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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"
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informativ
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Wenn DU clever bist, dann gehst DU rein und kaufst und schickst 1/2 Stunde später Deine Frau mit der nächsten Bestellung rein!
Aber denk daran, daß Zeugs ist auch ein wenig schwer beim Tragen!!!!!!!
Es ist aber auch kein Problem, per versichertem Wertbrief/Sendung! Beim Lateiner haut das immer wunderbar hin, wenn ich kein Zeit habe, dorthin zu fahren! Das ist bei denen absolut korrekt und sicher!
"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologie!" (Kostolany)
"Ein Dummkopf der zuviel weiß, ist gefährlicher, als ein Unwissender!"
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Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
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Seit der Unabhängigkeitserklärung von 1776 bis zum 30. September 2000 hatten die USA 5,6 Billionen Dollar neue Schulden angesammelt. Unter G.W. Bush und nun Barack Obama wurde die Staatsverschuldung auf nun 12,031 Billionen Dollar hochgetrieben! In den letzten 9 Jahren wurden mehr Schulden angehäuft als in den 224 Jahren der USA zuvor!
Das gesetzliche Schuldenlimit von 12,104 Billionen Dollar könnte nun in wenigen Tagen oder Wochen erreicht werden. Dringend müsste der Kongress das Schuldenlimit anheben, um die Handlungsfähigkeit der Obama-Administration zu gewährleisten! Zuletzt hob der Kongress die gesetzliche Obergrenze am 17.02.2009 von 11,315 Bio. Dollar auf 12,104 Bio. Dollar an!
Im Fiskaljahr 2007/08 betrug die gesamte Neuverschuldung noch 1,017 Mrd. Dollar bzw. 7% des Bruttoinlandsprodukts (BIPs) der USA. Im Fiskaljahr 2008/09, welches am 30.09.2009 endete, schoss die Neuverschuldung um +1,885 Billionen Dollar nach oben bzw. auf unglaubliche 13,2% des US-BIPs! Dies entsprach im Durchschnitt 5,16 Mrd. Dollar an neuen Schulden pro Tag bzw. 215 Millionen Dollar in einer Stunde und 3,6 Millionen Dollar in einer Minute, so die erschreckende Bilanz!
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009_11_01_archive.html
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von Peter Boehringer 19.11.09 16:29:40
Manchmal erkennt man an der Wortwahl des Mainstreams, wie sich die Zeiten ändern: 2004 hatte ich beim Verfassen eines Artikel zunächst noch einen Moment gezögert, den "mit mathematischer Sicherheit kommenden Staatsbankrott" zu prognostizieren aus Angst, mich mit dieser Rhetorik komplett zu desavouieren [Zudem ist es bei Exponentialfunktionen wie den Staatsschulden mathematisch falsch, von einem "Ende" zu sprechen - das Ende wird eben nicht mathematisch erreicht, sondern nur über den kompletten Vertrauensverlust während der Beschleunigungsphase der Schuldenkrise].
Und 2009 steht nun der "mathematisch sichere Staatsbankrott" fast wörtlich im "Handelsblatt" (vom 18.11.2009):
"Kein anderer Staat der Euro-Zone hat jahrelang so beständig die Vorgaben des EU-Stabilitätspaktes ignoriert. Und niemand hat die Geduld der Partner mit so unzuverlässigen Wirtschaftsdaten strapaziert wie die Griechen: Bezifferte die konservative Regierung das diesjährige Haushaltsdefizit noch im September auf sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), schockte ihre sozialistische Nachfolgerin wenige Wochen später den EU-Finanzministerrat mit einer Defizitprognose von 12,7 Prozent. "Greek Statistics" ist inzwischen ein geflügeltes Wort in Brüssel, wenn man von frisierten Daten spricht. Der vor sechs Wochen abgewählte konservative Premier Kostas Karamanlis hinterließ einen finanzpolitischen Scherbenhaufen. Das Land steckt in der schwersten Finanzkrise seit Kriegsende. Die Spirale aus wachsenden Schulden und Defiziten dreht sich immer schneller. Nach einer Hochrechnung der EU-Kommission wird Griechenlands Staatsverschuldung von 99,2 Prozent des BIP Ende 2008 bis zum Jahr 2011 auf 135,4 Prozent steigen - ein Teufelskreis, der mit mathematischer Sicherheit zum Staatsbankrott führen muss, wenn er nicht bald durchbrochen wird. Dass dieser Fall noch nicht eingetreten ist, verdanken die Griechen allein der Mitgliedschaft in der Währungsunion, die sie sich zu allem Überfluss Ende der 1990er-Jahre mit geschönten Defizitzahlen erschlichen haben. Sie können von Glück sagen, dass die Täuschung geklappt hat."
