TeamViewer AG - Hype oder echte Kursrakete?

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neuester Beitrag: 23.10.20 15:08
eröffnet am: 13.09.19 22:24 von: TheseusX Anzahl Beiträge: 694
neuester Beitrag: 23.10.20 15:08 von: Delirion Leser gesamt: 131346
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13.09.19 22:24
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996 Postings, 1347 Tage TheseusXTeamViewer AG - Hype oder echte Kursrakete?

Das Unternehmen:
TeamViewer ist eine Fernwartungssoftware für Screen-Sharing, Videokonferenzen, Dateitransfer und VPN. Die Software arbeitet als Online-Dienst durch Firewalls und NAT sowie Proxy-Server hindurch. TeamViewer funktioniert nur mit der Internetprotokoll-Version 4 (IPv4). Im Gegensatz zu VNC nutzt es ein proprietäres Protokoll. Für Privatnutzer ist TeamViewer als Freeware verfügbar.

Die Software wurde erstmals 2005 durch die Göppinger TeamViewer GmbH vorgestellt. Derzeit arbeiten mehr als 700 Mitarbeiter in Niederlassungen in Deutschland, USA, Australien, Großbritannien und Armenien für das Unternehmen.

Die Homepage:
https://www.teamviewer.com/de/

Der Börsenstart:
Seit gestern können Aktien gezeichnet werden - die Spanne beträgt 23,50 Euro bis 27,50 Euro. Daraus würde sich eine Marktkapitalisierung von etwa 4,7 bis 5,5 Milliarden Euro ergeben. Der Börsenstart ist für den 25. September geplant. Es dürfte Deutschlands größter Börsengang eines Technologieunternehmens seit dem Platzen der Dotcom-Blase werden - bei einigen werden sicherlich die Alarmglocken klingeln. Die Umsätze dürften heuer bei nur etwa 320 Millionen Euro liegen (extrem niedrig gemessen an der erwarteten Marktkapitalisierung) - die Ergebnismarge liegt etwa bei traumhaften 50 %. Auch das Umsatzwachstum ist bombastisch. Die Software des Unternehmens wird gegenwärtig auf sage und schreibe 340 Millionen Geräten aktiv eingesetzt.

-> wie immer freue ich mich auf interessante, spannende und offene Diskussionen
-> bitte keine Pusher und Basher - versucht bitte realistisch zu bleiben in alle Richtungen  
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668 Postings ausgeblendet.

23.09.20 11:57

6231 Postings, 6108 Tage alpenlandauch Warburg positiv gestimmt

Warburg Research startet Teamviewer mit 'Buy' - Ziel 55 Euro
HAMBURG (dpa-AFX Analyser) - Das Analysehaus Warburg Research hat die Bewertung der Papiere von Teamviewer bei einem Kursziel von 55 Euro mit "Buy" aufgenommen. Die ...  

30.09.20 08:39

159 Postings, 133 Tage DelirionTeamViewer kaufen - DZ BANK

FRANKFURT (dpa-AFX Analyser)

29.09.2020 15:01

Die DZ Bank hat den fairen Wert für Teamviewer-Aktien von 61 auf 62 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die wachsende Zahl von Anwendungsfällen zum Fernzugriff auf vernetzte Geräte dürfte dem Spezialisten für Fernwartungssoftware auch noch in den kommenden Jahren ein stetiges Wachstum bescheren, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer am Dienstag vorliegenden Studie./edh/ag

https://www.finanzen.net/analyse/teamviewer_kaufen-dz_bank_731895  

30.09.20 08:43

159 Postings, 133 Tage DelirionTeamViewer Outperform - RBC Capital Markets

NEW YORK (dpa-AFX Analyser)

29.09.2020 09:46

Das Analysehaus RBC hat die Einstufung für Teamviewer auf "Outperform" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Die Kurskorrektur der Papiere des Softwareanbieters biete eine gute Einstiegschance, schrieb Analystin Sherri Malek in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Sie rechnet für die kommenden fünf Jahre mit einer Cashflow-Steigerung um im Schnitt 30 Prozent./ag/ajx

https://www.finanzen.net/analyse/...erform-rbc_capital_markets_731844  

30.09.20 08:51

159 Postings, 133 Tage DelirionTeamViewer - Trend Homeoffice noch nicht vorbei

Börse on air: Sind Trupanion, Teamviewer und Fiverr Coronagewinner mit nachhaltigem Potenzial, Herr König?

