Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

Seite 632 von 3146
neuester Beitrag: 29.08.25 19:07
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 78629
neuester Beitrag: 29.08.25 19:07 von: SchöneZukun. Leser gesamt: 26935704
davon Heute: 29435
bewertet mit 52 Sternen

Seite: 1 | ... | 630 | 631 |
| 633 | 634 | ... | 3146   

30.11.18 11:05
2

1221 Postings, 5212 Tage ManikoEE problemlos

„Die Bundesregierung droht mit ihrem Generationenprojekt der Energiewende zu scheitern. Die Ziele bei der Umsetzung werden teils erheblich verfehlt“, resümiert der Präsident des Bundesrechnungshofes Kay Scheller anlässlich der Veröffentlichung einer Bilanz des Bundesrechnungshofes zur Umsetzung der Energiewende.

https://www.bundesrechnungshof.de/de/...ungen/produkte/sonderberichte


 

30.11.18 11:20

1767 Postings, 3612 Tage Lerzpftz?

http://m.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...verluste-a-1241070.html

ON: Was denkst Du, wer dafür zahlen wird?  

Was denkst du, warum die Verluste machen, wie die Kraftwerke zu ersetzen wären und ob das mit einem beschleunigtem Ausbau der EE besser oder schlechter wird?

 

30.11.18 11:21

27774 Postings, 4930 Tage OtternasePS: Und weil Du der an einer ...

... ernsthaften Diskussion interessiert bist, versuchst Du alle Aussagen zu verdrehen? ;-)

"... weil Wind und Solar nicht so weit waren, aber trotzdem Strom benötigt wurde..."

Dir ist schon klar, dass regenerative Energien bereits in den 1970ern rin Thema waren, dass damals bereits die Bundesregierung mit solch unsinnigen Großwindrädern wie Growian jahrelang der Lobby in gewisse Öffnungen kroch, und Projekte gestartet wurden, die zeigen sollten, dass Regenartiv nicht gehen kann, eährend in Dänemark bereits in großem Maße und in Produktion kleine Windräder erfolgreich und effizient saubere Energie lieferten.

Man hätte in der Tat bereits vor 30 Jahren die Weichen in Richtung Regenerativ stellen können, was aber seitens der Stromlobby behindert, und von der Schwarzgelben Politik behindert wurde. Und auch unter Rot-Grün hieß es immer, man denke an die Jobs im Kohlebergbau, und jeder Vorschlag der Grünen wurde polemisiert.

Mein lieber Freund, Du solltest nicht glauben, dass wir alle Blöd sind, und nicht metken, dass Du stets Schwarz oder weiß polemisierst, ganz so wir die Stromlobby - also Entweder ganz regenerativ, oder gar nicht regenerativ, alles andere geht ja gar nicht.

Wir könnten heute, wäre der Wille da gewesen, das auch wirklich umzusetzen, bei 60-70% rrgenerativ sein, wenn nicht die Lobby und die Politik ständig auf der Bremse stehen würden.

Und Deine Rechnungen? Rechne die Kosten nur für die Braunkohle Kraftwerke der letzten 30 Jahre auf, berücksichtige, dass jedes von ihnen Schadstoffe aussondert, und Schäden verursacht, die nicht berechnet werden, und für die andere aufkommen müssen, und wenn es ums Atom geht, berechne die Kosten für die Lagerung über einen Zeitraum von 1.000 Jahren.

Regenerativ wäre ein Schnäppchen.

Du solltest Dir abgewöhnen Argumente des Gegenüber aus dem Zusammenhang zu reissen, dann zu verdrehen, und das Gegenteil als Aussage zu widerlegen.

Das (!) bringt keinen Erkenntnisgewinn. Damit diskutierst Du dann auf dem selben Niveau wir ubsb55 (oder früher sbchen72), die beide Dinge raushauen wie dass 'Ökos' doch auf Strom verzichten sollen. Und wenn man das dann als dümmliche Argumente bezeichnet, wird das ssofort gemeldet.

Also: zum mitschreiben.

Erste Ausaage: Jahrzehntelang haben Lobby und Politik den Ausbau regenerativer Energien be- und verhindert.

Dass Solarenergie vor 50 Jahren weniger effektiv war, dessen bin ich mir bewusst. Dass Windenergie aus Lobbygründen in Deutschland (Growian) behindert wurde, ist recht sicher, man wollte Sand ins Getriebe (bildlich) streuen, Zeit gewinnen, verzögern.

