finanzen.net

fehlende intellektuelle Vielfalt in der Ökonomie

Seite 1 von 8
neuester Beitrag: 03.02.15 17:07
eröffnet am: 04.05.14 20:09 von: narbonne Anzahl Beiträge: 179
neuester Beitrag: 03.02.15 17:07 von: narbonne Leser gesamt: 36827
davon Heute: 1
bewertet mit 22 Sternen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 8   

04.05.14 20:09
22

1462 Postings, 2287 Tage narbonnefehlende intellektuelle Vielfalt in der Ökonomie


Studenten protestieren gegen ökonomische Lehre


exklusivIhnen fehlt intellektuelle Vielfalt an der Universität: Ökonomie-Studenten aus 19 Ländern veröffentlichen ein Manifest, in dem sie die Lehre als zu einseitig anprangern. Renommierte Professoren unterstützen die Kritik.
http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/...e-lehre/9842976.html

Capital in the Twenty-First Century ist ein Buch des französischen Ökonomen Thomas Piketty. Das Buch thematisiert grundlegende Fragen des Kapitals und der Vermögensungleichheit und Einkommensungleichheit. Dabei untersucht es die Veränderungen in der Vermögensverteilung und Einkommensverteilung seit dem 18. Jahrhundert. Die Ergebnisse sind, dass die Vermögenskonzentration seit Mitte des 20. Jahrhunderts in den Industrienationen deutlich gestiegen sind, dass eine Zunahme der Ungleichheit wesentlich zum Kapitalismus gehöre und dass ein unkontrollierte Zunahme der Ungleichheit die Demokratie und Wirtschaft bedrohe.
http://de.wikipedia.org/wiki/Capital_in_the_Twenty-First_Century

Die gerechte Verteilung von Einkommen anhand der gesellschaftlichen Leistungsmerkmale und Steuergerechtigkeit sind große Ziele. Diese Ziele sind nur so lange unerreichbar, so lange sich dafür keine Partei, keine Institution einsetzt, so lange diese Ziele in der Wissenschaft stiefmütterlich behandelt werden.
Verteilungsgerechtigkeit und Steuerzahlung durch Unternehmen am Ursprung der Entstehung sind möglich und führen zu mehr Wohlstand für die gesamte Gesellschaft.
Unsozial verhält sich das Wirtschaftssubjekt, welches sich auf Kosten der Allgemeinheit ohne Not bereichert.

ave  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 8   
153 Postings ausgeblendet.

14.11.14 07:59
8

1462 Postings, 2287 Tage narbonneGlobale Ohnmacht

Globale Ohnmacht
Vor dem G20-Gipfel in Brisbane hat US-Finanzminister Jack Lew die Haushaltspolitik der Europäer scharf kritisiert. Vor allem Deutschland solle mehr investieren und weniger sparen, sonst drohe "ein verlorenes Jahrzehnt", zitiert ihn das Manager Magazin. Hans-Werner Sinn jedoch kontert und wirft Lew eine "falsche Diagnose" vor und daher auch eine falsche Therapie. Die Maßnahmen, die er empfehle, seien genau diejenigen, „die Japan zwei verlorene Jahrzehnte gebracht haben", sagte der Präsident des ifo Instituts dem Wall Street Journal Deutschland. Es seien aber doch gar nicht Europas Volkswirtschaften, deren Bedeutung in der Welt zunimmt, meint ntv. Die Zukunft spiele woanders, zum Beispiel in Australien und Neuseeland. Kanzlerin Angela Merkel reise in eine ungewisse Zukunft und im Südpazifik erwarte sie eine bittere Erkenntnis: Die Erde dreht sich auch ohne Europa weiter. Die G20 sei ohnehin nur noch ein Forum der globalen Ohnmacht in Wirtschaftsfragen, winkt die Financial Times ab und zitiert IWF-Chefin Christine Lagarde: die Welt stecke in einer „neuen Mittelmäßigkeit“ fest. 
 

