Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 12.04.25 14:31
eröffnet am: 05.11.12 08:09 von: permanent Anzahl Beiträge: 198116
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10.04.25 00:39
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8307 Postings, 9207 Tage fwsMAGA-Trump verprellt potentielle USA-Touristen!

Insbesondere die Touristenzahlen aus China dürften in den USA nach den Ausfällen von Trump gegen China im Jahr 2025 ff. ebenfalls ziemlich massiv einbrechen und auch die reiselustigen Deutschen meiden schon das Trump-Land.

"Trump-Effekt – US-Tourismus erleidet massive Besucherrückgänge
Das Gebaren von US-Präsident Donald Trump, seine feindselige Art Fremden gegenüber und seine Zollpolitik schrecken Reisende aus dem Ausland ab. Auch das Geschäft mit deutschen Besuchern bricht ein.
09.04.2025 ...

Die US-Tourismusbranche hatte für 2025 ein gutes Jahr mit vielen ausländischen Reisenden erwartet. Die Zahl internationaler Besucher in den Vereinigten Staaten war 2024 stark angestiegen, und einige Prognosen gingen sogar davon aus, dass die Ankünfte in diesem Jahr wieder das Niveau vor der Corona-Pandemie erreichen würden.

Wie es derzeit aussieht, wird daraus nichts. Drei Monate nach Jahresbeginn brechen die Besucherzahlen ein. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur AP und schreibt: «Verärgert über Präsident Donald Trumps Zölle und seine Rhetorik sowie alarmiert durch Berichte über verhaftete Touristen an der Grenze, meiden einige Menschen aus dem Ausland nun die USA und wählen alternative Reiseziele.» ..."

https://www.watson.ch/international/usa/...effekt-besucherrueckgaenge

 

10.04.25 05:29
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5950 Postings, 571 Tage SilberrueckenWer so offensichtlich

den Markt manipuliert, wird auch davon profitieren!
Er und seine Clique werden sich bestimmt die Taschen füllen, während der Normalbürger sein Geld verliert!
 

10.04.25 09:09
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13387 Postings, 4428 Tage Canis AureusTrump stolpert über Trottel-Risiko-Aufschlag

Der britische Analyst Dario Perkins prägte damals den Begriff vom „Moron Risk Premium“. Das ist der Aufschlag auf Staatsanleihen, die mit dem Risiko belastet sind, dass ein Trottel die Regierungsgeschäfte führt. In den USA stellte zuerst die Trump weniger gewogene Presse die Frage, ob nun auch für US-Staatsanleihen so ein Trottel-Risiko-Aufschlag zu entrichten sei. Perkins teilte laut „Financial Times“ mit, die USA seien noch deutlich von einem Liz Truss-Moment entfernt, warnte aber zugleich: Wenn die Federal Reserve vom Weißen Haus attackiert werde, viel über einen „Mar-a-largo-Accord“ geredet werde, massiv willkürliche Zölle erlassen würden und ausländische Halter von US-Staatsanleihen bedroht würden, könnten ungemütlichere Zeiten anbrechen. Der letzte Aspekt gewinnt an Relevanz, weil das massiv attackierte China US-Staatsanleihen im Umfang von 760 Milliarden Dollar hält, wie eine Auflistung des Finanzministeriums zeigt. China ist damit die Nummer zwei hinter Japan und vor Großbritannien unter den ausländischen Eigentümern.

Einer, der mit britischen Turbulenzen bestens vertraut ist, ist US-Finanzminister Bessent, der selbst als Finanzinvestor in den Diensten von Hedgefonds-Manager George Soros an einer spektakulären Spekulation gegen das britische Pfund beteiligt war. Bessent hatte am Mittwoch kurzfristig einen Termin im Kongress abgesagt, um sich mit Trump und Lutnick zu Beratungen zu treffen, an deren Ende das kleine Zollmoratorium stand. Trump selbst gestand ein, dass die Leute doch ein bisschen nervös geworden seien.  ...

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-kurswechsel-110410883.html  

10.04.25 09:21
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13387 Postings, 4428 Tage Canis AureusTrumps „Mafia-Methoden“: Mar-a-lago-Accord

In den vergangenen Wochen geriet der sogenannte Mar-A-Lago-Accord zunehmend ins Rampenlicht von Medien und Ökonomen. Dahinter steckt ein 40-seitiges Dokument, veröffentlicht kurz nach Trumps Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl, das auf den Namen „A User‘s Guide to Restructuring the Global Trading System“ hört (hier zu lesen als PDF, englisch). Verfasst hatte es der Ökonom und Stratege bei der Investmentfirma Hudson Bay Capital Stephen Miran – derselbe Miran, den Trump angeblich zu einem führenden Berater ernennen will.

