Paragon die vergessene Perle

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neuester Beitrag: 21.09.22 16:40
eröffnet am: 10.08.11 11:38 von: stevensen Anzahl Beiträge: 2015
neuester Beitrag: 21.09.22 16:40 von: Targo Leser gesamt: 628955
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10.08.22 18:19

1890 Postings, 1789 Tage Teebeutel_Die Anleger aber auch

Lediglich 100 STK in Stuttgart heute lach  

22.08.22 11:31

5709 Postings, 424 Tage Highländer49Paragon

22.08.22 11:56

5709 Postings, 424 Tage Highländer49Paragon

23.08.22 11:38
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891 Postings, 958 Tage Targoich kann nur staunen

Die Mehrzahl der Berichterstatter übernehmen einfach  blind was Frers ihnen unter die Nase hält. Nur ein Mal konnte ich lesen, dass die Aktionäre nach den bitteren Jahren und den vielen leeren Versprechungen von Frers enttäuscht sind. Das könnte man so freundlich formulieren. Was ist da zu lesen - Herr Frers ist unzufrieden mit dem Aktienkurs - aha. Da sollten zwischen 15 und 20 Euro aufgerufen werden - wow.
Nur zum Vergleich - die ehemalige Tochter Voltabox, die im letzten Jahr nahezu alle Mitarbeiter entlassen hat, deren Vorstand seinen Job im Nebenerwerb macht (hauptamtlich arbeitet er beim Großaktionär), die nahezu keine Umsätze mehr hat und auch nicht mehr beliefert wird, die nichts als rote Zahlen schreibt, ist mit 24 Mio höher bewertet als die "kraftstrotzende" Mutter Paragon (21 Mio.) Was da ganz bitter abgezogen wird ist der Frers-Malus. Kein Anleger traut diesem Menschen noch über den Weg.
Die ganze Wahrheit steht im Geschäftsbericht. Den ließt aber offenbar niemand. Obwohl doch zu lesen ist wie fleißig man die Schulden abbezahlt hat, zeigt der Geschäftsbericht, dass der Schuldenberg genauso hoch ist wie im Vorjahr - über 100 Mio. Ein Loch wird gestopft, das nächste geht auf. Weiter ist zu lesen, dass der Schuldendienst zwischenzeitlich alle Erträge wegschluckt. War im letzten Jahr fast kein EK vorhanden, so ist zwischenzeitlich auch dieser kümmerliche Rest weg. Gerade 1 Mio. Barmittel sind noch vorhanden. Das reicht ja noch nicht einmal um das Salär der Frers-Familie zu begleichen. Wie in wenigen Monaten die CHF-Anleihe über 21 Mio. bezahlt werden soll ist mir schleierhaft. Das Geld ist schlicht nicht vorhanden. Eine Lösung gibt  es bis jetzt nicht.
Faszit - der Laden ist im Grunde bereits jetzt Pleite. Ich prognostiziere für das Jahresende den Pennystock und für das kommende Jahr das endgültige Aus. Wer unbedingt bei Paragon dabei sein will sollte die EUR-Anleihe kaufen. In der Bilanz stehen 160 Mio. Im Falle der Verwertung sollte die Hälfte also 80 Mio. erlösbar sein. Im Abgleich zu der 100 Mio.-Verschuldung ergibt sich damit eine Deckung von 80 %. Derzeit notiert die Anleihe bei 40 %. Das sollte sich also lohnen. Entweder Paragon wird verwertet, dann bekommt man sein Geld und noch mehr zurück oder vielleicht doch gerettet - wie auch immer - dann wird eh alles gut und die Anleihe notiert rasch höher.
Für Frers ist es allerdings ein Alles oder Nichts Spiel. Er könnte am Ende alles verlieren.
Aber das soll nicht unsere Sorge sein.
 

23.08.22 22:39
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12814 Postings, 4203 Tage crunch time#2004 Targo

