Nach dem Urteil des BGH dürfen unsrere freigiebigen Politiker der Groko es "nicht länger" der EZB überlassen, Anleihen von schwächelnden EU-Staaten zu kaufen. Nicht länger ( Frist 3 Monate ) bedeutet aber auch, dass das Geld der Deutschen in der Vergangenheit bereits "verbraten" wurde. Die Bundesbank ist allerdings mit 26 Prozent der größte Anteilseigner der EZB. Die Übergangsfrist von drei Monaten bedeutet, dass die die Bundesbank sich nach diesen 3 Monaten nicht mehr an diesen Anleihekäufen beteiligen darf. Gerichtsurteile, hier vom BGH, haben den Nachteil, dass alles schon gelaufen ist . Sie kommen im Nachhinein, wenn es bereits zu spät ist, die Verletzung von Rechten hat bereits stattgefunden. Ob die Politiker zur Verantwortung gezogen werden, wäre zwar wünschenswert, allerdings meist erfolglos. Ob der Wähler entsprechend reagieren wird?
Wohl kaum, Lieschen Müller hat andere Sorgen. Sie freut sich schon auf die Kaufprämie für die neue Karre, obwohl, man mag es kaum glauben, die Autoindustrie in ihren Preisen die Prämie auf den Preis ihrer Karre wohl wieder aufschlagen wird, zumindest aber nicht an entsprechende Preisreduzierungen zur Ankurbelung des Absatzes denken wird, was einer selbstlenkenden Marktwirtschaft entsprechen würde. So geht nun mal die Verarschung weiter. Anleihen kaufen, Zinsen drücken, Sparer enteignen, Bundesvedienstkreuze verleihen.
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