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Microsoft - long-Chance

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neuester Beitrag: 18.08.19 11:46
eröffnet am: 31.05.06 23:46 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 833
neuester Beitrag: 18.08.19 11:46 von: phre22 Leser gesamt: 245928
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31.05.06 23:46
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57019 Postings, 5585 Tage Anti LemmingMicrosoft - long-Chance

Abgesehen von der Charttechnik spricht für Microsoft die Einführung des Windows-XP-Nachfolgers "Vista" (64 bit). Die Business-Version soll im November kommen, die Consumer-Version im Januar. Bei MSFT ist bereits eine Demo-Version downloadbar.

Der jüngste Abverkauf (Sturz von 28 auf 23 Dollar) hatte seine Ursache darin, dass MSFT 2,6 Mrd. Dollar in seine Internet-Aktivitäten stecken will: Die Suchmaschine von MSN soll zur ernsthaften Konkurrenz für Google ausgebaut werden. Ballmer hat dies heute noch einmal auf einer Pressekonferenz bekräftigt, was einen weiteren Abverkauf auf 22,75 ausgelöst hat. Ballmer meinte, MSFT habe "einfach zuviel Geld".

Das finde ich nicht sonderlich beunruhigend - und habe heute gekauft. Bald könnte es auch wieder eine dicke Sonderdividende geben (irgenwo MUSS das Geld ja hin).

Im Gegensatz zu Godmode halte ich MSFT wegen der Vista-Einführung auch mittelfristig (1 Jahr) für ein interessantes Investment.



31.05.2006 17:31
MICROSOFT - Kurzfristige Longchance

MICROSOFT (Nachrichten/Aktienkurs) (MSFT / ISIN: US5949181045) : 23,17 $  (+0,08%)

Aktueller Tageschart(log) seit November 2005 (1 Kerze = 1 Tag)

Kurz-Kommentierung: Die Microsoft Aktie konnte unser Korrekturziel bei 23,81 $ erreichen und kippte wieder nach unten hin ab. Heute erreicht die Aktie die Unterstützungszone bei 23,01 - 23,14 $. Hier bietet sich eine günstige Longchance mit nahem Stop bei 22,95 $ auf Tagesschlussbasis. Im Idealfall vollzieht die Aktie jetzt eine weitere Aufwärtswelle, wobei sich die Chance auf eine bullische, inverse SKS als temporäre Bodenformation bietet. Dazu muss die Aktie auf Tagesschlussbasis über die Nackenlinie bei 23,94 $ ansteigen, um weiteres Aufwärtspotenzial bis 24,44 - 24,65 $ und darüber ggf. 25,27 - 25,33 $ aktivieren. Fällt die Aktie auf Tagesschlussbasis unter 22,95 $ zurück, wird ein Test des Jahrestiefs bei 22,45 $ wahrscheinlich.
 
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01.06.06 00:03

57019 Postings, 5585 Tage Anti LemmingCEO Ballmer verteidigt die hohen Investitionen

Software
Ballmer Defends Microsoft Spending Plan
By Bill Snyder
TheStreet.com Senior Writer
5/31/2006 11:43 AM EDT

Investors who expected Microsoft (MSFT:Nasdaq) CEO Steve Ballmer to announce a special dividend or additional share buybacks on Wednesday were disappointed. Instead, the combative software executive used a rare appearance at an investment conference to deliver a vigorous defense of his plans to up spending by some $2.6 billion in fiscal 2007.

There are "incredible" opportunities to innovate in the next 10 years, Ballmer said during a talk at a conference sponsored by Sanford W. Bernstein. "If you believe in the opportunity you have to invest behind it. You have to make big, bold bets," he said.

The company needs to invest in new markets and products, as well as existing ones, he said. "There's a lot of innovation still coming in Internet browsing and hardware. If we don't keep Windows fresh, Windows will not continue to flourish."

Ballmer said that to remain a major software player, Microsoft must become a major "software-as-a-service company" as well. And that takes investment, he added.

Plans to increase spending were announced during Microsoft's April earnings call, and investors reacted by promptly delivering the stock's biggest single-day loss in years. There have been calls to increase shareholder value via a larger dividend or increased buybacks.

