DAX-Chartanalyse DAX: Obergrenze der Handelsspanne wird getestet Franz-Georg Wenner und Andreas Büchler - bekannt aus Börse Online, n-tv und DAF arbeiten mit weltweit einzigartigen Methoden aus der Mathematik und Statistik. Mit System zu wissenschaftlich bewiesenem Erfolg in der Geldanlage.
Anzeige Index-Radar Noch sind die trendlosen Schwankungen der vergangenen Tage nicht vorbei, und es zeichnet sich auch nicht ab, in welche Richtung der Ausbruch aus der Tradingrange erfolgen wird. Doch immerhin scheint nun wieder der obere Rand dieses Seitwärtskorridors auf den Prüfstand zu kommen. Eine Reihe ansteigender Zwischentiefs seit dem August-Crash zeigt, dass sich die Marktteilnehmer wieder vorsichtig an höhere Kaufkurse herantasten. Auch werden Handelstage mit Kursgewinnen nun wieder von steigenden Umsätzen begleitet, was zeigt, dass die breite Masse sich verstärkt wieder auf der Nachfrageseite betätigt. Für eine positive Prognose fehlt jedoch der Schwung dieser jederzeit wieder umkehrbaren Entwicklung. Basierend auf den statistisch normalen Schwankungen des Deutschen Aktienindex besteht jedoch bereits jetzt Spielraum bis in den Bereich um 10.450 und im seltenen Extremfall 10.600 Zähler, wie der grüne Korridor um den Kursverlauf im Stundenchart zeigt. Zumindest ein Test des unteren Kursziels ist für die kommenden Stunden und Tage ein realistisches Szenario. Ein spektakulärer Ausbruch nach oben ist dagegen nicht zu erwarten, da die Schwankungen auch auf Sicht der kommenden Tage bis Wochen, berechnet anhand des mittelfristigen Tagescharts und des dort erkennbaren (blau markierten) Kurskorridors, nur Potenzial bis knapp über die 10.625er-Marke haben - im Extremfall bis zur 10.800. Auf der Unterseite reicht der Spielraum im Stundenchart bis 9930/9780 und im Tageschart bis 9800/9630 Punkte. Diese Kursziele decken sich auch mit den klassischen Widerständen und Unterstützungen in den Charts, die auf der Unterseite bei 9930 (schwach) und auf der Oberseite bei 10.650/10.800 verlaufen. Eine Seitwärtsbewegung innerhalb dieser Spannen bleibt damit auch weiterhin das wahrscheinlichste Szenario. |