29.09.2020 - 06:51:00

Einige Coronagewinner, allen voran die großen Tech-Werte haben stark von der Coronakrise profitiert, die Kurse sind gut gelaufen, haben zuletzt aber etwas korrigiert. Wenn man jedoch eine Ecke weiter denkt, bieten sich dennoch Möglichkeiten, erklärt Florian König, Chefanalyst und Partner aus dem Fondsteam von Prof. Max Otte.
Unter dem unteren Link ist ein 15 Min. Interview zum Anhören.
Beispielsweise gibt es den Trend, dass viele Menschen sich in der Einsamkeit im Corona-Lockdown Haustiere angeschafft haben. Diese brauchen dann Haustierbedarf oder Versicherungen (Trupanion): "Das Haustier hat an Bedeutung gewonnen durch Corona." Auch der Trend zum Homeoffice ist noch nicht vorbei (Teamviewer). Als weiteren Coronagewinner-Tipp bringt er Fiverr mit, das "Amazon der Arbeitskraft". Ist jetzt überhaupt noch der Zeitpunkt, nach möglichen Coronagewinnern zu suchen?

https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...-koenig-1029621746  

30.09.20 08:58

159 Postings, 133 Tage DelirionTeamViewer - Sponsor Göppingen Handball Bundesliga

Handball Bundesliga

28.09.2020

TeamViewer wird neuer Hauptsponsor von FRISCH AUF! Göppingen

Das Technologieunternehmen TeamViewer mit Sitz in Göppingen wird zur Saison 2020/2021 neuer gemeinsamer Hauptsponsor der beiden Handball-Bundesligamannschaften FRISCH AUF! Männer und FRISCH AUF Frauen und engagiert sich damit als neuer strategischer Partner beim Traditionsclub der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga bzw. der Frauen Handball-Bundesliga.

Sowohl TeamViewer als auch FRISCH AUF! sind tief in der Region Göppingen verwurzelt, haben beide nationale und internationale Strahlkraft und teilen die gleichen Werte und Ziele. TeamViewer verbindet Menschen durch Technologie, FRISCH AUF! durch Emotion und Begeisterung für den Handballsport. Gemeinsam haben es sich beide Unternehmen vorgenommen, den Handball-Standort Göppingen nachhaltig zu stärken. TeamViewers Software ermöglicht es Privatpersonen und Unternehmen, aus der Ferne auf Geräte aller Art zuzugreifen und auf diesen zu arbeiten als säße man direkt davor. Als global agierendes und börsennotiertes Technologieunternehmen will es FRISCH AUF! Göppingen im Zeitalter der Digitalisierung dabei unterstützen, sich sowohl sportlich als auch inhaltlich in den nächsten Jahren weiterzuentwickeln.

TeamViewer möchte mit diesem Engagement zudem systematisch lokale gesellschaftliche Verantwortung in der Region Göppingen übernehmen und gemeinsam mit FRISCH AUF! soziale Maßnahmen wie breitensportliche Aktivitäten oder Spendenaktionen zur Unterstützung regionaler und sozialer Einrichtungen durchführen. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf dem Thema Diversity / Vielfalt liegen, einem der Kernwerte von TeamViewer und repräsentiert durch Mitarbeiter aus über 70 Nationen.

Die Kooperation beinhaltet prominente Werbeplatzierungen auf den verschiedenen Plattformen von FRISCH AUF! Göppingen. So erwirbt TeamViewer unter anderem TV-relevante Werberechte auf der Brustvorderseite des Trikots, auf dem Spielfeldboden und auf der digitalen SMD-Bande direkt am Spielfeldrand in der EWS Arena. Hinzu kommen mehrere digitale Rechte auf den verschiedenen Online- und Social Media-Kanälen des Clubs. Hier sollen im Laufe der Zeit gemeinsam weitere digitale Konzepte entwickelt werden, z.B. rund um die spielerbezogenen Daten und Bewegungsprofile, die von den Spielern während der Spiele erhoben werden. Weitere Werbemaßnahmen im Rahmen der FRISCH AUF!-Heimspielevents runden das Kommunikationspaket ab. Darüber hinaus sind Hospitality- und Ticketkontingente integriert, um vor allem den eigenen Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, die Heimspiele zu besuchen. Mit diesem Engagement als Hauptsponsor wird TeamViewer zudem Mitglied im FRISCH AUF!-Wirtschaftskreis, der unter anderem alle Vertreter des Hauptsponsors, der Premium-Partner und der A-Sponsoren umfasst.

TeamViewer-CEO Oliver Steil sagt: ?Diese Kooperation ist ein neuer Meilenstein in der fünfzehnjährigen Geschichte von TeamViewer und eine einzigartige Gelegenheit, den Handballsport in Göppingen weiterzuentwickeln und zu prägen. Die ehrgeizigen Ziele von FRISCH AUF! und die Leidenschaft dieses Vereins haben uns überzeugt, in eine gemeinsame Vision zu investieren. Wir werden Tradition und Digitalisierung auf eine besondere Art zusammenführen und für unsere Mitarbeiter, die Fans und die gesamte Region Göppingen ein neues Erlebnis kreieren.?

?Die Technologisierung hat auch im Profisport stark an Bedeutung gewonnen und wird uns in den nächsten Jahren prägen. Sie ist mit großen Herausforderungen und damit auch enormen Chancen verbunden, die wir nutzen wollen. Nicht nur aus diesem Grund war TeamViewer als neuer Hauptsponsor und strategischer Partner unser absoluter Wunschkandidat. Wir haben beide unseren Standort in Göppingen, sind national und international aktiv und verfolgen mit dem gleichen Commitment unsere anspruchsvollen Ziele,? sagt Gerd Hofele (Geschäftsführer FRISCH AUF! Göppingen Management und Marketing GmbH).

