Conergy, Pro und Contra...

Seite 270 von 537
neuester Beitrag: 01.09.23 10:17
eröffnet am: 23.09.10 11:32 von: woodstock99 Anzahl Beiträge: 13407
neuester Beitrag: 01.09.23 10:17 von: extrachili Leser gesamt: 1287013
davon Heute: 783
bewertet mit 54 Sternen

Seite: 1 | ... | 268 | 269 |
| 271 | 272 | ... | 537   

28.03.12 10:17

5050 Postings, 8291 Tage h1234trebreh

ist das NUR Deine Meinung,oder gibt es was konkretes dazu,so wie einen Link.  

28.03.12 11:39
2

17012 Postings, 6186 Tage ulm000chinesisches Griechenland - Solar

trebrreh es sind aber in Griechenland schon einige deutsche Modulbauer gut unterwegs. Erst vor zwei Tagen hat Schott Solar mitgeteilt, dass man in diesem Jahr in Griechenalnd schon 10 MW an Freiflächenkapazität verbaut hat und ein 5,5 MW Solarpark ist gerade im Bau. Aleo Solar, die haben im letzten Jahr in Griechenland 40 Mio. € umgesetzt mit ihren Modulen hat auch große Hoffnungen auf Griechenland.

Conergy hat in den ersten neun Monaten 2011 in Griechenland knapp 50 Mio. € umgesetzt.

Wenn man die Projekte sauber finanziert bekommt, dann sollte das in Griechenland kein Problem sein, denn die Einspeisevergütungen sind mit 0,35 €/kWh in dieser sonnenreichen Region schon exorbitant hoch.

Griechenland könnte meiner Einschätzung nach in diesem Jahr ein Hot Spot für die PV-Unternehmen werden. Ein Paradies aber sicher nicht, denn auch in Griechenland gibt es natürlich einen harten Preiswettbewerb bzw. Konkurrenzdruck und die Chinesen sind natürlich auch in Griechenland unterwegs.  

28.03.12 15:55
1

679 Postings, 5331 Tage trebrrehGriechenland neu!

Danke ulm000 für deine aktuellen Daten. Mein Beitrag zu Griechenland bezieht sich auf Fragen, des „Wiederaufbaues“. Welches Potential hat Griechenland bezüglich wirtschaftlicher Möglichkeiten. Dieses Thema findet sich mehr und mehr auch in Unternehmen, wie ich hören kann. Der alte Griechenlandkurs auf Schulden einzukaufen und die eigene Wirtschaft zu vernachlässigen, wird sicher nicht weitergeführt. Sobald jedoch aus politischem wirken, Investitionssicherheit aufkommt, werden viele Unternehmen gefordert sein. Solartechnologie im Sinne eigener Produktionslinien und auch Solarkraftwerke ist dabei ein Thema!  

28.03.12 22:53
1

26893 Postings, 5820 Tage hokailol...trebbreh deinen letzten Satz

glaubst Du doch wohl selber nicht:-)
Die Olivenbauern im Cleanroom:-))))

Klingt wie Philipp Rössler's Kasperletheater

lol...you made my day:-))))
-----------
"born free"

29.03.12 08:45
1

679 Postings, 5331 Tage trebrrehDesertec mit Oliven!

Na ja hokai, für dich scheint die Welt wohl stehen geblieben zu sein. Schulden und Oliven, werden die Griechen aber nicht retten. Da brauch es wohl ein bisschen mehr.
Aber lies mal den Spiegel-Bericht, vielleicht lichtet das deine Trägheit ein bisschen auf?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,815022,00.html  

29.03.12 09:14
1

26893 Postings, 5820 Tage hokaiNöö trebrreh

sie dreht sich noch...auch für mich.
1. "...Kritisch sieht Heinen auch die Versuche, die Produktion von Solarmodulen in Griechenland zu stärken: "Im Zweifel können es die chinesischen Wettbewerber immer billiger...."
2. Meine Gleichsetzung der Griechen mit Olivenbauern ist sicherlich genauso extrem wie Dein Versuch aus dem Artikel eine aufkommenden Solarindustrie zulesen. Betreiben ja aber Produzieren...weija.
-----------
"born free"

