"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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neuester Beitrag: 29.08.25 19:24
eröffnet am: 02.12.08 19:00 von: maba71 Anzahl Beiträge: 328833
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21.11.09 23:16
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5847 Postings, 6884 Tage biomuellEichhörnchen-Argumente

witzig -  ich finde die Goldbären wesentlich emotionaler als die Goldbugs, wenn es um Gold geht.

Zur Not (Argumentationsnotstand) werden dann eben Eichhörnchenarguente ausgegraben und die "umweltschädliche" Goldproduktion hervorgekramt.  Ich nehme an Goldbären fahren keine Autos, essen kein Fleisch, fliegen nicht auf Urlaub, betreiben strikte Mülltrenneung, habe keine Stand-by Geräte dafür ausschließlich Sparlampen in ihrer Niedrigenergieimmobilie und legen bei ihren Investitionsentscheidungen strikten Wert auf Umweltverträglichkeit, kaufen daher niemals Auto, Chemie, Fluglinienaktien, sondern nur Solarworld & Co.

Falls nicht, ögen sie doch bitte aufhören mit ihrer Scheinheiligkeit & Doppel(m)oral.  

21.11.09 23:19
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5847 Postings, 6884 Tage biomuellschwaches beispiel, eidgenosse

fällt dir wirklich nichst besseres ein ?   Also ich habe schon wesentlich besseres von Goldbären gehört als Eichhörnchen, Umwelt und EinsameInsel-Argumente....  

21.11.09 23:21
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5847 Postings, 6884 Tage biomuellPS

auf dieser einsamen insel wird GELD, Anleihe und Aktie auch nichts bringen.  Wie gesagt - sehr schwaches Argument, da gäbe es bedeutend bessere Argumente. Also, wenn da nicht noch was besseres kommt, dann verziehe ich mich von hier heute. Gäääääääääähhhhn  

21.11.09 23:22
1
wieso sollte es kein unendliches Wachstum geben? Technologie machts möglich und zu Babylons Zeiten hats die hal noch nicht gegeben. Wenn es möglich erscheint vom Mond Rohstoffe zu beziehen, dann kann es auch unendliches Wachstum geben. Denn das Weltall ist quasi unendlich, solange es nicht wieder in sich zusammenfällt.

Alles nur eine Frage des Profits und somit des Geldes und wiederum der Schulden....
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"Timotheus versetzte König Alexander nach Belieben in Wut und besänftigte ihn wieder."

21.11.09 23:22
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994 Postings, 6005 Tage patsmelv@eidgenosse

Gold sammeln ist so rational wie komponieren oder malen etc
Gruss
patsmelv  

21.11.09 23:31

10180 Postings, 6094 Tage EidgenosseBio

wenn Du so ein einfaches Beispiel wie #11775 nicht verstehst dann muss ich vermutlich noch eine Stufe weiter runter.
Aber muss das wirklich sein?
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Langsam aber sicher fallen die Blätter von den hohen Bäumen...

22.11.09 00:20
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4109 Postings, 6612 Tage Geierwilli@Eidgenosse @Agrippa v.Net

Wenn Maba, Biomuell, Eidgenosse sowie meine Wenigkeit auf einer einsamen Insel sitzen. Drei mit Gold und Silber und du mit Essen (welches?) das was es auf der Insel an Essbarem gibt? Oder das was im Wasser schwimmt?

Möglicherweise wirst du uns freiwillig helfen wollen, ohne auf unser Gold zu schielen. Warum - weil drei von uns als Goldsammler/Jünger je einen Angelhaken dabei haben, wissen wie man auf eine Palme klettert um die Kokusnüsse runter zu holen, kein Problem haben einem essbaren Tier den Schädel einzuschlagen, das Fell abzuziehen und die Fähigkeit ohne Feuerzeug und Zündhölzer eine warme Mahlzeit zuzubereiten.

Bleibe bitte vernünftig und unterstelle physischen Goldhaltern nicht, dass diese über keine sonstigen Fähigkeiten und Improvisationen verfügen. Erst in einer existenziellen Krise - weiss man das zu schätzen, da hat man auf einmal mehr Freunde wie man eigentlich haben will.