Hätte es eine verantwortungsvolle Planung gegeben, würde man nicht erst jetzt daran arbeiten Stromtrassen in den Süden zu legen, um den im Süden benötigten Strom aus dem Norden zu liefern. Sie wären bereits vorhanden, man hätte Abnehmer für den so gewonnenen Strom.

Die Kosten wären vor 20 Jahren nicht höher gewesen, als sie in den nächsten zehn Jahren sein werden. Egal, zu welchen Summen Du diese aufrechnest.

Meine zweite Aussage war, dass wir ohne den Lobbymist bereits deutlich weiter wären.

Wenn diese zwei Glöckchen bei Dir Polemik, und am Ende Beleidigungen, hervorrufen, kann ich das nicht ändern. Das ist dann Dein Problem.

Du solltest aber dann zuerst bei Dir prüfen, inwieweit Du für neue Erkenntnisse bereit bist, die Deine Sicht beeinträchtigen könnten.

Die Reaktion: Jahrelang verzögert, wir wären viel weiter —> Klingeling —> Schaum, die kam von Deiner Seite.


 

30.11.18 11:23
2

893 Postings, 6041 Tage andkosubsb55 - die leistung

es kommt natürlich auch auf die installierte leistung drauf an

wenn ein land 1GW Photovoltaik installiert hat oder 50GW Photovoltaik, ist das ein riesiger Unterschied
mit 50GW kann dermaßen viel überschuss für schwächere zeiten produziert werden, was mit 1Gw nicht möglich ist
zudem ist der überschuss so groß, dass auch auf relativ ineffiziente speichermöglichkeiten zurückgegriffen werden kann.

nochmal für die langsamen die sich mit exponentiellem wachstum nicht so gerne zurecht finden.

2010 es wurden weniger als 10Gw photovoltaik installiert
2018 es werden bereits über 100Gw photovoltaik installiert
die photovoltaik überrollt global die gesamte energiewirtschaft, deal with it

die pfade bei der batterieproduktion werden ähnlich aussehen

btw. Daimler hat mal wieder ein neues 5 Jahres tief erreicht. Coole Sache, eh nur der wichtigste deutsche Premiumhersteller.

 

30.11.18 11:24

12596 Postings, 3640 Tage ubsb55Manico

Guter Post, endlich nennt mal jemand das Pferd beim Namen. Das ewige " es wird schon irgendwie gutgenen " macht einen ja ganz porös

@ Otternase. Der Spiegelartikel ist auch ziemlich blauäugig. Immerhin wird ja das allesbeherrschende Thema in einem Nebensatz erwähnt

des Fehlen von " unzureichenden Speichermöglichkeiten sowie bestehender Infrastruktur "

Wie ich schon mal gepostet habe, erst den Flugplatz bauen, dann losfliegen. In Deutschland sollen dazu auch noch die AKWs abgeschaltet werden, was in den im Spiegel zitierten Berichten gar nicht erwähnt wird. Sicher würde man auch Artikel finden, die genau das Gegenteil behaupten. Bei den Fähigkeiten unserer Politiker wird das eine Bauchlandung. Laufen oder gehen heißt, einen Schritt nach dem anderen zu machen, nicht alles auf Einmal.  

30.11.18 11:25
2

893 Postings, 6041 Tage andkoschina

china baut auch jährlich mehr photovoltaik und windkraft dazu, als kohlekraftwerke  

30.11.18 11:40

27774 Postings, 4930 Tage OtternaseDrin Argument ...


... ist nichts anderes, als eine Variante des dümmlichen 'Strom kommt aus der Steckdose' Vorwurfs, mit dem Freunde von Umwelttechnologien seit 40 Jahren polemisch diffamiert werden.

"... weil Wind und Solar nicht so weit waren, aber trotzdem Strom benötigt wurde ..."

Dieses ständige lesen von Aussagen wie 'geht nicht', 'geht doch, kostet nur zu viel', 'get doch, kostet auch nicht zu viel, dauert zu lange' und 'Strom kommt aus der Steckdose, ha ha' ist die Art und Weise, wir Lobbys argumentieren.

Du hast sie Dir zu sehr zu eigen gemacht. Warum auch immer, scheint es Dich nicht zu stören.

DAS aber ist genau das, was dazu geführt hat, dass wir nun in kürzerer Zeit noch sehr viel mehr machen müssen - was dann natürlich kostspieliger wird.

Und nun kommt, was sonst, ein 'Na, jetzt schaffen wir das auch nicht mehr', gefolgt mit der Aufforderung das doch auf später zu verschieben, Godot-like.