=> Während sich somit also die Wortwahl der Mainstream-Medien in bemerkenswerter Weise in Richtung "Realität" ändert, fehlt noch immer eine gewisse Fähigkeit zu Transferleistungen. Selbst wenn diese völlig naheliegend sind. Nehmen wir doch nur einmal den eben zitierten Absatz aus dem Handelsblatt und formulieren ihn auf die USA um. Er würde dann wie folgt lauten - die Unterschiede zu Griechenland sind in GROSSEN Buchstaben gesetzt:
"Kein anderer Staat der WELT hat jahrelang so beständig die Vorgaben eines NICHT VORHANDENEN Stabilitätspaktes ignoriert. Und niemand hat die Geduld der Partner mit so unzuverlässigen Wirtschaftsdaten strapaziert wie die USA: Bezifferte die konservative Regierung das diesjährige Haushaltsdefizit noch im September 2008 auf sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), schockte ihre sozialistische Nachfolgerin wenige Monate später DIE WELT mit einer Defizitprognose von 11 Prozent. "US STATISTICS" ist inzwischen ein geflügeltes Wort in DER WELT, wenn man von frisierten Daten spricht. Der vor ZWÖLF MONATEN abgewählte konservative Premier GEORGE W. BUSH hinterließ einen finanzpolitischen Scherbenhaufen. Das Land steckt in der schwersten Finanzkrise seit Kriegsende. Die Spirale aus wachsenden Schulden und Defiziten dreht sich immer schneller. Nach einer Hochrechnung von [Z.B.] CASEY RESEARCH wird die [OFFENE] US-Staatsverschuldung von 75 PROZENT des BIP Ende 2008 bis zum Jahr 2011 auf 135 PROZENT steigen - ein Teufelskreis, der mit mathematischer Sicherheit zum Staatsbankrott führen muss, wenn er nicht bald durchbrochen wird. Dass dieser Fall noch nicht eingetreten ist, verdanken die USA allein der STELLUNG DES DOLLARS ALS WELTLEITWÄHRUNG, die sie sich 1944 MIT DEM VERSPRECHEN, DEN DOLLAR "GUT WIE GOLD" ZU HALTEN, erschlichen haben. Sie können von Glück sagen, dass die Täuschung geklappt hat."
=> Dass diese beiden Absätze zu GR und den USA so extrem ähnlich aussehen würden, ist kein Zufall. De facto gab es weder für die USA noch für die EU je einen belastbaren "Stabilitätspakt". Weder in Bretton Woods 1944, noch in Maastricht 1992, noch bei der Einführung des EUro 1999 bzw. 2002. Den Weg der kompletten Verwässerung des EUro-Stabilitätspaktes zwischen 1997 und 2005 durch die EUliten bis hin zur völligen Unwirksamkeit mit den heute in Griechenland am "fortgeschrittensten" erkennbaren Folgen hatte ich vor fast 5 Jahren in einem Artikel beschrieben: "Die wahre Bedeutung des (eines) Stabilitätspaktes". Hier ein Auszug daraus, der das Drama erklärt, aus dem es heute weder für den Euro noch für den Dollar einen "mathematisch" gangbaren Ausweg gibt:
"Zudem wurde ein u.E. rechtlich sehr problematischer Einstieg in die Abgrenzung „guter" (=herausrechenbarer) und „schlechter" Ausgabenkategorien geschaffen. Dies passt sehr gut in das heute immer mehr vorherrschende Klima der Beeinflussung nationalstaatlicher Entscheidungen mittels dubioser Lenkungsmechanismen im Grenzbereich zwischen UN-Recht, Moral, Ethik, internationaler Solidarität und „political correctness". Der nationale (und auch der europäische) Rechtsstaat wird so unter dem Deckmantel wohl klingender Begriffe peu à peu ausgehöhlt. Willkürliche Machtausübung ersetzt einklagbare und rechtsstaatlich verbindliche Regelungen. Nebulöse qualitative statt quantitative Regelungen; so lieben es die Geisteswissenschaftler und die Politiker: Man kann diskutieren und Volkswirtschaften vermeintlich auch gegen den Markt „managen" anstatt die Fakten anerkennen zu müssen. Einen Automatismus für die Einleitung eines Strafverfahrens gibt es nicht mehr. Glaubhafte Sanktionsmechanismen sind nun verschwunden. Es wird künftig praktisch nicht mehr zur Eröffnung von Defizitverfahren kommen. [...] Weder das heutige Papiergeld noch eine Goldwährung sind bzw. wären durch diese Gütermenge juristisch gedeckt. Geld oder Gold verbriefen und garantieren keinen juristischen Anspruch auf Lieferung einer bestimmten Gütermenge. Im „Konkursfall" eines Staates gibt es keinen Automatismus, nach dem staatliche oder privat gehaltene Güter quasi als Konkursmasse an die Gläubiger fließen würden. Gerade deshalb kann es in einem solchen Fall so entscheidend sein, dass die ultimative Währung Gold eben keine Werte verbrieft, sondern einen zwar volatilen und auch von psychologischen Faktoren abhängigen – aber eben einen Wert an sich darstellt, der niemals auf Null fallen kann!"
=> Euro und Dollar sind wie alle ungedeckten und zinstragenden Kreditgeldwährungen hochverschuldeter Staaten mittelfristig nicht mehr zu retten. Die Gesellschaften in Europa und den USA dagegen hoffentlich schon noch, denn die reale Substanz (Menschen, Bildung, Land(wirtschaft), Infrastruktur, Industrie, Rohstoffe und Know-How) ist ja noch nicht komplett nach Asien verschifft oder an die Elite-Banken verpfändet. Aber wir müssen dazu unbedingt den falschen Göttern der Political Correctness [= systemische Lügnerei] abschwören und endlich aufhören, die durch die heimliche, moralisierende und globale Welt-Planwirtschaft entstandenen Probleme totzuschweigen.
=> Fangen Sie an beim absurden Ökoterror des CO2-Mangements, und machen Sie weiter beim perversen und extrem folgenreichen Patentieren von Lebewesen durch die Monsantos der Welt. Es gibt viel zu hinterfragen - fangen Sie an!
=> Und natürlich: Got Gold? Denn die Welt-Planwirtschaft wird durch Kreditgeld aus dem Nichts finanziert.
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durch den Zinseszins (Seerosen) zu lösen.
Das Seerosenbeispiel
So einfach das folgende Beispiel auch ist, so klar kann man aber an ihm die wesentlichen Mechanismen erkennen
und erklären.
Annahme: Der Bestand von Seerosen in einem See hat sich, mit einer Seerose beginnend, jährlich verdoppelt.