Da spielt es keine Rolle ob Insel, Kärnten, Oberammergau oder im Berner Oberland oder sonstwo!

@Agrippa v.Net sei gegrüsst hier im Thread.

Deine Frage versuche ich zu beantworten. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die aus Erfahrung seit der Kindheit beurteilen können, dass Wachstum bald wieder zum Stillstand kommen wird.

Es gehört zu den Schwächen der Demokratie als der schlechtesten Regierungsform - abgesehen von allen anderen - dass Politiker typischerweise kurz- bis mittelfristig, nämlich bis zur nächsten Wahl denken.

Langfristig gedacht sollte eigentlich klar sein, dass ewiges Wachstum in einer "begrenzten Welt" unmöglich ist - das Wachstum der Ölindustrie z. B. muss irgendwann zusammenbrechen, weil kein Öl mehr da ist, was wiederum fatale Auswirkungen auf diejenigen Bereiche, die auf Erdöl angewiesen sind, hätte, usw. Auf lange Sicht ist ein wirtschaften oberhalb der Nachhaltigkeitsgrenze, wie es heute geschieht, unmöglich, und eine langfristig orientierte Politik würde daher lieber heute als morgen damit anfangen, nach Wegen zu suchen, Wohlstand ohne dauerndes Wachstum möglich zu machen.

Kurzfristig gilt jedoch noch die Formel "Mehr Wachstum = mehr Arbeitsplätze = mehr Wohlstand = zufriedeneres Volk = mehr Stimmen bei der nächsten Wahl". Und da ein Politiker davon überzeugt ist, es sei besser fürs Land, wenn die eigene Partei regiere statt eine andere, wird er sich an genau diese Formel halten. Ändern kann sich daran nur etwas, wenn innerhalb der Wählerschaft ein großes langfristig denkendes Stück entsteht, bei dem man mit dem Ruf nach Nachhaltigkeit Stimmen gewinnt und mit der Forderung nach immer mehr Wachstum verliert. Hier muss also ein zivilgesellschaftlicher Bewusstseinswandel her, bevor ein politischer erfolgen kann.

#11779 @Agrippa v.Net du sagst
Wenn es möglich erscheint vom Mond Rohstoffe zu beziehen, dann kann es auch unendliches Wachstum geben.

Ich denke - die waren nie da oben gewesen, eher auf Lanzarote und der Rest war Hollywood-Studio. Man muss sich fragen wieso andere Nationen z.B. Russen niemals Lust auf einen Mondspaziergang hatten? Ist doch schon eine Weile her. Seit 30 Jahren war keiner mehr dort. Ich will das hier nicht so vertiefen, wenn ich sehe was da drüben los ist, es herrscht immer noch die Meinung, die Amerikaner sind die tollsten, die Besten. Lass mal - ich habe da meine eigene Meinung dazu und stelle es immer in den Kontrast: "Wem nützt was." Wahrheit ist mittlerweile wie Kaugummi. Auf den jeweiligen Betrachtungswinkel der Geschehnisse kommt es an. Es riecht überall nach oberfaulem .......
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Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!

22.11.09 00:48
2

5847 Postings, 6884 Tage biomuellEidgenosse,

du bist mit deinen Einhörnchen, Einesaminsel und Umweltverschmutzungsargumenten schon zumindest eine Etage zu tief, wenn du hier ernst genommen werden willst. Noch eine Stufe tiefer wird da nicht mehr viel bringen.  

22.11.09 07:30
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Clubmitglied, 38731 Postings, 6425 Tage TerasWar meine Gold-Preis-Schätzung realistisch?

Die Besucher des Neben-Thread's "Wann platzt die Goldblase?" wurden dort vor Längerem gefragt, wo sie den Gold-PREIS gegen Ende des Jahres [2009] sehen.