29.03.12 09:47

6226 Postings, 5352 Tage SchnurrstracksDer Spiegel schreibt ,.....

.....die Olivenbauern müssen ihre Betriebe vergrössern.
Weiß der Spiegel-Schreiberling eigentlich , wie lange es dauert ,
bis ein Olivenbaum Ertrag liefert ?
 Die Schuld an der griechischen Olivenmisere trägt die EU .
Sie hatten die Olivenbauern dahingehend gefördert, daß sie
Geld bekamen , wenn sie ihre Olivenbäume umschneiden.  
Da stehen Plantagen mit 500 Jahre alten Bäumen. Und dann soll man
sie für 30 Silberlinge umschneiden. Diese Förderung ist nicht umsonst
auf dem Mist der Italiener und Spanier gewachsen.
  Ich persönlich kaufe NUR griechisches Olivenöl. Italienisches und
spanisches Mafia-Olivenöl sollte man meiden . Es sterben jedes Jahr
tausende Menschen durch diese Pantscher-Mafia. Nur das griechische Öl ist
das wahre.  

29.03.12 10:37
1

8846 Postings, 5812 Tage extrachiliMorgen Leute...

...der Geschäftsbericht 2011 wurde heute veröffentlicht. Die positiven Dinge werden wieder hervorgehoben, wie z.B. das positive Auslandsgeschäft, welches fast 74% des Gesammtumsatz ausmacht! Die Einnahmen durch den Verkauf von Voltwerk hingegen werden verschwiegen! Die Zahlen sind meiner Ansicht nach schlecht, entsprechen aber mehr oder weniger den Erwartungen. Einen Verlust von 162 Mill. der bereits schön gerechnet wurde, durch den Verzicht der Kaptialgeber von 68 Mill. €, ist doch recht fett. Die Nettoverschuldung hingegen sank durch die Kapitalmaßnahmen im Sommer 2011 von 255 Mio. € auf knapp 118.- Mio.
Der Kurs gibt heute leicht nach, auf 47,9 €

http://www.conergy-group.com/Pressemitteilungen-2012.aspx  

29.03.12 10:40

679 Postings, 5331 Tage trebrrehUnd sie dreht sich doch!

hokai, den Spiegelbeitrag richtig zu lesen, heißt, sechs Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Das ist nur ein Beitrag, der von einem Griechenland aus der Krise berichtet.
Wären die wirtschaftlichen Voraussetzungen schon gegeben, würden wir von Umsetzung und nicht von Lösungsmöglichkeiten schreiben können.
Aber zu den Plänen, Griechenland im Bereich Solar zu stärken, gibt es auch viele „Gegner“, speziell aus der EU, und dort an vorderster Stelle der Energiekommissar Öttinger. Der würde ja am liebsten überall ein AKW hinstellen.
Die Chance für den Solarbereich in Griechenland liegt aber auch im Fördersystem der EU. Der Vizepräsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin, Alexander Kritikos fordert für die Entwicklung Griechenlands einen Plan um gezielt Innovationstechnologie (und nicht Olivenbauern) entwickeln zu können.
Als die Sprache auf die Solarentwicklung kam, gab es jedoch gleich bald die üblichen Gegenargumente, wie die nicht ausreichende Infrastruktur der Stromnetze. Genau daran erkennt man jedoch, die Absichten, sogar in Griechenland eine teilweise Dezentralisierung zukünftiger Energieproduktion zu verhindern.
Im Gegenzug jedoch ließe sich bei einem geschickten Einsatz der Fördermittel für eine Solarproduktion, ein Gegenpol zu den chinesischen Vorteilen (niedriger Yuan, günstige Unternehmenskredite) aufbauen.
Es ist nicht unbekannt, um den Forderungen der Zukunft zu begegnen, die Entwicklung der Produktionstechnologie und die Endfertigung in Zusammenhang zu sehen. Das ist eine sinnvolle Symbiose um die raschen technologischen Veränderungen auch in eine rentable Fertigung überführen zu können.
Griechenland würde eine Chance bieten, aus den Fehlern im Fördersystem zu lernen, als auch Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige Produktion zu schaffen.
Diese Entscheidungen liegen jedoch in der Politik.  