Nach 30 Jahren ist der See zu einem Viertel voll mit Seerosen.
Frage: Wann ist der See ganz voll mit Seerosen?
Antwort: Nach zwei Jahren, denn bei einer Verdopplung ist der See nach einem Jahr halbvoll und nach einem
weiteren Jahr ganz voll. 30 Jahre lang konnte man die Seerosen als Zierde des Sees betrachten, innerhalb von 2
Jahren gibt es aber keinen freien See mehr.
An diesem Beispiel kann man die ungeheure Brisanz, die in exponentiellen Entwicklungen liegt, erkennen. Leider wird diese Brisanz in der Regel von Ökonomen nicht richtig eingeschätzt. Techniker tun sich in der Regel emotional in der richtigen Einschätzung dieses Phänomens leichter, weil sie eine engere Beziehung zu den damit in unmittelbarer Beziehung stehenden Problemen haben wie beispielsweise Explosion und Kettenreaktion.
Setzt man die Größe des Seerosenteiches gleich mit dem realen Volkseinkommen und den mit Seerosen bedeckten Teil gleich dem Anteil des Volkseinkommens, der dem leistungslosen Einkommen aus Zinserträgen entspricht, lassen sich erstaunliche Parallelen finden, die im folgenden dargestellt werden.
Lösungsansätze zur Beherrschung des Seerosenproblems
Wie ist aber das Problem des Zuwachsens des Sees und damit vielleicht das Problem eines ökologischen Zusammenbruchs beherrschbar, wenn wir einen See haben, in dem sich Seerosen exponentiell vermehren? Eine systematische Untersuchung dieser Frage liefern die folgenden theoretisch möglichen Lösungsansätze:
6.1. Wachstumszwang
Das Problem kann gelöst werden, indem man den See mit der gleichen Zuwachsrate vergrößert, mit der sich die Seerosen vermehren. Obwohl die langfristige Undurchführbarkeit dessen für einen See offenkundig ist, ist dies der Ansatz, den wir heute in unserem Wirtschaftssystem tatsächlich sehr weitgehend vollziehen. Intuitiv glauben wir alle, dass unser bestehen-des Geld- und Wirtschaftssystem ohne Wachstum nicht bestehen kann und daher haben auch alle bestimmenden gesellschaftlichen Faktoren ein-schließlich der Politiker ein eminentes Interesse am Wachstum. Es wird daher Wachstum um jeden Preis gefördert, ohne zu prüfen, ob und in welcher Form tatsächlicher Bedarf besteht. Es ist aber offenkundig, dass unbeschränktes (insbesondere exponentielles) Wachstum in einer realen beschränkten Welt nicht dauerhaft möglich ist. Von den fortschrittlicheren Ökonomen wird diese Tatsache zwar auch anerkannt, sie behaupten aber, dass die Wirtschaft nicht unbedingt in quantitativer Hinsicht wachsen müsse, sondern dass es genügt, wenn sie in qualitativer Hinsicht wächst. Aber auch dieses Argument ist meines Erachtens nicht stichhaltig, denn die Ursache für den Wirtschaftswachstumszwang geht im Rahmen des bestehenden Systems vom zinsbedingten Wachstumszwang für Geldguthaben aus, was wiederum untrennbar verbunden ist mit Verschuldungswachstum. Verschuldung bedingt Sicherstellungen, Sicherstellungen bedingen liquidierbares und damit reales Kapital. Ein notwendig wachsendes reales Kapital bedingt daher Wirtschaftswachstum in quantitativer Sicht und kann nicht durch qualitatives Wachstum ersetzt werden. Im Sinne einer politischen Klassifizierung neigen vor allem konservative politische Parteien zu diesem Wachstumsrezept als Problemlösungsansatz.
6.2. Umverteilung
Das Problem kann auch gelöst werden, indem der jährlich zuwachsende Teil an Seerosen weggeschnitten wird. Diese Vergrößerung der freien Seefläche auf Kosten des Seerosenbestandes entspricht im politischen Sinn einer Umverteilung von reich zu arm. Es zeigt sich aber in der Realität, dass diese Umverteilung im für die Stabilisierung notwendigen Ausmaß politisch heute nicht durchsetzbar ist (Abschaffung der Vermögenssteuer! Zu niedrige Kapitalertragssteuer usw.). Aus systemtheoretischer Sicht ist dies nicht verwunderlich, da, wie oben schon ausgeführt, positive Rückkopplungen durch gleich große oder auch größere negative Rückkopplungen praktisch nicht wirklich beherrschbar sind. Im Sinne einer politischen Klassifizierung entspricht dieser Umverteilungsansatz eher sozialdemokratischen Prinzipien.
6.3. Inflation
Das Problem kann auch gelöst werden, indem die Größe der Seerosen in dem Ausmaß verkleinert wird, als die Anzahl der Seerosen zunimmt. Das Verkleinern von Seerosen entspricht realwirtschaftlich einer Verminderung der Kaufkraft und damit einer Inflation.
Der Zuwachs der Seerosen kann auch als Zuwachs des Finanzkapitals in der Höhe der nominellen Zinsen gesehen werden. Die Höhe des Finanzkapitals wäre also nur dann stabil, wenn die nominellen Zinsen höchstens gleich hoch wie oder unter der Inflationsrate liegen, was gleichbedeutend ist mit einem Realzins kleiner bzw. gleich Null. Vielfach wird argumentiert, dass dieser Zustand tatsächlich immer wieder auch real vorkommt. Dies gilt zwar möglicherweise in seltenen Fällen für den Eckzinsfuß bzw. für den Geldmarktzinsfuß, gilt aber niemals für den Kapitalmarktzinsfuß (Sekundärmarktrendite). Die Sekundärmarktrendite zeigt seit langem eine untere Widerstandslinie zwischen 5,5 und 6 % und liegt immer mindestens 3 % über der Inflationsrate.