Gut geschrieben Targo. Schön zu sehen, daß hier mindestens ein User die Dinge richtig deuten / einordnen kann und sich nicht von der  regelmäßigen Verblödungs-Propaganda  eines Frers  übertölpeln läßt oder versucht lausige Zahlen schönzureden. Die Alterative zur Insolvenz war sich durch die Anleihe-Gläubiger wie eine Zitrone in den nächstenJahren ausquetschen zu lassen durch aufzehrende Zinszahlungen (ohne jedoch Frers-Monstergehalt als CEO zu mindern). Andernfalls hätte es keine Prolongation gegeben. Der bisherige Zinssatz der Euro-Anleihe wurde auf stramme 6,75 Prozent erhöht. Und wie man die ausstehende zweistelligen Millionenzahlungen für die schweizerische Franken Anleihe in 2023 auftreiben will steht in den Sternen. Wer bei Paragon sich der totalen Idiotie hingeben würde, der würde naiverweise nur auf EBITDA  schauen und die hohen zahlungswirksamen künftigen Belastungen ignorieren die eben noch hinzukommen auf höherer (und relevanterer ) Ebene.  Wenn Unternehmen in ihren (Propaganda) Meldungen bei Zahlen ständig nurnoch von EBITDA oder bereinigtem EBITDA reden, dann kann man zu 99% sicher sein da brennt die Hütte, wenn man sich alles mal AFTER anschaut und nicht nur BEFORE. Man hat im ersten Hj.2022 bereits schon fast 3 Mio. Verlust gemacht und pro Aktie umgerechnet 60 Cent Verlust.  Kein Mensch zahlt bei einer Aktie für die Umsatzzahlen, sondern nur für Gewinne. Und da ist bei der Frers Hütte weiterhin nur Murks im Zahlenwerk zu sehen. Eigenkapital zum 30.6.2022 dürftige  0,54 Mio gegenüber 3,3 Mio zum 31.12.21. Eigenkapitalquote zum 30.06.2022 schmale 0,3% gegenüber 2,1% zum 31.12.21. Nettoverschuldung zum 30.6.22 bei 103,7 Mio und flüssige Mittel zum 30.06.22 lächerliche 1,58 Mio Euro.  Also Frers Propaganda-Maschine hat sicherlich nur aus Versehen "vergessen" solche Zahlen in der jüngsten Presse- Meldung auch anzugeben. So findet sich eben derartige Dinge nur, wenn man sich mal die Mühe macht in den vollständigen Bericht zu schauen, der auf der HP zu sehen ist ( https://ir.paragon.ag/download/companies/paragon/...-2022-EQ-D-00.pdf ).  

24.08.22 07:57
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891 Postings, 958 Tage TargoDie Gläubiger der Anleihe,

haben die besten Karten. Im wahrscheinlichen Fall, dass Paragon das Jahr nicht mehr überlebt haben die gute Karten in der Hand. Die Gläubiger der EUR-Anleihe durch die Verbesserung via Prolongation und die Schweizer Gläubiger sind eh durch das Schweizer Gläubigerrecht gut besichert. Die Schweizer haben Frers ja bereits im Frühjahr die rote Karte gezeigt. Das bedeutet im "Schadensfall" die Verwertung.
Die Aktionäre schauen dann in die Röhre. Selbst bei einem optimalen Erlös für die Firmenteile wird für sie nichts mehr übrig bleiben. Die Gläubiger haben immerhin die Chance nahe an die 100 % zu kommen. Den derzeitgen Kurs bekommen sie allemal.  

30.08.22 14:07

891 Postings, 958 Tage TargoAn Dreistigkeit kaum zu überbieten

Was lese ich da in einem Artikel über Familienunternehmen in Deutschland:

Ein Auszug aus dem Artikel der wohl aus einem Interview mit Frers entstanden ist:
"Laut Geschäftsbericht 2021 befand sich paragon zuletzt in einer gewissen Liquiditätskrise. Die Verschuldung belief sich auf 115 Mio. EUR. Ende 2021 wurde die Beteiligung an der Voltabox AG indes veräußert. paragon proglongierte jüngst seine beide ausstehenden Unternehmensanleihen zu für paragon verbesserten Konditionen. Ein ganz wichtiger Schritt, wie Frers betont."



Natürlich möchte ich hier nichts behaupten was ich nicht belegen kann, daher der link zum Artikel:
https://www.goingpublic.de/being-public/...-boerse-paragon-gmbh-kgaa/

aha - hier wird behauptet, das bereits beide Anleihen prolongiert sind und natürlich zu verbesserten Konditionen für Paragon - soso - interessant, hab ich ja gar nicht gewußt.
Na dann geht es ja ab jetzt vorwärts.

Morgen ist ja wieder Märchenstunde bei Paragon, da bin ich aber gespannt !  

31.08.22 23:16

8 Postings, 1185 Tage Hunter19Webcast 31.08.2022

Gab es irgendwas interessantes bei dem Webcast?  