Daraufhin habe ich dort am Aschermittwoch (25.2.2009) geantwortet, dass ich den Gold-Preis per 31.12.2009 http://www.ariva.de/_t366503?pnr=5490998#jump5490998 bei "1.498 immer wertloser werdenden U$-Dollar" sehe. - Inzwischen bewegt er sich ein wenig in diese Richtung; doch selbst wenn sich meine Prognose gegen Jahres-Ende gar als VOLL-Treffer herausstellen sollte, löst das noch immer nicht mein großes PROBLEM:

Als reiner Chartiste bin ich fundamental eher minder-bemittelt. - Als Chartist aber ist mir vollkommen klar, dass die EXPLORERS viel größere Sprünge vollziehen als das Metall, und zwar genau immer dann, wenn ihre vorher zu dünnen Vorkommen auf Grund eines passend gestiegenen Gold-PREISES plötzlich den ABBAU zu lohnen beginnen...

Gibt es irgendwo eine von fähigen Fundamentalisten erarbeitete LISTE, WELCHE Explorers Vorkommen von welcher Gold-DICHTE haben, und ab WELCHEM Gold-PREIS dort jeweils der Gold-ABBAU zu LOHNEN beginnt?

Sorry für meine blöde Frage,
aber ich bin halt nur ein reiner Chartist.
Für entsprechende Hinweise jederzeit dankbar: Der olle Teras.
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http://www.ariva.de/ARIVA_Users_pro_activ_fuer_Entstoerung_g506
Vorhang AUF, der KRIMI geht weiter...
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2009-11-20-gold-preis-in-us-dollar.png

22.11.09 09:15
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5878 Postings, 6499 Tage maba71@Eidgenosse

Gold hin oder her! Es ist nunmal da! Punkt und aus!
Darüber lohnt es sich nicht zu diskutieren! Genauso wie Staatsanleihen, Aktien, Börse, Derivate, Zockerscheine usw usw. Ein Fass ohne Boden darüber zu reden! Bringt niemandem etwas!

Das mit der einsamen Insel ist lustig und auch gleichzeitig wieder weit hergeholt und irreal!
Denn wenn ich Gold habe und Du nichts, dann stehen wir beide auf der gleichen Stufe!
Wir müssen ums überleben kämpfen!
Du aus der gleichen Intention raus wie ich!
Also kämpfen wir gemeinsam ums überleben, ich helfe Dir und Du hilfst mir!
Wir gehen fischen, essen Bären, Kokosnüsse, fangen Tiere, schlachten diese (kannst Du das?), ich schon!!!
Also wir leben dort mit dem Ziel, das ein Schiff die Insel ansteuert und wir gerettet werden!
Möglichkeit 1: Es kommt kein Schiff! Dann bleiben wir zusammen bis ans Lebensende, gründen vielleicht eine Eingebohrenenfamilie falls da noch jemand sein sollte!
Möglichkeit 2: Es kommt ein Schiff und rettet uns! Dann freuen wir uns beide und gehen an Bord, ich hab aber vorher mein Gold ausgebuddelt und nehme dies zum Neuanfang mit! Du kommst mit leeren Händen! Dein Hab und Gut ist versteigert und Deine Frau durchgebrannt!

Wenn es Dich weiter gebracht hat, bitteschön, mir bringts nichts!

Zudem muß ich Dir sagen, daß keiner hier im Thread ausschlieslich auf Gold oder Silber setzt! Es dient lediglich als Beimischung zum Werterhalt seines Vermögens! Und wer in den letzten Jahrhunderten Gold und Silber besessen hat, ist damit gut gefahren! Was daran heute anders sein soll aus Deiner Sicht verstehe ich nicht!
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"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologie!" (Kostolany)
"Ein Dummkopf der zuviel weiß, ist gefährlicher, als ein Unwissender!"

22.11.09 10:24
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5847 Postings, 6884 Tage biomuellEichhörnchen- und Einsameinselmodelle

ist schon alleine deshalb INVALIDE und UNTAUGLICH - weil in diesen beiden Eidgenossenmodellen, auch die "positive Kontrolle" versagt:  das Einhörnchen wird nämlich auch kein Geld und keine Aktien und auch keine Derivat aus dem Boden graben, und auf einer einsamen Insel reichen 100 USD scheine vielleicht gerade zum H....tern säubern (saugt aber schlecht).

