Die Zahl hast Du dir doch aus dem Finger gesaugt. Begründung hast Du aber dann auch gleich mitgeliefert. "sonst merken die nichts" Es ist aber logischerweise unmöglich, ein Kurs zu einem bestimmten Ereignis als gesichert anzugeben. Sein Wunschkurs kann man immer angeben, aber nicht die Überzeugung, dass es da oder dort hinlaufen muß, weil .... Ich habe keine Ahnung wo der Kurs von K+S am Handelsende 2018 steht. Man kann an der Börse immer nur Wahrscheinlichkeits"rechnungen" anstellen. Börsenkursermittlung ist in allen Zeitzonen hochspekulativ. Gibt einfach zu viele unbekannten die es bestenfalls möglich machen die Richtung vom akt. Kurs zu erahnen. Das macht man am besten aus einem Chance/Risiko-Profil. Für mich ist das 12-Jahres-Tief von letzter Woche nur ein Baustein dazu. 3 Mrd. Börsenwert dürften zu wenig gewesen sein. Citadel gehört zu den größten Hedgefonds der Welt und mutieren nicht einfach mal so von der Heuschrecke zum "weißen Ritter" eines Unternehmens. Die machen sich auch höchst unbeliebt bei ihren Mitbewerbern. Man muß davon ausgehen, dass die in seltenen Fällen, aber ab und zu auch untereinander Absprache halten. Citadel wird nicht einfach ins Blinde seine Leerverkäufe in K+S machen, am 17.10.2018 immerhin noch 0,52 % und nur 6 Wochen später komplett umschwenken und 3 % Anteil erwerben. Laut Aktiencheck vom 2.12.2018 hält Citadel immer noch über 0,5 . Die anderen Mitbewerber werden ganz genau hinschauen, was in den kommenden Tage, Wochen für weitere Meldungen folgen. Ich gehe davon aus, dass Citadel mehr Infos haben, als die Überzeugung nach fundamentaler Analyse, dass K+S momentan stark unterbewertet ist. Wäre aber auch interessant, ob die in den letzten Wochen bereits K+S - Aktien eingesammelt haben um überhaupt auf 3 % zu kommen und was hat es mit der hohen Schlußauktion von 14,69 Mio. Stück im Xetra am Freitag auf sich. Hedgefonds werden wohl nicht in Erscheinung getreten sein, um sich hier günstig ohne Kuranstieg eindecken zu können. Muß ja auch immer ein Gegenpart zur Verfügung stehen, der tatsächlich bereit ist, bei fast 8 % aller K+S-Aktien mit Kurs 15,5 zu verkaufen. Boden dürfte bei ca. 14,6 gefunden sein. Stimmung in K+S hat sich wieder aufgehellt. Zumindest ein HF bewertet K+S ganz sicher für unterbewertet. Auf 12 Jahre dürfte K+S im Hinblick auf Bevölkerungswachstum und immer weniger Flächen für Äcker-Anbau, hohe Wachstumserwartungen mit Bethune erreichen können. Wer hätte gedacht, dass eine Heuschrecke zum "Samariter" für K+S wird. Der Manager Ken Griffin hat alleine in 2017 2,4 Mrd. Dollar verdient. Könnte schon fast die 3 Mrd. Börsenwert von K+S aus seinem Jahresverdienst bezahlen. Der rechnet in ganz anderen Dimensionen und K+S ist einfach nur PEANUTS für ihn. Die rund 90 Mio Ausgabe für 3 % hat er aus der Portokasse bezahlt. Das ist lächerlich für ihn und denke, dass der sehr viel mehr Geld in den nächsten 2 Jahre mit K+S verdienen will. Wenn ein anderer HF unter 15 Leerverkaufen möchte, dann hat er längst seien Händlern die Genehmigung gegeben, alles aufzukaufen was unter das Limit läuft. Wenn es dann den anderen Leerverkäufern auffällt, dass hier massig mit Limit aufgekauft wird, wissen die dann auch, wo der Hase lang läuft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er mit der lächerlichen Beteiligung von 3 % und 90 Mio noch nicht zufrieden ist. Sollte er die Strategie fahren, wäre es jetzt noch interessant, bis wieviel Prozent er maximal eine Beteiligung haben möchte. Je weniger Aktien auf dem freien Markt zur Verfügung stehen, desto schwerer ist der Leerverkauf und die Eindeckung. 360 Mio um 15 für Aufstockung bis 15% wäre ihm sicherlich ganz recht. Er hat die monetären Möglichkeiten, die 15 als Widerstand zu zementieren. Ein deutlicher Anstieg wäre dann mit hoher Wahrscheinlichkeit gegeben. Zalando, ein "Schuhversandhändler" wird aktuell mit 6,9 Mrd. bewertet. Das wäre für ihn ein sehr viel höheres Risiko sich hier zu beteiligen, weil hier viel mehr Phantasie, als Sachwerte gegenüber steht. Bei dem über 100 Jahre alten Unternehmen K+S stehen so viele Patente, Fuhrpark, Maschinen, Gebäude, Minen zur Sicherheit da, dass seine jeweilige %Beteiligung viel mehr als ein Börsenkurs von 15 entspricht. Der Schuldenabbau(Schulden für Bethune-Kauf) wurde ja schon von Lohr vor einem Jahr für die nächsten Jahre als Ziel angesetzt. Übernahmeangebot in den nächsten Jahren sind hier auch nicht auszuschließen. Spricht dann für seine Beteiligung, wenn er tatsächlich weiter ausbauen möchte. Warren Buffett, Berkshire H. KEIN HF, ist ja der klassische Großinvestor, der sich Unternehmen genau anschaut und dann ab einer unterschrittenen Grenze mit Aktien eindeckt. Griffin hat hier den Vorteil, dass er nicht wie Buffett so viele Jünger im Schlepptau hat, die Nachbilden wo er sich beteiligt. Selbst große Fonds machen das. Wäre Buffett mit Meldeschwelle 3 % gekommen, wäre K+S Freitag schon bei 22 oder höher gestanden. Nächste Meldeschwelle ist 5 %. Die könnten Freitag schon längst überschritten worden sein. Wird man in den nächsten Tagen sehen. Freitag sind jedenfalls über 8 % aller K+S-Aktien von einer in die andere Hand gewechselt. |