Jinko Solar vor einer Neubewertung ?

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neuester Beitrag: 09.04.21 22:02
eröffnet am: 21.11.14 12:00 von: ulm000 Anzahl Beiträge: 19751
neuester Beitrag: 09.04.21 22:02 von: beegees06 Leser gesamt: 4773373
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27.01.20 08:19

611 Postings, 1941 Tage stokerAber

Ganz China ist betroffen, somit auch die Nachbarprovinz  mit der Stadt Shangrao, in der Jinko die größte Fab hat und auch das Module Headquarters. Produktionsstopp dort, auch nur für wenige Tage, bedeutet massiven Verlust für Jinko.  

27.01.20 09:15

1873 Postings, 3502 Tage Flaterik1988WAS

ist denn jetzt passiert?  

27.01.20 09:24

611 Postings, 1941 Tage stokerGesamtmarkte und Jinko

Dass heute die Märkte einbrechen werden sollte so gut wie sicher sein. Das trifft natürlich speziell chinesische Werte, die zudem noch sehr gut gelaufen sind in den letzten Monaten...
Sehr wahrscheinlich werden die schlechten Nachrichten auch noch längere Zeit andauernd, mit einer sehr kurzfristigen Eindämmung ist wohl nicht zu rechnen.

Jinko selbst dürfte betroffen sein von: Produktionsausfall, Unterbrechungen der Logistikketten, Unterbrechungen vieler Abläufe, da viele Angestellte Probleme haben dürfen, rechtzeitig die Arbeit wieder aufzunehmen. Zudem ist ja auch noch nicht klar, bis wann die Ferien noch ausgedehnt werden, möglicherweise um 2 Wochen?
 

27.01.20 10:37

611 Postings, 1941 Tage stokerProduktion

Interessant wäre herauszufinden, ob in Shangrao und den anderen Fabs noch produziert wird. Normalerweise läuft dort die Produktion aus während Chinese New Year durch, zumindest die Zellproduktion und große Teile der Modulproduktion. Könnte gut sein, dass die Produktion weiterläuft.
Die Overseas sind zumindest schon mal nicht betroffen. Das ist positiv.
 

27.01.20 17:00

3828 Postings, 3404 Tage Taktueriker81Wie meist üblich

gehen die Kurse zum chinesischen Neujahrsfest runter, jetzt wohl durch das Corona Virus etwas stärker.
Einschüchtern lasse ich mich dadurch nicht und habe wieder nach und nach kräftig aufgestockt.
Etwas Pulver hab ich noch wenn es noch weiter runter geht.

Vg
Taktueriker  

27.01.20 21:26

5400 Postings, 5351 Tage brokersteveDiro...habe kräftig aufgestockt

28.01.20 10:41

789 Postings, 2280 Tage Bernd-kSehr interessant

https://www.pv-tech.org/interviews/...elopment-and-capacity-ambitions

9-10GW Kapazität bis Ende 2020!

JKS ist technisch wirklich weit vorne unterwegs.  

28.01.20 11:32

611 Postings, 1941 Tage stoker9-10GW zusätzlich?

Oder wird man vorhandene Linien umrüsten? Ich bin sehr auf die Guidance 2020 gespannt. In 2019 hat Jinko 14GW ausgeliefert und lag damit am oberen Ende der Guidance. Siehe
https://en.pvinfolink.com/post-view.php?ID=291

Die 400w plus Module haben eine deutlich höhere Marge und wenn Jinko bereits in H2 2020 mit 9-10GW plant, dann kann am Ende ein EPS rauskommen, das alle Erwartungen übertrifft. Der Markt ist in diesem Jahr definitiv vorhanden.  

28.01.20 12:23

789 Postings, 2280 Tage Bernd-kDie rüsten um

wie ich das verstehe. Wenn ich mich recht erinnere, stand im CC Q3, dass sie Ende 2020 praktisch nur noch mono produzieren werden.

Und ja: ich denke auch, dass das 2020er Ergebnis ziemlich gut werden wird.  

28.01.20 13:20
Wenn an den Börsen und in China endlich wieder Ruhe reinkommt, werden wir eh schnell wieder weit über 20€ stehen, momentan sind alle nervös  

29.01.20 09:52

611 Postings, 1941 Tage stokerBis auf das Virus

Ist die Newslage exzellent bei Jinko
-Großauftrag in Brasilien
-14GW Shipment in 2019
-Neue Modultechnologien werden massiv in 2020 ausgebaut, was höhere Margen bedeutet

Ich denke China wird in den nächsten Tagen wieder in den Arbeitsmodus zurückkehren, mit Ausnahme vielleicht der stark betroffenen Gebiete. Dann wird die Börse die News verarbeiten. Canadian Solar ist übrigens deutlich weniger gefallen und diese Diskrepanz wird Jinko ganz schnell wieder ausgleichen.
 