Ballmer noted that Microsoft has returned $87 billion in cash to shareholders since June 30, 2001.

In recent trading, shares of the software giant were up 2 cents to $23.17.



Schlusskurs in NY heute: 22,75 USD  

05.06.06 13:48

57019 Postings, 5585 Tage Anti LemmingMicrosoft reagiert auf Google-Deal mit Dell

Juni 02, 2006 (5:24 PM EDT)
techweb  
Google Deal Might Help Dell Talks With Microsoft
By Antone Gonsalves, TechWeb News


Dell Inc.'s agreement to ship 10s of millions of computers with Google Inc.'s desktop search software could give the computer maker leverage in price negotiations over Vista with Microsoft Corp., a research firm said Friday.

In addition, Gartner Inc. said in its latest news analysis that it expects at least three more of the top PC vendors to strike similar deals with Google. Dell and the online search engine giant announced May 25 that Dell computers would ship with Google software, and that the default homepage on Microsoft Internet Explorer Web browser, which ships with Windows, would be a joint Web site of the two companies.

Dell is Microsoft's biggest customer for its Windows operating system, and the software maker has already signaled intentions to raise the average prices for Windows when Vista launches in January, according to Gartner. Dell, however, has struggled to meet financial expectations in the last two fiscal quarters and is expected to try to minimize any Windows price increase.

In between these opposing desires by the long-time partners is Microsoft's intent to try to mitigate the impact of Google software shipping with new PCs. "Dell showing that they'll work with other folks in areas that Microsoft competes may get them more attention from Microsoft," Gartner analyst Michael Silver said. Any commercial offer from Microsoft, however, would have to be enough to counter the per-PC payments from Google, Gartner said in its news analysis.

"Whether such a response involves direct payments or a reduction in prices for Windows, Microsoft's obligation to offer equal terms to original equipment manufacturer (OEM) buyers means the result would be a reduction in overall revenue and margins," the analyst firm said.

The Dell/Google deal is the latest twist of a long-time practice in which software makers pay computer manufacturers to get their icons on a desktop, Silver said. "This is really just an evolution of what hardware vendors have been doing for years," Silver said.  

05.06.06 13:53

210 Postings, 5714 Tage Spekulatius9o.T.

05.06.06 14:04

57019 Postings, 5585 Tage Anti LemmingDanke

für den erhellenden (weiße Fläche!) Beitrag...

;-))  

05.06.06 14:08

210 Postings, 5714 Tage Spekulatius9...typisch deutsch...

*kopfschüttel*  

05.06.06 14:39

57019 Postings, 5585 Tage Anti Lemming...ich bin Gringo...

*schwanzwackel*  

05.06.06 16:09

18298 Postings, 6726 Tage börsenfüxleinaktueller Kurs...

22,62; damit das kurzfristige Long-Szenario (von godmode beschrieben) vom Tisch und es riecht nach den alten Tiefs...wird auch viel vom Gesamtmarkt abhängig sein....; denke aber auch, dass man MSFT derzeit auf der Watch haben sollte...

grüsse
füx  

05.06.06 16:21

57019 Postings, 5585 Tage Anti Lemmingfüx

Microsoft fällt mit Intel, Cisco, Dell, Ebay usw. in die Gruppe der runtergeprügelten "Tech-Plays". Sollte es zu einer Sektor-Rotation von Rohstoff-/Metall-/Öl-Aktien in Tech kommen, mit der manche rechnen ("Big-Cap-Techs" sind in einer Hochzins-Umgebung neben Pharma "angesagt"), würde dies die gesamte Gruppe beleben. Pfizer, die ich als Pharmawert auch zu den interessanten, runtergreprügelten Aktien zähle, hat das Tief bereits hinter sich gelassen und ist auf einem (leicht) ansteigenden Ast.  