29.03.12 10:55
6

17012 Postings, 6186 Tage ulm000Schon enttäuschend - KE eine Frage der Zeit

Ich hätte eigentlich schon gedacht, dass Conergy in Q4 einen besseren Cash Flow erzielt hätte. Dem war nicht so. Die Nettoverschuldung hätte ich deutlich niedriger erwartet als die 118 Mio. €. Zumal ja noch das Working Capital deutlich reduziert wurde.  

Der operative Cash Flow lag in Q4 gerade mal bei 7 Mio. € (Solarworld als Beispiel hat in Q4 über 100 Mio. € erzielt). Dier Cash Flow-Generierung bei Conergy bleibt weiter sehr schwach. Ist auch der Grund warum Conergy die Nettoverschuldung nicht deutlich drücken konnte. In Q4 konnte die Nettoverschuldung gerade mal um 3 Mio. € gedrückt werden und das obwohl das Working Capital zu Ende Q3 auf Ende Q4 um 50 Mio. € gesenkt werden konnte !!! Das ist dann schon mehr sehr besorgniserregend.

Conergy hat in Q4 wieder mal kräftig an Geld verbrannt und wenn ich mir die nach wie miserable Liquiditätsausstattung anschaue mit 24 Mio. € (Ende Q3 bei 19 Mio. €), dann ist das nun wirklich alles andere als gut. Die Lagerbestände müssen wieder aufgebaut werden, anchdem man sie in Q4 um 80 Mio. € auf 86 Mio. € gesenkt hat. Das geht natürlich an den Cash Flow und smit an die Liquidität.

Das Erschreckendste an den 2011er Zahlen ist das mickrige Eigenkapital mit gerade mal noch 20,9 Mio. € (Ende 2010: 71,4 Mio. €). Die Eigenkapitalquote beträgt gerade mal noch lächerliche 6,1% !!! Ist ja fast wie bei Q-Cells. Viel schlechter geht ja nimmer und hier erkennt ja selbst ein Ahnungsloser, dass ohne eine große Kapitalerhöhung mit Liquitätszufluss gar nichts mehr gehen wird.
Miserable Bilanz, miserable Liquiditätsausstattung und sehr schlechte Cash Flow Generierung, das alles spricht für eine weitere große, sehr große Kapitalerhöhung oder für eine Pleite. Wer die Bilanz sauber liest, der kann eigentlich nur zu dieser Erkenntnis kommen.

Conergy hat jedenfalls ein sehr schwaches Q4 hingelegt bei Umsatz und Cash Flow und 2012 wird ein weiteres sehr schweres Jahr werden für die gesamte Branche und Conergy hat nicht mehr viel zu verkaufen an Tafelsibler bzw. was Cash rein bringen könnte. Zumal ja die profitable Wechselrichtersparte schon verkauft werden musste. Eigentlich kann Conergy nur noch den Gestellbau verkaufen und dann gibt es bei Conergy nichts mehr zu verkaufen.  