Schon in der Einleitung schreibt der Analyst von Hudson Bay Capital: „Die Wurzel der wirtschaftlichen Ungleichgewichte liegt in der anhaltenden Überbewertung des Dollars“. Das globale Handelssystem brauche eine Reform und müsse gegenüber dem Rest der Welt fairer sein – das sei „seit Jahrzehnten ein ständiges Thema für Präsident Trump“. Nach Miran ergibt sich das „tiefe Unglücklichsein“ der aktuellen ökonomischen Ordnung sowohl aus dem zu starken Dollar als auch in „asymmetrischen Handelsbedingungen“. Die Überbewertung des Dollar mache US-Exporte weniger wettbewerbsfähig, US-Importe billiger und schwäche das produzierende Gewerbe.

In seinem Essay (von dem Miran selbst schreibt, dass er eigentlich keine Vorlagen für Gesetzesgebung schaffen solle), zeigte der Ökonom mehrere Wege auf, die das Handelsdefizit der USA bekämpfen sollen. Ein Blick auf die bisherigen Entscheidungen Trumps lässt erahnen, dass sich der Präsident zumindest lose an Mirans Ausführungen hält. Das geht bei den erhöhten Zöllen los. Diese sollen die Einnahmen der US-Regierung erhöhen. Das zweite Instrument soll ein Staatsfonds sein, der Fremdwährungen wie den Euro, Yen und Renminbi anhäuft. Unter Berufung auf Torsten Sløk, Chefökonom der New Yorker Private-Equity-Firma Apollo Global Management, berichtete die WirtschaftsWoche, dass diese Maßnahme den US-Dollar zusätzlich unter Druck setzen soll. Ein solcher Fonds existiert mit Exchange Stabilization Fund (ESF) von 1934 bereits.

Mafia-Plan aus Mar-a-Lago – müssen US-Verbündete bald Schutzgeld zahlen?

Die dritte Maßnahme aber ist die, die derzeit zunehmend für Unmut bei den Verbündeten der USA sorgt. Und zwar sollen Gläubiger wie Deutschland, China, Kanada oder Japan ihre US-Staatsanleihen gegen unverzinste hundertjährige Bonds eintauschen. Diese neuen Anleihen würden mit einem Abschlag auf ihren Nennwert verkauft, berichtete Bloomberg, und nur, wer sie 100 Jahre lang halte, könnte die Investition und die damit verbundene Rendite wieder hereinholen.

Faktisch würde die ganze Welt den USA kostenlos ihr Schuldendefizit finanzieren“, zitierte die WirtschaftsWoche Thomas Altmann, Partner des Frankfurter Vermögensverwalters QC Partners. Falls der Dollar aber tatsächlich an Wert verliert, würden diese Staaten dadurch „permanent Verluste“ machen. ...

https://www.fr.de/wirtschaft/trumps-mafia-methoden-aus-mar-lago-dubiose-plaene-fuer-europa-handel-zr-93635243.html  

10.04.25 09:29
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72951 Postings, 6153 Tage Fillorkill'Marktmanipulation at its best'

Das setzte voraus, heute bereits zu wissen was man morgen tun wird und die Marktreaktionen darauf sicher einschätzen zu können. Dazu ist Trump nicht ansatzweise in der Lage. Seine 'Strategie' besteht darin, eine Granate in den Raum zu werfen, schauen wie Märkte und Polls reagieren und aus der Reaktion abzuleiten wohin die nächste Granate fliegen wird. Das ist die Verhaltensweise eines blinden Reiz-Reaktions Mechanismus und nicht die eines Imperators, der eine andere Welt erzwingen will. Und auch nicht die eines ausgekochten Spekulanten. Mag sein, dass erfahrene Spekulanten auf das was kam gesetzt haben, weil sie, als geborene Empathen, das Trump'sche Wesen durchschauen. Sie profitieren aber im Side-Effect und nicht von 'Absicht'.  
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it's the culture, stupid