05.06.06 16:27
seh ich ja auch so; bin ja nicht umsonst Long in Intel und Ebay...MSFT meide ich meist zu traden...keine Ahnung warum...?; sollte sich aber eine interessante Umkehrformation bilden, bin ich mit nem konservativem Zerti dabei...

bei Dell/CSCO ist der Zug wohl (leider) schon (kurzfristig) abgefahren....

grüsse
füx  

05.06.06 16:47

57019 Postings, 5585 Tage Anti Lemmingfüx

Bei Dell und Cisco hast Du recht. MSFT hingegen notiert nahe an einem 52-Wochen-Tief. Dass Vista kommt, ist ein Fakt und wird Gewinne bringen. In früheren Jahren stieg MSFT immer, wenn ein neues Betriebssystem rauskam. Im Gegensatz zu Intel, die ja noch die lästige AMD-Konkurrenz haben, ist MSFT zudem Monopolist. Egal ob Dell, HP oder sonstwer einen Computer verkauft, MSFT ist (fast) immer dabei.
 

05.06.06 17:03
yep; drumm hab ich auch geschrieben, dass man MSFT auf der Watch haben sollte...bin aber irgendwie skeptisch...nur ein Gefühl...

?

auf jeden Fall viel Glück an diejenigen die schon drinnen sind

grüsse
füx  

06.06.06 08:45

1424 Postings, 6999 Tage moebiusGuten Morgen die Herren!

Das Kurs-/Zeit- Diagramm der Winzigweich Aktie ist derzeit tatsächlich aus unterschiedlichsten Betrachtungswinkeln äußerst beachtenswert.
Technisch betrachtet da die mathematische Wahrscheinlichkeit für mindestens 2/3 Schließung der Kurslücke > 85 % liegt und der Kurs nahe einer historisch bedeutenden Unterstützung zwischen 20 - 22 USD notiert. Die mathematische Wahrscheinlichkeit für einen abrupt gegenwehrlosen Bruch dieser exakt 1/3 vom Allzeithoch ausmachenden Unterstützung liegt daher sogar kleiner 10 %.

Fundmanetal betrachtet da es kaum ein marktbeherrschenderes Hauptprodukt als das von Winzigweich gibt, ihr Aktienmarkt einer der liquidisten der Welt ist und William Henry Gates III sowie seine vielen Freunde die Taschen mächtig voll von Geld und Aktien haben sollten.

Da der Amerikaner an sich zahlen- und statistikvernarrt ist könnte zudem die Psychologie der runden Zahlen hierbei eine zusätzlich tragende Rolle spielen.

Mit preisbewußten Einkäufen in entsprechender Portionierung und Setzung harmonischer Verlustlimitierung ist hier zweifelohne eine hochwertige risikominimierte kurzfristige Kurslückenschließungsspekulation möglich.

Ich bin entzückt. Viel Erfolg.

 

06.06.06 15:29

57019 Postings, 5585 Tage Anti LemmingHedgefond hat nur noch Microsoft - und Cash

Hier die Begründung von Hedgefond-Manager Cody Williard, warum er wenige Tage vor dem 12. Mai 2006 (Datum der Veröffentlichung des Artikels unten) - und damit VOR dem großen Ausverkauf an den Börsen - alle seine Positionen bis auf Microsoft verkauft hat. Er ist übrigens bis heute nicht wieder eingestiegen. Williard managt einen auf Techwerte spezialisierten Hedgefond.



Cody Willard Blog
Why Cash, Microsoft Became My Kings
By Cody Willard
5/12/2006 9:27 AM EDT


The captain's in the chartroom, navigating on a star
Can't know where we're going 'cause he don't know where we are
Don't you think I don't know how to tell the time
Can't you see you can't sell me something that is mine.

-- Joe Walsh



It's not any prettier for the bulls this morning than it was last night. In fact, with the futures gapped lower, it's still a bull market in ugliness.

I'd been vocally cautious and raised tons of cash earlier this week, in large part because I decided that the commodity stocks and the parabolic moves that every single one of them that I can think of made in the last few weeks is a giant indicator of speculation run amok. Although I was obviously concerned about the potential for a major selloff across the board, I certainly had no idea that the market was about to tank like this or I would have gone ahead and gone full on to the short side.

We can and will go back and analyze what has happened this week, but this morning, the only thing that really matters is what an investor should do now. I wish I could tell you that I'm putting the cash back to work and that I'm back to being an unfettered bull. But I'm not.

