Und ich habe alle möglichen Varianten überlegt und durchgerechent. Ich komme nur zu einem einzigen Schluss :
Mit der Schaffung der Gemeinschaftsbetriebe für die Paketzustellung richtet sich die Post schon langsam auf eine Wiedereingliederung der einstmals ausgeglierten Bereiche ein. Alles andere passt nicht in dieses Vorhaben. Besonders nicht die Lohnanpassung der Beschäftigten im eigenen Bereich. Die ausgegleiderten Firmen haben noch stärkere Personalsorgen als die Post, die quasi den ausgegliederten Firmen die Neueinstellungen wegschnappt.
In der Folge ist die ausgeglierte Firma entweder gewungen die Löhne anzupassen, oder nicht mehr in der Lage ihr Personal zu halten, weil diese Leute einfach bei der Post anheuern, die anders auch nicht mehr an Beschäftigte herankommt. Andererseits droht der Post selbst ihr Personalbestand abzuhauen, wenn anderswo mehr bezahlt wird. Besonders die Firmen, die selbst ungelernte Leute nehmen und ausbilden, sind für die Post schlimm, weil die nach der Ausbildung einfach viel mehr bezahlen als die Post, die im Paketbereich höchstens anlernt.
Da jeder schon insgeheim oder richtig mit dieser Entwicklung auch bis Ende 2019 rechnet, droht sich die Lage noch weiter zu verschärfen. Um dem möglichst frühzeitig entgegen zu wirken hat die Post diesen Versuch der strategischen Zusammenlegung unternommen. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass das unzulänglich bleiben wird, weil nur das Lohngefüge den Ausschlag geben wird.
So wird der Markt die Post zwingen das zurückzunehmen, was zur Post gehört.
Alles Gute
Der Chartlord |