Meine Ausgangsbasis war erstes Halbjahr 2021 - 180mio Cash zu dem Stichtag (siehe Bild ganz oben - gelb markiert -aus dem H1 2021 Bericht), zum einem weil der GB 2021 noch nicht verfügbar war und zum anderen dieser leider die Kasse nicht aufgesplitted zeigt nach Kundeneinlagen (Bankgeschäft) und operativem cash welches Flatex gehört. Wie gesagt Halbjahr 2021(Juni 2021) und nicht volles Jahr (wie von einem User hier behauptet)
Daraufhin habe ich geschaut, wieviel EBITDA in Q3 und Q4 2021 und Q1 20222 zusammenkommt. Ich war von 150mio ausgegangen. Zieht man noch etwas Steuern und Capex ab, so war meine Schätzung, dass circa 120mio seit Q2-2021, on top zu den 180m, cash generiert wurden. Warum ging ich davon aus, dass EBITDA gleich Cash Flow ist? Dazu die zwei unteren Bilder aus dem GB 2021. Siehe EBITDA in der GuV bei knapp 112m und Cash Flow after financing c. 97mio. Hieran sieht man wie krass Flatex eigentlich cash generiert, denn es ist ein "asset light" Geschäft mit kaum Working Capital und Capex Anforderungen. D.h. die Cash Conversion (Free CF geteilt durch EBITDA) ist echt hoch.
Der CEO sagt nun die Kasse lag Ende Dezember 2021 bei 230mio (ohne Bankgeschäft). In Q1 2022 kamen 54mio EBITDA hinzu und Q2 wahrscheinlich etwas weniger (wissen wir noch nicht). Das heißt, die Kasse muss nach meiner Berechnung bereits jetzt bei um die 300mio liegen. Denn wie gesagt, EBITDA ist fast cash flow. Die große Frage ist jetzt, warum ist die Kasse laut CEO Ende 2022 immer noch nur 300mio? Deswegen vermute ich, dass es da irgendwelche anderen Positionen gibt, die noch zum cash outflow führen (SARs?) gegen Ende des Jahres führen. |
Angehängte Grafik:
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