Wenn Maba, Biomuell, Eidgenosse sowie meine Wenigkeit auf einer einsamen Insel sitzen. Drei mit Gold und Silber und du mit Essen (welches?) das was es auf der Insel an Essbarem gibt? Oder das was im Wasser schwimmt?
Möglicherweise wirst du uns freiwillig helfen wollen, ohne auf unser Gold zu schielen. Warum - weil drei von uns als Goldsammler/Jünger je einen Angelhaken dabei haben, wissen wie man auf eine Palme klettert um die Kokusnüsse runter zu holen, kein Problem haben einem essbaren Tier den Schädel einzuschlagen, das Fell abzuziehen und die Fähigkeit ohne Feuerzeug und Zündhölzer eine warme Mahlzeit zuzubereiten.
Bleibe bitte vernünftig und unterstelle physischen Goldhaltern nicht, dass diese über keine sonstigen Fähigkeiten und Improvisationen verfügen. Erst in einer existenziellen Krise - weiss man das zu schätzen, da hat man auf einmal mehr Freunde wie man eigentlich haben will.
Da spielt es keine Rolle ob Insel, Kärnten, Oberammergau oder im Berner Oberland oder sonstwo!
@Agrippa v.Net sei gegrüsst hier im Thread.
Deine Frage versuche ich zu beantworten. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die aus Erfahrung seit der Kindheit beurteilen können, dass Wachstum bald wieder zum Stillstand kommen wird.
Es gehört zu den Schwächen der Demokratie als der schlechtesten Regierungsform - abgesehen von allen anderen - dass Politiker typischerweise kurz- bis mittelfristig, nämlich bis zur nächsten Wahl denken.
Langfristig gedacht sollte eigentlich klar sein, dass ewiges Wachstum in einer "begrenzten Welt" unmöglich ist - das Wachstum der Ölindustrie z. B. muss irgendwann zusammenbrechen, weil kein Öl mehr da ist, was wiederum fatale Auswirkungen auf diejenigen Bereiche, die auf Erdöl angewiesen sind, hätte, usw. Auf lange Sicht ist ein wirtschaften oberhalb der Nachhaltigkeitsgrenze, wie es heute geschieht, unmöglich, und eine langfristig orientierte Politik würde daher lieber heute als morgen damit anfangen, nach Wegen zu suchen, Wohlstand ohne dauerndes Wachstum möglich zu machen.
Kurzfristig gilt jedoch noch die Formel "Mehr Wachstum = mehr Arbeitsplätze = mehr Wohlstand = zufriedeneres Volk = mehr Stimmen bei der nächsten Wahl". Und da ein Politiker davon überzeugt ist, es sei besser fürs Land, wenn die eigene Partei regiere statt eine andere, wird er sich an genau diese Formel halten. Ändern kann sich daran nur etwas, wenn innerhalb der Wählerschaft ein großes langfristig denkendes Stück entsteht, bei dem man mit dem Ruf nach Nachhaltigkeit Stimmen gewinnt und mit der Forderung nach immer mehr Wachstum verliert. Hier muss also ein zivilgesellschaftlicher Bewusstseinswandel her, bevor ein politischer erfolgen kann.
#11779 @Agrippa v.Net du sagst Wenn es möglich erscheint vom Mond Rohstoffe zu beziehen, dann kann es auch unendliches Wachstum geben.
Ich denke - die waren nie da oben gewesen, eher auf Lanzarote und der Rest war Hollywood-Studio. Man muss sich fragen wieso andere Nationen z.B. Russen niemals Lust auf einen Mondspaziergang hatten? Ist doch schon eine Weile her. Seit 30 Jahren war keiner mehr dort. Ich will das hier nicht so vertiefen, wenn ich sehe was da drüben los ist, es herrscht immer noch die Meinung, die Amerikaner sind die tollsten, die Besten. Lass mal - ich habe da meine eigene Meinung dazu und stelle es immer in den Kontrast: "Wem nützt was." Wahrheit ist mittlerweile wie Kaugummi. Auf den jeweiligen Betrachtungswinkel der Geschehnisse kommt es an. Es riecht überall nach oberfaulem ....... ----------- Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG! |