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WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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neuester Beitrag: 16.09.19 13:11
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 1132
neuester Beitrag: 16.09.19 13:11 von: Thomas Tro. Leser gesamt: 272235
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bewertet mit 10 Sternen

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15.08.19 23:32

46 Postings, 218 Tage Amalil@Johnny Utah

Vielen Dank für die Korrektur meiner falschen Antwort. Ich werde eine Löschung beantragen.
Als kleine Entschuldigung/Abkürzung hier der direkte Link zum Wortlaut :
Punkt 6 

LG

Amalil


 

16.08.19 06:35
1

2138 Postings, 2310 Tage Johnny UtahGerne doch

Ich habe auch noch oft die 18monatige Frist im Kopf, die ja dazu führte, dass der Erwerb eigener Aktien jährlich auf der HV Agenda stand. Seit der Einführung der 5jährigen Frist muss man immer weiter zurück suchen. Angesichts der Handelsvolumina bei Wirecard würde ich ein ARP für den Kurs nur als symbolische Stütze sehen.  

16.08.19 09:35

74 Postings, 1397 Tage knecmaHV Beschluß zum Aktienrückkauf

DANKE  Johnny Utah/ Amalil

Auch für die Meinung:
Angesichts der Handelsvolumina bei Wirecard würde ich ein ARP für den Kurs nur als symbolische Stütze sehen.    

16.08.19 11:56

76 Postings, 3941 Tage anon99ARP

sehe ich nicht so. Mit der Kohle könnte WDI die Shortseller aus dem Titel vertreiben und so für den Short Squeeze sorgen.  

16.08.19 11:57

641 Postings, 211 Tage TangoPauleARP?

Rechne mal, was man mit 300 Mio. Anstellen kann?
NICHTS!!!  

16.08.19 11:59

76 Postings, 3941 Tage anon99Was man damit anstellen kann?

Aktien kaufen und den Kurs hochtreiben --> dann müssen sich die Shortseller eindecken --> Kurs steigt noch weiter  

16.08.19 12:31

3456 Postings, 4436 Tage a.m.le.damit verschiesst du aber pulver

denn die Shortseller würden wieder oben den Leerverkauf starten. also bringt es nichts!  

22.08.19 20:07
16

2009 Postings, 1274 Tage zwetschgenquetsche.Falsche Erwartungshaltungen

Ich nehme Bezug auf diesen Post vom User Brontosaurus (https://www.ariva.de/forum/...nne-thread-560994?page=143#jumppos3599)

Ich möchte darauf im generellen Sinne antworten.

Er ärgert sich über Wirecard, weil der Kurs in einer Seitwärtsphase verläuft - und zwar seit einigen Monaten. Eine Zeit, in der andere Werte stark anstiegen und - wäre man dort, statt hier investiert gewesen - hätte man in der Zwischenzeit einiges mehr an Geld erwirtschaftet.

Ich unterliege (wobei ich mich immer mehr zu einem "unterlag" hinbewege) auch diesen Gedankengängen. Verpasste Gewinne schmerzen. Ich hätte EZAG für 75 Euro und Varta für 33 Euro haben können, wenn ich dort investiert hätte, als ich mir diese Firmen näher anschaute.
Beide Werte haben sich quasi verdoppelt in den letzten Monaten plus Dividende. Tja.

Aber es ist ein Schmerz, der pseudo ist und sich vor allem nur im Nachhinein einstellt. Eine solche rückwärtsgewandte Denkweise ist völlig abstrus, ja, ein Selbstbetrug, eine Beschönigung. Man muss sich immer richtig zurück erinnern, wie es damals wirklich war. Und ich hatte damals keine Lust, meinen sicheren Hafen Wirecard zu verlassen, bzw. mein frei verfügbares Geld sah ich in neuen Unternehmen nicht besser aufgehoben, als wenn ich sie in bestehende Depotpositionen packe. Und was nicht ist, kann ja noch werden.