14.11.14 08:19
8

1462 Postings, 2287 Tage narbonneWendung

Es ist doch immer wieder überraschend, welche Wendungen die Geschichte nimmt. Hieß es noch vor einiger Zeit, dass die USA derart preiswert Energie anbieten könnten, dass europäische Unternehmen reihenweise Fabriken in den USA bauen und dort Arbeitsplätze schaffen würden, so ist diese Diskussion zum Erliegen gekommen. Würde ein europäisches oder japanisches Unternehmen dies tun, würde es den Schwachwährungsvorteil aufgeben. Hinzu kommt, dass die Energie überall preiswerter wird, nicht nur in den USA. Im Gegenteil: Es würde sich für US-Unternehmen mehr denn je lohnen, Produktionsstätten im Euroraum aufzubauen.
http://www.wellenreiter-invest.de/...lumnen/die-doppelte-eins-zwanzig  

14.11.14 08:40
8

1462 Postings, 2287 Tage narbonneMontag ist Start für Ausländer

in Shanghai. Wahrscheinlich werden chinesische Wert viel Aufmerksamkeit und Kapital anziehen. Kapital und vor allem Liquitdität gibt es in der Welt zwar genug, dennoch muss für die Anlage in China eine andere Anlage liqudiert werden und das stell sich die Frage: Welche?

Es könnte der Startschuss für Korrekturen an den Märkten für Staatsanleihen sein.
Ich nehme heute einen Short auf den BundFuture ins Depot.

ave

As many readers may be aware, China is set to open up its Shanghai-listed shares to foreign investors for the first time ever on Monday, via the landmark “Hong Kong-Shanghai Stock Connect” program. But now that you can buy yuan-denominated stocks in Shanghai, what should you buy? And what should you avoid?

 

19.11.14 08:45
10

1462 Postings, 2287 Tage narbonneDie PPI Daten aus den USA

waren für mich in mehrerlei Hinsicht überraschend:

October Producer Price Index: +0.2% M/M vs. -0.1% expected, -0.1% prior.Core PPI +0.1% M/M vs. +0.2% expected, flat prior.

Überraschung 1
Die Stärke der Daten die so nicht vom Konsens erwartet wurde. Rohstoffe sind zuletzt deutlich gefallen und hätten eher für sinkende Preise auf der Produzentenebene gesprochen außerdem hätte der starke Dollar fallende Preise erwarten lassen. So gesehen sind die Anstiege schon überraschend.

Überraschung 2
Die Reaktion der Märkte. Weder Staatsanleihen noch Aktien kamen unter Druck, könnte man doch bei ansteigenden Inflationsraten von tendenziell steigenden Zinsen ausgehen.
Die Märkte zeigen Entspannung pur wie auch das Sentiment der Anleger verrät.

ave  

19.11.14 11:20
10

1462 Postings, 2287 Tage narbonneBOE unentschlossen und der

BUFU reagiert mit Kursverlusten. Wieso die Reaktion auf die US Daten am Vortag ausgeblieben ist, ist mir nach wie vor schleierhaft.

LONDON--Some Bank of England officials appear increasingly concerned they may overshoot their inflation target if unemployment in the U.K. keeps tumbling.

Minutes of the rate-setting Monetary Policy Committee's November policy meeting, published Wednesday, show the nine-member panel was once again split over the need for an immediate rise in interest rates, with two officials voting to lift the BOE's benchmark rate from its 0.5% low and the remainder choosing to hold it steady.

But the minutes also hint at deepening divisions among the seven-member majority led by Gov. Mark Carney, who favored keeping rates on hold.

Among these seven officials, "there was a material spread of views on the balance of risks to the outlook," the minutes record, with some policy makers worried that growth could stall and others more concerned that falling unemployment could rapidly eat up the slack in the economy that usually keeps inflation at bay. Individual members "ascribed different probabilities to these risks," according to the minutes.