29.01.20 10:16

789 Postings, 2280 Tage Bernd-kCanadian Solar deutlich weniger gefallen

Ja, das Problem bei JKS sind nach wie vor die shorter.
Konnte man gestern wieder sehr schön sehen: die halten den Kurs durch gezielte, unlimitierte Verkäufe wo sie wollen.
Auf der long-Seite stehen nur selten koordinierte Aktionen gegenüber.  Im Moment sind die longs (noch) zittrig, peilen nur kurzfristig und nicht strategisch auf die fundamentals. Das im Moment (noch) nicht allzu große long-Volumen wird im wesentlichen durch die Abwürfe der shorter bedient.
Aber: so wie ich das sehe, steigt der short interest täglich an. Ich schätze, dass wir insgesamt jetzt auf etwa 11 Millionen angekommen sind.  Da wird das long-Volumen zwangsläufig demnächst mal deutlich ansteigen. Es reicht eventuell dann schon der Verdacht, dass die Menschheit doch nicht vollständig durch das Corona-Virus vernichtet wird und die ganze Hysterie einfach nur mediengetrieben ist.
Wenn bei JKS dann mal halbwegs Nachfrage aufkommt, wird der Prozess durch rückkaufende shorter mitgekoppelt, und dann geht's rund ;-) Dagegen wird dann der - durch ähnliche Mechanismen getriebene - Kursverlauf von Tesla eher blass aussehen. Weil JKS fundamental deutlich besser aussieht als Tesla und relativ zu den fundamentals wesentlich geringer bewertet ist.

Bei CSIQ und ENPH waren die shorter gestern ungewöhnlich zurückhaltend. Die Handelsvolumina waren aber nicht so hoch, dass man von nennenswerten Rückkäufen ausgehen kann.

PLUG dagegen war - vor allem in der letzten Handelsstunde - mal wieder unter Beschuss. Allerdings stand da auch eine ordentliche Nachfrage dagegen.

 

30.01.20 08:20

611 Postings, 1941 Tage stokerKeine guten Nachrichten

so langsam glaube ich auch, dass das Virus einen deutlich größeren Einfluss auf die Chinesische Solarindustrie haben wird, als ich zuerst dachte.

So dürfte es zu größeren Verzögerungen bei allen Projekten kommen, wie Zubau und Ausbau der Produktion, Unterbrechung der Lieferketten... Auch die chinesischen Zubau-Projekte dürfen momentan auf Eis liegen, daher sinken wahrscheinlich Nachfrage und Angebot gleichermaßen.
Es ist wohl nicht unwahrscheinlich, dass viele Unternehmen ihre Prognosen für 2020 etwas senken müssen.
Heute sollte es nochmal kräftig nach unten gehen.  

30.01.20 08:53

789 Postings, 2280 Tage Bernd-kIm Moment sieht es nicht so aus

als würde sich die Zahl der Erkrankungen exponentiell entwickeln, wie man das ja eigentlich erwarten sollte. Die - natürlich in China recht drastischen - Maßnahmen scheinen zu greifen. Dass - bei einer Inkubationszeit von 2-10 Tagen - die Zahl der Erkrankungen zunächst mal noch linear ansteigt war zu erwarten.

https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/...4740fd40299423467b48e9ecf6

Ich bin ziemlich beeindruckt, wie man global mit der Sache umgeht.

 

30.01.20 09:12

1873 Postings, 3502 Tage Flaterik1988Wann

sind die nächsten wichtigen Termine bei Jinko?

 

30.01.20 09:15

611 Postings, 1941 Tage stokerKlar, China meistert die Krise sehr gut

Da stimme ich überein. Aber trotzdem werden die Auswirkungen auf Jinko erheblich sein:

-Internationale Flüge gestrichen
-nationaler Verkehr stark eingeschränkt
-Ferien auf unbestimmte Zeit verlängert
-Warenfluss unterbrochen

Ein internationales Unternehmen mit 70% Produktion und Headquarters in China trifft das hart.
Womöglich löst die WHO heute noch Alarm aus, das führt dann zu weiteren Einschränkungen.  

30.01.20 18:21

789 Postings, 2280 Tage Bernd-kSowohl in China als auch global

scheint die Kurve der "Total confirmed cases" (Grafik unten links auf der Seite) deutlich abzuflachen:

https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/...4740fd40299423467b48e9ecf6

 

30.01.20 21:04

611 Postings, 1941 Tage stokerWHO erklärt Internationalen Notstand

dem dürfen weitere Maßnahmen folgen und ein normaler Geschäftsablauf wird in den nächsten Wochen für internationale Unternehmen in China wohl nicht möglich sein.

Ich rechne daher mit weiteren Kursernbrüchen.  

31.01.20 15:35

611 Postings, 1941 Tage stokerDas interessante ist

dass alle Investoren diesmal die gleichen Informationen haben. Keiner kann einschätzen, wie es weiter geht. Das ist ein seltener Fall.