I really don't like what's gone on in the commodity sector lately. I am going to officially start calling the nonprecious metals and their stocks a bubble. The many vocal, emotional and greedy bulls in the sector are no long relying on a healthy fundamental upcycle. That upcycle is about a half-decade old already and most of these stocks are up similar percentages to what the telecom and dot-com stocks were from 1996 to 2000.

If you don't think there's a bunch of Webvans (time to add to that one yet?!) and Nortels (NT:NYSE) in that batch of spiked commodity stocks, you need to get into cash and out of this market -- because there will be many commodity stocks that are going to be down substantially from their current levels, no matter what happens to this global economy and stock market over the next five years.

What are the commodity bulls who are sticking with their longs and/or buying more thinking? They typically think that, as Jim Rogers wrote in his excellent books, commodity cycles last longer than a decade and as long as 20 years or so. Of course, no commodity cycle has ever taken place in a completely networked developed world. You ever heard of Internet time and how it contracts the length of all cycles? There's no way this commodity cycle lasts 20 years with the entire developed world -- billions of people -- already cognizant of the cycle and changing their behavior as consumers and investors as the cycle develops.

The commodity bulls might also be using the old "greater fool" theory of investing.

Who are these guys who readily admit to a double-digit risk premium in the price of oil, but think that oil's a great investment? I guess they're hoping the multiple of that risk premium will keep running. We'll see, but I certainly believe that we'll look back at $75 oil ($50 oil -- whatever!) and wonder who these jokers were who told us that Internet traffic would more than fill up every fiber optic network built and that the supply of communications traffic would never meet demand. I mean, we'll wonder who these jokers were who are currently telling us that the supply of oil and gasoline will never meet demand.

All this takes me back to why I substantially sold down all my positions earlier this week.

Look, cycles aren't smooth. Overinvestment happens. Greed and fear are realities of human nature, and I believe there's a lot of greed out there in the commodities market. And although I'd been expecting a major rotation into tech (and I still believe that might happen), I decided that such a rotation can't possibly be expected to be smooth given the commodity bubble that's finally become overinflated in the past few months.

At some point soon, I expect to take a small amount of speculative capital and buy long-dated puts in the weakest and worst commodity stocks. But as always, I'll cross that bridge when I get to it.

In the meantime, though, cash (and Microsoft) remain my kings.  

06.06.06 16:53

18298 Postings, 6726 Tage börsenfüxleinyep...Gefühl hat mich bei MSFT wohl nicht getäusch

22,40 und neues 52 WeekLow....

viel Glück @AL

füx  

06.06.06 23:20

57019 Postings, 5585 Tage Anti LemmingSK heute 22,15 USD (nachbörslich 22,17)

Da gab es heute doch noch einen netten Schlussverkauf, der schon leichte Panikzüge aufwies (über 126 Mio. Stücke, das Doppelte des 200-Tage-Schnitts). Mit viel Anstrengung wurde der Kurs intraday auf 21,98 gedrückt, wohl um die KOs bei 22 USD auszuknocken. Danach ging es zügig wieder nach oben bis zum SK von 22,15 USD. Dem Volumen und dem intraday-Chartverlauf nach könnte das eine "Reversalkerze" gewesen sein - hängt aber auch davon ab, ob der Gesamtmarkt sich jetzt fängt.

Füx, Dein Riecher stimmte. Mit KOs hätte man sicherlich nicht in das fallende Messer greifen sollen. Ich hab normale Aktien - und meinen EK heute durch sukzessive Nachkäufe, zuletzt zu 21,07 USD, auf 22,56 USD gebracht. Das scheint mir für Mr. Softee ein guter Einstieg. Ist auf jeden Fall schon mal 4,50 Dollar billiger als vor sechs Wochen.

Moebius, was Du dort in P. 13 ebenso eloquent wie geschraubt zum Besten gibst, hat auch was ;-)) Zumindest bis zur Unterkante des Gaps (25 USD) sollte die nächste Aufwärts-Korrektur gehen. Wenn "Vista" gut anläuft, könnte das Gap bis Jahresende auch geschlossen werden. Wäre immerhin ein Plus von fast 5 Dollar ab dem heutigem SK (= + 22 %). Das ist ganz ordentlich, da MSFT als Software-Monopolist mit riesigen Cash-Reserven ein relativ risikoarmes Investment darstellt.