01.09.22 07:57

891 Postings, 958 Tage TargoWebcast am 31.08.

Ja es gab was interessantes. Ein Lob für Frers für seine Offenlegung der Pläne, das gabs früher nicht.
Klar ist jetzt Paragon hat keine Geld mehr und kann die CHF-Anleihe definitv nicht stemmen. Das allerdings ist nicht die Neuigkeit, das konnte jeder aufmerksame Leser des Geschäftsberichts auch erkennen. Frers hat die Ansage gemacht, dass er auch diese Anleihe prolongieren will. Das habe ich schon befürchtet. Er hat es im Frühjahr bereits probiert und ist damit krachend gescheitert. Also warum soll es jetzt funktionieren. Hierzu soll es am 27.09. ein Gläubigertreffen geben. Ich möchte betonen, dass diese Anleihe nach dem wesentlich schärferen Schweizer Recht begeben wurde. Daran wird sich Frers die Zähne ausbeißen. Selbst wenn es gelingt die Anleihe zu verlängern, wird Paragon wohl auch hier deutlich verbesserte Konditionen, mit jährlichen Teilrückzahlungen zugestehen müssen, wie bei der EUR-Anleihe.
Der Schuldendienst wird Paragon schlicht an die Wand drücken. Eine Rezession steht vor der Tür. Die Last müßte Paragon dann aber über Jahre tragen, egal wie die Geschäfte gehen.
Ein weiteres Detail wurde gleich am Anfang beiläufig sichtbar - Frers hat nur noch 49,3 % der Anteile also nicht mehr die Mehrheit. Bei Abstimmungen läßt er sich wohl "Leihstimmen" zureichen um auf die 50 % + 1 Aktie zu kommen, wohl aus dem familiären Umfeld. Auch das spricht Bände - man geht in Deckung vor drohendem Ungemach.
Ich bleibe dabei - bis zum Jahresende sehen wir den Pennystock und im kommenden Jahr das Ende, wie immer das auch enden wird.  

01.09.22 17:02

171 Postings, 2159 Tage Harry86#Targo

Besten Dank für deine Rückmeldung. Ich glaube dass Frers den Schweizer Gläubigeren klar machen muss, dass sie entweder verlängern oder der Laden in die Pleite geht. Aufträge sind ja, nur der Gewinn muss her und das wird bei den jetzigen Rahmenbedingungen schwieriger  

01.09.22 17:39

891 Postings, 958 Tage Targo@Harry - sag ich ja

Die Verwertung war schon bei der EUR-Anleihe abgemachte Sache, weil die Verwertungsmasse aussichtsreich ist. Für die Gläubiger ist es also "rentabel" Paragon in die Insolvenz zu schicken.
Das wird wohl so kommen. Was passiert wenn man Frers nochmals grünes Licht gibt hat man ja bei der Zinszahlung der EUR-Anleihe gemerkt. Da schaust du evtl. in die Röhre.
Ich will doch als Gläubiger nicht jede 6 Monate hoffen und bangen ob ich wohl mein Geld bekomme.
Lieber ein Ende mit Schrecken. Im Frühjahr war ich noch für die Prolongation. Nachdem ich nun verstehe was Frers vor hat, bin ich für das bittere Ende. Für mich ist wichtig, dass die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz nicht verlieren, auch das war mir ein Anliegen im Frühjahr. Aber die einzelnen Teile sind ja lukrativ und werden Käufer finden, die sie weiterführen. Von daher gibts keinen Einwand.
Auf Frers braucht niemand Rücksicht nehmen. Er hat jahrelang seine Aktionäre hintergangen. Erst Voltabox vor die Wand gefahren, dann Artega und nun wohl auch Paragon. Die "Nochaktionäre" sind gewarnt. Wer dennoch bleibt ist selbst schuld.  

08.09.22 11:57
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891 Postings, 958 Tage TargoEine nüchterne Zusammenfassung

Im Juni erzählt Frers gegenüber Ike Nünchert für goingpublic.de, dass beide Anleihen prolongiert sind, zu für Paragon, verbesserten Konditionen.
Am 31. August erzählt er den Anlegern, dass er die Prolongation der CHF-Anleihe plane. Die Gläubigerversammlung ist anberaumt.
Nur 6 Tage später erklärt Frers den geneigten Zuhörern auf dem Equity Forum Frankfurt, dass er die Prolongation der CHF-Anleihe für aussichtslos hält (was ja auch der Wahrheit entspricht) er aber für den Oktober eine andere Lösung plane, deren Einzelheiten er aber noch nicht berichten könne.