29.03.12 11:06
1

26893 Postings, 5820 Tage hokaiund wie sie sich dreht auch ganz von alleine

1. die anderen 5 Möglichkeiten sind hier eigentlich nicht das richtige Forum
2. ich habe mich nur auf Deinen letzten Satz in meinem gestrigem post bezogen: "Solartechnologie im Sinne eigener Produktionslinien .."
3. Öttinger kommt aus Deutschland, die Wiege der modernen Solarindustie. Wenn er gegen einen Aufbau einer Solarproduktion in Griechenland ist hat das weniger mit Beführwortung von AKW's als vielleicht viel mehr Schutz der hiesigen Solarindustrie zutuen.
4. "Geschickter Einsatz von Fördermittel um den chinesischen Vorteilen zu trotzen." Aha, ich setzte mal voraus das Du dies weiterhin im Zusammenhang mit Aufbau PV Industrie Griechenland  meinst. Soso, dann haben wir die deutsche PV Industrie mit ihren Absatzproblemen schon abgeschrieben und versuchen es neu in griechenland.
5. Ich weiss nicht ob es unbedingt unsere ( der deutschen Politik, der deutschen Wirtschaft )Aufgabe ist, den Griechen ihre mögliche wirtschaftliche Zukunftgestaltung aufzuzeigen. Ich bin der Meinung, dass wir mit Rettungschirmen, Kreditabschreibungen, etc. schon aussreichenden Anteil an den griechischen Probleme genommen haben.
Hilfe zur Selbsthilfe, jau..aber das war es denn auch. Meine Bezug gestern auf Herrn Rössler, war auch dahin gerichtet.
Die Brüder haben ihr Land in den Dreck gefahren und ja die deutsche Wirtschaft & Poltik hat mit demonstrativ geschlossenen Augen zugeschaut und profitiert. Gut, die Kreditabschreibungen, etc. haben ein Teil "Wiedergutmachung" geleistet, dann ist aber auch mal gut.
..
ja die Welt dreht sich, hat aber auch jeder zum grossen Teil selber in der Hand seine Welt am drehen zu halten und Anschubsen von aussen, kann aber nur eine temporäre Hilfe sein.
-----------
"born free"

29.03.12 11:44
2

6226 Postings, 5352 Tage Schnurrstracks20 mill Eigenkapital....

.....ist in der Tat nicht viel, wenn man bedenkt wieviel Vorfinanzierung bei grossen Anlagen ( oder vielen kleinen ) notwendig ist. Verwundert bin ich über Q4 deswegen ,
da ich der Meinung war , ein fallender Euro wäre beim Auslandsgeschäft ein Vorteil
in der Bilanz . Das führt einen mal deutlich vor Augen , wie rasant der Preisverfall
bei den Modulen tatsächlich war. Erst wenn steigende Energiepreise dem Modulpreis von unten her entgegen kommen, wird der Preisverfall ein Ende haben. Aber das kann
noch 3 bis 4 Jahre dauern. Ob man solange durchhält ?.  

29.03.12 12:09
4

17012 Postings, 6186 Tage ulm000fallender Euro

Schnurrstracks du kennst ganz offensichtlich das Geschäftsmodell von Conergy nicht. Conergy macht etwa 17% Umsatz aus dem renen Handelsgeschäft (ca. 140 Mio. €), dann noch so 50 Mio. € (7% Umsazanteil) aus dem OEM-Geschäft. Hier spielt es für Conergy gar keine Rolle ob der Dollar schwach ist oder nicht. Handelsware bzw. OEM-Module werden in der Währung eingekauft wo man sie verkauft. Dazu fallen dann noch etwa 20% der Projektkosten für Projekte außerhalb des Euroraums an und da  spielt der Euro auch keine Rolle. Dollaranfällig war Conergy eh nie, denn wie gesagt man kauft auch einiges in Dollar ein und gehedgt wird der Dollar ja auch noch.

Ich finde es ohnehin von Conergy ganz schön frech das Wachstum des Asien/Paziikgeschäftes so hervorzuheben. Denn bei genauem Hinschauen ist dem gar nicht so. Der Asienumsatz, also ohne Australien, liegt nämlich nur bei 57 Mio. € (Umsatzanteil gerade mal 7,5%) bzw. in etwa so viel wie in Griechenland umgesetzt wurde. Dazu wurde der Asienumsatz von 57 Mio. € großteils von nur zwei Großprojekten generiert mit einem 12 MW Solarpark in Thailand und einen 15 MW Solarpark in Indien. Alleine diese zwei Solarparks haben einen Umsatz von um die 50 Mio. € in 2011 rein gebracht. Ich sage mal, dass man deshalb nicht einfach so sagen kann, dass Conergy in Asien gut positioniert ist. Zumal ja Conergy in Q4 in Asien so gut wie keinen Umsatz mehr gemacht hat. Kann man ja super an den Zahlen von Q3 und Q4 erkennen.