Ob die Amis wohl das Risiko mit über das Wochenende nehmen? Wohl eher nicht...  

31.01.20 16:32

23 Postings, 436 Tage Time to make som.Quartalszahlen

Wann kommen denn die Quartalszahlen? Auf der Homepage finde ich das irgendwie nicht.
09.03.2020 steht bei Marketscreener.  

31.01.20 19:01

349 Postings, 1506 Tage 123funOh je,

wie dumm sind doch die Menschen ( besonders die Aktienverkäufer )

Besonders viele Grippetote 2017/2018

Stand: 30.09.2019 14:23 Uhr

 

Eine Grippe kommt oft plötzlich - und ist manchmal gefährlich: Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts war die vorletzte Grippewelle in Deutschland die stärkste seit 30 Jahren. Sie kostete 25.000 Menschen das Leben.

Die starke Grippewelle in der Saison 2017/2018 hat in Deutschland die höchste Zahl an Todesfällen der vergangenen 30 Jahre gefordert. Durch die Influenza starben damals schätzungsweise 25.100 Menschen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin mitteilte. So eine hohe Zahl an Todesfällen ist demnach sehr selten, in anderen Jahren gab es nur einige hundert Fälle.

Influenza: Bis zu 650.000 Tote durch Atemwegserkrankungen
Veröffentlicht: 18.12.2017, 15:00 Uhr

   0

GENF. Atemwegserkrankungen durch eine Infektion mit dem Influenzavirus führen offenbar zu bis zu 650.000 Todesfällen jährlich weltweit. Das geht aus Schätzungen unter anderem der US-Seuchenbehörde CDC und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor

Und es gibt auch keinen Impfstoff danach !!

Und wen hats gejuckt, keinen !!

Beste Nachkaufkurse.

Ich denke am Montag gehts wieder in die andere Richtung.

Schönes Wochenende, und allen viel Glück.  

31.01.20 19:51

611 Postings, 1941 Tage stokerSchon mal in Betracht gezogen

dass wir vielleicht erst am Anfang der Krise stehen?

Und das hat nichts mit Grippe und Todesfällen zu tun. Fakt ist, dass für internationale Unternehmen in China momentan kein Business und keine Produktion möglich ist. Und das nicht nur für einen Tag. Durch die Globalisierung gibt es viele negative Effekte, die fast alle Bereiche betreffen, von den Zulieferern über die Produktion, die Lieferketten und die Absatzmärkte. Von Expansionsprojekten die laufen mal ganz zu schweigen.

Ich habe gerade erfahren, dass mindestens bis zum 17 Februar Stillstand herrschen wird. Das sieht für mich klar nach weiterem Kursverfall in der nächsten Woche aus. Aber jedem seine eigene Prognose.

Hoffen wir das Beste, besonders für die Menschen in China!  

31.01.20 20:18

611 Postings, 1941 Tage stokerVielleicht noch zu ergänzen

dass in den genannten Provinzen bis mindestens 17. Februar nicht gearbeitet werden darf. Und auch danach dürfte es noch zu Engpässen kommen, falls der Stopp nicht noch ausgedehnt wird. Den Februar werden die meisten Unternehmen abschreiben können.  

31.01.20 20:49

349 Postings, 1506 Tage 123funNoch zu ergänzen

Grippewelle richtet Schaden in Milliardenhöhe an
Mittwoch, 4. März 2015

Essen – Wegen der aktuellen Grippewelle könnte nach Berechnungen von Wirtschafts­forschern ein gesamtwirtschaftlicher Schaden von bis zu 2,2 Milliarden Euro entstehen. Als Folge der vielen Krankheitsfälle könne das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent zurückgehen, sagte Konjunkturexperte Torsten Schmidt vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) am Mittwoch. Zuvor hatte die Welt über die Berechnungen berichtet.

Dabei sei man davon ausgegangen, dass 20 Prozent der Bevölkerung erkranken, sagte Schmidt. Die Forscher hätten eine durchschnittliche Fehlzeit von jeweils fünf Tagen pro Beschäftigten angenommen. Bei der letzten großen Grippewelle 2012/2013 habe die Quote der Erkrankten bei 25 Prozent gelegen.

aerzteblatt.de

   Grippe und Erkältung: Wie man sich am besten schützt

Deutsches Ärzteblatt print

   Bekämpfung der Influenza: Impf- und Wissenslücken schließen
   Influenza-Impfung: „Teilweiser Schutz ist besser als keiner“

Durch die aktuellen Berechnungen müsse die Konjunkturprognose des Instituts jedoch nicht korrigiert werden, meinte Schmidt. Das RWI war zuletzt für 2015 von einem erwarteten BIP-Wachstum von 1,5 Prozent ausgegangen. Mit einer flächendeckenden Impfung der Bevölkerung ließe sich jedoch mehr als die Hälfte des errechneten volkswirtschaftlichen Schadens vermeiden, meinte Schmidt. © dpa/aerzteblatt.de  

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