzeuge von 29 Marken erfasst. . . .
Teslas Modell S hat seine "Empfohlen"-Bewertung verloren, der Hersteller stürzte gar auf den drittletzten Platz ab. Das ist das Ergebnis der diesjährigen Verlässlichkeitsumfrage des nordamerikanischen Verbrauchermagazins "Consumer Reports".
Teslas SUV Modell X blieb "viel schlechter als durchschnittlich" mit Problemen an den Flügeltüren und dem zentralen Display. Das Massenmarkt-Modell 3, das als Hoffnungsträger für Teslas Profitabilität gilt, stieg mit "durchschnittliche Verlässlichkeit" ein.
. . .
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...tz-27-a-1235006.html
!  

14.05.19 14:55

3270 Postings, 2402 Tage Neutralinsky@SchöneZukunft #21519

Zitat: ". . . Nicht umsonst hat Tesla die zufriedensten Kunden aller Autohersteller."

". . . Consumer Reports gab bekannt, das Model 3 nicht mehr zum Kauf zu empfehlen – im letzten Jahr war dies noch der Fall. Das Magazin gibt an, dass Teslas erster Stromer für den Massenmarkt diverse Problemzonen hat – darunter die Lackierung sowie eine zum Teil wackelige Karosserie-Verkleidung und fehlerhafte Scheiben. Dies hätten Tesla-Besitzer unter den befragten Mitgliedern der Verbraucherorganisation mitgeteilt.
Über alle Marken hinweg seien 470.000 Fahrzeuge in die aktuelle Zuverlässigkeits-Auswertung von Consumer Reports eingeflossen. Für das Model 3 habe der Stichprobenumfang fast 500 Einheiten des Modelljahrs 2018 umfasst, üblich seien normalerweise 200 bis 300. . . ."
(Quelle: bekannt)
!  

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