10.04.25 10:56

23560 Postings, 6843 Tage Malko07Trump macht mit seiner erratischen Politik

weiter und viele fallen darauf rein. Die jetzt gültigen 10% sind mit Ausnahmen behaftet. So ist nicht nur China davon ausgenommen (jetzt 125%) sondern alle auch schon vorher eingeführten sektoralen Steuern wie z.B. auf PKW's (25%), Stahl(25%), Alluminium(25%), .... Auch gelten weiterhin die Ausnahmen für bestimmte Artikel die zollfrei bleiben, andere wieder die wesentlich höheren Zöllen unterliegen. Die Automobilhersteller und ihre Zulieferer sehen kein Grund aufzuatmen.  Das jetzige Zollniveau innerhalb der Pause schädigt viele Unternehmer massiv, auch Deutsche. Auf diesen Zölle basieren die jetzt in der EU beschlossenen Gegenzölle welche stufenweise eingeführt werden sollen. Die Welt ist eben etwas komplizierter als mancher Zocker es meint. Übrigens die aufgeführten Werte kann man z.B auf den Seiten des ZDF nachlesen.

Trump hat auf jeden Fall viele Handelspartner weich gekocht und droht für fehlgeschlagene Verhandlungen dass es in 3 Monaten sie wieder treffen könnte. Die Verhandlungen sollen nicht nur Zölle sondern alle sonstigen Handelshemmnissen betreffen. Viel Spaß für die EU bei Agrarprodukten.

Mit der Gier an den Börsen hat Trump gezeigt wie einfach man mit diesen Spielen kann und notfalls zu den Midterms 26 gut dastehen (für republikanische Mandatsträger wichtig) kann und wie stark die USA unter ihm sind. Allerdings nutzen sich derartige Spielchen relativ schnell ab. Aber der Selbstverliebte ist von sich absolut überzeugt und die Welt hat es ihm bis jetzt bestätigt. China und Iran bleiben im Fokus und Russland ist noch unbestimmt.

 

10.04.25 11:14

23560 Postings, 6843 Tage Malko07Die USA stecken zum Teil

schon in der Zwickmühle. Das hat das Überangebot der US-Staatsanleihen an den Märkten gezeigt. Es hat den Zins derartig in die Höhe getrieben dass alle potentiellen Zolleinnahmen in den nächsten 2 Jahren nicht gereicht hätten die zusätzlichen Zinslasten zu tragen. Dabei sollten sie Steuerentlastungen finanzieren. Auch die USA können die Staatsverschuldung eben nicht ins unendliche treiben. Sie stehen jetzt schon auf einem steilen und gefährlichen Grat und nicht nur sie. Deshalb ist es eine absolute Illusion dass es wieder wie gehabt weiter gehen könnte.

Die USA müssen ihre Handelsbilanz ins Gleichgewicht bringen und sukzessive die Verschuldung erheblich ausbremsen. Auch die USA vergreist, nicht so schnell wie die EU aber sie tut es. Wird den weltweiten Handel und die weltweiten Finanz- und Währungssysteme betreffen und auch andere Präsidenten kämen an dieser Problematik nicht vorbei.  

10.04.25 14:07
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5130 Postings, 3105 Tage KatzenpiratAufgrund der US Autodestruktion

in Realtime muss ich mich aktuell hier weder mit fill anlegen noch gegen den US Imperialismus wettern. Ich sitze mit Slohmo auf der Couch und futtere Popcorn.  

10.04.25 14:11
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5130 Postings, 3105 Tage KatzenpiratLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 11.04.25 13:43
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Fehlender Mehrwert für andere Forenteilnehmer

 

 

10.04.25 17:20
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30811 Postings, 8742 Tage Tony FordKoalitionsvertrag im Check: Was ist gut, was schle


Koalitionsvertrag im Check: Was ist gut, was schlecht?

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=uAIgzP2Zq8M


Da kann man leider nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen.
Merz hat viel versprochen und im Prinzip kommt jetzt wohl nix hinterher.  

10.04.25 17:26
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1593 Postings, 1015 Tage BabcockDelta Airlines stoppt wg. Zoll Airbus-Lieferungen

Delta Air Lines verschiebt Airbus-Lieferungen wegen Zollunsicherheiten
Delta Air Lines verschiebt Airbus-Lieferungen wegen drohender Zölle. Handelskonflikte beeinflussen die Luftfahrtindustrie erheblich.
 