Zumal entgangene Gewinne immer die Schuld eines jeden selbst sind.
Denn wir entscheiden uns für oder gegen etwas, z.B. zu investieren, wann, in welcher Höhe mit wie viel Kapitaleinsatz, etc. Wir hegen Erwartungen und wenn wir uns irren, dann sind wir selbst Schuld. Wir haben die Situation bzw. die Zukunft falsch antizipiert, wir haben diverse Variablen falsch eingeschätzt oder gar nicht bedacht. Oder wir sind von exogenen Faktoren gestört worden, die außerhalb unseres Wirkungsbereichs, ja, außerhalb unseres Vorstellungsvermögen lagen. Wir haben gezögert, gehofft oder vergessen, hier und dort zu investieren; wir haben uns nicht getraut umzuschichten, Teilverluste/-gewinne zu realisieren, etc.

Wir! Du! Ich! - Die einzigen Schuldigen bei verkaterter Börsenstimmung!

Es ist immer einfach und eine typische Verdrängungssache, uns selbst für unser Versagen die Schuld nicht einzugestehen. Würde ich das aber machen und zwar dauernd, statt auch mal andere mitzubeschuldigen, wäre ich längst depressiv, vermutlich suizidal. Nur: Anders geht es nicht! Auf andere zu meckern "Scheiß LV", "Scheiß Vorstand", "Drecksaktie", "Scheiß Handelskrieg", etc. pp. ist Vereinfachung. Und wohin führt Vereinfachung? Genau -> ins Niemandsland und in die Sackgasse. Am Ende ist sowieso immer die Politik schuld.

Ich habe mich intensiv mit Warren Buffett auseinandergesetzt. Seine Ratschläge kommen so einfach daher, sind aber sauschwer umzusetzen. Nur wenn mich eines in den letzten 4 Jahren lehrte, dann, dass immer wieder tolle Gelegenheiten kommen. Auf EZAG und Varta werden weitere spannende Investmentfälle folgen. Es ist wie mit Unicorns (U) und A-Prominente (AP). Auf 1 U bzw. AP kommen hunderte gescheiterte Us und APs. Soll heißen, auf eine Aktie, die man richtig gut versteht, die zukunftsträchtig ist und gut geführt ist, müssen zwangsläufig viele verpasste Chancen gegenüberstehen. Man kann auch nur einen Ehepartner haben und wenn ich ständig daran denken müsste (wobei denken geht ja noch), dass ich auch die und den und die und den und die und den hätte haben könnte, würde ich wohl nie heiraten bzw. mich für eine Aktie entscheiden können und nichts zu haben stellt ja wohl die allergrößte Opportunitätskost dar, die es gibt!

Einer guten Aktie stehen zudem nicht nur viele Opportunitätskosten gegenüber in Form entgangener Gewinne mit anderen Aktien, sondern auch "Opportunitätsgewinne" in Form entgangener Verluste gegenüber.

Wer sich grämt, woanders nicht mehr Gewinn über einen gewissen Zeitraum gemacht zu haben, muss auch die Verluste dagegen rechnen, die er vermied, indem er woanders nicht investiert war!

Ich bin so froh, mit z.B. Wirecard ein Unternehmen gefunden zu haben, dem ich ein treuer Miteigentümer sein kann nach all den Misserfolgen mit anderen Aktien, bzw. mit anderen Fehleinschätzungen meinerseits, wie Nordex, Rocket Internet, GFT. Und die Freude darüber überwiegt bei Weitem den Frust über anderweitig ergebene Chancen, da diese ja oft nur in einem kurzen Zeitintervall besser als z.B. Wirecard performten.
Gemessen an dem Lehrgeld mit weniger gut gelaufenen Werten freue ich mich über meine Wirecard, statt mich zu grämen über Gewinne, die mir nicht entstanden sind, weil ich für einige Wochen und Monate bei Wirecard blieb. Und wäre ich von Anbeginn nur in Wirecard investiert gewesen, dann wäre das gesparte Lehrgeld nochmals viel höher, so hoch, dass entgangene Gewinne da nicht herankämen.

Börse ist ein für die Psyche ganz starker Belastungsfaktor. Überall hat man Vergleichsmöglichkeiten und umgeben zu sein von besser performenden Aktienkursen drückt die Stimmung, frustriert, macht wütend, enttäuschend mit all den bekannten Kompensationstaktiken, wie "einen Schuldigen suchen", "Verdrängung", "Konfrontationsmeidung von "besseren" Aktien", "Rückzug", "Rumgemecker und Gejammer". Man ist immerzu im Wettbewerb, jederzeit performen zu müssen. User XYZ hat 30% p.a. geschafft, User ABC nur so und so viel, User DEF hat die und die Performance, etc.