The minutes imply that the seven-member consensus voting to keep rates on hold may weaken if the economy continues to expand strongly, potentially strengthening the faction pushing for tighter policy.

Many investors currently expect the BOE to lift its benchmark rate in the second half of 2015.

Write to Jason Douglas at jason.douglas@wsj.com and Jon Sindreu at jon.sindreu@wsj.com  

19.11.14 11:46
10

1462 Postings, 2287 Tage narbonneverlorenes Gleichgewicht

Ein guter Artikel zur steigenden Diskrepanz zwischen der Bewertung an den Märkten und dem BIP:

Gavyn Davies wrote a fascinating FT article this weekend about the long-term outlook for stock prices. In essence, he attributes much of the current secular bull run to rising inequality in the developed economies:

Thomas Piketty's work has shown that a rising wealth/income trend is not a "natural" state of affairs in the very long run. He argues that, in many economic growth models, the wealth/income ratio is broadly stable in equilibrium, and his data suggest that this has been the case in the UK and France for several centuries

Globales vs. lokales Ungleichgewicht:
Global vs. local inequality
By way of illustration, here is a fascinating gif chart of the evolution of American inequality which depicts the share of wealth of the top 0.1% (red line) compared to the bottom 90% (blue line, via Vox with data from The Economist). The top 0.1% share of the pie is roughly equivalent to their share roughly 100 years ago, before the emergence of the affluent middle class that began about the time of the Second World War.

 

20.11.14 16:38
10

1462 Postings, 2287 Tage narbonneDie US Daten sind überraschend positiv

Philly Fed fällt extrem gut aus und alles ohne Preisdruck.

  • Nov. Philly Fed Business Outlook: +40.8 vs. +18 expected, +20.7 previous.
  • The survey’s broadest measure of manufacturing conditions, the diffusion index of current activity, increased from 20.7 in October to 40.8 this month and has now been positive for nine consecutive months (see Chart). This was the highest reading since December 1993.

CPI Daten waren ebenfalls moderat

  • October Consumer Price Indexflat vs. -0.1% consensus, +0.1% prior.
  • Core CPI +0.2% vs. +0.2% expected, +0.1% prior.
  • Y-o-Y CPI ex Food and Energy....1.8%.... Y-o-Y CPI ex Energy...2.0%

Auch die Daten vom Immomarkt waren insbesamt relativ freundlich. Damit zeigt sich die US Wirtschaft erstaunlich stark im Kontext einer sich abschwächenden Weltwirtschaft.

​ave



 

23.11.14 10:16
11

1462 Postings, 2287 Tage narbonneAngst vor Deflation?

Worried about deflation?

Consider, for example, that the latest Bloomberg Global Investor Poll indicated a high degree of concern over deflation:

The world economy is in its worst shape in two years, with the euro area and emerging markets deteriorating and the danger of deflation rising, according to a Bloomberg Global Poll of international investors.

A plurality of 38 percent of those surveyed this week described the global economy as worsening, more than double the number who said that in the last poll in July and the most since September 2012, when Europe was mired in a recession.

 

23.11.14 10:20
11

1462 Postings, 2287 Tage narbonneAngst vor Deflation? II

Ambrose Evans-Pritchard added fuel to the fire by highlighting deflationary concerns in East Asia causing a debt crisis:

Deflation is becoming lodged in all the economic strongholds of East Asia. It is happening faster and going deeper than almost anybody expected just months ago, and is likely to find its way to Europe through currency warfare in short order.

Factory gate prices are falling in China, Korea, Thailand, the Philippines, Taiwan and Singapore. Some 82pc of the items in the producer price basket are deflating in China. The figures is 90pc in Thailand, and 97pc in Singapore. These include machinery, telecommunications, and electrical equipment, as well as commodities.

Indeed, Thomson-Reuters reported that Chinese disinflationary forces taking hold.