10.04.25 18:36
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30811 Postings, 8742 Tage Tony Fordso kommt das Eine ins Andere ...

und die Dominorally nimmt ihren Lauf.
Aufträge werden storniert, Zulieferverträge müssen daraufhin storniert werden, Leute werden entlassen, die Stimmung sinkt, die Zukunftsängste steigen, die Ausgaben werden zurückgefahren, weitere Aufträge storniert oder keine Aufträge mehr aufgegeben, die Händler und Unternehmen füllen immer mehr ihre Lager bis diese nicht mehr weiter gefüllt werden und selbst wenn die Konjunktur dann ihren Boden findet, müssen sich erstmal die vollen Lager wieder leeren, bevor die Umsätze bei den Unternehmen wieder zulegen.
Wenn dann ein Staat nicht bereit ist pragmatisch mittels Subventionen und Hilfspaketen die Talsohle zu überbrücken, wird sich eine Depression über viele Quartale hinziehen und weitere Opfer einfordern.


 

10.04.25 21:33
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30811 Postings, 8742 Tage Tony Ford"China hat jahrzehntelang US-Lebensstandard finanz


"China hat jahrzehntelang US-Lebensstandard finanziert": Navidi über Zollkrieg

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=2kmpjzJdJcA


So ist es, ohne die Billiglohnimporte wären die USA Heute nicht so reich an Wohlstand wie sie sind.
Der Weg zum Reichtum wäre dann deutlich beschwerlicher gewesen.  

10.04.25 22:38
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72951 Postings, 6153 Tage Fillorkill'viele Handelspartner weich gekocht'

'Trump hat auf jeden Fall viele Handelspartner weich gekocht und droht für fehlgeschlagene Verhandlungen dass es in 3 Monaten sie wieder treffen könnte'

Trump hat niemand weich gekocht. Er hat sich selbst als weich gekochtes Ei in Szene gesetzt, das bei etwas Wind an den US-Börsen sein angeblich unwiderrufliches Weltrevolutionierungsprogram sofort wieder an den Nagel hängt. Da zittert niemand mehr, sondern man tut nur noch so. Man kann doch jetzt mitzählen, bis das Regime sich selbst aus der Macht kickt. Bis dahin hält man den Ball flach.

Das wird noch reichlich Katzenjammer unter evangelikalen Apokalyptikern, weissen Suprematisten, Männerrechtlern und Libertären geben, die für ein paar Wochen glauben durften, der Weltgeist sei tatsächlich diesmal mit ihnen.  
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11.04.25 08:04
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30811 Postings, 8742 Tage Tony Fordsehe ich auch so ...

die USA sind in diesem Spiel ganz klar im Nachteil, denn es sind die USA die die hohe Inflation, hohen Schulden, hohe Bewertung am Aktienmarkt, etc. haben.

Deshalb spielt die Zeit gegen die USA. Je länger Trump an seinen "Konsolidierungskurs" festhält, desto mehr wird die USA nicht nur Finanzpolitisch, sondern auch am Kapitalmarkt "konsolidieren".

Der am US-Kapitalmarkt übliche Bewertungsaufschlag gegenüber Aktien aus Europa oder Asien wird dann abgebaut werden. Allein dadurch sind im Vergleich zum europäischen Aktienmarkt locker nochmal 20-30% zur Unterseite drin.

Interessant wird die nun anstehende Berichtssaison in denen vor allem US-Unternehmen ihren Ausblick wahrscheinlich Reihenweise einkassieren und mit einem erheblichen Maß an Unsicherheit anpassen müssen. Wenn ich daran denke, dass in der vergangenen Berichtssaison Unternehmen mit Top-Ergebnissen und einem Ausblick, der nur minimal unter den Erwartungen lag mit großen Abschlägen abgestraft wurden, dürften die folgende Berichtssaison weitere Abverkäufe fördern.

Da hilft es dann auch wenig, wenn Apple ankündigt, in den kommenden 4 Jahren 500mrd.$ in neue Fertigungsstandorte in den USA investieren zu wollen. Das würde eine Verzehnfachung des CAPEX der vergangenen Jahre bedeuten. Vom üppigen FreeCashflow wäre dann kaum noch etwas übrig. Würde man mit diesen 500mrd.$ einen Verbesserung des Ergebnisses erreichen? Nein würde man nicht, die Fertigungsstandorte in den USA würden mit der Kostenstruktur in Asien nicht mithalten können.

