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Wirecard - beste Aktie 2014 - 2025

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neuester Beitrag: 19.05.19 09:55
eröffnet am: 21.03.14 18:17 von: Byblos Anzahl Beiträge: 45996
neuester Beitrag: 19.05.19 09:55 von: magmarot Leser gesamt: 8154434
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bewertet mit 86 Sternen

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20.04.19 11:38
1

97 Postings, 535 Tage BleibGeschmeidigDas liegt daran

dass Apple generell keine Unternehmen übernimmt, die mehrere Milliarden Wert sind. Shazam war die absolute Ausnahme.  

20.04.19 12:25
2

228 Postings, 2038 Tage hpgronauhotmail.comÜbernahme

Deutsche bank hat kein Geld, Paypal arbeitet mit Adyen zusammen, Apple mit Intelligen Systems.
Mastercard ist nur einer unter vielen, die von Wirecard vertrauensvoll unterstützt werden - warum mit einem Kauf die anderen verschrecken. Alibaba hat Geld genug für eigene Payment-Firma.
Also alles Quatsch.  

20.04.19 12:41

242 Postings, 3330 Tage Hildup01Auch meine Meinung!

bisher habe ich ebenfalls nie die Möglichkeit einer Übernahme gesehen - obwohl sie hier mehrfach thematisiert wurde.
Dafür sitzt MB zu fest im Sattel und wie fest er überhaupt im Sattel sitzt, erfahren wir spätestens am Dienstag!!!!    

20.04.19 12:52
24

1924 Postings, 1153 Tage zwetschgenquetsche.Noch einmal zu dem Quatsch mit schlechter IR

Ich nehme die gestrigen Posts der User DLG und Capricorno zum Anlass, die ja eher dem vernünftigen Teil der hiesigen Nutzerschaft angehören.
Zum Nachlesen: https://www.ariva.de/forum/...2014-2025-497990?page=1673#jumppos41838 und https://www.ariva.de/forum/...2014-2025-497990?page=1673#jumppos41843