Dazu braucht es keine erklärenden Worte. Offenbar hält er seine Anleger für ahnunglose Dumpfbacken, denen man jeden Blödsinn erzählen kann. Den geheimen Plan, den er jetzt für Oktober anberaumt (wieder etwas Zeit gewonnen), kennt jeder, der ihm im Frühjahr zugehört hat. Seine Lieblingslösung sieht den Teilverkauf von Paragon vor. Dann könnte er weiter regieren und müßte nicht eine andere bittere Lösung akzeptieren. Für das Testat der Wirtschaftsprüfer braucht er den Finanzierungsnachweis des anstehenden Geschäftsjahres 2023. Dazu braucht er mindestens 30 Mio. um sowohl die Zinsen als auch die Tilgung / Teiltilgung der Anleihen zu stemmen. Wie das gehen soll, bei einer derzeitigen Bewertung von unter 25 Mio. für den gesamten Laden und in einer Drucksituation die jedem Käufer einen unendlich langen Hebel in die Hand gibt, ist mir schleierhaft. Da müßte er schon ganz ordentlich was verkaufen und somit Umsatz, Marge und Wachstum hergeben. Die finanzielle Drucksituation bliebe erhalten, da er ja weiterhin die EUR-Anleihe bedienen muß, mit Teiltilgungen. Eine Rezession wäre für den Laden ohne EK und Barmittel der Versenker und die steht vor der Tür.
Ich kann nur allen Spekulanten, die gerade bei 5,60 und mehr zugegriffen haben, viel Glück wünschen, es könnte vorerst der Höchstkurs gewesen sein.  

08.09.22 19:50
1

12814 Postings, 4203 Tage crunch time#2012

#2012 Ich kann nur allen Spekulanten, die gerade bei 5,60 und mehr zugegriffen haben, viel Glück wünschen, es könnte vorerst der Höchstkurs gewesen sein.
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Also wer bei solchen Kursen noch zugegriffen hat,der ist kein Spekulant, sondern eher ein Ignorant. Deine Ausführung zu Frers decken sich mit meinen Eindrücken. Blender, Schaumschläger, Selbstbediener. Diese "Dreifaltigkeit" spiegelt das Wesen dieses Mannes wieder. Scheint als hätte irgendein Idotenscheuchen  die Narren ins Strohfeuer geschickt und dann abgemolken. Da es nicht den geringsten fundamentalen Grund gab warum die Aktie nun hätte so plötzlich anziehen sollen, ist das Ding heute auch wieder zurückgedonnert. Außer zum Narren melken, wie bei vielen Meme-Aktien, taugt dieser Wert in dieser Verfassung und besonders bei der völlig unseriösen Unternehmensführung nicht.

 
Angehängte Grafik:
chart_free_paragon.png (verkleinert auf 33%) vergrößern
chart_free_paragon.png

08.09.22 20:56

891 Postings, 958 Tage TargoZwischenzeitlich...

....berichten Mitarbeiter dass die Lohn- und Gehaltszahlungen verspätet kommen. Vielleicht geht jetzt auch alles ganz schnell, vielleicht braucht es diese Anleihe gar nicht mehr.  

21.09.22 16:40

891 Postings, 958 Tage TargoAuch die Anleihen...

....schmieren nun börsentäglich mehr und mehr ab. Das Unheil legt sich wie Mehltau über Paragon und natürlich den "tollen Lenker" Herrn Frers. Wenn man so zurück schaut, dann erkennt man, dass Frers wirklich immer falsch abgebogen ist - bei jeder Weggabelung.
Zuerst bei Artega und seinem Karo. Dieses "Crashmonster" ist schlicht unverkäuflich. Wer möchte nach einem Unfall schon das Lenkrad im Brustkorb haben ?
Dann bei Voltabox. Nicht nur dass man eine Mehrheitsbeteiligung behalten hat (damit man die Fäden in der Hand hält) sondern auch dieser unsäglichen Beschaffung von einer Unmenge an Batteriezellen - vermutlich um die erwartete rasante Nachfrage nach dem Karo befriedigen zu können. Tja - mit der Zulassung wurde das dann nichts und Batteriezellen im Wert von fast 100 Mio mußten "ausgebucht" werden. Offiziell ist ja bis heute nicht bekannt wozu Voltabox derart viel Material beschaffte, das den üblichen Umsatz weit überstieg.
Dann die Anleihen. VX hat das Geld nicht gebracht und damit hat sich Frers total verzockt. Im Grunde ist Paragon mit diesem Malheur in die "Quasi-Inso" gerutscht.
Und die vielen hilflosen Versuche - Teilverkäufe, Prolongation, Neuverschuldung etc.

So Herr Frers - was jetzt ?  

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