Tatsache ist aber auch die Gültigkeit des Fisher-Effektes (Erwartungseffektes), der dazu führt, dass die Nominalzinsen immer im Ausmaß der Inflationsrate ansteigen, was letztlich heißt, dass (außer durch eine nicht vorhergesehene plötzliche Inflation) die Realzinsen durch Inflation nicht zum Verschwinden gebracht werden können. Am Beispiel der Seerosen ausgedrückt würde das bedeuten, dass die Wachstumsrate der Seerosen in dem Ausmaß ansteigt, wie die Größe der Seerosen sich vermindert, was im Endeffekt also keine Auswirkungen haben würde. Im Sinne einer politischen Klassifizierung kann dieser auf Inflation aufbau-ende Problemlösungsansatz eher sozialdemokratischen Parteien zugeordnet werden.
6.4. Sparen
Politisch besonders aktuell ist derzeit der Versuch, das Problem durch Sparen zu lösen. Dieser Problemlösungsansatz lässt sich nicht so leicht anhand des Seerosenteiches erläutern wie die anderen Ansätze, aus systematischen Gründen und der Wichtigkeit wegen soll er aber trotzdem hier kurz angedeutet werden. Die Schwierigkeit liegt darin, dass der Sparansatz in Wahrheit viel komplexer ist, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Ausführlich wird darauf in Kapitel 8.2. eingegangen. Der Sparansatz kann, vereinfacht dargestellt, das Problem deswegen nicht lösen, weil er nicht, wie man meinen sollte, automatisch zu einem Abbau der Schulden sondern nur zu einem Schrumpfen der Wirtschaft führt. Schulden können nämlich nur dann ohne Schrumpfen der Wirtschaft durch Sparen abgebaut werden, wenn gleichzeitig die Guthaben abgebaut werden, d.h. das zurückgezahlte Geld entweder in Form von Eigenkapital investiert wird oder konsumiert wird. Da Geldguthabenbesitzer weder ein Interesse haben, ihr Geld als Eigen-kapital einzusetzen, noch ein Interesse haben, mehr zu konsumieren, nur weil dies die Schuldner gerade gerne hätten, sondern ein viel größeres Interesse haben, ihr Geld weiterhin zu verleihen und ihr Geldvermögen durch ein leistungsloses Zinseinkommen zu vermehren, kommt es zu keinem Ab-bau der Guthaben und keinem Abbau der Schulden, sondern nur zu einem Schrumpfen der Wirtschaft.
Dieser Sparansatz wird besonders von konservativen Parteien verfolgt. Der Sparansatz ist nur dann von Erfolg gekrönt, wenn er mit dem Umverteilungsansatz kombiniert wird, d.h. wenn im selben Ausmaß wie gespart wird auch die Guthaben über eine Steuer (z.B. Solidarabgabe, höhere Kapitalertragssteuer usw.) abgeschöpft werden und diese Mittel einer öffentlichen Nachfrage bzw. Investition zugeführt werden. Politisch kann dieses Konzept als "sozial ausgewogenes Sparen" oder als ausgabenseitige und einnahmenseitige Budgetsanierung bezeichnet werden und der sozialdemokratischen Partei zugeordnet werden. Grundsätzlich gelten für diesen Ansatz aber die gleichen Vorbehalte wie für den reinen Umverteilungsansatz. Wesentlich in der politischen Beurteilung ist aber, dass in der herkömmlichen Politik diese vier Lösungsansätze die einzigen Ansätze zur Problemlösung sind. In der Praxis kommt es zu einem Mix dieser vier Lösungsansätze, der je nach der politischen Einstellung unterschiedlich gewichtet sein kann.
6.5. Währungsreform
Das Problem kann auch dadurch gelöst werden, dass die Seerosen gänzlich ausgerottet werden. Dieser Ansatz entspricht ökonomisch gesehen der vollständigen Vernichtung von Finanzkapital (Guthaben und Schulden) durch eine Währungsreform.
Obwohl wir in diesem Jahrhundert schon zwei Währungsreformen hinter uns haben (1924 und 1948), wird dieses Thema aus verständlichen Gründen von der herrschenden Ökonomie und vor allem von der Politik tabuisiert oder es wird wenigstens mit Nachdruck versichert, dass die heutige Situation mit der damaligen Situation nicht vergleichbar ist und die Notenbanken heute ganz andere Mittel zur Bekämpfung solcher Probleme haben. Es ist zweifellos richtig, dass die Nationalbanken heute diejenigen Fehler, die sie in der Zwischenkriegszeit aufgrund eines mangelnden Verständnisses des Wesens von Geld gemacht haben, heute nicht mehr machen werden. Natürlich versteht man heute, warum man eine Währung durch Gold weder decken kann noch soll oder muss. Ich bin aber der Meinung, dass es heute ebenfalls ein Problem gibt, für das die Nationalbanken heute weder das richtige Verständnis haben noch die geeigneten Instrumente zur Bekämpfung haben: die exponentiell wachsenden Guthaben und Schulden.
6.6. Neutralgeld
Jeder Techniker allerdings würde anders als in den vorgenannten Ansätzen an das Problem herangehen. Er würde versuchen, Instrumente zu finden, mit denen die Ursachen des Problems zu beseitigen sind. Er würde versuchen, den Mechanismus des exponentiellen Wachstums zu vermeiden, was gleichbedeutend damit ist, die Wachstumsrate der Seerosen durch geeignete Maßnahmen auf Null abzusenken. Der Ansatz entspricht geldwirtschaftlich gesehen dem Ansatz des Neutralgeldes, der in den Kapiteln 11 und 12 ausführlich dargestellt werden soll.