-> In ihren Aussagen erkenne ich spiegelbildliches Verhalten der Medien. Es strotzt nur so vor wahlweise Unkenntnis, Trotz und Irreführung oder alles zusammen. Und es spielt keine Rolle ob unbewusst oder bewusster Weise. 1) Fehlbuchungen sind keine Bilanzmanipulation. Wer letztes Wort benutzt, sollte sich über dessen Bedeutung klar sein. 2) Menschliche Fehler nicht zuzulassen, sondern zu 100% abstinent zu erwarten, darf in kein einziges Unternehmen investieren. Bei all den geraubten Briefen und Paketen, Umweltverschmutzungen,  geschummelten Abgaswerten, Abzocken, Bestechungsgelder, Kartellstrafen und vor allem an Managementfehlentscheidungen verbietet sich jedes Investment in einen Daxkonzern. 3) Immer zu sagen, dies und jenes hätte man schlecht gemacht, ohne aber zu sagen, wie man es besser machen können, ist ohnehin beschämend für einen Kritiker. 4) Wirecard wird nicht alle Jahre wieder angegriffen, weil es nichts aus der Vergangenheit lernt, sondern weil sie ein ideales Ziel für kriminelle Short-Attacken sind. Die Medien lassen sich mühelos vor den Karren spannen, genug Aktien zum Leerverkaufen kriegt man auch, die Charttechnik/Algos/SLs spielen ihnen auch in die Karten, die deutsche Kapitalmarktkompetenz und -regelwerk ohnehin und Wirecards Aktienkurs stieg im Vorfeld besonders an oder zeigte sich zumindest sehr robust. In 2016 gehörte Wirecardskurs zu den festeten im Tecdax während andere wegen im Sog des Gesamtmarktes und der Sorgen um Chinas Konjunktur richtig federn ließen. Da brauchte es schon anonyme Kursziel-0-?-Rufe, um das zu ändern. Und dann noch die Mär, dass Wirecards Geschäftsmodell oder die Bilanz so schwer sei. Wirecard lässt sich leichter erklären, als alles was die Post neben Paketen im Angebot hat, was die Banken an Finanzinstrumente haben und wie RWE und EON ihr Geschäft betreiben. 5) Die Wahrheit kam doch nicht ans Tageslicht durch die Medien, sondern nur, dass da was ist und zwar in äußerst irreführender Art und Weise. MB und WC haben deutlich mehr zur Wahrheitsfindung beigetragen, als alle anderen. Und wer sagt, dass WC sich erst herausredete und beschwichtigte, hat gefälligst die Stellungnahmen zu den jeweiligen FT-Artikeln zu setzen. Wirecard hat alles andere als abgestritten, sondern in ihren Stellungnahmen Dinge richtgestellt und ergänzt. Das ganze Gebaren der IR lässt sich sicher noch besser machen, ich wüsste zwar nicht wie, aber besser geht ja eh alles. Übrigens ist besser die Steigerungsform von gut und nicht von schlecht ;-) Ich zumindest war sehr zufrieden und ohne die Äußerungen (sowohl was, als auch wie) von MB und WC wäre ich nicht so tiefenentspannt geblieben. Das Rumgehampel der Vorstände und Aufsichtsräte bei DB und VW hingegen ist absolut beschämend. Und so wie diverse Vorstände in den letzten Jahren kommunizierten (Vilanek bei Freenet, Brian bei Adva, dieser Finne bei Nordex uvm) kann man sich bei Wirecard glücklich schätzen. Auch die Twitternutzung finde ich nicht schlimm. Ich lese es selbst nicht, aber es ist ja ein probates Mittel (übrigens hauptsächlich von Journalisten) und auch eine vertiefende Info.-quelle durch die Hashtags in den Postings. Andere wären froh, wenn sie Vorstände hätten, die Twitter bedienen könnten. Das bringt mich zu 6), 7) oder 8), ich weiß nicht mehr, dass man es nicht allen recht machen kann und dass typisch für den Boulevardismus, immer alles schlecht geredet und gemacht wird, egal wie man es macht. 9) Auch ist die Erwartungshaltung, dass man schon von diversen Complianceverstoß-Verdachte erfahren sollte, ist völlig verfehlt. Die User, die das fordern, haben bislang vermutlich kein einziges Wort in den Complianceberichten und -abschnitten der Jahresberichte gelesen. 10) Auch hat nicht Wirecard die Geduld ihrer Aktionäre strapaziert. Also mein Geduldsfaden war immer reißfest. Die Ungeduld liegt ja wohl eher und einzig und allein in den Händen eines jeden Aktionärs selbst. 11) Überhaupt: Wer von Wirecard Aktien hält, aber im gleichem Atemzug sagt, für ihn hätte das Vertrauen in WC bzw. MB doch sehr gelitten, der soll doch bittschön gehen. Börse ist nunmal Vertrauen in die Wertsteigeurngsfähigkeit eines Vorstandes. Wer das nicht hat, kann ja woanders investieren. 12) Dass ein Compliance-Mitarbeiter ging ist doch auch nichts schlimmes. 13) Und was bitte ist daran schlimm, nach Abschluss der Untersuchung festzustellen: "Einzelne lokale Angestellte in Singapur können sich möglicherweise im Hinblick auf einige der vorgenannten Vorgänge nach lokalem Recht strafbar gemacht haben." Das ist a) nichts anderes als die folgende Aussage von zuvor und vor allem viel konkreter als eben das frühere "schlüssige Feststellung für ein strafbares Fehlverhalten von Führungskräften oder Mitarbeitern des Unternehmens". Auch zitiert DLG nicht vollständig. Es fehlt der Vorsatz "Die Prüfung steht kurz vor dem Abschluss. Bisher  (!!!) haben weder die interne
Compliance-Abteilung von Wirecard, noch Rajah & Tann (siehe auch die Erklärung von Rajah & Tann unter ir.wirecard.de) schlüssige Feststellung für ein strafbares Fehlverhalten von Führungskräften oder Mitarbeitern des Unternehmens gefunden." https://www.finanznachrichten.de/...berichterstattung-deutsch-016.htm
Ein Widerspruch zwischen diesen Aussagen sehe ich nicht. Den kann man nur sehen, wenn man verlangt sogar im Vorhinein schlauer zu sein und nicht "nur" im Nachhinein.