 

23.11.14 10:49
11

1462 Postings, 2287 Tage narbonneDeflation ist nicht

per se negativ.
Deflation ist nur negativ wenn sich Preisrückgänge an den Märkten einstellen, die den Produktivitätsfortschritt übersteigen.
Die aktuell von fallenden Rohstoffpreisen ausgelösten schwachen Preisdaten sind eher förderlich für die Konjunktur in den Industrienationen die vorwiegend auf den Rohstoffimport angewiesen sind.
Hier wirken die Preisrückgänge wie ein Konkunkturprogramm.
Problematisch ist die schwache Lohnentwicklung in vielen Nationen und der auseinanderdriftende Arbeitsmarkt. Hier gibt es vielfach eine Spaltung zwischen gut bezahlten Industriearbeitern in Regelarbeitsverhältnissen und schlecht bezahlten Arbeitsnehmern im Servicesektor.
Im Servicesektor besteht die Problematik der weitgehend fehlenden Produktivitätsfortschritte.
So schlagen Lohnsteigerungen in diesem Bereich mehr oder minder direkt auf die Inflation durch. Heute wäre das in vielen Nationen gewünscht. Leider ist es dennoch nicht so einfach hier Lohnsteigerungen durchzusetzen das es sich vielfach um einfache arbeiten handelt die schnell substituiert werden können.

Wohlstand entsteht durch Innovationen und eine wachsende Produktivität, Voraussetzung dafür ist Bildung und eine gesunde Arbeitsteilung. Dafür müssen von politischer Seite die Voraussetzungen durch Reformen geschaffen werden um der Freiheit und Kreativität der Menschen die Fesseln zu nehmen.

ave  

25.11.14 12:20
9

1462 Postings, 2287 Tage narbonneIn Frankreich macht man sich

Gedanken über die Lagerung des Goldes: apparently, now the French party has requested in a formal letter to the French Central Bank to have their gold audited:http://bit.ly/1yb3CR3

Das Vertrauen zueinander schwindet.


 

30.11.14 12:14
14

1462 Postings, 2287 Tage narbonneDer deflationäre Boom?

Defaltion und Boom sind eine Kontradiktion nach herkömmlicher Meinung. Wobei die Mainstreammeinung schon immer ein wenig daneben gelegen hat und kaum in der Lage ist über den Tellerrand hinaus zu blicken.

Preise können fallen wenn es zu Nachfrageschocks kommt. In diesem Fall ist das Sinken der Preise negativ da die Angebotsseite unter Produktions/Entstehungskosten verkaufen muss und so relativ schnell an die Grenzen stößt, Mitarbeiter entlassen muss und so die Nachfrageseite weiter schwächt. Ein deflationärer Kreislauf beginnt.

Preise können fallen wenn diese zuvor inflatinär aufgeblasen waren. In diesem Fall gibt es in der Regel nur eine Rückabwicklung von Marktverzerrungen.

Preise können aufgrund von Produktivtiätsfortschritten fallen. In diesem Fall handelt es sich um einen gesunden Preisrückgang, der Verteilungsspielräume ermöglicht. Das haben wir in den letzten Jahren durch den Einsatz von neuer Kommunikationstechnologie, das Internet, die Einbindung der Entwicklungsländer in die Produktionsketten, zusätzliche Arbeitsteilung erlebt. Dabei sind viele Industriearbeitsplätze in den Industrienationen entfallen da diese den Apassungsprozess nicht schnell genug bewältigen konnten. Am meisten Leiden die Unanpassungsfäigen trägen Nationen wie Frankreich. 
Die Unfähigkeit zu Reformen und zur Anpassung an neue Realitäten führt zu drastischem Wohlstandsverlust.