Geduld ist wahrlich das Schwerste an der Börse. Und diesen Buffett'schen und Munger'ischen Gleichmut ebenfalls zu bekommen, ist die schwerste Aufgabe. Hat man sie erreicht, ist es die beste Gabe.

Ich versuche möglichst gelassen zu bleiben und eine Aktie nur an meinen eigenen Erwartungen zu messen. Mich übrigens auch. Alles, was meine Stimmung schlechter macht bzw. was Druck erzeugt, wie Kursziele, Performancevergleiche, Beobachtungslisten (habe lediglich eine Namensauflistung von Aktien, die mich von ihrem Business her interessieren) vermeide ich.

Ansonsten würde ich verrückt und sehr wahrscheinlich auch ein Dauernörgler, Besserwisser, Pöbler, Faktenverdreher, Spekulant und Dergleichen, wie es hier im Forum viel zu viele gibt.  

22.08.19 20:45
2

344 Postings, 1729 Tage StepsiZwetschge

Besser kann man Aktienanlage nicht erklären.
Aber wenn du ab und zu die Threads hier
verfolgst dann bin ich der Meinung dass gefühlte
90 % der hier schreibenden Zunft genau an dieser
Problematik scheitert.  

22.08.19 22:03
1

211 Postings, 188 Tage BackInStockHehe, die beiden schmerzen mich auch fast täglich.

Eckert/Ziegler und Varta sind auch bei mir die beiden Aktien auf der Watchlist denen ich seit Monaten zuschaue und denke "beim nächsten Rücksetzer steigste da aber endlich ein".... und sie steigen und steigen und steigen.....
 

23.08.19 07:28

74 Postings, 1397 Tage knecmaHandesblatt Interview mit CEO von Adyen

23.08.19 07:35

74 Postings, 1397 Tage knecma... der Kurs in einer Seitwärtsphase verläuft...

... Er ärgert sich über Wirecard, weil der Kurs in einer Seitwärtsphase verläuft - und zwar seit einigen Monaten...

--> Das Seitwärts laufen des Wirecard Kurses hatten wir von 2015 bis 2017. Für mich eine gute Gelegenheit die Position auszubauen, wie in diesem Jahr. Langfristig hatte die Aktie jedes Jahr 36% Steigerung.  

23.08.19 07:39
1

268 Postings, 472 Tage Jack PottUrlaubsflieger und Wirecard kooperieren

23.08.19 07:44

490 Postings, 1114 Tage WD Beobachterder Urlaunsflieger ist SunExpress - mit

23.08.19 12:09
11

2009 Postings, 1274 Tage zwetschgenquetsche.Folgende Erinnerung

Dieses Jahr wird ein EBITDA erzielt, dass dem Umsatz von 2015 entspricht (770 Mio. ?) Vermutlich wird das EBITDA sogar höher ausfallen. Gleichzeitig werden wir einen Jahresüberschuss erzielen (ca. 560 Mio. ?), welches an das EBITDA von 2018 herankommt.

Die jährlichen Gewinnmargen betrugen durchschnittlich 28,7% (EBIDTA) bzw. 17,5% (JÜ) vom Umsatz. Das bedeutet, das der Betrag, mit dem vor ca. sechs Jahren die Gewinn- und Verlustrechnung begann, heute endet. Anders ausgedrückt: Die Dauer, bis ein Umsatz zu Gewinn in gleicher Höhe wird, beträgt circa 6 Jahre. Dank Beschleunigung durch Skalierung verringert es sich bereits auf 5 Jahre und nimmt weiter ab.

Vor diesem Hintergrund und angesichts der Marktstellung und Technologieführerschaft Wirecards ist es nur ein logischer Schritt, Kunden gewonnen zu haben, die ein TX-Potential aufweisen, welches ganz 2018 abbildet. Allein schon der Fakt, dass OYO zu WDI wechselte, obwohl sie bei Adyen waren (also anders als ALDI nicht erst mit der digitalen Transformation anfangen), sagt doch alles über die Leistungsfähigkeit und den Vorsprung von Wirecards Produkten.