Es wäre sehr zu wünschen, dass nicht immer Wirecard, mehrheitlich grundlos, schlecht gemacht wird (und dann noch von den eigenen Aktionären), sondern die FT und die Medien. Aber die haben ja so dermaßen viel und viel an Unsinn geschrieben, dass es da schwerer fällt zu sagen: Erst haben sie es so geschrieben, dann so. Es gibt viele Fähnchen im Wind und keines dreht sich in Aschheim! Das mal zur Erinnerung.
Zum Schluss: Also ich finde das Verhalten und die Äußerungen von Wirecard, der IR und von Herrn Braun deutlich transparenter, schneller, konkreter, korrekter und angreifbarer, als alles, was man sonst so hört.  

20.04.19 13:01
3

2556 Postings, 1221 Tage marronizwetschgenq

mit deinem posting hast du uns eindrucksvoll bewiesen, dass du 100% das Fähnchen im Wind bist, das war doch auch deine Absicht, oder!
Du bist wohl auch einer der glaubt, umso mehr Wörter ein Monolog hat, umso wertvoller ist er.  

20.04.19 13:35
4

2984 Postings, 4658 Tage brokersteve@zwetschgenq..volle zustimmung

und ein sehr guter Beitrag, dem ich nur voll und ganz zustimmen kann.

Es waren kriminelle, nicht wirecard ist kriminell... das verwechseln manche Medien und spielen das dreckige Spiel der Kriminellen mit. Der Hammer daran ist, dass sie es mit der Betrügebande ein weiteres mal gemacht haben.
Ich hoffe, dass die Finanzmarktaufsicht hier ein Exempel statuiert, da dies dem Finanzplatz Deutschland grossen schaden, nämlich immensen Vertrauensverlust, zufügt.
Manche Biardteilnehner hier darf man eh nicht ernst nehmen, das sind kurzfristige Zockerangsthasen, die sich von den Grossen ausnehmen lassen.

Meine Meinung: wirecard ist das am besten aufgestellte Branche in einem gigantischen stark wachsenden Markt und wird deshalb bewusst geschwächt. Es wird aber nicht funktionieren.  

20.04.19 13:39
1

228 Postings, 2038 Tage hpgronauhotmail.commarroni

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. Was hat das mit Fähnchen im Wind zu tun. Bist Du ein Unverbesserlicher? Gerade an der Börse beim Traden nutzt man Richtungswechsel -  da gibt es nichts zu meckern.  

20.04.19 13:42
1

5 Postings, 29 Tage Eisenteilmarroni

Super Kritik zu Zwetschge!  Kurz, prägnant und inhaltlich fundiert. Schade, das wir nicht viele so aussagefähige Bürger haben.  

20.04.19 13:44
2

2556 Postings, 1221 Tage marroniElitäres Geschwätz

20.04.19 13:51
2

5 Postings, 29 Tage EisenteilRichtungswechsel..

Mit dem Fähnchen bei Zwetschge hab ich noch nicht ganz verstanden. Aber das mit dem Monolog! Stimmt. Hätte er besser machen können. Gibt ja auch noch den Biolog. Und den Triablog!  

20.04.19 13:57
1

228 Postings, 2038 Tage hpgronauhotmail.comNachtrag zu #41892

Paypal ist nicht bei Adyen. Aber Ebay verläßt Paypal zugunsten von Adyen. Paypal könnte theoretisch Wirecard kaufen. Goldman Sachs fördert auch auch Intelligent Systems.  

