Zumindest bei uns haben Carsharer feste Parkplätze, an denen die Autos stehen, verteilt über die Stadt. Wäre theoretisch kein Problem da eine Ladesäule hinzustellen, aber da diese ja von mehreren genutzt werden, und sich das Geschäftskonzept erst bei einer (Beispiel) 30%igen Auslastung lohnt, könnte es bei der Reichweite über den Tag verteilt eng werden.
Ich meine damit: Ein Besitzer fährt 20 km zum Job, dann steht es da mehrere Stunden und er fährt 20 km zurück. Mehrere Besitzer leihen sich das geziehlt, um damit zu fahren - um das Konzept aufgehen zu lassen müssen das mehr als ein Fahrer sein, z.B. 2-3 Carsharer - und dann wird eben die 2-3fache (wenn nicht gar mehr) Strecke zurückgelegt. Ob da die Reichweite passt, muss man genau kalkulieren.
Grundsätzlich spräche es aber auch in Großstädten nichts dagegen, dass man - entsprechend Carsharer Parkplätze, Kennzeichnung via Vignette wie bei Parkraumbewirtschaftund oder Abgasvignetten - explizit Parkplätze (oder später ganze Straßenseiten) für Elektro-Autos ausweist. Das schafft zusätzliche Anreize sich eine Anschaffung zu überlegen. In Norwegen reichten ja einige 'Sonderprivilegien' (Subventionierung, Nutzung Busspur) aus, um das Interesse zu wecken.
Wenn es in jeder Straße zehn Parkplätze für E-Autos gäbe, aber nur fünf bis sechs E-Autos, dann werden sich das sehr schnell einige überlegen. Quasi Parkplatz vor der Tür? ;-) |