Peter Kühnle (Stellvertretender Geschäftsführer FRISCH AUF! Göppingen Management und Marketing GmbH) ergänzt: ?Wenn einer der emotionalsten und kultigsten deutschen Handballclubs auf eines der derzeit weltweit angesagtesten Technologieunternehmen trifft, dann können die beiden gemeinsam eine besondere Geschichte erzählen. Und das werden wir ab sofort tun. Wir sind unglaublich stolz, dass sich TeamViewer dazu entschieden hat, den nächsten Schritt mit uns zusammen zu gehen. Wir werden von diesem Impuls an vielen Stellen enorm profitieren.?  

?Mit TeamViewer haben wir nicht nur einen Hauptsponsor gewinnen können, sondern gleichzeitig einen absoluten Top-Player in der Softwarebranche. Ich bin sehr stolz auf die damit zum Ausdruck gebrachte Solidarität eines so bedeutsamen Unternehmens gerade in einer so schwierigen Zeit. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft gestalten können,? sagt Aleksandar Knezevic (Geschäftsführer der FRISCH AUF Frauen Bundesliga GmbH).

https://www.frischauf-gp.de/multimedia/...64fed2eee2d92b1749ff7081394  

30.09.20 20:13

159 Postings, 133 Tage DelirionTeamViewer - Korrektur bald durch?

Teamviewer: Ist die Korrektur bald durch ? auf zu neuen Höhen?

Der Aktionär - 30.09.2020 - 16:38 Uhr - Adam Maliszewski

Mit einem Volumen von rund 2,2 Milliarden Euro schaffte Teamviewer vor rund einem Jahr den Sprung aufs Parkett. Die Erfolgsgeschichte des schwäbischen Unternehmens hält weiter an, nach einem Corona-bedingten Kursboom folgte eine gesunde Kurskorrektur. Wie geht es mit der Aktie weiter?

Die Kommentare und Einschätzungen der meisten Analysten bleiben weiter positiv, zum Teil rühre das von den steigenden Infektionszahlen her. Technisch betrachtet hat sich das Papier, während der Konsolidierung bis in die Region um 35 Euro und anschließendem Pullback, wieder gut über 41 Euro behauptet. Das 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 47,30 Euro, aus der Bewegung von 35 nach 54,72 Euro, bildet kurzfristig einen markanten Widerstand.

Ein kraftvoller Spurt über die erste Barriere bei etwa der 43er-Hürde hätte die Indikation, dass die Kursentwicklung der letzten Monate dann als trendbestätigende Flagge zu interpretieren wäre. Gelingt der Ausbruch, rückt also das bisherige Allzeithoch bei 54,72 Euro wieder in den Fokus der Anleger. Anschließend gäbe es deutlichen Spielraum für Kursgewinne.

Indes hat die DZ Bank hat den fairen Wert für die Teamviewer-Aktie von 61 auf 62 Euro angehoben und die Einstufung auf ?Kaufen? belassen. Die wachsende Zahl von Anwendungsfällen zum Fernzugriff auf vernetzte Geräte dürfte dem Spezialisten für Fernwartungssoftware auch noch in den kommenden Jahren ein stetiges Wachstum bescheren, so Analyst Harald Schnitzer in einer zur Wochenmitte vorgelegten Studie.

Fazit:
Die Aktie von Teamviewer hat mit der jüngsten Kursdynamik die Chance auf Zugewinne in Richtung 47 Euro aufgetan. Kurzfristig orientierte Trader können somit nach einem Bruch der 43 Euro einsteigen, sollten aber unbedingt mit Stopps arbeiten.  

02.10.20 09:32

60 Postings, 141 Tage Pepino75aktuelles tief..

Sieht jemand fundamentale Gründe für die aktuelle erneute Schwächephase?  

02.10.20 10:01

812 Postings, 3393 Tage Toller HechtHauptaktionär vielleicht!

Könnte mir vorstellen, dass der Hauptaktionär wieder mal Kasse gemacht hat (siehe unten)

Hauptaktionär nutzte die Gunst der Stunde
Die hervorragende Kursentwicklung der TeamViewer-Aktie weckte natürlich auch bei dem britischen Hauptaktionär Permira Begehrlichkeiten. So nutzte der Private-Equity-Investor die Gunst der Stunde und verkaufte im ersten Halbjahr 2020 mehrere Tranchen an TeamViewer-Papieren und reduzierte so seinen ursprünglichen Mehrheitsanteil von 58 Prozent auf 39 Prozent.
Durch den Börsengang und zwei separate Aktienplatzierungen im März und im Mai 2020 steigerten die Briten den Wert ihres ursprünglichen 870-Millionen-Investments somit schon jetzt auf rund 3,9 Milliarden Euro.  

05.10.20 12:22

159 Postings, 133 Tage DelirionHeavytraderZ-Analyse: Teamviewer

HeavytraderZ: Teamviewer und Daimler mit Erholungspotenzial?

Heute | 11:34

Video ab 5:10 Min.
https://www.deraktionaer.tv/videos/aktien/...spotenzial-20218291.html  

07.10.20 11:15

60 Postings, 141 Tage Pepino75- 2 %

.. ohne fundamental Neues.
Im Gegenteil spricht die Lage eher für Teamviewer,  
die SPD will ein Recht auf Home-Office und europäische Großstädte werden abgeriegelt.
Zudem waren ja weitere Übernahmen angekündigt.