Mich ödet das an, dass Leute wie Du ständig die Leute diffamieren, die es entgegen allen Widerstands geschafft haben, dass bereits 30% des Stroms regenerativ gedeckt wird.

Und mich öden Menschen an, die ständig 'geht nicht', 'ich brauche das nicht', 'zu teuer' oder gar 'ich habe nichts zu verbergen' als Argumente einwerfen, und hoffen mehr als den zu Eindruck erwecken, als den der dadurch entsteht: dass sie aus Bequemlichkeit nichts Neues wagen wollen.

Warum viele so denken? Ich weiß es nicht. Vielleicht, weil sie den Lobby Unsinn verinnerlicht habt, der ihne bequeme Lösungen vorgibt, und weil sie nicht weiter darüber nachdenken möchten.

Regerativ 30% ging, 60% wird auch noch recht einfach gehen, und selbst wenn am Ende nur 80% stehen, ich bin da optimistischer, bedeutet das, dass für Strom 80% weniger Kohle verfeuert wird.

Für die Menschen, die Umwelt und das Klima wäre das dringend nötig.

Ende.

PS: Und weil wir im Tesla Thread sind - die selbe verlogene Argumentationskette der Energie Lobby findet man bei seit über 20 Jahren bei der der Autolobby und den Autobauern.

Diffamieren, Wahrheit verzerren, oder gar lügen, auf Zeit spielen, dann zähe Rückzugsgefechte inkl Diffamierungen und Polemik, nur, um nichts ändern zu müssen, auch keine als falsch erkannte Strategie. Arroganz und Überheblichkeit, gepaart mit Lobbymacht und eigennützigen Politikern.

Das (!) ist der wahre Grund, warum es am Ende den Diesel verschrottet hat. Das wird auch der Grund sein, warum in zehn Jahren die deutsche Automobilindustrie arge Probleme haben wird zu überleben.

Ignoranz, Artoganz, und das fatale Vertrauen darin zwingend nötige Entwicklungen verhindern zu können.

 

30.11.18 11:40

12596 Postings, 3640 Tage ubsb55Andkos

" mit 50GW kann dermaßen viel überschuss für schwächere zeiten produziert werden "

d.h. wenn die Sonne scheint, richtig, und die werden dann wo gespeichert? Am Tag, für die Nacht? Im Juli für den November?

Bis jetzt gibt es leider keine Verpflichtung für die Erbauer von Wind- oder Sonnenenergie- Anlagen, auch den entsprechenden Speicher vorzuhalten. Schon jetzt stehen Windräder still, weil zeitweise zu viel Strom geliefert wird, werden aber trotzdem bezahlt. Auch wird der Strom ins Ausland verschenkt, oder man bezahlt sogar für das Abnehmen des Überschusses. Welchen sinn haben also noch mehr GW, wenn keine Speicher da sind?  

30.11.18 11:57

27774 Postings, 4930 Tage Otternase@Lerz Die machen Verluste ...

... weil sie zu viele von dieden Dingern hingestellt haben, in der Befürchtung, dass sie femnächst keine mehr bauen fürfen - weil sie 'sicheren Gewinn' über lange Zeit erhofft haben.

Und nun stellen sie fest, dass sie sich verkalkuliert haben.

"Was denkst du, warum die Verluste machen, wie die Kraftwerke zu ersetzen wären und ob das mit einem beschleunigtem Ausbau der EE besser oder schlechter wird?"

Interessant ist, dass gerade die Politiker, die bei Renten, bei Arbeitnehmergrsetzrn, etc., dass die selben Politiker, die laut darauf pochen, dass der Markt das alles regeln wird, dass diese Null Probleme mit Innovationsbehindernden Quadi-Monopolen haben, und dass diese plötzlich Bedenkenträger vor dem Herrn sind, wenn es darum geht diese Quasi-Monopole aufzubrechen.

Man liest dann nix mehr von 'Der Markt regelt das.'.

Die Schicedinger sollen Verluste machen, je früher, desto besser, denn dann schaltet man den Mist früher ab. Hätten sie nicht auf die Schnelle auf weitere Kohlekraftwerke, je größer, desto besser, gesetzt, sondern auf mehr kleinere, dezentrale Gaskraftwerke, die bei Bedarf schnell hochgefahren werden können, dann müssten sie nun nicht jammern.

Verkalkuliert.