Mit nicht viel Schnurrstracks in Bezug auf das lächerliche Eigenkapital ist dann schon sehr vornehm ausgedrückt. 21 Mio. € an Eigenkapital und eine Eigenkapitalquote von 6% sind indiskutabel. Da hat ja Q-Cells noch mehr Eigenkapital wie Conergy. Q-Cells weist noch ein Eigenkapital von 34 Mio. € aus.  

29.03.12 12:59

26893 Postings, 5820 Tage hokainaja Ulm

schnurr schrieb vom schwachen EURO nicht vom schwachen Dollar.
Auch wenn wir zumeist den EURO meist nur im Vergleich zum Dollar sehen, ist der EURO ehrblich schwächer zu 3. Währungen wie z.B. Thai Bath, Austral Dollar geworden.
Das spielt sehr wohl eine Rolle.
"Handelsware bzw. OEM Module werden in der Währung eingekauft wo man sie verkauft"...was ist das denn für eine grundsätzliche Kaufmannsregel???
Projektgeschäfte werden zumeist auf Wunsch des Käufers in Landeswährung abgerechnet ( z.B. Thai Bath oder Austral Dollar), die Module können dann aber durchaus Importware sein, die dann in jeder beliebiger Währung eingekauft wird.

Mal langsam mit Deinen Äusserungen wie: Du kennst ganz offensichtlich nicht das Geschäftsmodel! Sind nicht alle ( einige vielleicht:-)) doof, die hier schreiben!
-----------
"born free"

29.03.12 13:09
3

488 Postings, 5799 Tage Wodan23währungsdifferenzen

sind sehr wohl eine chance oder ein risiko.

und wenn in landeswährung verrechnet wird, muss entsprechende währung erst eingekauft werden. wer bei derartigen aktionen den wechselkurs mit dem auftraggeber nicht vertraglich sichert, kann hinterher schon mal gehörig auf die schnauze fallen...

da die landeswährungen oftmals nicht stabil wird, werden verträge auch gerne in US$ geschlossen.  
-----------
Wenn die Nacht am Tiefsten ist, ist der Tag am Nächsten.

29.03.12 13:12

679 Postings, 5331 Tage trebrrehganz alleine?

hokai, du schreibst in deinem Punkt 3.

„Öttinger kommt aus Deutschland, die Wiege der modernen Solarindustie. Wenn er gegen einen Aufbau einer Solarproduktion in Griechenland ist hat das weniger mit Beführwortung von AKW's als vielleicht viel mehr Schutz der hiesigen Solarindustrie zutuen.“

Da solltest du mal etwas genauer hinschauen. Hr. Öttinger ist für eine Brückentechnologie mit Braunkohle bis 2050, weiters für eine Laufzeitverlängerung von AKW’s auf 60 Jahre, und will laut krone.at (siehe unten) den Atomausstieg sogar unterlaufen. Wo schützt dieser Herr die Solarindustrie? Ich sehe da genau das Gegenteil!

Im Punkt 4, hast du schon richtig erkannt, die Solarunternehmen in DL sehe ich tatsächlich nicht als sehr zukunftssicher. Nicht zu verwechseln mit der Zukunft der Solarenergie!

Auch im Punkt 5 kann ich deine Ansichten nicht teilen. Immerhin gehen ja die Gelder aus dem Rettungsschirm an Griechenland unter „Aufsicht“ wieder zurück an die Gläubigerbanken. Was glaubst du hat Herr Ackermann in Griechenland getan?
Egal wie, Griechenland als Hilfsempfänger zu sehen, ist falsch. Griechenland benötigt als Teil Europas eine ordentliche Zukunftsplanung unter wirtschaftlichen Bedingungen. Da gibt es keine Geschenke sondern langfristige Programme von denen unterm Strich Europa profitiert. Europäische und im weiteren globale Wirtschaft ist eine viel größerer gegenseitige Abhängigkeit als hier manche glauben. Alleine geht da nicht viel. Frag dich mal wo die deutschen Exporte alle hingehen, und ohne Export war DL, wie noch vor 15 Jahren auch ein Problem!