Mit 3 Leute auf einer Insel benötigt man kein "Wertaufbewahrungsmittel" und auch kein Medium, welches den Handel erleichtern. Man würde entweder Tauschhandel betreiben und/oder sich gegenseitig helfen.

Daher ist dieses Model genauso untauglich wie das Eichhörchen. Gold hat bei Eichhörnchen keine Jahrtausend alte Tradition und Vertrauen an dessen Wertaufbewahrungsfunktion. Daher werden Eichhörnchen Gold wohl genau liegen lassen. Aber auch in diesem Model wird das Eichhörchen einen 100 USD schein (oder auch Euro) gerade mal Toilette verwenden. Ist daher ebenso ein völlig untaugliches Modell (und schon zumindest eine Etage zu tief), wenn sich Eidgenosse die Frage stellt "Was bringt Gold, wenn..."

Wer mit solchen "Argumenten" und "Modellen" kommt, demonstriert schon von Beginn an seine voreingenomme, negative Emotionalität zu Gold.  

22.11.09 10:36
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10180 Postings, 6094 Tage Eidgenosse@Geier und Maba. Ich unterstelle euch nichts

also unterstellt mir bitte auch nichts. Aber ein bisschen habt ihr es doch begriffen wie mir scheint.
Ihr schreibt es ja selbst:

@Geier
Möglicherweise wirst du uns freiwillig helfen wollen, ohne auf unser Gold zu schielen. Warum - weil drei von uns als Goldsammler/Jünger je einen Angelhaken dabei haben, wissen wie man auf eine Palme klettert um die Kokusnüsse runter zu holen, kein Problem haben einem essbaren Tier den Schädel einzuschlagen, das Fell abzuziehen und die Fähigkeit ohne Feuerzeug und Zündhölzer eine warme Mahlzeit zuzubereiten.

@Maba
Also kämpfen wir gemeinsam ums überleben, ich helfe Dir und Du hilfst mir!
Wir gehen fischen, essen Bären, Kokosnüsse, fangen Tiere, schlachten diese (kannst Du das?), ich schon!!!

Meintest Du nicht eventuell "Beeren" statt "Bären", nur so wegen der physis.

Ihr seht schon es geht ums überleben. Gold brauchts da nicht, ein Angelhaken hilft schon eher.

Und Bio, selbstverständlich sind auf dieser Insel neben Gold auch alle anderen Anlageklassen völlig wertlos.
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Langsam aber sicher fallen die Blätter von den hohen Bäumen...

22.11.09 11:21
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10180 Postings, 6094 Tage EidgenosseUnd ausserdem habt ihr mein Beispiel

abgeändert. Ich hab geschrieben: Ich habe Essen und Ihr habt Gold und sonst gibt es NICHTS. Mit nichts meinte ich wirklich nichts. Keine Tiere, Beeren, Bären, Wasser, Angelhaken usw.
In so einem Fall seid Ihr in drei Tagen tot und ich lebe noch. Haben wir alle Gold sind wir alle tot.

Es geht mir auch nicht darum, euer Thema abzuwerten. Ich hab nichts gegen Gold, ich hab sogar selber welches. Aber wenn sich niemand mehr dafür interessiert nützt es mir nichts, es wird wertlos.
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22.11.09 11:44
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5847 Postings, 6884 Tage biomuelluntaugliche & polemische Modelle, eidgenosse

wie gesagt, dein "Model der einsamen Insel" ist  schon deshalb voll untauglich und irrelevant (und eine Etage zu tief wie du zugibst), weil es in einer Gesellschaft MEHR gibt als nur 3 Leute, Essen, und Angelhaken gibt

In einer Gesellschaft mit 3 Leuten gibt es defacto keinen Bedarf für ein Wertaufbewahrungs- und Zahlungsmittel. Weder für Gold noch für Geld, Aktien etc etc.   Hier wird Tauschhandel und gegenseitige Hilfe herrschen. Wenn du ernsthaft hier diskutieren willst, dann überlege dir ein etwas representativeres Modell.