Ich lege heute nach. Das riecht nach einem starken Rebound.

Gibt es Meinungen dazu?  

07.10.20 20:16

265 Postings, 147 Tage RaketenforscherStimmrechtsmitteilung

1. Angaben zum Emittenten
Name: TeamViewer AG Straße, Hausnr.: Bahnhofsplatz 2
PLZ: 73033 Ort: Göppingen Deutschland Legal Entity Identifier (LEI): 3912000FZ0R0KEK9JS42

2. Grund der Mitteilung
X Erwerb bzw. Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten Erwerb bzw. Veräußerung von Instrumenten Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte X Sonstiger Grund: Freiwillige Konzernmitteilung mit Schwellenberührung nur auf Ebene der Tochterunternehmen

3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Juristische Person: BlackRock, Inc. Registrierter Sitz, Staat: Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika

4. Namen der Aktionäre mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.

5. Datum der Schwellenberührung:
30.09.2020

6. Gesamtstimmrechtsanteile
Anteil Anteil Summe Anteile Gesamtzahl der Stimmrechte Instrumente (Summe 7.a. + Stimmrechte nach (Summe 7.a.) (Summe 7.b.1.+ 7.b.) § 41 WpHG 7.b.2.) neu 5,33 % 0,46 % 5,79 % 201070931 letzte 5,47 % 0,42 % 5,89 % / Mitteilung

7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)
ISIN absolut in % direkt zugerechnet direkt zugerechnet (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) DE000A2YN900 0 10720869 0 % 5,33 % Summe 10720869 5,33 %

b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
Art des Instruments Fälligkeit Ausübungs- Stimmrech- Stimm- / Verfall zeitraum / te absolut rechte Laufzeit in % Wertpapierleihe N/A N/A 902497 0,45 % (Rückforderungsanspruch) Summe 902497 0,45 %

b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
Art des Fällig- Ausübungs- Barausgleich Stimm- Stimm- Instru- keit / zeitraum / oder physische rechte rechte ments Verfall Laufzeit Abwicklung absolut in % Contract N/A N/A Bar 23467 0,01 % for Difference Summe 23467 0,01 %

 

09.10.20 14:51

60 Postings, 141 Tage Pepino75+ 3,5 %

... heute gehts zur Ausnahme mal ordentlich hoch vor dem Wochenende.  

09.10.20 17:30

27 Postings, 283 Tage TWolfWird jetzt massiv zurück kommen

und in den nächsten Wochen bestimmt auch wieder die alten Hochs erreichen...
Das Umfeld passt für TV und TV ist stärker denn je und mit der MS Teams Integration...was will man mehr.  

12.10.20 12:34

60 Postings, 141 Tage Pepino75Bin gespannt auf die Quartalzahlen

... im November.

Gepaart mit etwaigen Lockdowns könnte der Kurs im November dann wieder über die 50 klettern.

Hier ist auf jeden Fall bis Jahresende noch viel Potenzial drin.  

14.10.20 14:25

11 Postings, 3543 Tage gimpiDer Knoten scheint zu platzen.

Die Aktie hat ja auch einiges wieder aufzuholen.  

14.10.20 15:09

60 Postings, 141 Tage Pepino75Analysten wenn auch nebensächlich positiv gestimmt

19.10.20 08:57

996 Postings, 1347 Tage TheseusXTeamViewer: Corona Profiteur?!

19.10.20, 06:43 Boerse-Daily.de

"Seit dem Börsendebüt der TeamViewer-Aktie gegen Ende 2019 hat sich der Wert des Papiers zeitweise mehr als verdoppelt, Anfang Juli gelang es ein Rekordhoch bei 54,86 Euro zu markieren. Dabei verhalf insbesondere die rasant gestiegene Nachfrage nach Kommunikationssoftware für das Home-Office dem Wertpapier zu einer steilen Rallye, allerdings kühlte sich die Aufwärtsdynamik in den letzten Monaten sichtlich ab. Insoweit war dies auch nicht verwunderlich, aus technischer Sicht kann dieses Szenario als klassische Konsolidierung gewertet werden. Dabei hat sich die Aktie den 200-Tage-Durchschnitt knapp unterhalb von 40,00 Euro als Sprungbrett für neuerliche Kursgewinne zur Nutze machen können und in der abgelaufenen Handelswoche den 50-Tage-Durchschnitt bei 43,30 Euro sowie einen kurzfristigen Abwärtstrend überwunden. Die drohende Trendwende in Form einer SKS-Formation konnte zeitgleich abgewendet werden, sodass nun wieder eine Rallyefortsetzung sehr wahrscheinlich erscheint und für den Aufbau von Long-Positionen genutzt werden kann.