Der Wechsel hin zu Regenerativ  wurde mit jedem neuen Kohlekraftwerk schwieriger, und dennoch wurden die gebaut. Nun wird es teurer, weil diese gebaut wurden. Und nun jammern sie, dass der Umbau zu Regenerativ teuer wird.

Lobbyargumentation.

Ich bin sicher, dass ein Großteil der Bevölkerung bereit ist mehr für Strom zu bezahlen, wenn dafurch etwas gegen die globale Erwärmung unternommen werden kann. Sie wollen nur nicht für solchen Lobbyunsinn doppelt bezahlen.

PS: Ansonsten stelle ich fest, dass Du Argumente wie 'Wer kommt für Klimaschäden auf', 'Wer zahlt am Ende für Umweltschäden', 'wer zahlt für die jahrtausendelange Endlagerung' (wo überhaupt?), und 'Wer nimmt die Menschen auf, deren Insel untergehen wird' gerne ignorierst.

Ebenso ignorieren viele die Nebenkosten und Nebeneffekte der Ersölindustrie, wir Umweltkoaten, Kriege und Flüchtlingsbewegungen. Ist halt einfacher, wenn man daran nicht denkt.

Soviel zu 'Erkenntnisgewinn'.

 

30.11.18 11:59

27774 Postings, 4930 Tage Otternase@andkos Daimler und Energiewirtschaft


Ja, überrollt.

Das passiert, wenn man sich auf Lobbys zu sehr verlässt, und sein ureigenstes Geschäft nicht mehr versteht. Dann wird es sehr schwer, und dann wird gejammert.

Selber schuld.  

30.11.18 12:05

27774 Postings, 4930 Tage Otternase@Lerz Ich fasse zusammen

Jahrzehntelang wurde der Ausbau regenerativer Energien von Lobby und Politik behindert und verhindert.
Wir wären schon sehr viel weiter, hätte man die Weichen früher umgesetzt.
Es ist wir bei jedem Geschäft: man investiert, um später Nutzen zu ziehen. Investition = Geld.

Wir haben nun >30% regenerativ. Und bald sehr viel mehr. Geht doch.

Und die Energieversorger haben nun ein Problem, weil sie zu lange, zu ignorant auf Kohle und Atom gesetzt haben.

Tja.

Und weil das so offensichtlich war, glaubte unsere Automobilindustrie das nachmachen zu müssen. Und hat nun das selbe Problem.

Tja.

Beide müssen sie nun am offenen Herzen operieren. Beide müssen sie fürchten, dass sie nicht ünberleben. Und bei beiden wäre es vermeidbar gewesen.


 

30.11.18 12:07

28046 Postings, 4288 Tage Galearisahnte ich es doch, dass sie unter 50 geht

ich kaufe erst bei ....?  

30.11.18 12:11

27774 Postings, 4930 Tage Otternase@ubsb55 Windräder stehen still ...

... während im Süden in Bayern Strom benötigt wird, der aber durch Braunkohle Kraftwerke gedeckt wied, weil das vermeintlich billiger ist - und weil der Strom nicht in den Süden kommt.

Reicht das, um zu zeigen, wo es klemmt?

Das hätte bei strategischer Planung längst anders sein können. Wollten bestimmte Kreise nicht, wurde nicht vorangetrieben.

Und nun machen zu vielr Braunkohlekraftwerke Verluste - hätten sie mal weniger gebaut.  

30.11.18 12:17
2

1767 Postings, 3612 Tage Lerzpftz@on

ON: Dir ist schon klar, dass regenerative Energien bereits in den 1970ern rin Thema waren [..]

Ja. Mir ist auch klar, dass Dänemark da aufgrund politischer und geographischer Faktoren Vorreiter war.

ON:] Man hätte in der Tat bereits vor 30 Jahren die Weichen in Richtung Regenerativ stellen können [...]

Das hat man. Auch wenn es dir nicht weit genug geht. Sonst wären wir heute nicht da, wo wie sind ... was immer noch ziemlich weit vorne ist, verglichen mit etlichen anderen Industrienationen.

ON: Mein lieber Freund, Du solltest nicht glauben, dass wir alle Blöd sind, und nicht metken, dass Du stets Schwarz oder weiß polemisierst, ganz so wir die Stromlobby - also Entweder ganz regenerativ, oder gar nicht regenerativ, alles andere geht ja gar nicht.

Ich habe nirgends was von ganz oder gar nicht geschrieben und auch nicht gemeint. Ich halte dich auch gar nicht für blöd. Nur für recherchefaul und jemand, der gerne mit dem Finger auf die fiesen Anderen zeigt.

