1. Werden Kunden noch bedient, da Qimonda laut Presse eine halbe Million Chips ( Bei Insolvenzeröffnung) in der "eisernen Reserve" lagerte. Soll heißen, die Kunden sind noch nicht weg. Sollte der Rettungsprozess aber länger dauern, sind sie bestimmt weg, da sie auf die Suche nach Alternativen sind, spätestens seit der Eröffnung der Insolvenz.
2.Qimonda hat Verträge, solange diese erfüllt werden und Qimonda seinen Vertragsverpflichtungen nachkommt, ist die Gegenseite ebenfalls gebunden diese einzuhalten, es sei denn sie werden frühzeitig aus dem Vertragsverhältnis entlassen. (Pacta sunt servanda)
3.Die besten Mitarbeiter, wenn ich das höre wird mir schon ein bißchen übel. Alle Mitarbeiter, der hochqualifizierte Ingenieur und der einfach Maschinenführer, sind relevante Elemente der Qimonda AG. Es ist ein großes Gerücht, dass die besten Mitarbeiter weg sind, denn die sind für drei Monate, nach eröffneter Insolvenz, durch fortgesetzte Lohnzahlung immer noch Mitarbeiter des Betriebes. Des weiteren verweise ich auf Stellenausschreibungen anderer großes Betriebe, wie Siemens, Sony Ericsson, Nokia usw. Wo sind die ganzen Stellenausschreibungen hin, letztes Jahr im Juli gab es 280.000 Ingenieure zu wenig, davon hört man jetzt relativ wenig, es wird überall eingespart. Soll heißen, so schnell sind die Mitarbeiter nirgends anders untergebracht.
4. Subjektive Meinung meiner selbst:
Die Europawahl steht an, die Wahl in unserem eigenen Land steht an. Meine sehr verehrten Damen und Herren, jetzt könnte ein riesen Coup gelingen, indem die CDU ihre soziale Ader präsentieren kann und Opel rettet. Das gleiche Szenario hatten wir bei Herrn Schröder und der Holzmann AG, Fazit war, die hohle Nuss wurde wiedergewählt. Ein Unterschied zu damals ist aber, das Opel, ein super Zukunftskonzept hat und dieses umzusetzen vermag. Qimonda unterscheidet sich auch extrem zur Holzmann AG, es gibt nicht allzu viele Konkurrenz in Deutschland und Europa. Ich bin mir sicher, all diese Argumente werden zum Schluß ihre Gewichtung finden und wir haben den einzigen europäischen Chiphersteller im Land gerettet.
Eine entspannte Woche,
Euer Donald |