Heute ist der letzte Tag des ersten Quartals und man kann schon einmal grob festhalten, was sich so alles auf das Geschäft der Post ausgewirkt hat.
Auf der Währungsebene hat sich nicht viel verändert. Der Euro ist hart wie Diamant. Damit wird es keine veränderung zum letzten Quartal gegeben haben. Allerdings verschlechtert sich auch nichts.
Bei den Betriebsmitteln nimmt er Spritpreis eine große Rolle ein. Hier ist der durchschnittliche Literpreis um 5 bis 10 Cent gesunken. Das spart Kosten in Millionenhöhe.
Die neuesten Zahlen haben dür den deutschen Einzelhandel für Januar und Februar ein deutliches Volumenplus (über je 1%) eingebracht. Davon wird die Post sehr profitieren, da der Internethandel nicht nur anteilig am Gesamthandel sondern auch absolut im Gesamtvolumen gestiegen ist. Das wird auch der Grund für die schon sehr frühe Anhebung der Aussichten durch den Vorstand sein.
Der Winter ist ausgefallen und die Frühjahrsbelebung wird auch die Geschäftstätigkeit der Post verbessert haben. Die Krimkrise wird keine Auswirkungen auf die Post gehabt haben. Die neue Zusammenarbeit mit den Chinesen über den Schienenweg wird nachhaltig für Umsatz sorgen, da hier der Transportweg über Containerschiffe entfällt und überland die Geschäftsausrichtung der Post in allen beteiligten Ländern verbessern wird. Und zwar in allen Richtungen. Das Ausmaß dafür lässt sich jetzt noch nicht berechnen, aber es werden zweistellige Millionenbeträge sein. Das wird sich ab dem kommenden Quartal auswirken.
Marktanteile wurden überall dazugewonnen, selbst von der Bahntocher in Deutschland. Ich gehe von 3% Verbesserung gegenüber dem Vorjahr aus. Das würde ca. 740 Mio. EBIT ergeben. Das wäre ein ordentlicher Jahresauftakt, da negative Einflüsse noch bestehen und die positiven noch nicht eingetreten sind.
Alles Gute
Der Chartlord |