Ich sehe mich nicht als einen Aktienexperten, allerdings auch nicht als einen Anfänger. Anfang 2020 voll investiert, habe ich ein nicht eben kleines Depot mit rund 15% Kursgewinn zzgl. Dividenden übers Jahr gebracht. Bin dabei zwar um fünf Jahre gealtert, aber insgesamt doch zufrieden. Hinsichtlich GP verstehe ich allerdings viele Anleger nicht bis gar nicht. Für mich ist die alles entscheidende Frage in diesen Zeiten, welchen Wert ERHALT mir ein Investment verspricht. Wer in 2020 und in diesen Tagen innerhalb einer klassischen Anlagestrategie von Gewinnen träumt, der bewegt sich außerhalb meiner Vorstellungswelt. Mein erklärtes Ziel ist ausschließlich das Erreichen eines Inflationsausgleichs bzw. die Vermeidung von Wertverlusten durch den Ausfall einzelner Positionen. Und da fühle ich mich bei GP ausgesprochen wohl! Natürlich weiß ich nicht, ob es GP gelingt, die Marktmanipulationen zu überwinden. In diesen Tagen, in denen der "Westen" mit sich selbst gut zu tun hat, stehen die Chancen dafür aber nicht schlecht! Nur was würde das bedeuten? Ein Kurs von 10€, wie einige im Chat hier nicht müde werden zu fordern? Möglich. Nur ist es nicht völlig egal, wohin der Kurs läuft, solange er nicht komplett unter die Räder kommt? (Womit doch niemand ernsthaft rechnen dürfte!) Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist die nach einer Rendite von über Null. Damit dürfte GP in den nächsten Jahren schonmal nicht wenige Anleihen schlagen! (von den Totalausfällen ganz zu schweigen.) Bei einem EK von 4 bis 5 Euro oder sogar darunter, sind GP- Beteiligungen für mich die ideale Möglichkeit, mein Geld LANGFRISTIG anzulegen. Meine Langzeitposition habe ich jetzt geschlossen und werde diese erst wieder anfassen, wenn ich die Aktien an meine Kinder weiterreiche. Wie man GP nicht kaufen, wie man Öl- Und Gasunternehmen in diesen Tagen NICHT im Depot haben kann, erschließt sich mir nicht. Das ist, soviel ist klar, aber natürlich nur meine Meinung. Ich sag ja nur. ;-) |