Corona macht?s möglich
Nie hätte der Erfolg von TeamViewer binnen so kurzer Zeit beschleunigt werden können, als es die Corona-Pandemie notwendig machte. Aus technischer Sicht wurde in der abgelaufenen Handelswoche ein klares Kaufsignal aktiviert und könnte das Papier zurück in den Bereich seiner Jahreshochs bei 54,86 Euro erneut aufwärts drücken. Untergeordnete Ziele lassen sich bei 46,91 sowie 48,50 Euro ableiten, worauf beispielsweise über das Open End Turbo Long Zertifikat WKN MA2WLK gesetzt werden kann. Eine dazugehörige Verlustbegrenzung sollte das Niveau des 50-Tage-Durchschnitts aufgrund eines möglichen Pullbacks allerdings nicht überschreiten, sofern ein direkter Long-Einstieg in Erwägung gezogen wird. Einen kurzfristig bärischen Verlauf würde die TeamViewer-Aktie dagegen unterhalb des EMA 200 (rote Linie) nehmen und könnte eine Konsolidierung in den Unterstützungsbereich um 37,03 Euro vollziehen. Dieser Verlauf erscheint aber aufgrund der Wiederkehr der Bullen aktuell wenig wahrscheinlich.

Fazit
Obwohl sich die TeamViewer-Aktie schon ein gutes Stück weit von ihrem Sprungbrett entfernt hat, könnte durchaus ein direktes Long-Investment über das vorgestellte Open End Turbo Long Zertifikat WKN MA2WLK ins Auge gefasst werden. Dabei sollte die Verlustbegrenzung allerdings noch ein gutes Stück weit weg angesetzt werden, mindestens aber unterhalb des 50-Tage-Durchschnitts. Bei einem Anstieg an die Sommerhochs bei 54,86 Euro ergibt sich durch ein Investment in den vorgestellten Schein Renditepotenzial von 175 Prozent, entsprechend dürfte das Zertifikat am Ende bei 1,42 Euro notieren. Zwischenstationen sind bei 46,91 sowie 48,50 Euro zu nennen. Die mittelfristige Auswertung für Teamviewer ergibt sogar deutlich höheres Aufwärtspotenzial, als die diesjährigen Verlaufshochs, weshalb sich besonders gut ein zeitlich unbeschränkter Schein für ein Investment anbietet."

Quelle: https://www.onvista.de/news/teamviewer-corona-profiteur-!-404269171  

19.10.20 19:48
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45 Postings, 6095 Tage 19erGroßaktionär verkauf, dann kann es nach oben gehen

20.10.20 08:32

34226 Postings, 7416 Tage Robin19er

erstmal runter heute . EMA 200 bei ? 40,30 . Mal im Auge behalten  

20.10.20 17:53

97 Postings, 1111 Tage Tom7070Punktlandung

21.10.20 10:37

159 Postings, 133 Tage DelirionTeamViewer - Aktienplatzierung drückt auf Kurs

Dienstag, 20.10.2020 - 11:50 Uhr ? Chartanalyse

Der Großaktionär Permira trennt sich von einem großen Aktienpaket. Das bringt die Teamviewer-Aktie unter Druck. Aus charttechnischer Sicht ist nun Folgendes wichtig.

Die Bullen in der Teamviewer-Aktie müssen heute einen herben Dämpfer einstecken. Wie gestern spätabends bereits bekannt wurde, hat sich der Großaktionär Permira von einem rund 11-prozentigen Aktienpaket getrennt. Rund 22 Mio. Aktien seien zu einem Kurs von 42,25 EUR an den Mann gebracht worden. Damit lag die Platzierung deutlich unter dem gestrigen XETRA-Schlusskurs von 46,09 EUR. Der Anteil von Permira sinkt damit von 39?% auf etwa 28?%, der Bruttoerlös beläuft sich auf eine knapp Mrd. EUR.

Der Markt preist den Abschlag bei der Platzierung heute ein, die Teamviewer-Aktie notiert etwas über dem Platzierungspreis, aber deutlich im Minus. Der Angriff auf den Widerstand bei 46,91 EUR wird damit abrupt beendet. Die Käufer müssen sich nun um einen schnellen Momentumaufbau bemühen. Erst bei Kursen über 46,91 EUR ist wieder mit größerer Dynamik in Richtung 54,86 EUR zu rechnen.

Unter dem Zwischentief bei 40,62 EUR trübt sich das Chartbild bereits wieder ein. Unter dem EMA200 bei derzeit gut 40,20 EUR drohen mittelfristig deutliche Abgaben. Es empfiehlt sich daher, Absicherungen einzuhalten und Long-Trades nur mehr begrenzten Spielraum zu lassen.

https://www.godmode-trader.de/analyse/...ung-drueckt-auf-kurs,8902020  

21.10.20 10:45
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159 Postings, 133 Tage DelirionTeamViewer - Kandidat für den Dax 40

20.10.2020 - 19:22 Uhr

Gut ein Jahr nach dem Börsengang hat der Finanzinvestor Permira weitere Anteile an Teamviewer verkauft und damit fast eine Milliarde Euro eingenommen. Damit summieren sich die Erlöse aus drei Teilverkäufen auf fast fünf Milliarden Euro. Der Großinvestor hält noch 28 Prozent an Teamviewer. Das entspricht 2,5 Milliarden Euro.