ON: Wir könnten heute, wäre der Wille da gewesen, das auch wirklich umzusetzen, bei 60-70% rrgenerativ sein, wenn nicht die Lobby und die Politik ständig auf der Bremse stehen würden.

Das zu behaupten ist echt leicht, wenn man keinerlei Versuch unternimmt die dafür notwendigen Anstrengungen irgendwie abzuschätzen. Genau darum ging es mir bei der ganzen Diskussion, was aber scheinbar echt nicht in deinen Kopf geht. Ist halt einfacher zu sagen "die wollten halt einfach nicht", als zu zeigen, wie es gegangen wäre - oder in den nächsten 20-30 Jahren gehen könnte.

ON: Und Deine Rechnungen? Rechne die Kosten nur für die Braunkohle Kraftwerke der letzten 30 Jahre auf, berücksichtige, dass jedes von ihnen Schadstoffe aussondert, und Schäden verursacht, die nicht berechnet werden, und für die andere aufkommen müssen, und wenn es ums Atom geht, berechne die Kosten für die Lagerung über einen Zeitraum von 1.000 Jahren.

Warum sollte ich? Du machst dir ja nichtmal die Mühe, einfach nochmal schnell in der Greenpeace-Studie bzgl. Atomstrom-Förderung nachzuschauen, argumentierst dann aber so, als wäre völlig selbstverständlich, dass die Endlagerung für 1000 Jahre unbezahlbar ist und es besser gewesen wäre keine Atomkraftwerke zu bauen, sondern in den 80ern eine unbestimmte Summe in Windräder zu investieren.

ON: Regenerativ wäre ein Schnäppchen.

Ach? Wenn du das behauptest, musst du ja eine Zahl im Kopf haben.

ON: Erste Ausaage: Jahrzehntelang haben Lobby und Politik den Ausbau regenerativer Energien be- und verhindert.

Das die Lobby der Energiekonzerne versucht, das zu behindern ist doch völlig klar und wurde von mir auch nie bestritten. Welche Lobby versucht nicht, ihre Position zu sichern? Aber welche Jahrzehnte meinst du, was die Politik angeht? Seit mindesten 1991 wurden z.Bsp. erneuerbare Energien durch das Stromeinspeisungsgesetz gefördert. Die Förderung war dir vielleicht nicht genug, das ist doch aber etwas völlig anderes als ein aktives be- und verhindern.

Wer hat eigentlich wem verboten von 1950 bis heute Wind- oder Solarkraftanlagen zu errichten und damit Strom zu erzeugen?

Captain Obvious: Meine zweite Aussage war, dass wir ohne den Lobbymist bereits deutlich weiter wären.

Stimmt.

ON: Und mich öden Menschen an, die ständig 'geht nicht', 'ich brauche das nicht', 'zu teuer' ...

Macht ja nichts. So geht es mir mit Leuten, die sagen, man müsste doch irgendwas und irgendwie, aber ich weiß auch nicht so genau, aber wenn es nicht klappt sind die Anderen schuld.

 

30.11.18 12:17

27774 Postings, 4930 Tage Otternase@Galearis Na ja ... siehst Du einen Boden?

https://www.tradegate.de/orderbuch.php?isin=DE0007100000

Ich wäre nicht verblüfft, würde der Daimler Kurs sich noch einmal halbieren.

Warum? Aus dem selben Grund, wie sich der Kurs bei der Deutsche Bank so fatal entwickelt hat. Siehe auch Wnergieversorger.

Bisher sind diejenigen ausgestiegen, die keine langfristige Perspektive sehen. Sollte Daimler die Dividende kürzen, gehen diejenigen, die sich damit getröstet haben.

Und Produkttechnisch baut Daimler hervorragende Verbrennerautos, aber sollte sich tatsächlich der Markt in den nächsten zehn Jahren disruptiv entwickeln, dann steht Daimler und dessen Kurs as Schlimmste noch bevor.

Siehe hier: Nokia verschlief die Disruption.

Quelle: ariva.de

 
Angehängte Grafik:
e97522df-c893-4dd0-bff6-ad30c355ed89.png (verkleinert auf 27%) vergrößern
e97522df-c893-4dd0-bff6-ad30c355ed89.png

30.11.18 12:22

27774 Postings, 4930 Tage OtternasePS: Bezogen auf die Disruption ...

...  stünde Daimler im Januar 2009.

