immer was zu meckern ;-)))) Im Ernst, ich thematisiere das ja nicht, um mir Mitleid abzuholen!
Es geht mir um das grundsätzliche Thema SL, das wir hier ja schon öfter diskutiert haben. Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass das Trading innerhalb einer großzügigen Range von Wochen oder Monaten mit kleinen Positionen und weit außerhalb der Range liegenden Stops eine geeignete Strategie zur Gewinnoptimierung ist! Im allgemeinen - auch hier - wird ja die These vertreten, es sei unabdingbar, mit engen Stopps zu arbeiten, um am Ende des Tages, der Woche, des Jahres mehr Gewinne als Verluste zu machen. Ich stelle fest, dass wir in volatilen Zeiten immer wieder die Chance bekommen, den Einstiegskurs früher oder später wieder zu sehen (Ausnahme: pure Bullen- oder Bärenmärkte!), und selbst mit den scheinbar verlorenen Trades irgendwann Gewinne einzufahren. Wenn man dann noch dafür sorgt, dass man jeden Tag in der Tagesrange Gewinne einfährt, so minimiert sich mit jedem Tag die Gefahr, in Summe mit den ins Negativ (Buchverluste) laufenden Trades überhaupt ein (reales) Minus zu machen, sollte der "Far Far Away-Stop" dann doch irgendwann gezogen werden MÜSSEN!! Für mich sind SLs "Banksters Paradise" und "Teufels Werk", einzig und alleine "geschaffen", um bei uns abzukassieren! Der Nikkei-Trade #7299 beweist das eben im Nachhinein mal wieder - nur darauf wollte ich hinweisen.
Wenn ich mir also - und das sollte man ja hin und wieder tun - meine Verlust-Trades der vergangenen Monate/Jahre ansehe, dann wären die meisten davon nicht notwendig gewesen, wenn man einen kühlen Kopf bewahrt hätte. Insofern, @lueley, geht es nicht um "Öl an die Kette", sondern um Aufarbeitung der eigenen Fehler und ggf Anpassung der eigenen Strategie, auch wenn diese belächelt wird oder von Bankstern, Brokern und Analysten (na klar, von wem sonst) dringend abgeraten wird. Jeder Stop, der NICHT gezogen wurde, erspart Gebühren, Spread und echte Kohle auf dem Konto. |