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Boardmail an "Silberlöwe" |
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http://www.zerohedge.com/sites/default/files/...20debt%20scenario.pdf
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Boardmail an "maba71" |
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Auch an der "Geburtenfront" sieht es nach den neuesten Zahlen des Deutschen Statistischen Bundesamtes zappenduster aus. Nach zirka drei Jahren hat www.destatis.de die Zahlen der 2006er Alterspyramide durch aktuelle ersetzt. Wir ahnten es schon, nun wissen wir es: Die Layenhafte hat Stuss erzählt, d.h. die Geburtenzahlen gehen zurück. Die Produktivität des heute abend geborenen Babys muss in 20 Jahren pünktlich zu meinem Renteneintritt ins beinahe Unermessliche steigen.
http://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/
Einen Ausweg aus dieser Lage gibt es nicht. Die heute gebärfähigen Frauen zwischen (mal grob veranschlagt) 20 und 40 Jahren müssten schon kräftig "reinhauen"... Klar, aber warum sollten sie? Auch die Flucht in die Zukunft funktioniert nicht. Alles was weiblich ist und ab heute abend für die nächsten 20 Jahren geboren wird, soll gefälligst Kinder zeugen. Klappt auch nicht, die sind in der Summe zu wenig. Erst deren Kinder könnten die Situation klären (theortisch jedenfalls), allerdings kommt das für mich zu spät. Babys können nicht meine Rente erarbeiten.
Geburtenstarke Jahrgänge aus den 60ern werden deshalb allein aufgrund der Demografie ein riesiges Rentenproblem bekommen. Die brauchen für ihr Problem noch nicht mal eine Finanzkrise oder gar Staatsverschuldung. Dumm nur, dass sie es trotzdem bekommen. Zusätzlich!
Es gibt nur eine Lösung: Den Thread hier von Posting #1 an lesen und vor allem handeln.
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Boardmail an "dibro" |
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Es müssen viele Klippen umschifft werden. Nicht nur ein paar...
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Boardmail an "Minespec" |
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Weis jemand von Euch wieviel Gold oder Silber man aus den USA
nach Deutschland mitnehmen darf ohne Angaben zu machen?
Danke
Saar Ami
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Boardmail an "Saar Ami" |
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Die Steuersenkungs-Pläne der Schwarz-Gelben Koalition scheinen nun diejenigen aufgeweckt zu haben, die ein Recht des Staates nach immer mehr Abgaben von seinen Bürgern zur Maxime ihres Handels gemacht haben.
Der SPIEGEL berichtet heute unter dem Titel Wirtschaftsweiser erwartet brutalen Sparkurs von der Kritik des Wirtschaftsforschers Peter Bofinger an den Steuersenkungs-Plänen der Koalition. Laut Bofinger müsse wegen der Steuergeschenke zu Lasten von Wachstum und Beschäftigung hart gespart werden. Übrig bleibe schließlich nur noch ein Schmalspur-Staat.
Was hat dieser angebliche Wirtschaftsweise eigentlich geraucht.
Besteht nicht ein Recht jedes einzelnen Steuerzahlers darauf, dass der Staat die von ihm erhobenen Steuern immer kritisch hinterfragen und begründen muss. Sollte der Staat nicht so haushalten, dass seinen Bürgern von dem hart erarbeiteten Geld am Ende des Monats möglichst viel übrigbleibt. Kann der Bürger nicht besser mit seinem Geld haushalten, als es der Staat tut, wenn er Steuern erhebt und nach dem Gießkannen-Prinzip diese Gelder wieder an seine Bürger ausschüttet.
Die Einsparungen würden vor allem zu Lasten von Investitionen und damit zu Lasten von Wachstum und Beschäftigung gehen, wird Bofinger mit seiner Kritik im SPIEGEL-Artikel zitiert.
Die Bundesbank schreibt zur Entwicklung der staatlichen Investitionsausgaben in ihrem Monatsbericht vom Oktober 2009 dazu: Die staatliche Investitionstätigkeit in Deutschland ist seit Längerem durch einen Abwärtstrend gekennzeichnet. Bei einer somit sinkenden staatlichen Sachvermögensquote und einer gleichzeitig steigenden Schuldenquote hat sich die staatliche Vermögensposition im Zeitverlauf stark verschlechtert. Und die auf der nächsten Seite folgende Graphik zeigt, dass die staatlichen Brutto-Investitionen sich von knapp 5 Prozent des Brutto-Inlandsproduktes im Jahr 1970 auf heute 1,6 Prozent verringert haben. Berücksichtigt man die Abschreibungen (also die Abnutzung der bestehenden Infrastruktur), dann ist die Netto-Investitionsquote von über 3 Prozent im Jahre 1970 auf unter Null gefallen. Deutschland lebt von der Substanz.
Wenn man sich diese Zahlen anschaut, dann scheint Bofinger Recht zu haben. Der deutsche Staat ist wirklich ein Schmalspur-Staat, weil seine Investitions-Tätigkeit einen immer kleiner werdenden Anteil ausmacht. Inzwischen schon so klein, dass die Erneuerungs-Investitionen nicht mehr dazu ausreichen, die Infrastruktur vollständig in Gang zu halten. Wir dürfen das ja täglich erleben: Am Zustand der Straßen oder öffentlicher Gebäude beispielsweise.