Da der Ausschnit des Jarts zu weit zurückging - Apples iPhone und der Siegeszug des Smartphones begann 2007, daher hier der entsprechende Zeitraum, als allen klar wurde: Handys sind tot, Smartphones sind die Zukunft.

Der Kurs Nokias halbierte sich innerhalb eines Jahres. Daimlers Kurs könnte das bis Ende Januar noch schaffen.

Hier der richtige Zeitabschnitt:

Quelle Ariva.de
 
Angehängte Grafik:
0c1f4ccf-05e6-47b4-a385-e37968e38857.png (verkleinert auf 27%) vergrößern
0c1f4ccf-05e6-47b4-a385-e37968e38857.png

30.11.18 12:24

28046 Postings, 4288 Tage Galearisdas ist gut möglich ,otternase

Pulver trocken halten und kucken schadet nicht, Geduld bis es richtig billig wird.
Kein Rat zu etwas, wie immer, nur meine Meinung.  

30.11.18 12:41

27774 Postings, 4930 Tage Otternase@Lerz Keine Ahnung ...

... wir alt Du bist, aber ich erinnere mich persönlich daran, wie nahezu jeder (!) damals von Growian abriet, weil das nicht die Zukunft sei - und man hat Jahre damit vergeudet, weil die Politik ein Prestigeprojekt dafür haben wollte um zu zeigen: geht nicht, zu teuer.

Ich kann mich auch an Kalkar, Wackersdorf etc erinnern, das die selben Politiker durchdrücken wollten.

Und nein. Wir sind nicht weit. Nicht, wenn man die Möglichkeiten der Industrienation Deutschland mit einbezieht. Es war zu wenig, zu spät, und nun muss sehr kostspielig aufgeholt werden, was jahrzehntelang verhindert wurde.

"Sonst wären wir heute nicht da, wo wie sind ... was immer noch ziemlich weit vorne ist, verglichen mit etlichen anderen Industrienationen."

Ansonsten: wenn die ersten zwei Aussagen stimmen, hättest Du Dir die Kritik und Polemik ja schenken können - hat da jemand ein Klingeln gehört, wo keines war? ;-)


"ON: Erste Ausaage: Jahrzehntelang haben Lobby und Politik den Ausbau regenerativer Energien be- und verhindert.
Das die Lobby der Energiekonzerne versucht, das zu behindern ist doch völlig klar und wurde von mir auch nie bestritten.
...
Captain Obvious: Meine zweite Aussage war, dass wir ohne den Lobbymist bereits deutlich weiter wären.
Lerz: Stimmt."

Deine Aussage: "Welche Lobby versucht nicht, ihre Position zu sichern?" Ich kann Dir zwei nennen, die das getan haben: Enwrgie und autolobby. Und am Ende müssen wir deren Mist nun ausbaden.

"Aber welche Jahrzehnte meinst du, was die Politik angeht?"

Das schrieb ich oben. Das Thema bekam Ende der 1970er Brisanz, aber aber bereits früher hat man sich einseitig auf Atom und Kohle festgelegt. Und Kohle hat auch jetzt eine starke Lobby bis in die Politik hinein.

Siehe RWE und den Mist, der vor eineinhalb Monaten ablief.

"Seit mindesten 1991 wurden z.Bsp. erneuerbare Energien durch das Stromeinspeisungsgesetz gefördert."

Ja, auch E-Mobilität wird gefördert. Aber gleichzeitig hat man auch massiv Hürden aufgebaut, damit es eben doch nicht so gut und reibungslos klappt, man hat nötige Dinge nicht geregelt, wir einheitliche Stecker oder Bezahlsysteme.

Behinderung durch Unterlassung. Geht auch.

„Die Förderung war dir vielleicht nicht genug, das ist doch aber etwas völlig anderes als ein aktives be- und verhindern.“

Netter Vesuch, ber nicht meinr Meinung war entscheidend, sondern die Verweigerungshaltung der Energieindustrie. Und der fehlende Druck der Politik.

Der Markt regelt eben nicht alles selbst. Der Markt beauch Anreize und Druck, damit er sich in die richtige Richtung entwickelt.

Nur Anreize zu schaffen entspricht einem Alibi - man weiß, es wird nichts ändern, aber man kann mit den Schultern zucken und sagen: Habs ja versucht. Wer was bewirken will, der muss strenge Vorgaben machen. Nur so funktioniert es. Siehe Atomausstieg.