Permira hatte Teamviewer 2014 für 870 Millionen Euro gekauft und im Herbst 2019 an die Börse gebracht. Es war der größte deutsche Tech-Börsengang seit dem Platzen der Dotcom-Blase vor gut zwei Jahrzehnten. Teamviewer profitiert von der hohen Nachfrage nach Fernwartungs- und Homeoffice-Software.

Wie schon bei den vergangenen Teilverkäufen gab die Aktie auch diesmal nach. Bislang hat sie sich immer rasch erholt. Darauf setzt das Musterdepot auch diesmal. Fantasie birgt neben dem Geschäftsmodell die mögliche Aufstockung des Dax von 30 auf 40 Unternehmen. Angesichts des stetig steigenden Streubesitzanteils ist Teamviewer ein möglicher Kandidat für den Dax.

https://www.handelsblatt.com/finanzen/...809-97ddciZoFVb1aFkaBTOZ-ap3  

23.10.20 14:38

159 Postings, 133 Tage DelirionBerenberg Deutschland-Aktien-Konferenz

23.10.2020 06:35:53

Die Privatbank Berenberg hat unlängst ihre alljährliche Deutschland-Aktien-Konferenz abgehalten. Unter den teilgenommenen Unternehmen haben wir fünf herausgepickt, die überzeugten und die mit einer Berenberg-Kaufempfehlung ausgestattet sind. Die Kurspotenziale bei diesem Quintett bewegen sich um bis zu 37 Prozent über den aktuellen Notierungen. Von Jürgen Büttner

Herbstzeit ist traditionell die Zeit der Aktien-Konferenzen. Daran hat auch Covid-19 nicht generell etwas geändert. Allerdings finden die Veranstaltungen wegen der Pandemie derzeit zumeist virtuell statt. Das war auch bei der neunten German Corporate Conference nicht anders, welche die Berenberg Bank unlängst gemeinsam mit Goldman Sachs ausgerichtet hat.

Teilgenommen an der Veranstaltung haben 171 der wichtigsten börsennotierten Unternehmen in Deutschland. Anlässlich des Events erinnerte die deutsche Privatbank daran, dass man auch in unsicheren Zeiten wie aktuell an den eigenen Ansatz glaubt, der darin besteht, qualitativ hochwertige, zum Nachdenken anregende Studien zu börsennotierten Gesellschaften zu verfassen, die falsch bewertete Aktien identifizieren.

Das hauseigene Team von 135 Analysten in London und New York decke mehr als 970 Aktien ab. Trotz der auch internationalen Expansion in den vergangenen zehn Jahren sei man dem deutschen Erbe treu geblieben. Mit 133 Aktien aus dem gesamten Spektrum der Marktkapitalisierungen könne man jedenfalls nach wie vor die breiteste Abdeckung deutscher Aktien anbieten, die es am Markt gibt.

BÖRSE ONLINE hat im Anschluss an die Konferenz die von den Analysten verfassten Zusammenfassungen zu den Auftritten der teilnehmenden Unternehmen durchforstet. Dabei haben wir letztlich fünf Aktien herausgepickt, die nicht nur überzeugten, sondern die auch mit einer Kaufempfehlung der Berenberg Bank ausgestattet sind. Die Kursziele dieses Quintetts bewegen sich um bis zu 37 Prozent über den aktuellen Notierungen.

Auszug zur TeamViewer Aktie:

Zufrieden waren die Berenberg-Verantwortlichen auch mit den Erläuterungen von TeamViewer. Folglich hat man anschließend bei den Aktien des Software-Anbieters von Remote-Konnektivitätslösungen das Kaufvotum ebenso bekräftigt wie das Kursziel von 56,00 Euro. Das ist eine Vorgabe, die sich um knapp 35 Prozent über der aktuellen Notiz von 41,56 Euro bewegt.

Wie der zuständige Analyst Gustav Froberg erläutert, gab CFO Stefan Gaiser während eines 45-minütigen virtuellen Kamingesprächs einen positiven Ausblick ab. Stellung genommen habe er unter anderem zu Fragen zur jüngsten Akquisition des Augmented-Reality (AR)-Softwareanbieters Ubimax, zu den Auswirkungen von COVID-19 auf das Geschäft und zu den aktuellen Wachstumsaussichten der Gruppe.

Er habe auch die Fakturierungsvorgaben von TeamViewer für das Geschäftsjahr 2020 bestätigt, die ein Wachstum von rund 39 Prozent im Jahresvergleich für das Gesamtjahr implizierten, sowie das EBITDA-Margenziel von 56 Prozent, das mit den Schätzungen übereinstimme. Nach dem Gespräch zeigte sich Froberg zuversichtlich mit Blick auf die Wachstumsaussichten. Das Transaktionsvolumen für das Geschäftsjahr 2020 schätzt er auf 453 Millionen Euro, (+39 Prozent im Jahresvergleich, was ein Transaktionsvolumen von 227 Millionen Euro im zweiten Halbjahr bedeuten würde (24 Prozent Wachstum im Jahresvergleich).

