sagt, nicht unerwartet, in etwa das gleiche... weiß nicht, ob man das bei der Auflösung sieht, die ich genommen habe... aber wenn man den Kurs in eine "Preismatrix" einträgt, also praktisch Kästchenpapier ausm alten Matheheft, mit einer Kantenlänge von 1,85 Cent pro Kästchen und die Umnotierungen des Injex Kurses einträgt, als ein "X" im entsprechenden Kästchen des Kurses, für einen steigenden Kurs und ein "O" für einen fallenden Kurs (nach einem bestimmten Auslösemechanismus "3 box reversal", verlässt er eine box (Kästchen) mehr als 3 Kästchen weit in die Gegenrichtung, macht man eine neue Spalte auf in die Gegenrichtung, x-Säule~~>O-Säule oder umgekehrt O~~>X)
so ergiebt sich ein leicht geglättetes, reines Kursverhalten (ohne Indikatoren), das nur nach Nachfrage (symbolisiert durch X-Säulen) und Angebot (O-Säulen) differenziert ist, also auf die Ur-Triebkräfte des Kurses reduziert. Der Chart macht nichts, wenn der Kurs nichts macht. Wenn der Kurs also wie heute 10 Jahre genau genau dort stehen bleiben würde, würde der Chart in 10 Jahren, genauso aussehen wie heute. Bei einem gewöhnlichen Chart wäre das nicht so, dort würde wegen der fortschreitenden Zeit, eine "Linie" entstehen, die dann parallel zur X-Achse verlaufen würde. Diese Chartdarstellung produziert also zwangsweise eine ungleichmäßige Zeitachse, es gibt Abschnitte in denen vielleicht 2-3 Tage untergebracht sein können und Abschnitte in denen auf die gleiche Länge der X-Achse 10 oder vielleicht auch nur 1 Tag untergebracht sein können, je nach "Aktivität" des Kurses. Das führt zu einer maximalen "Konzentration" der Kurse in ihrer Darstellung, in dem die Zeit in diesem Chart schlicht keine Rolle spielt...traumhaft :) ist die Zeit doch gewöhnlich, wie man sagt, das Feuer, in dem wir alle verbrennen.
so, nun sieht man Kursverhaltensweisen, die man sonst nicht (so leicht) sieht oder übersieht, z.B. dass der Injex Kurs unter diagonalen Linien fallender Widerstände "driften" kann, er verläuft dann zickzackförmig abwärts aber hält sich in etwa unterhalb dieser Diagonalen. Solche Streckenabschnitte sind für uns nicht interessant. Es gibt Werte, die seit Jahren und man kann quasi sagen "für immer" unter einer solchen Diagonalen, Leute in den Ruin geführt haben, Klassiker ex-wamuq, o.k. ein paar Groschen mögen übrig geblieben sein... jedenfalls meiden wir solche Phasen wieso soll man als longie in den Ruin driften?... ich sehe keinen erkennbaren Grund...
interessant wird es erst dann, auch für sog. "longies", wenn das Kursverhalten sich signifikant ändert und auf eine aufsteigende Diagonale wechselt, wie etwa im Dez. 2011, dazu passt dann das Kaufsignal vom 09.12., hier sieht man im P&F Chart den exakten break-out an der Stelle, wo die X-Säule ("Nachfrage") aus dem Pulk an Preisnotierungen herausfährt, als Fahnenstangenähnliches Gebilde... das Kaufsignal ist nach dieser Darstellung eine Mischung aus Brechen der vorläufer X-Säulen (an Höhe) und das heraustreten aus der fallenden Widerstandszone, das passiert beides ineinander verzahnt... die Kursmarkierungen sind ab dort schwarz statt rot.