Das Problem ist, dass ein immer größer werdender Anteil der staatlichen Einnahmen in den konsumptiven Bereich geht. Und hier im Wesentlichen in Sozial- und Transferleistungen. Der Steuerzahler müsste sich also fragen: Wenn der Staat nicht mehr in Infrastruktur investiert, die uns allen in Form von Straßen, Schienen und anderen Infrastruktur-Maßnahmen zu Gute kommt, warum soll ich dann noch so viel Steuern zahlen. Nur um den Konsum des Staates zu befriedigen. Das ist keine gute Argumentation: Der Staat nimmt dem Bürger ein Teil seines Einkommens ab, um andere Bürger damit alimentieren zu können.
Keiner zahlt gerne Steuern. Aber mit dem Infrastruktur-Argument könnte man den Bürger überzeugen, dass seine Zwangs-Abgaben gut angelegt sind. Auch eine soziale Grundsicherung ist vermittelbar – es könnte ja einen in Zukunft selbst treffen. Aber eine Alimentierung von fast 50 Prozent der Bevölkerung schießt über dieses Ziel weit hinaus.
Und hier kommt nun der wahre Bofinger zum Vorschein, der die wissenschaftliche Speer-Spitze des sozial-politisch industriellen Komplexes darstellt: Er möchte mit seiner Kritik sicherstellen, dass die Staats-Knete weiterhin ungehindert dem Sozial-Staat zufließt. Den Schmalspur-Staat, den Bofinger als düstere Zukunfts-Vision beschreibt, den haben wir ja bereits. Was er aber wirklich meint, ist die Gefahr des Abbaus des Sozial-Staates. Bofinger möchte die bereits siebenspurige Sozial-Autobahn nicht gefährden. Und der Ausbau der achten, neunten und zehnten Spur wird bereits am Horizont sichtbar.
Einen nachhaltiger Wirtschaftsschub durch Alimentierung der Sozial-Staat Abhängigen wird es nicht geben. Die Warnungen von Bofinger sind lediglich ein Schuss vor dem Bug der Regierung, die Umverteilmaschine Staat nicht in Frage zu stellen. Und vor dem sozial-politisch industriellen Komplex ist die letzten Jahrzehnte bislang jede Regierung eingebrochen. Wir werden es leider auch diesmal wieder beobachten dürfen.
Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten
Die gestrige kurzzeitige Überschreitung der Marke von $1.150 zum P.M. Fix hat beim Gold Kartell Panik ausbrechen lassen. Im späten COMEX-Handel wurde Gold daraufhin auf $1.141,00 gedrückt.
Nachdem es im asiatischen Markt heute früh relativ ruhig geblieben ist, wurde gegen 9:00 Uhr MEZ aus heiterem Himmel der Dollar gehoben. In der Folge wurde Gold wieder unter die Marke von $1.140 gedrückt. Diese Maßnahmen zur System-Rettung werden auch immer kurzweiliger und verzweifelter. Dem Kurs in Euro hat dies erst einmal nicht geschadet.
Der A.M. Fix kam mit $1.136,00 (EUR 763,85) um $10 niedriger als noch vor 24 Stunden zustande.
Im Anschluss wurde Gold auf bis zu $1.033 gedrückt, konnte sich dann aber in den Nachmittag hinein wieder stabilisieren. Auch die bisher zum Beginn des Handels an der COMEX beobachtete Anfangs-Drückung fand heute nicht statt.
Zum P.M. Fix verfiel Gold dann aber wieder auf den Stand des A.M. Fixes: $1.135,50 (EUR 763,36). Eine halbe Stunde später schlugen zwei Versuche fehl, Gold wieder an die Marke von $1.130 zu drücken. Dann ging es aber wieder bergauf: Gold beendete den Handel an der COMEX mit $1.141 auf dem Niveau von gestern.
Im Access Handel konnte Gold weiter zulegen.
Das Gold-Kartell schafft es einfach nicht, den Gold-Preis im Londoner Handel mit physischem Material so stark zu drücken, dass die Kartell-Banken langsam ihre unter Wasser befindlichen Short-Positionen zurückkaufen können. Statt dessen steigt der Gold-Preis.
Der US-Dollar Index legte heute 0,2 Punkte zu.
Nach dem aktuellen Bank Participation Report der Aufsichtsbehörde für die Commodity Märkte (CFTC) sind weiterhin zwei U.S. Banken stark in Future-Markt short. Die beiden Banken, höchstwahrscheinlich handelt es sich hierbei um JP Morgan Chase und HSBC, halten zum 3. November 2009 netto-short Positionen von 122.808 Kontrakten. Das entspricht einer Menge von 382 Tonnen Gold. Gegenüber dem Vormonat haben die beiden Banken ihre Positionen um etwas mehr als 6.000 Kontrakte ausgeweitet.
Üblicherweise sollten sich hinter solchen Positionen Vorwärtsverkäufe der Gold-Minenbetreiber verstecken, welche die beiden U.S. Banken mit der Ausführung dieser Transaktionen beauftragen. Nun sind aber viele Minen-Betreiber wegen des steigenden Gold-Preises dazu übergegangen, keine neuen Vorwärtsverkäufe mehr zu tätigen bzw ihre bestehenden Positionen zum Teil mit großen Verlust zurückzukaufen. Meldungen von Barrick diesbezüglich machten die letzten Tage die Runde. Wenn es die Minen-Betreiber nicht sind, die für die Short-Positionen an der COMEX verantwortlich sind, dann bleibt nur eine andere Erklärung übrig: Die o.g. Banken gehen diese Positionen ohne Gold-Deckung, d.h. naked-short, einzig und allein zu dem Zweck ein, den Gold-Preis zu drücken oder zumindest einen stärkeren Anstieg zu verhindern.
http://www.bullionaer.de/shop/showZiemann.php/action/latest
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Selbst wenn damit Verluste zusammenhängen, sind diese im Vergleich zu deren Bilanzen und Gewinnpositionen aus dem Investmentbanking total unbedeutend und gering in der Höhe!