MSFT-Chart seit Jahresanfang: Nachdem Mr. Softee Ende April bekannt gegeben hatte, weitere 2 Mrd. Dollar ins Internet (MSN) stecken zu wollen (siehe auch P. 2), stürzte MSFT gnadenlos ab. Das Volumen zeugt von Ausverkaufs-Stimmung. Ich glaube, hier sind Hysteriker am Werk. Zum jetzigen Kurs scheint mir MSFT mittelfristig ein Fundamental-Schnäppchen. Momentum-Trader warten besser noch ab, bis der Chart klar gedreht hat.
 
Angehängte Grafik:
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07.06.06 00:13

57019 Postings, 5585 Tage Anti LemmingAnalysten-Dämlichkeit

oder ist es böser Wille? In der Analyse von Caris & Co. unten heißt es, Dell werde künftig "Google-Software auf den Dell-PCs vorinstallieren. Angesichts der Tatsache, dass bisher die Rechner-Oberflächen von Microsoft beherrscht worden sind, stelle dies eine Herausforderung oder zumindest einen Übergriff auf die Vorherrschaft des Konzerns dar."

Dies war dem Analysten Grund genug für ein Downgrade von Microsoft.

TATSÄCHLICH ist aber auch auf den genannten Dell-Rechnern immer noch Microsoft Windows installiert. Lediglich die Google-Suchsoftware "Desktop-Search", die man auch bei Google gratis downloaden kann, ist zusätzlich vorinstalliert. Sie lässt sich, falls gewünscht, mit ein paar Klicks komplett deinstallieren. Windows läuft dann wie gehabt weiter. Fazit: Viel Wind um definitiv NICHTS. Caris & Co. hat offenbar Karies in den Hirnwindungen.

Dies zeigt: Der jüngste Abverkauf geht auch auf substanzlose Panikmache von Shortsellern zurück.



Analyst: Microsofts Dominanz gefährdet

30.05.06 16:39

Caris & Co stufen die Aktie von Microsoft von ?above average? auf ?average? ab.Der Grund für die Abstufung seien langfristige Bedenken hinsichtlich der Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens. Der Konzern verlagere derzeit seinen Schwerpunkt (gezwungenermaßen) vom Software-Geschäft hin zu digitalen Diensten. Dies belege, dass das traditionelle Geschäftsmodell von Microsoft zunehmend vor Herausforderungen stehe. Ein gutes Beispiel hierfür sei die jüngst bekannt gegebene Kooperation zwischen Google und Dell, in deren Rahmen künftig Google-Software auf den Dell-PCs vorinstalliert werden soll. Angesichts der Tatsache, dass bisher die Rechner-Oberflächen von Microsoft beherrscht worden sind, stelle dies eine Herausforderung oder zumindest einen Übergriff auf die Vorherrschaft des Konzerns dar. Google und Konsorten könnten in einer internet-basierten Welt zunehmend zu einer Bedrohung für Microsofts dominierende Position werden.An der Nasdaq geben Microsoft aktuell 0,93 Prozent auf 23,50 Dollar ab. Google verlieren 0,6 Prozent auf 379,03 Dollar, während sich Dell um 1,7 Prozent auf 25,24 Dollar steigern können.

Quelle: BoerseGo  

07.06.06 10:35

57019 Postings, 5585 Tage Anti LemmingGoogle greift Microsoft mit Gratis-Netzsoftware an

Gestern hat Google einen Gratis-Klon von Microsoft Excel (Tabellenkalkulation) ins Netz gestellt: http://spreadsheet.google.com

Der Zugriff erfolgt online über das Internet. Google versucht so, die Monopolstellung Microsofts anzugreifen. Sun hat das auch schon versucht (Online-PCs mit Netzsoftware, OpenOffice/Staroffice) - aber ohne großen Erfolg. Ich glaube kaum, dass Geschäftsleute ihre sensiblen Kalkulationsdaten über das Internet schicken werden, um die Anschaffungskosten für Excel zu sparen. Außerdem gibt es bei Google keine Grafik-Funktionen (Charts, Balkendiagramme usw.).

