... das ist ganz sicher nicht für dezentrale Verbraucher sinnvoll, bei denen das CO2 über große Flächen verteilt anfällt, also eher für die Großindustrie, die ja wenige, aber dafür sehr große Produktionsstätten betreibt, siehe die im Artikel genannte Zementfabrik, oder eben auch Energie Kraftwerke.
Für Mibilität und z.B. Haushalte dürfte das eher weniger sinnvoll sein.
Die Frage ist meiner Meinung nach, was man daraus macht: wenn der Schluss sein soll, dass man einfach so weitermacht, wie bisher, wäre das eben fatal - und der falsche Weg. Wenn man das sinnvoll nutzt, um die Großindustrie dazu zu verdonnern das produzierte CO2 aufzufangen, könnte das sinnvoll sein.
Erst recht, wenn man das als eine Maßnahme von vielen versteht, also zusätzlich zum Ausbau regenerativer Energieträger, zur Wärmedämmung (Haushalte), und zu BEVs für die Mobilität.
Dann wäre das ein weiterer Pfeil im Köcher, und mir wäre es lieber, man hat viele Pfeile, und sucht diese danach aus, wie sinnvoll sie in welchem Bereich eingesetzt werden können, als ein weitgehend leerer Köcher - weil der am Ende keine Hilfe wäre.
Na ja: und wenn man das dort wieder zurückschiebt, wo es Millionen Jahre lang gut verwahrt war, dann ist das zumindest etwas, was man im Hinterkopf haben sollte.
Wenn die regenerativen Energien in den nächsten jahrzehnten sich höheren Prozentzahlen nähern, oder gar am Ende mehr Energie zur Verfügung stehen sollte, als dann verbraucht würde, könnte man die überflüssige Energie vielleicht sogar dafür verwenden, um das CO2 generell aus der Atmosphäre zu fischen.
Ich bin kein Freund von Geoforming Experimente, aber wenn solch ein Sommer, wie wir ihn bei uns gerade erleben (in Australien ist es auch nicht besser, trotz Winter), der Normalzustand werden sollte, wäre es möglicherweise doch eine gute Idee, wenn man diese Option nicht kategorisch ablehnt.
Und, ja klar: mehr Bäume wäre gut, erst recht effektiver Schutz der Regenwälder, damit diese nicht für Soja und E10 Kraftstoffersatz abgeholzt wären, das wäre die sinnvollste Maßnahme.
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