Wie stellt sich die Balda AG denn heute ganz neutral betrachtet dar. Die Firma lebt seit Jahren nur vom Eigenkapital, im Geschäftsjahr 2011 also bis 30.06.12 wurde mit fast 1200 Mitarbeitern ein lächerlicher Umsatz von 66,3 Millionen und ein Konzernverlust von 39,1 Millionen € gemacht. Im Rumpfgeschäftsjahr 01.07.12-31.03.13 lag der Umsatz bei mageren 35,6 Millionen und es konnte ein Konzerngewinn von 11,9 Millionen € erwirtschaftet werden, der jedoch ausschließlich aus Finanzerträgen stammt, wobei die Balda AG zum 31.03.13 insg. 949 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Firma Balda lebt aktuell von der Hoffnung auf bessere Zeiten und vom vorhandenen Eigenkapital, das jedoch über die Ausschüttung von Sonderdividenden dramatisch abnimmt. Ich möchte hier wirklich kein Wasser in den Wein schütten, auch ich habe eine Menge Geld in diese Firma investiert, aber gerade auch unter Berücksichtigung der Unternehmenszahlen und der permanenten Konflikte zwischen aktuellem Aufsichtsrat und Vorstand auf der einen und dem Großinvestor auf der anderen Seite läuft mit Sicherheit nicht alles gut, oder?
Die Herren bräuchten eine gehörige Portion Eintracht und den Willen gemeinsam etwas für Balda zu bewirken.
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