Die Übernahme von Ubimax stärke die AR-Fähigkeiten von TeamViewer: denn dadurch könne die Gesellschaft eine breitere Abdeckung von AR-Geräten erreichen, einschließlich Geräten von Marken wie Honeywell, Zebra und Hyco, sowie eine verbesserte Integration der Back-End-Software. Dadurch sollte man in der Lage sein, eine noch größere Bandbreite von Software-Anwendungsfällen als bisher abzudecken und seine Relevanz bei Firmenkunden zu erhöhen. Gaiser habe zudem gesagt, TeamViewer konzentriere sich derzeit zwar auf die Integration von Ubimax, es sei aber dennoch möglich, dass in naher Zukunft weitere M&A-Transaktionen durchgeführt werden.

Neben der unmittelbaren Notwendigkeit für Unternehmen, ihren Mitarbeitern Fernarbeit zu ermöglichen, glaubt Froberg, dass die COVID-19-Pandemie den längerfristigen Trend der Digitalisierung von Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen beschleunigt hat. Er ist auch der Meinung, dass diese Trends anhalten werden. Obwohl TeamViewer als direkter Nutznießer dieser Trends zu betrachten sei, deuteten die Kommentare des CFO auch darauf hin, dass es auch sonst eine breitere Nachfrage-Palette gebe.

Das skalierbare, virale Geschäftsmodell von TeamViewer unterstütze hohe und expandierende EBITDA-Margen. Die hohen Margen und das starke Wachstum des Unternehmens sollten es in die Lage versetzen, den Verschuldungsgrad schnell zu senken, was laut Froberg eine attraktive M&A-Optionalität zu den Investment Case hinzufügt.

Den wiederkehrenden Gewinn je Aktie sieht die Berenberg Bank in diesem Jahr von 0,46 Euro auf 0,69 Euro wachsen. 2021 sollen daraus dann 0,99 Euro werden und 2022 sollen 1,34 Euro je Anteilsschein herausspringen.

Charttechnik

Die Anteilsscheine von TeamViewer kamen am 25.09.19 an den deutschen Aktienmarkt. Das erfolgte zu einem Ausgabepreis von 26,25 Euro, was auch dem ersten Kurs entsprach. Bei einem bisherigen Schlussrekordhoch von 53,62 Euro vom 9. Juli 2020 hatte sich der Titel kurzzeitig schon verdoppelt. Diese Bestmarke konnte der Wert aber nicht halten und zuletzt hat sich auf einem etwas tieferen Niveau ein Seitwärtstrend breit gemacht. Damit sich das Chartbild nicht weiter eintrübt, geht es momentan primär erst einmal darum, eine Unterstützungszone im Bereich von 40,43 Euro zu verteidigen.

https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...nferenz-1029708487  

23.10.20 15:08

159 Postings, 133 Tage DelirionUbimax - Smarter Helm für Fahrradfahrer/-kuriere

Die beiden Artikel sind zwar schon etwas älter, aber dennoch sehr interessant und zeigen auf welche Möglichkeiten in der Augmented-Reality-Technik stecken.
Das Forschungsprojekt "SmartHelm" wird vom Bund gefördert und soll ab der 2. Jahreshälfte mit den ersten Prototypen in Oldenburg getestet werden.

Ubimax, 31.01.2020

Smart Helm ? der Titel des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Forschungsprojektes, das sich der Entwicklung eines intelligenten Fahrradhelmes widmet.

Mit zunehmender Relevanz von E-Commerce und dem damit verbundenen Aufwand für Logistiker wächst auch die Relevanz von schnelleren, sichereren und nachhaltigeren Lösungsansätzen. Immer mehr Logistiker setzen für Auslieferungen Fahrradkuriere ein, um gerade auf kurzen oder besonders frequentierten Strecken, besonders im Innenstadtbereich, sowohl effizienter als auch umweltschonender zu arbeiten. Das vom BMVI geförderte Forschungsprojekt SmartHelm bedient sich modernster Sensorik und einer in den Helm integrierten Datenbrille, um mittels Eye-Tracking und Elektroenzephalografie zu ermitteln, was bei Fahrradkurieren für Ablenkung, Stress oder Konzentrationsschwankungen sorgt. Langfristig soll so ein Assistenzsystem geschaffen werden, das mehr Sicherheit für alle Fahrradfahrer und damit auch für alle Verkehrsteilnehmer bietet.

https://www.ubimax.com/de/smarter-fahrradhelm

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Helm mit holografischem Visier soll Radkurieren helfen

31.01.2020 - Weser Kurier

Ein regionales Unternehmens-Konsortium entwickelt einen Fahrradhelm, der Lastenradfahrer unterstützen soll. Im Mittelpunkt steht dabei ein holografisches Visier, dass relevante Informationen bereitstellen soll.

Bremen/Oldenburg. Der Blick durch das Visier des Smarthelms erinnert ein wenig an den Film Iron Man. Tatsächlich handelt es sich aber um einen Fahrradhelm, der das Leben von Lastenradfahrern künftig erleichtern soll. Wichtige Informationen sollen möglichst genau und ablenkungsarm vor die Augen des Fahrers projiziert werden. Das soll für mehr Verkehrssicherheit und Effizienz bei der Logistik der Paketzulieferungen sorgen, zumindest nach den Vorstellungen eines Unternehmens-Konsortiums aus Bremen und Oldenburg, das den Helm entwickelt. Ab der zweiten Jahreshälfte sollen erste Prototypen in Oldenburg getestet werden.