In einer grösseren Gesellschaft (in der wir doch leben, oder?), egal wie schlimm die Krise auch sein mag (Systembruch, Weltkrieg, Währungsreform, Hyperinflation, deflationärer Zusammenbruch etc  etc....)  hingegen gibt es STETS  den Bedarf für ein Wertaufbewahrungsmittel, dessen Wert auch und gerade in den schlimmsten Krisen niemals verfällt. Wenn dieses Wertaufbewhrungsmittel dann auch noch mobil ist, umso besser. Die Geschichte hat gezeigt, dass sich Gold dafür bestens eignet. Lieber Eidgenosse, was wäre denn deine Alternative ?  Jetzt 200.000 Euro in Kaffee & Zigarretten anlegen ?  oder käse ?   ;0))  

Sorry, aber das wäre die polemische Antwort auf dein polemisches Modell. Verständlich genug für dich, oder muss ich noch Etage tiefer gehen ?

PS das man Gold nicht essen kann, danke für den Tip und den konstruktiven Beitrag! Hätten wir bisher noch nicht berücksicht ;0))

Wie Maba schon sagt, kein Goldbug sieht Gold als das Allheilmittel für die schwersten Krise, aber besser mit als ohne, wenn man Vermögen über eine schwere Krise retten will und vor deflationärem Default oder Entwertung per Inflation oder Währungsreform absichern will. Für die Ganzlangsamdenker daher extra nochmals dazu: Goldbesitz schlieest andere Vorsorgemassnahmen nicht aus. Im GEGENTEIL, Leute, die sich um die Zukunft sorgen und daher einen Teil in Gold diversifizieren, stellen auch andere Überlegungen zur Vorsorge an.  

PS: deine untauglichen und polemischen Modelle, Eidgenosse zeigen, dass du einen negativen emotionalen Bias gegen Gold hast, auch wenn du etwas anderes behauptest.  

22.11.09 12:43
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994 Postings, 6005 Tage patsmelvHallo,

Ihr redet aneinander vorbei, trotzdem sehr lustig ;-)  

22.11.09 13:12
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4109 Postings, 6612 Tage GeierwilliEinen schönen Sonntag wünsche ich ....

falls ihr noch so 32 MB Platz habt auf eurer Festplatte, dann solltet ihr diesen Lesestoff nicht nur abspeichern sondern auch lesen und anschauen.

http://www.wirtschaftsgeschichte.vwl.uni-mainz.de/...KR_1914_1955.pdf

Eine Dokumentensammlung aus Text, Bildern, Charts und vieles mehr bestehend aus 248 Seiten.

Bevor jemand voreilig auf die Idee kommen sollte, was hat das mit Gold zu tun, empfehle ich vorher in den Pdf-Dokumenten durchzublättern. Da ist für jeden was dabei ......
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Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!

22.11.09 13:47
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1163 Postings, 5800 Tage Sommerer." Nur für Goldbugs "

Neue Zahlen zu Gold

- Die "Royal Mint" hat Ihre Produktion von Goldmünzen wegen der explodierenden Nachfrage im letzten Quartal mehr als ver-4-facht. Es ging auf 32,735.8 Unzen von 7,500.2 Unzen nach oben. In den ersten 9 Monaten 2009 hat sich die Produktion auf 100,391 Unzen mehr als ver-3-facht. Und auch die gesamte Goldnachfrage geht ab: Die "US Mint " meldet, daß sich die Verkäufe von sogenannten Eagle-Gold-Münzen mit 954,000 Unzen in den ersten 9 Monaten 2009 mehr als verdoppelt hat.

- Auch immer mehr Notenbanken kaufen Gold und verlassen so verstärkt das sinkende Schiff Paiergeld. So haben Indien, Sri Lanka und Mauritius in den vergangenen Wochen am Markt Gold eingekauft.
Zu den Meldungen der Kategorie "Mist Müll und Schrott" gehört auch, daß sich Rußland von Goldbeständen trennen möchte oder sich schon getrennt habe. Fakt ist, daß die russische Regierung 30 Tonnen Gold an die eigene Notenbank verkauft hat und somit kein einziges Gramm Rußland verläßt oder auf den freien Markt kommt.