Gratissoftware bringt zudem keine Erträge. Ihre Pflege hingegen ist teuer. Daher gibt es allenfalls ein paar mehr Klicks auf Googles Webseite und damit Werbeeinnahmen für Google. Eine ernste Konkurrenz für MSFT scheint mir das nicht zu sein, zumal das Betriebssystem-Monopol bei Mr. Softee bleibt.

Da Microsoft wegen dieser News gestern 2 % fiel, hab ich den Abverkauf zum Nachkaufen genutzt und meinen EK auf 22,56 USD gesenkt.

Fünf Monate vor der "Vista"-Einführung (Beta-Version ist fertig, Business-Version kommt im November) sind solche Kurse ein reines Geschenk. Sie wurden auch nur deshalb erreicht, weil viele Leute schon im Januar MSFT gekauft hatten (zu 27 Dollar, Empfehlung von J. Cramer/Realmoney) und jetzt vom Absturz kalt erwischt worden. Kurse um 22 Dollar bei doppeltem Volumen zeugen von Panikverkäufen.



Google verkauft jetzt auch Server, die die eigenen Gimmicks (Toolbar, Desktop Search) zusätzlich zu Windows installiert haben. Die PCs sind von Dell gefertigte OEM-Versionen.  Auch Googles neuer MS-Excel-Klone ist vorinstalliert.

Dell to Supply Google With Servers
Tuesday June 6, 7:55 pm ET
Dell Reaches Deal to Supply Google With Customized Computer Servers

ROUND ROCK, Texas (AP) -- Dell Inc. said Tuesday it had reached a deal to supply Google Inc. with customized computer servers the search engine company will sell to corporate customers.

Dell spokesman Jess Blackburn said the products are based on the company's server platform but will feature Google-branded logos. The systems will be sold to Google's corporate clients as the Google Search Appliance.

"These would in effect be Google products," Blackburn said. "Nothing about the server would make you think it's a Dell platform."

Financial terms and other details were not provided by Dell or Google.

The deal marks the second time in as many months the two tech giants have partnered.

In May, Mountain View, Calif.-based Google said it would start bundling some of its software on Dell's personal computers.

The server news came a day after Google said it will introduce an online spreadsheet program, a free alternative to the dominant Excel software sold by Microsoft Corp.



Hier die News zur Google-Tabellenkalkulation

Google invades old Microsoft turf: Spreadsheets
By John Markoff
The New York Times

Published: June 6, 2006

SAN FRANCISCO. Stepping up its attack on Microsoft's core business, Google made available Tuesday a test version of a free, Web-based spreadsheet program that is intended to make it simple to edit and share data online.

Google has said that the program, Google Spreadsheets, will be able to read and create files in the format used by Excel, the Microsoft spreadsheet software that is installed on millions of personal computers.

The spreadsheet service is another step in Google's steady march toward creating its own computing universe that is an alternative to the desktop PC software business now dominated by Microsoft. It comes months after Google bought Upstart, a small Silicon Valley company that created a Web-based word-processing program, Writely.

As Google has moved into Microsoft's traditional desktop turf, Microsoft has been fighting back by adding online components to its software and bolstering its Web offerings. It is working especially hard to challenge Google's dominance in Web search services and the lucrative advertising they generate.

Google executives said Monday that the spreadsheet program would make it possible for as many as 10 people to edit a spreadsheet document simultaneously online...

[= babylonische Sprachverwirrung? - A.L.]

...and to chat about it, using Google's instant messaging program.

[P.S. Dann kann man chatten, um die Verwirrung zu schlichten - A.L.]

The new service will be able to handle several hundred formulas used to manipulate data in Excel, but not more complex functions like macros, said the Google Spreadsheets product manager, Jonathan Rochelle.

"When people want to share and collaborate, we think this product fits in well," Rochelle said.

The service, available on a limited basis at http://spreadsheet.google.com, was developed by Google's research arm, Google Labs.

The company emphasized the experimental nature of the product and said that the service would initially be offered to only a limited number of users. The spreadsheet service is intended to appeal to small groups of business users, or to people who now use spreadsheets as database programs to keep simple lists, Rochelle said. For example, soccer coaches juggling team lists and people planning family reunions might use it to put data in a place where it can be easily viewed and edited by others.