Und genau aus dieser Sicht sehe ich in Griechenland eine große Chance der Solarindustrie, die in europäischer Hand und nicht chinesischer Importeure liegt. Inwieweit deutsche Unternehmen hier eine Rolle spielen, ist ja offen.
Möglicherweise wird dann aus Conergy die neue Firma „Conergynopulos“. Ich sehe die ganze Geschichte etwas offener.



http://www.wiwo.de/...e-soll-energieversorgung-absichern/6262130.html

http://www.welt.de/politik/deutschland/...oerfer-fressen-koennte.html

http://www.krone.at/Welt/..._sabotieren-Plan_aufgeflogen-Story-296555  

29.03.12 13:20

17012 Postings, 6186 Tage ulm000Projektgeschäfte hokai

Im Projektgeschäft fallen z.B. Baukosten und Netzanschlußkosten an und die fallen dann halt immer in Landeswährung an !!! Deshalb habe ich geschrieben, dass rd. 20% der Projektkosten in Landeswährung anfallen. Ich habe nichts, aber rein gar nichts über Module geschrieben !!

Conergy verkauft großteils in Australien und Spanien Module als Handeslware. Für das  Australiengeschäft wird großteils in australische Dollar eingekauft. OEM-Module verkauft Conergy in Kanada und in den USA. Für das Kanadageschäft lässt Conergy ihre OEM-Module in Kanada bei Phottowat produzieren und die US OEM-Module wurden in China bei Yingli produziert. Also hat Conergy im OEM-Geschäft keinerlei Währungsprobleme.

Genug geantwortet hokai und wie ist das jetzt mit der "grundsätzliche Kaufmannsregel ?" Wäre vielleicht gar nicht so schlecht hokai, wenn dir evnetuell mein Post etwas genauer gelsen hättest. So viel zu "mal langsam". Ist schon alles ganz ok was ich im meiner letzten Post geschrieben habe.  

Übrigens habe ich nie geschrieben, dass hier alle doof sind. Ist ja dann schon eine Unterstellung.

Übrigens machte Conergy in 2011 gerade mal Währungsverluste von 3,1 Mio. €.  

29.03.12 13:26

26893 Postings, 5820 Tage hokaimoment ulm

Du hast geschrieben ( vielleicht was anderes gedacht):

"...Hier spielt es für Conergy gar keine Rolle ob der Dollar schwach ist oder nicht. Handelsware bzw. OEM-Module werden in der Währung eingekauft wo man sie verkauft. Dazu fallen dann noch etwa 20% der Projektkosten für Projekte außerhalb des Euroraums an und da spielt der Euro auch keine Rolle..."

und jetzt schreibst Du.

" Im Projektgeschäft fallen z.B. Baukosten und Netzanschlußkosten an und die fallen dann halt immer in Landeswährung an !!! Deshalb habe ich geschrieben, dass rd. 20% der Projektkosten in Landeswährung anfallen. Ich habe nichts, aber rein gar nichts über Module geschrieben !!"
 

... liess Dir das nochmal durch.

-----------
"born free"

29.03.12 13:44

26893 Postings, 5820 Tage hokai#6742

3. zu Oettinger: das eine schliesst das andere nicht aus ( heimische Industrie schützen, aber grundsätzlich füpr Akws sein...wenn es denn so ist). Er wäre ein schlechter Politiker, wenn er nur schwarz weiss denken würde wie Du ihm unterstellst.

