Was aber durchaus in Frage zu stellen ist, ob sich jemand, der helfen will, auch Gedanken darum macht, was seine "Hilfe" langfristig anrichtet. Z.B. die "Retter" im Mittelmeer und deren Unterstützer. Ihr Einsatz gleicht meiner persönlichen Meinung nach dem eines Wohltäters, der Obdachlose mit seinem Auto einsammelt, vor anderer Leute Wohnung karrt, klingelt und erklärt: "Ich hab sie hergebracht, Ihr kümmert Euch um den Rest!" - Gutmensch eben, zumindest verstehe ich das ganz persönlich so.
Nicht das man mich falsch versteht, Menschen vor dem Ertrinken zu retten ist richtig und ehrenwert, dafür verdient die Aktion sicherlich Unterstützung. Es muss nur sicher gestellt werden, dass die Geretteten dann unmittelbar nach Afrika zurückgebracht werden, um mit der humanitären Großtat dann nicht die TÖDLICHE Sogwirkung des Schleppergeschäfts zu verstärken. Wenn man Probleme nicht lösen kann, sollte man sie mit der "Hilfe" wenigstens nicht verschleppen oder verschlimmern. Und da liegt eben m.M. nach einiges im argen. |