Trump treibt die wirklich sehr erfolgreichen US-Unternehmen und US-Konzerne in ein ziemlich großes Dilemma hinein. Sie werden gezwungen in den USA zu investieren, erhalten dafür vom Staat kaum bis keine Unterstützung, da die Subventionen drastisch zusammengestrichen wurden, können aber auch nicht auf den US-Markt verzichten, da es den Löwenanteil ihres Geschäfts ausmacht.

Da sind viele europäische Unternehmen deutlich besser dran, denn ihr Anteil am US-Geschäft ist meist überschaubar, so dass Rückgänge in diesem Bereich nur begrenzt auf das Ergebnis drücken.  

11.04.25 10:12
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13387 Postings, 4428 Tage Canis AureusTrumps Plan scheitert am Facharbeitermangel

Die Volksrepublik verfügt über eine gut ausgebildete Bevölkerung, die jedes Jahr eine riesige Schar von eben solchen qualifizierten Facharbeiterinnen und Facharbeitern auf dem Arbeitsmarkt entlässt.

Apples Vorstandsvorsitzender Tim Cook sagte einmal in einem Interview, dass Fachleute, die sich auf die Werkzeuge verstehen, die es für das Zusammenbauen des iPhone braucht, in den USA in einen Raum passten, in der Volksrepublik jedoch ein ganzes Fußballstadion füllten.

Für Trumps Wunsch von einem Amerika, das alles in Eigenproduktion herstellt, würde das bedeuten: möglichst schon heute Apple und Co. jene Facharbeiter bereitstellen, die es beispielsweise für eine Ansiedlung von Technologieunternehmen braucht.

Firmen fliehen nicht aus China, sie investieren

Doch die gibt es nicht. Der taiwanesische Chip-Hersteller TSMC, der sich den Umständen der neuen US-Geopolitik gebeugt und ein neues Werk in Phoenix, Arizona, gebaut hat, musste Arbeiter für die komplexe Produktion (TSMC stellt die neuesten und hochwertigsten Chips der Welt her) aus Taiwan mitbringen,wie die "New York Times" berichtete.

Und es ist auch die "New York Times", die jetzt die neuesten Entwicklungen aus China vermeldet: Anstelle einer reihenweisen Abwanderung in die USA beobachtet das Blatt die umgekehrte Entwicklung. Viele Unternehmen wollen mehr in der Volksrepublik herstellen und ihre Produktion ausweiten.

Was für eine Blamage für die Trump-Regierung, die anscheinend über keine Kenntnis des chinesischen Arbeitsmarktes verfügt oder davon ausgeht, dass Bullying alleine dafür sorgen wird, dass Unternehmen sich Donald Trump unterwerfen. ...

https://www.focus.de/politik/der-china-versteher/...633f1ea8706b.html  

11.04.25 10:19
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72951 Postings, 6153 Tage Fillorkill'500mrd.$ in neue Fertigungsstandorte in den USA'

'Da hilft es dann auch wenig, wenn Apple ankündigt, in den kommenden 4 Jahren 500mrd.$ in neue Fertigungsstandorte in den USA investieren zu wollen'.

Ankündigen kann und wird man vieles. Was niemand so auf dem Schirm hatte ist die bizarre Inkompetenz  und Inkonsequenz des Trumpregimes. Niemand wird mehr ernsthaft in ein windschiefes und erdbebengefährdetes Kartenhaus investieren.  Nicht ansatzweise wissen zu können, welche Investitions- und Konsumbedingen morgen und übermorgen gültig sein werden, ist der eigentliche Killer für die US-Ökonomie. Natürlich hält man rhetorisch den Ball flach solange das Regime noch über Macht verfügt, nicht dass man noch morgens um 5.00 abgeholt wird. Dessen Inkompetenz kann man übrigens auch an der Forex ablesen:  
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11.04.25 10:33
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72951 Postings, 6153 Tage Fillorkill'said'

Was bedeutet das für Europa?

Die Europäer müssen verstehen: Das ist das Ende der Affäre. Amerika geht unter. Lasst euch nicht von uns mit in den Abgrund ziehen. Ihr müsst euch mobilisieren. Das Schicksal der Welt – ganz buchstäblich – hängt davon ab.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/...usa-110412846.html
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