Heute erleben wir den Verfall der Energierohstoffe oder vielleicht auch nur eine Normalisierung der Preise nach einer vorherigen Übertreibung. Das alleine entlastet die Verbraucher in einer Weise die es ermöglicht neue Konsumspielräume zu schaffen. 
Nationen wie Deutschland (rohstoffarm) werden die größten Profiteure sein. 

In diesem Sinne einen schönen ersten Advent.

ave

Jon D. Markman of Yahoo Finance reports, Prepare for the rare "deflationary boom":

"Deflation" and "boom" are not two words that normally go together. They are almost like "sad happiness," "low-cal donut." But in their very unlikely pairing they appear to do a good job of explaining the unusual economic and market environment that may lie ahead.

 

30.11.14 12:20
13

1462 Postings, 2287 Tage narbonneEnergierohstoffe

Der Preisverfall der Energierohstoffe ist in erster Linie eine Entlastung für die Mittelschicht und wird das Pendel ein Stück weit zurückkommen lassen, im Sinne der Einkommens- und Vermögensverteilung.
So gesehen ist der Rückgang der Ölpreise sehr zu begrüßen, sind doch die Hauptprofiteure der hohen Energiepreise Regime in Korrupten Nationen gewesen die ihre Untertanen mit pseudo sozialen Wohltaten ruhig gehalten haben um die eigene Macht zu zementieren.

ave  

30.11.14 13:55
12

1462 Postings, 2287 Tage narbonneMarktinformationen

  

für Selbstdenker

Housing data were also mixed. New home sales beat expectations, while pending sales disappointed. As always, I strongly recommend reading every report from Calculated Risk on all things housing. Here are Bill's comments on new home sales, where he expects continuing increases.

The best news was from GDP, surprisingly revised higher to 3.9% for Q3. This is a backward look, but it does provide the foundation for future expectations. I especially enjoy Doug Short's analysis of the components of GDP growth.

Doug Short: An update of the regular ECRI analysis with a good history, commentary, detailed analysis and charts. If you are still listening to the ECRI (three years after their recession call), you should be reading this carefully. This week there is (yet another) change in the ECRI story. See also his regular updates to the "Big Four" economic indicators important for official recession dating.

Georg Vrba has developed an array of interesting systems. Check out his site for the full story. We especially like his unemployment rate recession indicator, confirming that there is no recession signal. Georg's BCI index also shows no recession in sight. Georg continues to develop new tools for market analysis and timing. Some investors will be interested in his recommendations fordynamic asset allocation of Vanguard funds. Georg has a new method forTIAA-CREF asset allocation. I am following his results and methods with great interest.

Bob Dieli does a monthly update (subscription required) after the employment report and also a monthly overview analysis. He follows many concurrent indicators to supplement our featured "C Score."

RecessionAlert: A variety of strong quantitative indicators for both economic and market analysis. While we feature the recession analysis, Dwaine also has a number of interesting market indicators.

This week Dwaine has a new post on valuation, refuting some of the arguments about "nosebleed levels." Check it out. Dwaine concludes:

We have a far better stock market valuation model to manage investment risk, one which can forecast forward two-year returns with a correlation coefficient of 0.65 (amazing for this short span of time), and which is surprisingly adept at warning of bear markets and recessions. This we will cover for subscribers in our December research note in theResearch main menu.

Einige gute Posts von TSSOL

 