Klar, man wird nicht sofort das ganze Neukunden-TX erschließen. Aber innerhalb von 2-3 Jahren sicherlich. Ergo: Spätestens Ende 2022 lachen wir darüber, dass wir mal ein ganzes Jahr brauchten, um ne halbe Milliarde Gewinn zu erwirtschaften. Das ist dann quartalsweise :-)

Gewöhnt euch bitte dran ;-)  

23.08.19 12:18

32 Postings, 54 Tage Robinho7Frage,

Da ich kein Twitter habe und die Nachrichten immer nur geteilt werden durch die Agenturen.

Braun spricht von drei neuabschlüssen, welche das Abwicklungsvolumen des Vorjahres übertreffen. Ich kann mir nicht vorstellen, das er das auf das Volumen des gesamtkonzerns bezieht. Wäre dann ja eine irre Steigerung von 100%  

23.08.19 13:12

450 Postings, 217 Tage Alterbar12Ja es bezieht

sich auf das gesamt Volumen. Er schreibt in dem Tweet "the whole transaction 2018". Das stimmt er schreibt die 3 Neukunden haben das Potenzial. Ja das würde eine 100% Umsatz Steigerung bedeuten.  

23.08.19 19:19

1044 Postings, 1701 Tage ooo111oooBoon

Hallo Zusammen,

ich habe mir mal boon angeschaut. Sehe ich das richtig, dass der wesentliche Vorteil darin besteht eine virtuelle Kreditkarte zu bekommen. Denn wenn man schon eine oder mehrere Kreditkarten hat, dann fügt man diese doch einfach GPay oder ApplePay hinzu und hat den gleichen Nutzen (Detailfunktionsunterschiede jetzt mal außen vor gelassen).  Ist diese Einschätzung richtig?  

23.08.19 19:48

32 Postings, 54 Tage Robinho7Alterbar12

Vielen Dank.
Ist eigentlich eine hammer-Meldung.
Wenn das Potential nur zur Hälfte abgerufen wird, dann wird der 5 Jahres Plan schnell überholt sein.  

23.08.19 20:07

235 Postings, 183 Tage Revil1990ooo111ooo

meine visa ist bspw nicht gpay nutzbar. darum sehr nützlich bzgl boon für mich  

23.08.19 20:38
2

2138 Postings, 2310 Tage Johnny UtahBoon

Boon hat auch den Vorteil, dass Du im Ausland bei Fremdwährungen keine Gebühren hast und als Umrechnungskurs der normale Referenzkurs, wie Du ihn auf jedem Portal abrufen kannst, verwendet wird. Das lohnt sich mal so richtig.  

25.08.19 21:10
24

2009 Postings, 1274 Tage zwetschgenquetsche.Ein Paradebeispiel für Youtube-Schwachsinn

Hier ein Video/Chatgespräch zwischen Stefan Waldhauser vom Digital Leaders Fund und Philipp Haas von Investresearch - beide haben auch Wikifolios. DLF hat durchaus gute Investmententscheide - dies halte ich Ihnen zur Gute.

Sie erklären ihre Meinung, weshalb sie nicht in Wirecard investieren und außer die Wiederholung des weitestgehenden Presseschwachsinns fällt ihnen nichts ein - zuzüglich diversen Unterstellungen natürlich.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=7M5yOYtE3uc