Rochelle said the ability for many people to collaborate was quite different from the standard method of e-mailing files back and forth. "It's a 'wow' moment with most users," he said.

For now, Google Spreadsheets lacks the ability to chart information. But Google is hoping that the service and Writely will give it a head start on Microsoft in the area of so-called Web services.

Google has played down its efforts in this field. Despite widespread talk that Writely could compete with Microsoft Word, Google's chief executive, Eric Schmidt, said at a recent news conference that the company had no intention of using Writely to enter the word-processing marketplace. Rather, he said, Google was hoping to integrate Web- based word processing into many services that it was developing.

Last year, Microsoft responded to the growing availability of online alternatives to traditional desktop programs by announcing Windows Live and Office Live, two Microsoft-oriented Web portals. Microsoft says the Office Live service permits several users to edit an Excel spreadsheet document simultaneously. But those users need Excel software on their personal computers. Google is hoping that many Web users will find it simpler to share the information by placing it on Google's servers.

Alan Yates, general manager for information worker business strategy at Microsoft, said the ability to collaborate had been available to Microsoft Office users for some time.

"We see most consumers are really looking for more integration with their school or work life," he said. "They want more compatibility and not less."

Google executives deflected questions about how it would derive revenue from its new service.

Rochelle said that for now the company had no plans to connect the service to its AdWords advertising system, which places relevant text advertisements on Web pages.


Google sued over book plans

A French publishing company said Tuesday it was suing the Google for piracy over its effort to digitize millions of books for online viewing, AFX News reported from Paris.

La Martinière, which owns the publishers Le Seuil in France, Delachaux & Niestlé in Switzerland and Harry N. Abrams in the United States, accuses Google of "counterfeiting and breach of intellectual property rights." The lawsuit, to be filed in a Paris court, is aimed at both Google France and its parent company.
 

07.06.06 11:30

18298 Postings, 6726 Tage börsenfüxleinGoogle scheint sie wohl alle

zu zerstören....; oder wie siehst du das AL... ?

füx  

07.06.06 11:49

57019 Postings, 5585 Tage Anti LemmingIch nehm Google als MSFT-Konkurrenz nicht ernst

Google wird mit Online-Software genauso auflaufen wie Sun Micro, die vor Jahren das Gleiche (Netzcomputer) versucht hatten. Die Gegenargumente hatte ich oben schon genannt: Geschäftsdaten sind im Prinzip immer Firmengeheimnisse und werden daher ungern zur Bearbeitung ins Netz gespeist. Mit den paar Hausfrauen, die ihre Lottozahlen und Kochrezepte in Google-Spreadsheats posten, ist kein Blumentopf zu gewinnen.

Googles "Tool-Bar" und "Desktop-Search" sind in meinen Augen nette und ganz hilfreiche Gimmicks, mehr nicht. Microsoft wird die Suchfunktionen (auf der eigenen Platte) in Vista drastisch verbessern.

So gesehen war die Reaktion der MSFT-Aktie auf diese News eine Nachkaufgelegenheit. Zurzeit steht MSFT bei 22,20 USD (intraday-Tief gestern: 21,98). Wenn der Gesamtmarkt nicht weiter absackt, dürfte MSFT gestern das Tief gesehen haben.  

07.06.06 11:50

6858 Postings, 5268 Tage nuessaSupporteinstellung

Ab mit Juli wird der Support für die Systeme WIN 98 und WIN ME eingestellt. Haben sie wieder sauber getrickst, jetz kannst Du noch XP kaufen und nächstes Jahr dann dat neue oda wie?

ariva.de

greetz nuessa

 

07.06.06 12:06

57019 Postings, 5585 Tage Anti LemmingWindows 98 und ME - DOS-Fossilien

Windows 98 kam 1997 auf den Markt (erste Version), Windows ME kam 1999. Irgendwann ist sowas wirklich mal überholt. Die Hardware-Umgebung ist ja inzwischen völlig verändert (oder arbeitest Du noch mit einem Pentium-1, 100 Mhz?).