Der Goldpreis kann nur signifikant durch die auftretende Nachfrage nach oben gebracht werden! So wie es die Asiaten machen im Moment und die Nachfrage der anderen diversen ZB´s bzw. privater Investoren und Hedgefonds! Das ist alles!
Es werden aber die Shorts der großen nicht bereinigt. Die satteln immer wieder nach aktueller Tatsache Ihre Shorts auf! Unendlich kann dieses Spiel natürlich nicht gehen!
Sinkt der Goldpreis wieder, dann hat das Handeln der Großen Erfolg gehabt, bzw. konnte den Preis des Goldes am Markt so ziemlich unter Kontrolle halten! Gehts so weiter wie bisher, dann wirds irgendwann mal eng, wobei es jetzt meiner Meinung nach nicht bedeutend ist, ob der Goldpreis bei 1.000 oder 1.200 Dollar steht aus der Sicht J.P.M oder HSBC!
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Ich wiederhole hier gerne nochmals die schon einmal genannten Zahlen von über 20.000 Tonnen, die hier wohl in den letzten Jahren und vor allem Monaten den Besitzer gewechselt haben.
Ich weiß sehr gut, daß bislang in der Geschichte nur etwa 140.000 bis 150.000 Tonnen gefördert wurden und wir hier über einen Wert von etwa 400 Mrd. Euro reden, wenn wir der Einfachheit halber mal einen Preis pro Kilo von 20.000 Euro ansetzen, aber diese Zahlen, die sich fast unglaublich anhören ändern nichts an der Tatsache, daß es eben genau so gelaufen ist.
Haben Sie auch nur im Ansatz eine Ahnung welches Interesse diese Kreise nun an einem deutlichen Anstieg des Goldpreises haben?
Und ich kann Ihnen auch noch sagen, daß sich diejenigen, die nun auf den Edelmetallen sitzen dadurch auszeichnen - und sich auch in der Geschichte schon immer dadurch ausgezeichnet haben - daß man mit unglaublichem Egoismus, unglaublicher Härte und Sturheit ( ohne Rücksicht auf Verluste oder Widerstände) die eigenen Positionen und Meinungen durchgedrückt und zum Erfolg gebracht hat.
Viele halten mir hier immer wieder die große Short-Position an den Terminmärkten vor - als Grund, warum Gold bald korrigieren wird, wo man derzeit etwa 20 Millionen Unzen leerverkauft hat, was historisch betrachtet eine sehr große Position darstellt und der meistens eine Korrektur folgte.
Bitte vergessen Sie nicht, daß wir hier bei einem Anstieg um 1.000 Dollar nur über 20 Mrd. Dollar Verlust reden würden, während diese 1.000 Dollar Anstieg auf der anderen Seite eine Verdoppelung der 400 Mrd. Euro Goldposition ( 560 Mrd. Dollar!) bedeuten würde.
Also mit 560 Mrd. Gewinn bezahle ich gerne die 20 Mrd. Dollar Verlust.
http://das-bewegt-die-welt.de/...id=6:berichte-must-read&Itemid=3
Hmmmm ... würde voll passen - oder ??
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
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Boardmail an "Sommerer." |
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Erinnern wir uns was Rothschild einmal sagte:
Gebt mir die Kontrolle uber die Währung einer Nation und mir ist es egal wer die Gesetze macht.
Wenn wir nun das Wort " Nation " mit dem Wort " Welt " tauschen, wird es da nicht langsam interessant ??
Ein paar Fakten:
http://www.flegel-g.de/fakten-und-fiktion.html
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
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Boardmail an "Sommerer." |
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Hedgefondsmanager Paulson hat Goldfonds in der Mache
http://www.fondsprofessionell.de/redsys/....php?sid=888812&nlc=DE
20.11.2009
Aus seinem Faible für physisches Gold macht Hedgefondsmanager John Paulson – dem eine Wette gegen US-Subprimeprodukte mehrere Milliarden US-Dollar in die Kasse spülte – keinen Hehl. Jetzt legt er einen drauf und legt über seine Firma Unternehmen Paulson & Co einen eigenen Goldfonds auf, der am 1. Januar 2010 an den Start gehen soll.
Der Fonds soll in Goldaktien, speziell Minenwerte und Gold bezogene Derivate investieren und könnte reichlich mit Paulson’s eigenem Geld bestückt sein, wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Insiderinformationen berichtet. Demzufolge plant dieser nämlich bis zu 250 Millionen US-Dollar von seinem insgesamt auf 6 Milliarden Dollar geschätzten Vermögen in sein ‚Baby’ zu investieren.
In seinen anderen Fonds hat Paulson in der jüngeren Vergangenheit bereits Goldpositionen aufgebaut, die unterm Strich rund 10 Prozent der rund 30 Milliarden Dollar schweren Assets under Management stellen, die Paulson’s Firma hält. Der Plan sieht vor, dass man nun auf ein neues Produkt mit dem expliziten Fokus auf Gold setzt, um die Gold-Strategie zu fahren, anstatt die jeweiligen Positionen in den anderen Fonds weiter groß auszubauen.
Obwohl der Goldpreis zuletzt ein Hoch nach dem anderen markierte, bleibt Paulson vom Potenzial des Edelmetalls überzeugt. Ihm zufolge fange der Bulle hier erst an zu rennen, wie er auf Treffen mit seinen Investoren am Dienstag in New York sagte. Den neuen Fonds würde er unter anderem auch vor dem Hintergrund lancieren, dass er dadurch auch persönlich stärker in Gold investieren könne – mit den mittig erwähnten bis zu 250 Millionen Dollar eben. (ir)
Quelle: FONDS professionell
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Boardmail an "Zwener" |
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Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
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Boardmail an "Sommerer." |
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Was haltet Ihr von Gold Fields?