Damit das System funktioniert, vor Staus oder Baustellen warnt und Umleitungen empfehlen kann, wird es etwa mit Landkarten-Daten gespeist. Sichtbar werden die Informationen auf dem Visier durch die sogenannte Augmented-Reality-Technik (AR; erweiterte Realität), die Hologramme erzeugt. Neben den bereits verfügbaren Daten, werden auch Daten eingeblendet, die das System selbst erhebt. Sogenannte biophysiologische Daten, also Informationen über den Zustand des Radfahrers.

Um diese Daten zu erheben, ist der Helm mit einer Menge Technik ausgestattet: ?Wir arbeiten mit einem sogenannten Eye-Tracker, also einer Kamera, die die Blickrichtung des Fahrers verfolgt. Zudem setzen wir Sensoren ein, die die Aktivität im Gehirn des Fahrers messen?, erklärt Kristian Schopka vom Bremer Lastenradhersteller Rytle, der die Entwicklung des Helms koordiniert. Wenn ein Radfahrer etwa über den Verkehrsknotenpunkt Stern fahre, könne eine höhere Gehirnaktivität festgestellt werden. ?Wir wollen allerdings auch testen, welche Datenerhebungen wirklich sinnvoll sind?, betonte Schopka.

Seit November wird an der Technik gearbeitet. Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte soll sie erstmalig in Oldenburg getestet werden. Anschließend ist eine Ausweitung nach Bremen angedacht. Für die Testphase werden ausschließlich die Lastenräder von Rytle eingesetzt, ?da wir den großen Stauraum, den unsere Räder auf dem Hinterbau bieten, für Laptops und anderen Messinstrumente benötigen.?

Das Ziel sei es aber, eine universelle Technik zu entwickeln, die irgendwann ausschließlich mit dem Helm und somit auf allen Lastenrädern funktioniere. Denn dieser Markt hat Potenzial: Der Zweirad-Industrie-Verband (Ziv) hält es für möglich, dass künftig rund 25 Prozent aller Waren und 50 Prozent aller leichten Warentransporte im Stadtbereich von Lastenrädern übernommen werden. Der Ziv bezieht sich dafür auf eine Studie vom EU-geförderten Projekt ?cyclelogistics ? city changer cargo bike?. Eine Studie des Zentrums für Luft- und Raumfahrt hält 23 Prozent aller Warenlieferungen mit dem Rad für möglich.

Für die verbleibenden rund 75 Prozent aller Auslieferungsfahrten, etwa in Lieferfahrzeugen, sei eine Nutzung der Smarthelm-Software in Zukunft auch denkbar. ?Wir wollen eine sichere und effiziente Lösung bereitstellen, damit Kuriere während der Fahrt nicht mehr den gefährlichen Blick auf ihr Handy werfen müssen?, erklärte Schopka.

Anlass für die Entwicklung des digitalen Helms, der vom Verkehrsministerium mit knapp 1,5 Millionen Euro gefördert wird, ist die steigende Zahl von Onlineeinkäufen. Laut dem Bundesverband Paket- und Expresslogistik (Biek) der wesentliche Treiber für steigende Sendungsmengen. 2018 wurden laut einer Studie im Auftrag des Biek 3,52 Milliarden Zustellungen befördert. Für das Jahr 2019 rechnet der Verband mit über 3,6 Milliarden Sendungen in Deutschland. Dafür braucht es viel Personal. 2018 arbeiteten rund 238?600 Menschen in der Branche ? 9000 mehr als im Vorjahr.

Viele dieser Arbeiter sind Kurierfahrer. In Innenstädten seien diese immer häufiger auf Lastenfahrrädern unterwegs, weil sie effizient und umweltschonend seien, heißt es in einer Pressemitteilung von Rytle. Ihr Potenzial sei noch nicht ausgeschöpft, aber durch Paketgrößen begrenzt, teilt der Biek mit. Auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hat ?das Gefühl, dass das Lastenfahrrad seit einigen Jahren eine deutlich präsentere Rolle im Bremer Stadtverkehr einnimmt. Voraussetzung für den weiterführenden Ausbau des Lastenradverkehrs sei aber auch eine passende Infrastruktur. Konkret für Bremen würde das bedeuten: ?Breitere Radwege zu schaffen, auf denen auch Lastenräder überholt werden können?, schreibt Pina Pohl vom ADFC in einer Mitteilung. Bisher gibt es aber an vielen Stellen lediglich die gewöhnlichen Radwege, die zu hohen Belastungen bei Kurierfahrern führen können. Stress führe immer wieder zu Fehlzustellungen, schreibt Rytle. Der Smarthelm soll dem entgegenwirken, indem Informationen, die sonst auf dem Handy oder externen Geräten abgerufen werden, in das AR-Visier eingeblendet werden. Wenn das Projekt in drei Jahren abgeschlossen ist, könnte es auch an private Lastenradfahrer verkauft werden und somit bei jedem Radler für mehr Sicherheit sorgen.

https://www.weser-kurier.de/bremen/...ieren-helfen-_arid,1893870.html  

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