Ebenso muss es auch bei der E-Mobilität gehen:

Am Ende hätten auch Daimler und Co von strikten Regeln profitiert, und höätten nicht mit destruktiven NEFZ-Auslegungen und bei VW mit Betrug ihr Geschäft zerschossen. Sie hätten mit klaren Vorgaben möglicherweise gar nicht erst die Notwendigkeit gesehen beim Diesel zu betrügen.

So haben sie den Salat gleich in mehrerer Hinsicht: sie hinken hinterher, sie sind sspät dran, sie hatten keinen Plan, sie haben noch immer keine Produkte, und die Disruption wartet nicht.

Du willst mir hoffentlich nicht gleich erklären, dass das den Lobbys und den entsprechenden Politikern nicht bewusst war?  ;-)

 

30.11.18 12:43

27774 Postings, 4930 Tage Otternase@Galearis Ohne Bodenbildung kein Invest ...

... :-)

Ich wundere mich ja, wo die Short Fans gerade sind? Da ich im Daimler Thread nicht präsent bin, vielleicht rufen sie ja nun dort ganz laut 'Daimler Short'? Der Daimler Chart würde ihnen recht geben. ;-)  

30.11.18 12:53

27774 Postings, 4930 Tage Otternase@Lerz Nun ein Beispiel bzgl. Anreize

Stell Dir vor, man würde den Zuckerkonsum einschränken wollen, weil die menschen zu dick werden, und Diabetis die Folge ist.

Anreiz schaffen: Man bedruckt die Packung mit vielen kleinen, nichtssagenden Formulierungen, die niemand versteht, die aber allesamt Zucker bedeuten. Freiwillige Maßnahme der Industrie.

Politischer Anreiz: wenn ihr das macht, misst ihr 3% weniger Steuern zahlen.

Vorbildlich? Oder aalibi und verschenktes Geld? Lobbyarbeit? Der Markt hat das doch alleine hinbekommen?

Jeder weiß: nichts wird sich ändern.

Alternative politischer Druck: Industrie wird gezwungen 'Achtung, VIEL ZUCKER' dick und fett raufzuschreiben, sie erhält strikte Vorgaben, dass nicht mehr als x Prozent Zucker sein darf, und Zuckerrrsatzstoffe müssen ebenfalls klar als Zucker deklariert werden, und wer das nicht einhält zahlt drastische Strafen. Und wenn viel Zucker drin ist, muss man höhere Steuern zahlen.

Was meinst Du - würden mehr oder weniger zu diesen Produkten greifen? Oder vielleicht doch zu denen, wo 'Wenig Zucker' steht?

Welche Maßnahme wäre erfolgversprechender? Nur (lobbyistisch veränderte) Anreize - oder doch sinnvolle Anreize UND klare Vorgaben nebst Druck das umzusetzen?

Bevor Du antwortest: schau, wie der Anteil der Raucher sich entwickelt hat, seit man konsequent auf die Gefahren hinweist. Begleitend mit höheren Preisen war das doch sehr effektiv.


 

30.11.18 12:58

12596 Postings, 3640 Tage ubsb55Otternase




Global Adoption of vanadium redox battery (VRB) • 60 MWh VRB by Sumitomo live in 2016 • 800 MWh VRB by Rongke (China) under construction • Hundreds of VRB systems worldwide
VRB: Not flammable, long Discharge (8hr), long life (20years+), holds charge for long periods.
Wind and solar power: 100GW in 2011 to 700GW in 2016. Total grid storage poised to grow from 3GW to 100GW by 2030. Source: Bloomberg
 Wind und Solar 700 GW in 2016                                    Speicher bis 2030 100GW           Das ist ein krasses Missverhältniss.  

30.11.18 13:20

27774 Postings, 4930 Tage OtternaseWas er mir wohl sagen möchte? Hmm ...

Whatever.

Wenn das einer der starken Wettbewerber von Tesla sein will, dann sieht es aber gar nicht gut aus:

https://www.tradegate.de/orderbuch.php?isin=DE0007100000

Da scheinen Stützungskäufe nicht mehr zu funktionieren. Das können auch die Dividenden-Fans nicht mehr schönreden.

Irgendwie finde ich dafür keinen Grund - oder liegt es am bevorstehenden Büßergang bei Donald?