Getreu dem Motto "Wenn man keine Ahnung hat, meldet man sich zu Wort" wird hier erneut behauptet, Wirecard hätte ein nicht zu verstehendes Geschäftsmodell. Nun ja, wenn man nur Leute fragt, die das nicht verstehen können/wollen/dürfen, ergibt das eine Filterblase, aber lässt keine Verallgemeinerung zu. Anscheinend verstehen es ja viele, auch Instis, denn wenn man wie Juniper oder Blackrock oder Softbank massiv investiert und signifikante Anteilsprozente hält, weiß man sicherlich mehr über Wirecard, als diese beiden Youtuber. Auch wenn Philip Haas (aus eigener Erfahrung) heraus behauptet, die Instis wissen selten in was sie investieren. Ja, mal investiert man wegen eines Hypes, aber im Großteil der Fälle wissen Investoren schon, was sie tun. Sonst wäre Philipp Haas ja auch Investor und kein Blogger...
Das Geschäftsmodell der Deutschen Post/DHL und das jeder Bank ist mindestens genauso komplex, vermutlich noch mehr, als Wirecards. Jedoch tut man dort so, als ob man es verstünde. Mir kann keiner erzählen, dass Haas und Waldhauser jedes Derivat verstehen und die ganzen diversen Supply Chain-Lösungen von DHL en detail erläutern können. Hauptsache aber mit zweiererlei Maß messen.
Ich verstehe die Telkos und MNVOs auch nicht technisch, selbst im Finanziellen nicht sonderlich, aber das Geschäftsmodell "Netze aufbauen, Datenvolumen verkaufen" kapiere ich. Pharma verstehe ich auch nicht en detail, ich kann auch keine Maschinen bauen, noch nicht mal Schaltkreise zeichnen oder Kleidung nähen. Aber das Geschäftsmodell bleibt von Detailfragen unberührt.  Wer behauptet, WDIs Geschäftsmodell wäre undurchschaubar, macht es komplexer als es ist oder stellt nur seine Ahnungslosigkeit unbeschämt zur Schau. Dann Wirecard nur mit Acquiring und Issuing gleichzusetzen, obwohl das nachweislich nur noch ein Teil von Wirecard ist, ist vorsätzliche Verdummung. Genauso wie den Vorstand ins schlechte Licht zu rücken, weil sie liefern, statt viel zu quatschen und auch mal Pornounternehmen als Kunden hatten. Na und, das Internet ist voll von Pornos, vermutlich gibt es nur "normale" Fotos von Katzen häufiger im Netz, als Nacktfots. Sind du, ich, Waldhauser, Haas und wir alle nun schlechte Menschen, weil wir Pornos im Netz schauen? Und ist Sex schlimmer, als Tabak, Waffen, Zucker, Fleisch oder Minilöhne und schlecht bezahlte Textilzulieferer aus Südostasien?  Immer diese füchterlichen Verallgemeinerungen - hauptsache negativ über andere! Dann zu meinen, Wirecard breche in 5-10 Jahren das Geschäft weg, weil Paymentmarkt sich so schnell wandele - ker, was eine für eine Aussage gegen jeden Verstand. Wirecard, die als Technologieführer den Markt gestaltet, soll bald inexistent sein? Wieder so eine Aussage von Ahnungslosen. Aber hier gabs kürzlich ja auch einen Altaktionär, der Angst vor WhatsApp hatte, Bezahlapp mit Zahlungsabwicklung verwechselte und statt sich mit 3 Klicks auf Google zu informieren, direkt behauptete, Whatsapp könnte Wirecard bedrohen. Lol. Bislang hat jede weitere Bezahlapp den Kuchen für Wirecard nur größer gemacht. Denn jede Bezahlapp, egal von wem, muss auf Kredit- und Debitkarten zurückgreifen und jede Bezahlung muss abgewickelt werden. Mit Adyen, Worldpay oder z.B. Wirecard, die mit Boon obendrein ja ebenfalls noch eine zwar werbetechnisch vernachlässigte, vom Leistungsangebot aber vorweggehende Bezahlapp im Angebot haben.

