sind "kollabierende Fahnenstangen", die man nach Austoppen antizyklisch shorten kann.
Alter Schwede glaubt ja z. B. noch an einen mächtigen Melt-Up an den US-Märkten mit Top in 2019/20 (analog zur 1999-2000-Blase bzw. zur Japan-1990-Fahnenstange), dem dann ein ebenso deftiger Absacker folgen sollte.
Anfang Februar hatten wir in USA bereits eine kleinere "austoppende Fahnenstange" (Chart unten), die immerhin für einen schnellen 10-%-Absacker gut war. Sie war aber noch nicht "das große Ding", weil es kein bärisches Follow-through gab. Das passiert beim ersten Absacker nach jahrelangen Uptrends auch eher selten. Wer Anfang Februar geduldig auf den Bruch der 200-Tage-Linie gewartet hatten und DANN erst shortete, holte sich eine blutige Nase. Drei Mal hat der SP-500 seit Februar die 200-Tage-Linie kurz unterschritten, und jedes Mal kamen die Dip-Buyer (PPT?), die alles wieder hochkauften.
Im SP-500 könnte bei weiterer Seitwärtsbewegung bald ein Dead-Cross auftreten (50-Tage-Linie durchschneidet 200-Tage-Linie von oben). Das ist ebenfalls ein bärisches Signal, hat sich in der Vergangenheit allzu oft als Bärenfalle entpuppt.
Oft hatte ich auch den Eindruck, dass in charttechnisch kritischen Situationen (egal welches bärische Signal vorliegt) die Fed irgendeinen BULLard zum Kläffen (= verbales PPT) vorschickt.
Brauchbarer war, zumindest zuletzt, die Häufung von Hindenburg-Signalen, die wenn auch verfrüht - den Februar-Absacker (antizyklisch) vorausahnen ließen. Ebenfalls kontraindiktorisch brauchbar war das gleichzeitig auftretende Allzeittief im Vola-Index VIX. |
Angehängte Grafik:
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