01.12.14 08:36
12

1462 Postings, 2287 Tage narbonneDaten aus China weiter schwach

China PMI enttäuscht mit 50 Punkten
Wie schon die vorab veröffentlichte Schnellschätzung signalisierte, erreichte auch der endgültige HSBC China Manufacturing PMI für November lediglich einen Stand von 50 Punkten (Oktober: 50,4). Diese Marke wird allgemein als Wachstumsschwelle für den Sektor betrachtet. Damit ist der Vorlaufindikator auf den niedrigsten Stand seit sechs Monaten zurückgefallen. Grund der schwachen Lageurteilung durch die Industrieunternehmen ist die weiterhin stockende Nachfrage aus dem In- und Ausland. Während der Teil-index zur Entwicklung der Neuaufträge mit 51,3 Zählern etwa auf dem Niveau des Vormonats stag-nierte, ist dessen Pendant bei den Auslandsorders von 51,7 auf jetzt 51,1 gesunken. Der Output-Index sackte von 50,7 im Oktober mit jetzt 49,6 erstmals seit dem zurückliegenden Mai unter die 50-Punktemarke. Das schwache Wachstumsumfeld schlägt weiterhin auf die Personalpolitik der Betriebe durch, was die von 48,9 auf 48,7 Punkte gesunkene Beschäftigungskomponente zeigt. Insgesamt signali-sieren die heutigen Daten eine abnehmende Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe Chinas. Gegen diesen Trend werden vermutlich die jüngsten Zinssenkungen der chinesischen Zentralbank wirken, die voraus-sichtlich zu einer Stabilisierung der Investitionsbereitschaft am heimischen Immobilienmarkt und in der Industrie beitragen. Mit Blick auf die Wachstumsrisiken rechnen wir allerdings mit zusätzlichen geld- und fiskalpolitischen Lockerungen. Seitens der Notenbank erwarten wir in der ersten Hälfte 2015 eine Rück-nahme der Leitzinsen um 50 Basispunkte sowie im gesamten kommenden Jahr eine Absenkung des Min-destreservesatzes um 150 BP.
Quelle: HSBC/Trinkaus  

01.12.14 16:08
11

1462 Postings, 2287 Tage narbonne#167 US ISM Index

Von steigenden Preisen weit und breit nichts zu sehen:

MANUFACTURING AT A GLANCE
NOVEMBER 2014


Index
Series
Index
Nov
Series
Index
Oct
Percentage
Point
Change


Direction
Rate
of
Change

Trend*
(Months)
PMI®58.759.0-0.3GrowingSlower18
New Orders66.065.8+0.2GrowingFaster18
Production64.464.8-0.4GrowingSlower9
Employment54.955.5-0.6GrowingSlower17
Supplier Deliveries56.856.2+0.6SlowingFaster18
Inventories51.552.5-1.0GrowingSlower4
Customers' Inventories50.048.0+2.0About RightFrom Too Low1
Prices44.553.5-9.0DecreasingFrom Increasing1
Backlog of Orders55.053.0+2.0GrowingFaster2
Exports55.051.5+3.5GrowingFaster24
Imports56.054.5+1.5GrowingFaster22
OVERALL ECONOMYGrowingSlower66
Manufacturing SectorGrowingSlower18

Manufacturing ISM® Report On Business® data is seasonally adjusted for New Orders, Production, Employment and Supplier Deliveries indexes.

 

22.12.14 13:43
9

1462 Postings, 2287 Tage narbonneChina unterstützt Russland

China has stepped in to offer assistance to Russia as Vladimir Putin pursues support for the ruble without further depleting foreign-exchange reserves. China will prop up its neighbor if needed and expand a currency swap between the two nations, increasing use of yuan for bilateral trade. The ruble is now more than 5% stronger against the dollar amid the signs of Chinese support.

Oil is climbing again today as investors increased bets on rising prices following Saudi Arabia's confidence that crude will rebound as global economic growth boosts demand. Blaming the fall in oil prices on speculators and the lack of cooperation from non-OPEC producers, Saudi Arabia also announced that it would not cut output even if non-OPEC nations did so. Brent crude is up 1.2% at $62.13/bbl. WTI is up 0.9% at $57.64.

As European officials prepare to consider sovereign-bond purchases on Jan. 22, ECB president Mario Draghi is busy working to get as many policy makers as possible on his side. One concession being debated is to require national central banks to be responsible for at least some of their own credit risk, according to people familiar with the talks. The stimulus is intended to expand the ECB’s balance sheet by as much as €1T ($1.2T).