Quelle: tradegate.de
 
Angehängte Grafik:
975eb209-6d62-4067-a87e-9dbb71d2ba0a.png
975eb209-6d62-4067-a87e-9dbb71d2ba0a.png

30.11.18 14:04

27774 Postings, 4930 Tage OtternaseKomisch ... bei uns fahren die ...

... allesamt noch herum:

"Die von Volkswagen in den USA manipulierten Dieselfahrzeuge dürften in wenigen Monaten komplett von den amerikanischen Straßen verschwunden sein."

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/...-aF7VlGUnKuwdvgUyVZoQ-ap5

Gang nach Canossa im 21. Jahrhundert: der Papst* empfängt die 'Sünder' ... oha, Sankt Elon musste nicht antreten. ;-)

"Tatsächlich beugen sich BMW, Daimler und der VW-Konzern dem Druck der US-Regierung."

Indirekt bestätigt man dadurch dann auch die Vorwürfe Donalds - dass man zu sehe vom US Markt profitiert habe. Keine Ahnung, ob das so ist, aber die Führungsriege der deutschen Autobauer scheint das hinzunehmen.

https://app.handelsblatt.com/politik/...0768-veRbhiXlincSCQVzVQPC-ap5

Alter Wein in neuen Schläuchen - die gesamten Nachteile bleiben unverändert bestehen:

"Allein die Ladestationen schlugen mit rund zwei Millionen Euro pro Stück ins Kontor. Dazu kamen kolportierte Batteriekosten von 10.000 Euro pro Einheit."

Gut möglich, dass das seitens Nio unter Marketing läuft.

https://app.handelsblatt.com/auto/test-technik/...enner/23696138.html

Und ob das die Zukunft für Energiespeicherung ist? Wäre ja schön, aber man muss scheun, was am Ende des 'Wollens' und 'Möchtens' übrig bleibt:

DAS ist es, was ubsb55 mir anscheinend sagen wollte. :-)

"Den Autozulieferer Schaeffler hat der Manager schon überzeugt. Schaeffler will die Technologie künftig gemeinsam mit CMBlu weiterentwickeln und für die Industrie einsatzbereit machen. Das haben das Unternehmen aus Alzenau und der Autozulieferer am Freitag bekanntgegeben."

"Forscher tüfteln schon seit den 40er-Jahren an Flussbatterien. Doch bislang haben sie für die Speicherflüssigkeit Mixturen auf Basis von Metallen wie Lithium oder Vanadium verwendet. Das Problem: Diese Metalle sind entweder teuer, hochgiftig oder leicht entzündbar. CMBlu verspricht hier Abhilfe. Und das Zauberwort heißt: Lignin."

"Der Batteriehersteller hat eine Möglichkeit entwickelt, die Energiespeicher seiner Batterien mit einer Flüssigkeit auf Lignin-Basis zu füllen. Das hat mehrere Vorteile: Lignin ist eine natürlich nachwachsende Quelle, die jederzeit und überall verfügbar ist. CMBlu kann die Wertschöpfungskette der Batterien also lokal abdecken. Das Unternehmen ist nicht abhängig von anderen Ländern und spart sich den Einsatz von teuren Metallen, die giftig oder leicht entzündbar sind."

Bisher recht viel Text im Konjunktiv, mal schauen, was am Ende dabei herauskommt.

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/...-zqWl7YoltsGvIahevMVg-ap5

Wollen ist gut. Machen ist besser.

___
* Vielleicht wäre auch Der Pate angebracht gewesen, aber das war mir dann doch zu polemisch. Wenngleich vermutlich für Donald beides gleich charmant gewesen wäre. ;-)
 

30.11.18 14:08

27774 Postings, 4930 Tage Otternase@ubsb55 War es das, was Du meintest?

Also CMBlu und Schaeffler? Oder habe ich mich geirrt?

Wenn die ab 2021 damit beginnen wollen etwas zu liefern, dann wird es ab 2025 interessant - als Energiespeicher. Wir gut das am Ende ist, muss man abwarten.

 

30.11.18 14:22

12596 Postings, 3640 Tage ubsb55Otternase

Ja das klingt toll und ich hoffe es klappt, kann hoffentlich nicht von jedem nachgebaut werden, weil es patentrechtlich geschützt wird. Hoffentlich wird das Patent nicht ins Ausland abwandern, weil unsere wieder zu blöde sind, da Geld in die Forschung/Skalierbarkeit zu stecken. Regional verfügbar, Energie aus Abfall, sicher wirtschaftlich, das wäre der Idealzustand. Da drück ich mal die Daumen.  

Seite: 1 | ... | 630 | 631 |
| 633 | 634 | ... | 3146   
   Antwort einfügen - nach oben