Bis zu nächsten Rotphase sieht man ein durchaus ähnliches Kursverhalten, also ein driften unter einer erneuten Linie fallender Widerstände, bis dahin hat man den Wert verlassen (falls man den Chart tradet, keine Kauf- oder Verkaufempfehlung)
dann zu schwarz wieder ein Ausbruchsversuch, durch fallenden Widerstand und break-out X-Säulen werden höher, als ihre Vorläufer (jeweils das oberste X einer Säule vergleichen), Kaufsignal 08.02.12
Dann wieder ein unverkennbares Driften unter einer Linie fallender Widerstände, weg mit der Position, es gibt Werte bei denen driftet der Kurs auf diesem Wege "in den Tod" über Jahre, aber man sieht es kaum oder nicht deutlich in konvetionellen Charts, mit der richtigen Kantenlänge im P&F (in Cent oder €), wird sie dann gut identifizierbar. Gut, erfahrene Anwender können mit genügend Volumen! den Kurs unter einer solchen Linie auf und ab traden, das geht ist aber hardcore... in threads wird soetwas gegenteilig mit Äußerungen versehen: an den unteren Wendepunkten ist totale Resignation, "hätte ich doch nicht gekauft", "ich hab es ja immer gewusst", "schei__ pusher" u.s.w., dann kauft man: heimlich... wenn der Wert dann bis unter die Linie fallender Widerstände wieder angestiegen ist, heitert das Bild in den threads schlagartig auf! und ehemalige "Warner" werden laut herbei gerufen: "wo ist der Arzt, Kritiker, Chartist etc. wie sie alle heißen?" wird gefragt... schon siegesgewiss! triumphierend! dass man doch recht hatte... das ist schon fast Zorn, denn man hat die Abtauchbewegung ja schon x-mal mitgemacht und ist dementsprechend sauer! dann warten wir bis der Kurs fast unter der Linie fallenden Widerstands anlangt & umdreht, um dort an die wieder an Mut und Zuversicht gewinnenden zu verkaufen... wenn er dann wieder unten ist frage ich manchmal (als Rückantwort) "ja bitte?" dann hagelt es wieder üble Beleidigungen!^^ :-D sind sie nicht süß? so kann man versuchen unter einer ellenlangen Linie fallender Widerstände doch den ein oder anderen $ herauszuschütteln... warum nicht... ist aber anstrengend & riskant...
jedenfalls, man sieht praktisch sofort, wer es nicht sieht^^ weil nicht chartet, "das funktioniert bei solchen Werten nämlich nicht", hat man ihnen eingehämmert...
nun, ist mir aber hier zu heikel unter einem fallenden Widerstand zu traden, da viel zu wenig Volumen, das konnte man bei wamuq ganz gut :-) die hatte immer fettes Volumen, da eine Ex Sparkasse im Pleitesumpf, das ist ein Eldorado für fallende Widerstandslinien! aber fast niemand chartete den Wert und 99% nicht in Point & Figure Technik... da fragt man sich natürlich... hmm... egal... und da waren auch sofort die beschriebenen Reaktionen im thread :-) als der Kurs unter der Linie fallender Widerstände angelangt, konnt ich den Wecker nach stellen, "wo ist Wes?" "wo ist der Charttechniker?" "ist er im Urlaub?"^^ die waren gerade "aufgetaut" und hatten sich von den Preistiefs erholt... und da wurd auch schon wieder abverkauft :( wenn man das ein paar Jahre mitmacht, ohne mit der Bewegung synchron zu sein und ohne den fallenden Widerstand zu identifizieren, geht man vermutlich ins Irrenhaus...
daher: unbedingt das charten nicht vergessen, auch bei Pennystocks wie der ex-wamuq ganz wichtig...
aktuell rappelt der Kurs sich ein wenig auf und schickt sich an, aus besagter fallenden Widerstandslinie auszubrechen (mit völlig mangelhaftem Volumen!), aber wenn überhaupt, ist dies ein früher Vorläufer eines break-outs, m.M. keine Empfehlung zu nichts.
Gruß & schönen Abend! |
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