Ideologien weitgehend ausgeblendet werden und in der Technik sollte auf Effektivität geachtet werden, auch bei der Vermeidung/Reduzierung von CO2.
Der Energiebedarf des Menschen ist groß und wird weiter steigen, nur weil seine Anzahl selbst zunimmt und er weiterhin ein Bedürfnis nach Sicherheit und Komfort hat. Es gilt also keine Energieart prinzipiell auszuschließen.
Sicherlich haben wir bezüglich der Atomenergie noch nicht den Gipfel der Sicherheit und langfristigen Beherrschbarkeit erreicht. Sie war eben Jahrzehnte auf dem falschen Pfad und musste die Grundstoffe zur Bekämpfung des Feindes liefern. Das ist aber kein Grund die Forschung auf diesem Gebiet zu verhindern wie es bei uns geschieht. Es gibt Erkenntnisse wie man inhärent sichere Kraftwerke bauen könnte und wie sogar der Abfall so verarbeitet werden könnte und dabei massenweise Energie gewonnen werden kann und der Restmüll keine 100 Jahre mehr gefährlich wäre. Das Endlager riecht dagegen nach Endlösung. Dabei sollte es jedem klar sein, dass es auf keinem Gebiet endgültige Lösungen geben kann, Das ist nur etwas für beschränkte Geister. Man sollte sie also auch nicht anstreben.
Klar sollte uns auch sein, dass Beschlüsse, wir alle müssen n % CO2 in x Jahren verhindern Blödsinn sind und nur zu einem ineffektiven Einsatz unserer Mittel führt. Die Fixierung auf eine Einsatzart erzeugt noch größeren Unsinn. So wurde bis heute nicht die Frage untersucht ob die riesigen Aufwendungen für die Infrastruktur des Batterieautos in anderen Einsatzfeldern nicht zu einem größeren Erfolg führen könnten. Auch die ideologische Verteufelung des Verbrenners im PKW ist hirnrissig. Ein Verbrenner kann konventionellen Sprit verbrennen aber auch CO2-neutralen künstlichen Sprit (auf Basis von Wasserstoff). Es bedarf dazu keinen großen Änderungen am Motor. Die Lösungen liegen auf dem Tisch. Der Vorteil wäre ein sanfter Übergang der mit dem Fortschritt der Infrastruktur, gesteuert über den Preis, vor sich gehen könnte. So bauen wir heute batteriegetriebene SUV welche ihre CO2-Break nach 200000 Km erreichen ohne Berücksichtigung der notwendigen zusätzlichen Infrastruktur und fördern Plug-in-Hybrid-Kutschen welche Spitzenleistungen in der CO2-Erzeugung erbringen. Alles aber auf der ideologische Linie.
Technik, im Gegensatz zur Wissenschaft, versucht immer bezahlbare Lösungen zu erreichen. Vorgaben von Soziologen und Pädagogen für die Technik können nur in den Abgrund führen. Und man sollte nie das Ziel aus den Augen verlieren. Will man CO2 reduzieren hat man keine unbegrenzte Mittel. Man muss diese also effektiv einsetzen. Und da braucht es auch den breiteren Blick. |