4. Na denne, wenn das Deine Meinung ist und ein Neustart in Griechenland erfolgversprechender, nun...

5. Soso, die Gelder gehen zurück, wir werden es erleben oder auch nicht

"Und genau aus dieser Sicht sehe ich in Griechenland eine große Chance der Solarindustrie, die in europäischer Hand und nicht chinesischer Importeure liegt."
jaaa...die Griechen werden mit vereinten europäischen Kräften die Solarindustrie revolutionieren und der verbliebene chinesischen Solarindustrie ( die deutsche ist ja nach Deiner Leseart dann schon Geschichte ) zeigen wo der Hammer hängt.

You made my day again:-)

PS: Ihr beiden Experten, wie ist das denn so, wenn man jedes posting zerlegt bekommt und sich immer wieder rechtfertigen muss?
Hab mir die letzten Tage mal die Mühe gemacht auf das ein oder andere einzugehen, nicht weil mir Ananas sympatisch ist, ganz im Gegenteil......
-----------
"born free"

29.03.12 14:08

17012 Postings, 6186 Tage ulm000lies Dir das nochmal durch

Wo ist jetzt der Unterschied zwischen dem ersten und zweiten Satz hokai ?? Ich erkenne keinen. Wenn Conergy in Indien, Thailand oder sonstwo auf der Welt ein Proekt realsiert, dann fallen halt mal rd. 20% der Kosten in Landswährung an. Nicht mehr und nicht weniger habe ich geschrieben.

Klar hat Wodan23 Recht mit seiner Aussage über Chancen und Risiko bei den Währungsdifferenzen. Nur ist das halt von Geschäftsmodell zu Geschäftsmodell unterschiedlich. So hat z.B. Solarworld mit dem Verhältnis Dollar/Euro durch sein Natural Heding so gut wie gar kein Problem. Für Conergy ist es sogar besser wenn der Euro zum US-Dollar schwächer ist, denn Conergy kauft mittlerweile Zellen aus China ein und da wird mit US-Dollar bezahlt.
Die Frage bei Währungen ist auch die Durchlaufszeit bis ein Produkt verkauft wird bzw. ein Projekt fertig ist, ist bei Handelsware im Normalfall natürlich kürzer wie bei einem Projekt. Braucht ein Projekt z.B. nur 1 Monat bis zur Realisierung, dann braucht man es normalerweise nicht hedgen. Zu 100% wird es nie gehedegt.

Viel problematssicher als die Schwnkungen bei der Währungen sind bei Solarunternehmen die Föderungsausfälle, die immer mehr zunehmen, und die schnell fallende Modulverkaufspreise. Vor allem das deflationäre Umfeld in der PV-Branche macht allen zu schaffen und so ist es verdammt schwer langfristige Lieferverträge abzuschließen. So hat z.B. Solarworld langfristige Polysiliziumverträge bei OCI und Wacker für um die 50 $/kg. Aaktuell kostet Polysilizium gerade mal noch 30/32 $/kg für N9 Polysilizium.  

29.03.12 14:56
1

488 Postings, 5799 Tage Wodan23Leute

da liegt ein Finanzbericht , den man jetzt auseinander nehmen könnte und ihr streitet euch über kleinigkeiten. AUFHÖREN !
Berichtanalysieren heisst es jetzt, Hausaufgaben machen, Zahlen interpretieren.

Ich habe gerade gelesen das Con über Währungseffekte 10 Mille ergebnis gemacht hat!! Das ist eine HAusnummer !! Jetzt warten wir ewig auf Kennzahlen, jetzt sind sie da und Ihr haltet Euch mit Kleingramms auf...

Chilli ! Was hast Du gelesen? Die Einführung? Wenn mehr wüsstest Du was gerade mit Voltwerk abgeht.  ;-)

Ich hoffe wir ziehen jetzt an einem Strag und Diskutieren vernüftig, ohne Kindergarten, die Zukunft! Vorab, ich GLAUBE (im Moment) es sieht gar nciht so schlecht aus...
-----------
Wenn die Nacht am Tiefsten ist, ist der Tag am Nächsten.

