Wenn ich für Mantra arbeiten würde, würde ich mich sicher nicht so äussern! Dass ich weiss, wovon ich rede sollte eigentlich jedem klar geworden sein.
Fakt ist, dass sie nicht in der Lage waren, ein signifikantes Aktienpaket unbeachtlich des unverhandelten Preises(!) an irgeneinen ihrer Kontakte mit angeblich gewissem Anteilsbesitz zu vermitteln. Dass dies keine kleine Position war, muss ich sicher nicht extra betonen. Dies war für mich ein deutliches Warnsignal, denn wenn niemand(!) auch nur nach dem Angebotspreis oder der Angebotsmenge fragt, woher sollten denn dann nachhaltige spätere Käufe am Markt stammen?
Über die sechsstelligen Blocktrades vom 28.10. hatte ich früher bereits ausführlich berichtet. Meine Fehleinschätzung lag in der gerichtlichen Beweisbarkeit des Käufers, nicht in der Interpretation des Marktgeschehens. Im Vertrauen auf die Beachtung des WpÜG habe ich eine sehr grosse Position nicht unter diesen Transaktionspreisen verkauft, nur um feststellen zu müssen, dass die Durchsetzbarketi des WpÜG offenbar äusserst begrenzt ist und der Willen zur Beugung nicht gering.
Dass dies neben dem allein hierauf zurückzuführenden, nicht unerheblichen Buchverlust aufgrund des Vertrauens in die Gesetzestreue und -durchsetzbarkeit nicht gerade mein Vertrauen in den faktischen Monopolkäufer bestärkt hat dürfte nachvollziehbar sein.
Daher gehe m.E. Käufer über EUR 1 auch jetzt noch ein nicht unerhebliches Risiko ein, da über viele Wochen keine nachhaltigen Käufergruppen identifizierbar waren und ein späterer Verkauf beinahe ausschliesslich von der Willkür von Goldin abhängen dürfte. |