- Wie gemeldet wird hat die russische Notenbank nochmals 15,5 Tonnen Gold gekauft! Man ist nun der 8-größte Goldhalter der Welt und will weiter massiv aufstocken. Wir hatten ja schon vor Monaten geschrieben, daß nun alle mithelfen werden, daß der Goldpreis weiter durch die Decke schießen kann.

- Im 3. Quartal 2009 sind über 800 Tonnen Gold gekauft worden. China hat davon schon alleine 120 Tonnen eingekauft. Auch die Notenbanken stehen nun beim Gold vermehrt auf der Käuferseite, denn diese haben im 3. Quartal 2009 15 Tonne mehr Gold "ge-" als verkauft.

- "Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert sein, daß aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die grosse Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen."

- Wie gnadenlos wir in die Inflation bzw. den ansonsten ( also ohne Inflationierung ) unvermeidlichen Staatsbankrott laufen, wird aus folgenden Zahlen deutlich: Die USA verbuchten alleine im Oktober 2009 ein Haushaltdefizit von knapp 177 Mrd. Dollar. Der richtige Hammer und die Gefahr wird dabei aber erst ersichtlich, wenn man die Einnahmen und die Ausgaben von der Höhe her in Relationen setzt. Einnahmen von 135 Mrd. ( fast Minus 19% zum Vorjahr!) standen Ausgaben von fast 312 Mrd. gegenüber. Das bedeutet, daß man nur noch etwa 43% der Ausgaben mit Einnahmen ( Steuern) decken kann und schon 57% der Ausgaben schuldenfinanziert sind.

Das ist ein Spiel, das nur noch einige Jahre laufen kann! Also kann man die Edelmetalle weiter ohne Rücksicht auf Quoten gnadenlos aufstocken - völlig unabhängig davon, wie Sie bislang schon gestiegen sind, denn die Schlingen ziehen sich immer weiter zu.

Zitat aus:
Paulson setzt auf Gold, Zahl der Millionäre, Vermögen BRD, Konjunktur, Verschuldung usw... + Hammer!

http://das-bewegt-die-welt.de/...d=1:berichte-wirtschaft&Itemid=2
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Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
Angehängte Grafik:
buffalo2009.jpg
buffalo2009.jpg

22.11.09 13:50
1

17202 Postings, 6809 Tage Minespecauf Eichi`s Seite

wird über den Lateiner gelästert..von Lesern usw.
und behauptet die BUBa würde Tonnen Gold kaufen Zitat: Keyser.com
Die Seite wird immer abgedrehter und zweifelhafter.
Nur meine Meinung.  

22.11.09 13:59
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10180 Postings, 6094 Tage EidgenosseAlso eine Etage höher

Gold kaufen ist eine Art sparen. Sparen sowie auch Goldkaufen wirkt aber deflationär. Der Wirtschaft wird Geld entzogen das irgendjemand wieder drucken muss. Ihr wollt euch gegen Inflation absichern indem ihr Deflation erzeugt.
Ihr sägt am Ast auf dem Ihr sitzt.
Der Goldpreis nimmt die Inflation vorweg. Sollte Inflation einsetzen wird der Goldpreis sinken.
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22.11.09 14:01
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17202 Postings, 6809 Tage MinespecEidgenosse: was schlägst du d Meinung n also vor ?

22.11.09 14:07
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44 Postings, 6417 Tage dibroBeste Anlage bei Inflation/Deflation laut WISO

In der aktuellen Ausgabe 2010 Seite 10 des WISO Sparbuchs (PC-Programm EKS) ist eine interessante Tabelle über die besten Anlageformen bei entweder auftretender Inflation oder Deflation abgebildet. Laut der Tabelle ist somit die für beide Fälle beste Anlageform gefunden. Wer von uns verkauft nun als erster sein Gold/Silber und schichtet um auf "inflationsindexierte Anleihen"?.  
Angehängte Grafik:
anlageforminfladeflawisosparbuch2010.jpg (verkleinert auf 65%) vergrößern
anlageforminfladeflawisosparbuch2010.jpg

22.11.09 14:13
2

5322 Postings, 6183 Tage Tiefstaplerdanke für die Liste dibro

sie ist zwar unspektakulär, da nichts Neues. Doch sie zeigt sehr übersichtlich, weshalb uns interessierte Kreise das Märchen von der Deflation flüstern.  