Aber zurück zu Haas und Waldhauser:
Sie behaupten ferner, Wirecard sei komplex, weil sie mehrere Tochterfirmen hätten.
Ach nee, welche Börsenfirma hat die nicht. Fragen Sie mal Coca-Cola und dort dann auch mal, wo die Gewinne liegen. Stichwort: Delaware.
Und waren es nicht gerade die Techgiganten, die so viel Geld im Ausland parkten, dass Amerika eine extra Steuerreform durchzog? Und bezeichnet sich Hr Waldhauser nicht als Tech-Investor? Na, dann hat er ja einiges aufzuholen...
Und so  gehts weiter mit der vermeintliche Intransparenz. Also wer WDI gemessen an ihren Geschäftsberichten und aberfachen Präsentationen Intransparenz vorwirft, sollte sich lieber seine eigene Tiefbegabung in Sachen Research eingestehen. Stattdessen lieber behaupten, dass in Dubai usw. schnell mal Umsätze wegbrechen könnten. Klar, direkt den Teufel an die Wand malen ist natürlich Sinn und Zweck von Transparenz. Ich weiß zum Beispiel auch nicht, ob die Zentrale in Aschheim bombensicher und vor Erdbeben geschützt ist. Vielleicht verschieben sich dort genau zwei Kontinentalplatten und das Bürogebäude zerfällt in Stücke. Werfe ich Wirecard vor, so etwas nicht im Bericht anzugeben? Ein Geschäftsbericht ist doch kein Haftungsausschluss. Also Herr Waldhauser hat Ansprüche an Transparenz, die einer Transzendenz näher kommen: Jenseits des Möglichen.
Haas krönt seine Aversion gegenüber Wirecard damit, dass sie seit mehreren Monaten zu den meistdiskutiertesten Aktien auf den Finanzportalen ist. Herrlich. Evotec, Gazprom und Co. daher bitte auch unbedingt meiden. Aktien, über die nicht geprochen wird, aber kaufen. Tztz. Welche andere Aktie außer Wirecard wird denn so sehr medial ausgeschlachtet, so dass es permanent Redebedarf gibt?
Dann wird Braun vorgeworfen, dass er mal sagte, Wirecard könnte in einigen Jahren viel mehr Wert sein als jetzt. Ergo: höhere Marketcap.
Ja, was denn sonst? Aktienkapital ist Kapital am Produktivvermögen, es geht um Wertschöpfung und Wertsteigerung. Shareholder-Value auch genannt. Und bei dem Wachstum von WDI ist es doch völlig klar, dass WDI bei normal verlaufenem Börsengeschehen, an Wert gewinnt und locker mehrere Milliarden mehr wert sein wird. Ein Glück ist Herr Braun ein VV, der dass weiß und hinkriegen wird.
Dann noch der Vorwurf, Wirecard sei zu wenig für Consumer präsent und wahrnehmbar.
Na und, das sind Schrauben von Würth auch nicht. Verkaufen sich aber dennoch gut.
Und das die Welt nicht unterginge, wenn es Wirecard nicht gäbe ist richtig, aber sie stünde sicherlich schlechter dar bzw. viele Händler würde es nicht freuen. Wenn Wirecard so eine kleine Bude wäre, wie die Frau von Philipp Haas es empfindet, dann bitte ich Softbank doch bitte bei DB, Coba, Fidor oder eine Fintech-Bude Münchner WGs einzusteigen.

Ich hingegen, und damit spreche ich für die gesamte Welt, wären froh, so einen Schwachsinn von Wikifolio-Trader nicht mehr hören zu müssen. Wenn es solche Videoinhalte wie die hiesigen von Waldhauser und Haas nicht gäbe, bliebe die Welt ebenfalls bestehen und wäre überdies gehaltvoller.

Amen ;-)  

26.08.19 11:17
1

333 Postings, 586 Tage Thomas TronsbergSehr gut geschrieben Zwetschge

dennoch muss man sich von diesem Bullshitgelabere freimachen. Es ist einfach sexy über Wirecard zu sprechen und die tolle Entwicklung erinnert mich an die SAP der 90er Jahre. Und ist SAP vom Markt verschwunden? Das Wachstum hat sich verlangsamt, klar, nach 20 Jahren ungebremsten Wachstum ..  

27.08.19 06:38
2

333 Postings, 586 Tage Thomas TronsbergYoutube-Video

Ich hab mir das Video gestern Abend nun ebenfalls angesehen. Das sind zwei Typen, die das Wirecard Geschäftsmodell nicht verstehen und deshalb anderen vom Investment in Wirecard abraten.

Dazu nutzen Sie die bekannten Negativargumente und Non-Argumente, die du oben bereits aufgeführt hast. Wirecard hat sich im letzten Jahresbericht sehr bemüht mehr Transparenz in deren Geschäftsmodell zu bringen. Es geht noch besser, aber ich sehe, dass Wirecard vielen Kritikpunkten reagiert hat und der weitere Geschäftsverlauf die Kritiker eben entkräftet. Zum Beispiel die vielen "unbekannten" Kunden. Spätestens seit Aldi gibt es Kunden die auch Normalos kennen.

Dass die Depots der Privatanleger mit Wirecard-Aktien voll sind und diese für die starken Kursschwankungen verantwortlich sein sollen ist doch auch einfach nur Nonsens. Die Geschichte im Frühjahr 2019 war ein von der FT imitierter Shortangriff. Wie auch tausende Kleinanleger nicht die Menge an Aktien haben um bei den täglichen Umsätzen den Kurs derart zu bewegen.


 

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