Ich wollte damals meine inzwischen Altaktien nicht verkaufen oder tauschen und hielt sie noch weit mehr als 6 Monate. Die neuen bewegten sich. Meine nicht. Eingefroren auf dem Schlusskurs bzw. festgestellten Angebotskurs. Ich hätte sie nach dem Umwandlungsstichtag zu dem Kurs jederzeit verkaufen können, aber keinen Kursgewinn oder -verlust erzielen können.
Aber Warnung. Das kann sehr unterschiedlich gehandhabt werden. Je nach Land und Börsenregeln. Und! noch zu DM Zeiten. Es hat sich einiges geändert.
Jetzt kann ich mir nur denken:
Bietet AMS nicht oder zu wenig, also sie können sich nicht auf die Modalitäten einigen oder Großaktionäre sperren sich schon im Vorfeld, dann dürfte Dialog einiges in der Pipeline haben, den Kurs nicht besonders einbrechen zu lassen. Spekulieren kann man, dass die Börse die Nachricht mit Erleichterung aufnimmt und für Extrapush sorgt. So richtig ausgebrochen, wie ich gerne gesehen hätte, ist Dialog ja nicht. Also gibt es auch beim Reset nicht viel am Kurs zu korrigieren.
Einigen sie sich, dann waren auch die entscheidenden Großaktionäre eingebunden. Dann werden die HVen auch entsprechend Mehrheiten finden. Dann könnten die Synergieaussichten hochziehen, denen aber die Umstrukturierungskosten und Reibungsverluste dagegen stehen. Dialog hat die beiden bisherigen Übernahmen so lautlos gestalten können, dass ich ihnen zutraue, auch so eine Dimension im Griff zu behalten. Die Vorteilsrechnungen kann man sicher exakt feststellen. Wie die Mitarbeiter reagieren, ist etwas knifflig.
Obwohl mir Variante 1 lieber wäre, würde ich mir auch bei der 2. Variante schwer überlegen, ob ich in Panik verfallen soll. |