22.11.09 14:30

10180 Postings, 6094 Tage EidgenosseMinespec

Ich will hier eigentlich keine Anlagevorschläge machen. Ich wollte nur rüberbringen das Goldkaufen/verkaufen zum grössten Teil eine reine Spekulationgeschichte ist.

Aber: Short bei 1200$ ? Vielleicht. Ich halt mich im Moment eher zurück.
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22.11.09 14:53
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4109 Postings, 6612 Tage Geierwilli@Eidgenosse

erstmal ein freundliches Hallo an dich. Du bist mir schon ein lustiger Eidgenosse!

Ich weiss ja nicht in welcher Altersdekade du dich befindest, ist auch nicht so wichtig, aber deine Vorstellungen von dieser Welt sind ehrlich gesagt "kindisch". Das ist nicht böse von mir gemeint und gesagt, sondern entspricht dem Eindruck, was deine Vorstellung zum Thema Gold, sparen, Deflation/Inflation in deinen Postings dem Leser vermittelt wird.

Wir befinden uns mittendrin in einem Paradigmenwechsel des 21. Jahrhunderts. Die Masse ahnt etwas, will es aber nicht wahrhaben, dass es gravierende Veränderungen geben wird, die das persönliche Vorstellungsvermögen außer Kraft setzt. Dieses Finanzsystem wird so nicht noch 10 Jahre existieren können.

Es spielt auch gar keine Rolle, ob man durch täuschen, schönreden und heile Welt vorgaukeln, das ganze Desaster noch etwas in die Zukunft verschieben kann.

Falls du von Anfang an diesen Thread gelesen haben solltest von Posting 1 bis heute, müsstest du erkennen, dass viele negative Phasen wir schon vorher aufgezeigt und besprochen haben, bevor die Anzahl der "Experten" die alle gravierend falsch lagen mit ihren Prognosen und Einschätzungen, wir denen um Nasenlängen voraus waren zu Geschehnissen und Folgen. Wir sind noch ganz am Anfang von künftigen Szenarien, die so manchen das Fürchten lernen wird.

Gedankt sei bis dahin allen anderen Mitpostern, welche uns durch ihre Beiträge, Einschätzungen und Diskussionsrunden, dabei unterstützt haben.

Wer den Ast absägt ist eigentlich egal. Es besteht nur noch die Wahl zwischen Pest oder Cholera, aus finanztechnischer Sicht. Gold/Silber wird bei beiden Varianten, den Haltern den berühmten Hintern absichern. Das heisst nicht, dass wir Edelmetallhalter die großen Gewinner sein werden. Wir verlieren nur weniger wie der Rest der Sparer und Kontenbesitzer.

Für einen Neustart, wird es aber deutlich angenehmer verlaufen, als ohne .....

Frage dich doch mal warum man den gläsernen Bürger haben will, bezogen auf Kontenauskunft jeglicher Art?

Warum verschärft man die Devisenkontrollen?

Edelmetallbestände lassen sich nicht kontrollieren, sind mobil und auch in den größten Krisen dieser Welt immer akzeptiertes Zahlungs/-Tauschmittel. Alles andere wie Immobilien lassen sich nach Gusto besteuern, wenn man zuviel davon hat.

Zum Schluss noch eins: Welche Papierwährung hälst du denn als Fluchtwährung? Den Dollar, Euro oder sogar den CHF? Alles nur noch Papier ohne dauerhaften Wert. Solange ich die erarbeiteten Überschüsse teilweise umwechseln kann, werde ich das auch weiterhin tun. Die Zeit läuft unveränderlich weiter bis zum Tage "X"
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Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!

22.11.09 15:10
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10180 Postings, 6094 Tage Eidgenosse@Geier

Jetzt erzähl mir endlich was Deiner Meinung passieren wird! Und hör mir blos auf mit Tag"X" und dem ganzen Verschwörungsscheiss.
Ich warte.
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