 

28.12.14 22:09
11

1462 Postings, 2287 Tage narbonneDas Sabbatjahr

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zeigte sich - laut einem Bericht der Börsenzeitung - „erschrocken“ über diese Marktbewegung. Die Rendite schwankte, als handle es sich nicht um eines der liquidesten Wertpapiere der Welt, sondern um den „High-Yield-Bond eines Frontier-Market-Unternehmens“. Als einige Marktteilnehmer versucht hätten, noch mehr Positionen aufzulösen, sei „die Liquidität versiegt“.


Damit bestehe ein erhebliches Risiko, dass es zu Marktturbulenzen kommen könnte, ohne dass ein Ereignis vorläge, das gravierend genug wäre, ihr Ausmaß zu erklären. Die Verwerfungen könnten einfach dadurch entstehen, dass eines Tages zu viel Kapital in eine Richtung bewegt wird und damit eine Lawine ausgelöst wird. Der Oktober hätte darauf einen Vorgeschmack gegeben. Die BIZ betonte in ihrem Bericht, dass die Volatilität der Rendite 10jähriger US-Staatsanleihen am 15. Oktober 2014 so hoch war wie unmittelbar nach dem Lehman-Kollaps.
http://www.wellenreiter-invest.de/wochenendkolumnen/sabbatjahr​


 

03.02.15 12:59
8

1462 Postings, 2287 Tage narbonneSelbsttäuschung durch selektive Nachrichten

"Die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu suchen und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen - führen dazu, dass die betreffende Person einer Selbsttäuschung unterliegt."

Das Internet unterstützt den Leser noch durch gezielte Weiterleitung zu immer wieder den gleichen Quellen die teilweise nur voneinander abgeschrieben werden.
So treiben Menschen immer weiter in Absurditäten ihrer eigenen Wahnvorstellung.

ave  

03.02.15 13:01
8

1462 Postings, 2287 Tage narbonneZero Hedge

Billige Schlagzeilenpropaganda um des eigenen Nutzen willen.

ave

I love reading Zero Hedge. I read the website with the same guilty pleasure that I have when I peruse the tabloid headlines at the supermarket checkout line. Here is just a sample of ZH's latest "news" on the Greek drama:

Zero Hedge is useful in that their stories do have some element of truth, even though those elements are buried in the clickbait headlines, just as the headlines found in supermarket tabloids are designed to sell papers.

 

03.02.15 13:06
8

1462 Postings, 2287 Tage narbonneDie US Quartalsbrichtssaison

verläuft überraschend positiv auch wenn dieses auf den ersten Blick nicht so scheint und das obwohl es Gegenwind aus dem Energiesektor und von der Währungsfront gibt.

ave

  • Earnings reports have been positive. It does not seem like it, but 80% of reporting S&P companies have beaten on earnings and 58% on sales. Overall growth is running at 2.1%, slightly better than predicted at the start of the quarter. Apple was a big positive for the overall numbers and energy stocks remain a drag (FactSet).
 

03.02.15 17:07
8

1462 Postings, 2287 Tage narbonneSteuerschlupfloch Belgien

Zahlen Konzerne 90 Prozent weniger?EU nimmt sich Steueroase Belgien vor

Bis zu 90 Prozent Steuern können internationale Konzerne in Belgien sparen - einheimische Firmen aber nicht. Die EU prüft nun die entsprechenden Regelungen. Wettbewerbskommissarin Vestager vermutet eine "schwerwiegende Verzerrung des Wettbewerbs".
http://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-nimmt-sich-Steueroase-Belgien-vor-article14445451.html

 

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 8   
   Antwort einfügen - nach oben

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Microsoft Corp.870747
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Wirecard AG747206
Amazon906866
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
Allianz840400
BMW AG519000
NEL ASAA0B733
E.ON SEENAG99
BayerBAY001
Infineon AG623100
SAP SE716460