Diesmal scheinen im Vergleich zu der Shortattacke von 2016 die Anschuldigungen konkreter zu sein. Außerdem darf man nicht den Machtapparat hinter der FT unterschätzen. Wenn wirklich konkrete Fehlbuchungen nachgewiesen werden, rollt die Lawine erst richtig los! Dann gibt’s hier auch massive Unterbewertungen der Aktie. Auch wenn es letztendlich nur um einige Millionen gehen sollte, darf man eins nicht vergessen. Die Börse übertreibt immer und zwar sowohl in die eine als auch in die andere Richtung! Durch die Zunahme an Shortsellern glaube ich kaum, dass die Volatilität abnehmen wird! Die werden den Kurs noch tiefer treiben! Das werden turbulente Zeiten für die Aktie. Ein weiteres Problem für Wirecard wird sein, dass Rückstellungen gebildet werden müssen für mögliche Schadensersatzansprüche, falls wirklich Ungereimtheiten in der Bilanz nachgewiesen werden. Das wird kurzfristig an den Gewinnen nagen. Langfristig sollte sich der ganze Wirbel beruhigen, falls das reguläre Geschäft weiterhin so profitabel läuft und es nur um „Peanuts“ ging. |