29.03.12 15:15
1

488 Postings, 5799 Tage Wodan23Ahoi !

haltet mich für verrückt, aber sie können es packen!
habe gerade den cahflow gesichtet, sicherlich war das sehr eng ende 2011, die scheinen das aber durch zuhalten. würde mich nicht wundern, wenn bei den tagesverlusten heute der ein oder andere seine posi ausbaut....

keine kaufempfehlung..
-----------
Wenn die Nacht am Tiefsten ist, ist der Tag am Nächsten.

29.03.12 15:31
1

679 Postings, 5331 Tage trebrrehZentral oder dezentral oder beides?

Nun hokai, egal wie immer, aber Lobbying kennst du schon, oder? Und dass es große Energieerzeuger mit zentraler Versorgung und Großkraftwerken gibt, ist auch kein Geheimnis. So schwer zu verstehen ist es dann aber doch nicht, wenn im Energiesektor es Tendenzen gibt, die zu einer dezentralen Energieversorgung führen und das für die eingesessenen Energieversorger das dann nichts Gutes bedeuten kann.
Wie viel Geld dahinter auch noch steckt, muss man gar nicht erst erwähnen. Die Ausrichtung der Energiepolitik in Brüssel ist eindeutig in Richtung der großen Versorger. DL hat praktisch mit der EE einen Alleingang versucht. Leider gibt es dazu kein durchgehendes Konzept. Das ist ein Riesennachteil für die Solarenergie.
Wenn dann anstelle einer konstruktiven Vorgangsweise im Sinne einer dezentralen Versorgung, in den neuen Ländern Herr Öttinger auftritt und erklärt, das Großkraftwerke auf Basis von Braunkohle der richtige Weg ist, dann rede ich nicht von einem schlechten oder guten Politiker, sondern von einem Politiker der sich ganz klar hinter die Großkonzerne gestellt hat, und damit im Gegensatz zu einer dezentralen Energieversorgung durch den weiteren Ausbau der Solarenergie, für die Beibehaltung zentraler Großkraftwerke, ist.

Für Solar kann das ohne weiteres ein momentanes Aus bedeuten. Denn der Antrieb sich eine PV-Anlage anzuschaffen, ist immer noch von der Förderung abhängig. Weil es eben immer noch rentabel ist. Gelingt es aber, durch zunehmende Akzeptanz der dezentralen Versorgung, wie ja auch zum Teil schon passiert ist, „kleine Solareinheiten“ im Zusammenspiel mit anderen EE und Speicherungen weiter voranzutreiben, so wird dann die Zukunft vielleicht doch sonniger sein.

Und ob ich damit Einfluss auf deinen Tag nehme, dass wirst wohl nur du wissen!  

29.03.12 16:08
1

26893 Postings, 5820 Tage hokaiTrebrreh, nö nie von gehört

von Lobbying, Grosskonzerne, verstecktes Geld, DL ( wer ist das?),  Dezentrale Speicherung von Strom, in so Batterien? nie gehört

http://www.ariva.de/forum/...o-und-Contra-421441?page=119#jumppos2977

trebreeh, siehst Du den Wald vor lauter Bäumen noch?
-----------
"born free"

29.03.12 16:22

17012 Postings, 6186 Tage ulm000habe gerade den cahflow gesichtet

Wodan was findest du am Cash Flow gut ???

Conergy hat in Q4 gerade mal einen operativen Cash Flow von 7 Mio. € erzielt und das obwohl das Working Capital zu Ende Q3 auf Ende Q4 um 50 Mio. € gesenkt werden konnte. Ich sehe am Cash Flow nun gar nichts positives.

Nimmt man den Cash flow für das gesamte Jahr 2011 her, dann hat Conergy einen negativen operativen Cash Flow von 47 Mio. € zustande gebracht. Hätte Conerhy in 2011 nicht für 25 Mio. € Töchter verkaufen können, dann würde es mit der Liquidität noch miserabler aussehen als es schon ist.  

Seite: 1 | ... | 268 | 269 |
| 271 | 272 | ... | 537   
   Antwort einfügen - nach oben