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Boardmail an "Tiefstapler" |
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@Tiefstapler
auf Gold Fields Herr Paulson u.a. auch gesetzt:
Ein Artikel aus dem Monat Mai:
http://www.businessinsider.com/...paulson-big-bet-on-inflation-2009-5
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Boardmail an "Zwener" |
Wertpapier:
Gold
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Wenn sich jemand vernünftig mit den Wirtschaftsverflechtungen und Finanzlagen der letzten 30 Jahre ein wenig beschäftigt, weiß dies!
Jedoch wurde vieles unter den Teppich gekehrt in den letzten Jahrzehnten, weil eben alles........."in Ordnung war"........!, in Ordnung deswegen, weil keine Sau hier in Europa in den letzten Jahren danach gefragt hat, auch eben weil es keinen direkt betroffen hat, wie die Vereinigten Staaten Ihren Stall sauber halten!
Solange keiner Not leiden muß und Geld bereitstellen zur Linderung einer Katastrophe, solange wird unter den Teppich gekehrt und solange weiß auch die "dumme" Bevölkerung erst Recht nicht Bescheid.
Woher denn auch????
Von wem denn auch?????
Durch die Finanzkrsie ging doch erst ein Ruck durch die mittlerweile eingeschlafene Weltbevölkerung!
Wer jedoch ganz genau zugehört und zugesehen hatte, der hat auch schon früherer Warnschläge mitbekommen!
2001-2003 war alles bereits soweit zum Verfall wie heute in 2008/2009!
Jedoch konnte Greenspan den ganzen Dreck durch das wahnsinnig viele frische und vor Allem billige Geld zudecken, daß er unter die Menschen brachte!
Heute ist dieses Geld zum 10-fachen mehr verbraten, als das es netto in dieser Zeit ausgegeben wurde, unter anderem in Immos und andere Anlagen, die viel zu überteuert angepriesen wurden und mit teilweise 0% EK fremdfinanziert wurden! Auch teuere Firmenübernahmen usw usw. waren an der Tagesordnung!
In der jetzigen Zeit wird eigentlich nur die Rechnung der letzten 20 Jahre aufgemacht! Diese muß jetzt beglichen werden! Und wieder macht Amerika das, was es eigentlich nur logischerweise machen kann! Es verlagert die Schulden des Inlands rund um den Globus!
Nicht umsonst wurde Lehmann geköpft! Denn nur Lehmann hatte den ganzen Dreck der Giftmüllpapiere in hoher %-Zahl um den Globus an andere Banken verkauft! mehr als JP oder GS! Nur deswegen hat man Lehmann gekillt!
Denn von der logischen Konsequenz und Bilanzseite aus hätten Banken wie die CITI es 10x mehr verdient gehabt! Aber dann wäre der Schrott und die Wehlaute innerhalb oder zum großen Teil in Amerika geblieben!
Jetzt im Moment drehen Sie an der Währungsschraube! Durch den schwachen Dollar bringen Sie Ihre angeschlagene Konjunktur zum Laufen! Zum laufen, ich schreibe extra nicht, zur Erholung!
das geht jedoch nur innerhalb einer gewissen Bandbreite! Ist der Dollar zu schwach, z.B. gegenüber dem Euro, dann fängt Europa an zu schreien, ist ja nicht unlängst passiert! Trichets Aussagen muß man genau anhören!
Denn dann würgt man in Europa den Motor der Konjunktur ab! Auch das kann natürlich nicht Amerikas Ziel sein, den Amerika ist Importnation in erster Linie! Ist der Dollar weiter schwächer, fangen die Staatsanleihen zum frieren an! man darf dies niemals aus dem Auge lassen! Amerika muß heuer noch einen ganzen Berg Anleihen auf den Markt werfen, ganz zu schweige von 2010!
Deswegen bedarf es einer feinfühligen sensiblen Absprache in diesen Dingen! Und ich bin sicher, innerhalb der Notenbanken wird genauestens jeder Schritt abgestimmt!
Deswegen erwarte ich eine baldige Dollaraufwertung, was übrigens überhaupt nicht mit der übergeordneten Talfahrt des Dollars zu tun hat! Im Gegenteil!
Ein Euro/Dollar 1.20 oder 1.10 in 2010 hat nichts damit zu tun, daß langfristig der Dollar abwerten wird, jedoch muß man auch sehen, wie der Euro im Euroraum übers Jahr 2010 kommt!
Denn fundamental hat der Euro enorme Risiken zu stemmen, PIGS und Osteuropa liegen schwer im Magen!
Man muß sehen was kommt, evtl. gehen beide bei einer Parität Hand in Hand in eine strukturierte Währungsreform weltweit mit hinterlegtem Rohstoffbasket! Dann hat aber auch wieder der Amerikaner gewonnen! Ist halt so, so etwas muß man hinnehmen wie es ist!
Solange Sie etwas gutes tun für die Zukunft der Menschheit, ist es mir persönlich egal, mit was ich meinen Lebensunterhalt bezahle!
"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologie!" (Kostolany)
"Ein Dummkopf der zuviel weiß, ist gefährlicher, als ein Unwissender!"
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Link: http://www.gold-eagle.com/editorials_08/radomski111709.html
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Boardmail an "Minespec" |
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"Ein Dummkopf der zuviel weiß, ist gefährlicher, als ein Unwissender!"
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Boardmail an "maba71" |
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