Auf neueren Maiboards für Athlon-64 (ab Nforce 3) oder Pentium-4 (ab Intel-915-Chipsatz) kann Windows-98 gar nicht mehr installiert werden. Gott sei dank, finde ich. Denn WIN-98 und WIN-ME basierten beide noch auf DOS, auf das eine Grafikoberfläche aufgesetzt war.

Windows-2000 und XP hingegen sind völlig neu geschrieben und haben einen UNIX-ähnlichen Kernel mit HAL, daher die viel bessere Stabilität.

Ärgerlich für Kunden ist, dass XP und Vista (wie auch aktuelle Office-Versionen) eine Zwangsregistrierung erfordern. Symantec macht das jetzt auch.

Als Ausweg bleibt Windows-2000, das XP sehr ähnlich ist und noch herkömmlich ohne Zwangsregistrierung installiert werden kann. Der Support läuft auch noch.

 

07.06.06 12:35

16732 Postings, 6575 Tage ThomastradamusFalsch, keine Zwangsregistrierung, nur

Produktaktivierung!

Gruß,
T.

Die Windows XP "Registrierung" und "Aktivierung" erscheint. Was soll ich tun?
Die folgenden Punkte befassen sich mit der Produktaktivierung, die von Benutzern gern mit der Registrierung verwechselt wird.

Grundlegende Information
Microsoft schützt sich mit der so genannten Aktivierung vor illegalen Raupkopien und integrierte diese Aktivierungsprozedur in Microsoft Windows XP (alle Versionen) und Office (XP und 2003). Grundlegend steckt dahinter ein Algorithmus, der deine Komponenten wie z.B. Prozessor, Speicher oder Hauptplatine erkennt und daraus eine eindeutig identifizierbare Nummer generiert. Diese muss dann via Telefon oder Internet zu Microsoft übertragen werden. Geschieht das nicht, ist dein Produkt lediglich für wenige Tage nutzbar, bevor du zur Aktivierung aufgefordert wirst.

Microsoft spioniert meine Daten aus!
Im Internet geistert seit nunmehr 3 Jahren das Gerücht, dass Windows XP während der Aktivierung deine Daten unerlaubt an Microsoft schickt und dich somit ausspioniert. Um den Gerüchten entgegenzutreten hat Microsoft Deutschland 2001 eine TÜV Studie in Auftrag gegeben. Ergebnis: Die Produktaktivierung ist anonym: TÜV-Studie zur Microsoft Produktaktivierung!

Was ist nun die Registrierung?
Die Registrierung ist freiwillig und ermöglicht dir Unterstützung und weitere Dienste von Microsoft zu erhalten.

Wie aktiviere ich mein Windows denn nun?
Klicke auf das Startmenü und wähle "(Alle) Programme",  "Zubehör", "Systemprogramme". Es erscheint ein Untermenü aus dem du auf "Windows aktivieren" klickst. Du musst nun dem Assistenten über wenige und verständlich erklärte Schritte folgen, um dein Windows oder Office zu aktivieren. Solltest du eine Internetverbindung aufgebaut haben, so kannst du diesen Vorgang unkompliziert online erledigen. Alternativ empfehlen wir dir die Aktivierung via Telefon.  

07.06.06 12:36

6858 Postings, 5268 Tage nuessa@AL

XP basiert auch auf Dos?

Aber das neue soll ganz ohne auskommen? Dann hat es Microsoft ja 15 Jahre nach Apple geschafft :))

ariva.de

greetz nuessa

 

07.06.06 12:45

57019 Postings, 5585 Tage Anti LemmingLies doch mal P. 22 genau

Da steht: WIN-98 und WIN-ME basierten beide noch auf DOS, auf das eine Grafikoberfläche aufgesetzt war. Windows-2000 und XP hingegen sind völlig neu geschrieben und haben einen UNIX-ähnlichen Kernel mit HAL, daher die viel bessere Stabilität.

UNIX ist nicht DOS, es kommt von Großrechnern.

HAL ist übrigens die "Hardware Abstraction Layer", die es Programmen unter Windows XP und Windows-2000 nicht gestattet, direkt auf die Hardware zuzugreifen. HAL steht sozusagen schützend dazwischen und "passt auf". Unter DOS (also auch unter Windows-98 und Windows-ME) konnten Programme dies, was Mit-Ursache der zahllosen Abstürze war.
 

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