20.04.19 14:07
13

278 Postings, 253 Tage 4ACNSWIch kann Zwetschgenquetscher

nur unterstützen.Auch finde ich es sinnvoll einen eigentlich einfachen Sachverhalt, für all jene, die auch mit einfachen Sachverhalten so ihre Schwierigkeiten haben,  mal etwas længer zu posten.
Liest man Zwqs Beiträge ergibt sich eine äusserst konsistente Beurteilung immer wieder darin. da gibt es andere, wirkliche Windräder hier.
Ebenso, wie Zwq teile ich das Wehklagen und die Anschuldigungen von Capri DLG und dem Berliner gegenüber Wirecard auch nicht. Vielmehr finde ich diese reichlich übertrieben und in der Analyse der Lage um Wirecard schlichweg falsch.
Es geht/ging  ja bei manchen Medien , vornean F- und IT-times, gegen Wirecard gerade änhlich zu, wie bei den Hexenprozessen. Wirecard konnte sachlich antworten, in welcher Art auch immer, WDI wurde/wird immer angeschuldigt.
Warum hätte WDI also auf das Affentheater der m.E. offensichtlich böswilligen Medien einsteigen sollen? Es wäre nur wieder hysterisch, unsachlich und verdreht berichtet worden. Diese Mühe, dieses Dreckspiel hat sich WDI richtiger Weise erspart.
Ich persönlich fand und finde den Umgang Wirecards mit dem Schweinespiel der Medien gut und in Art und Weise richtig, sogar souverän.  Ich habe dadurch kein Vertrauen verloren, weder in Wircecard, noch in MB, in die FT, SZ, HB, Spiegel und andere Konsorten, wie IT- times, Aktionär, Finanzen100  jedoch sehr wohl, und dies nachhaltig.  

20.04.19 16:26
1

8 Postings, 48 Tage Sauerkraut72Hä?

Marroni, es gibt einen Grund, warum Du einer der ersten in meiner Ignore- Liste warst. Und warum Dir Eisenteil nun nachfolgt... Echt schade, dass ich noch keine schwarzen Sterne verteilen kann. Und bei Euch hat das gar nichts damit zu tun, dass ich nur einseitige Meinungen zulasse... überhaupt gar nicht.  

20.04.19 16:32
1

1701 Postings, 74 Tage Gonzodererstehabt ihr schon

gehört, der Schutzschild der Bafin ist ausgelaufen :-)) lasst euch nicht ärgern, geniesst das tolle Wetter und die freien Tage und am Dienstag geht es weiter, in welche Richtung auch immer.....

bei 170 steige ich aus, dass reicht mir als Gewinn  

20.04.19 16:55

5 Postings, 29 Tage EisenteilWarum willst du bei 170 aussteigen?

Wc steigt jährlich zuverlässig, Bis auf das temporäre Gerumpel. Hast doch die nächste Zeit dann keinen Stress mit einer Neuanlage. Wenn Wc nicht gut ankommt die nächste Zeit, aus  echten Gründen, steigt sie nicht bis 170. wenn alles gut aufgenommen wird, geht es ohne Mühe höher.  

20.04.19 16:57

2138 Postings, 3845 Tage zertifix@thomas941

zu deinen Ausführungen in deinem Beitrag in `41883 darf ich anmerken, dass Du genauer lesen solltest, um das Geschriebene auch richtig interpretieren zu können.

Die hohe Volatilität und somit die Sprunghaftigkeit dieser Aktie beinhaltet ein hohes Gewinn-, aber auch Verlustrisiko. Wer hier als Daytrader unterwegs ist, könnte sich bei einem Kurs zwischen 106 und 112 ? ein Engagement überlegen. Auch für einen kurzfristigen Anleger würde ich auf dem derzeitigen Kursniveau (noch) nicht einstiegen. Warum?

Der Chart hilft vielleicht zum besseren Verständnis.

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An der Börse gehts zu wie im Dschungel  -- nur die Beute zählt

20.04.19 16:58

2138 Postings, 3845 Tage zertifixHier noch der Chart

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An der Börse gehts zu wie im Dschungel  -- nur die Beute zählt
Angehängte Grafik:
wirecard.jpg (verkleinert auf 34%) vergrößern
wirecard.jpg

20.04.19 17:25
6

1924 Postings, 1153 Tage zwetschgenquetsche.Nebenthema: 500 Euro

Mal was anderes. In den letzten Jahren wurde ja viel für eine Abschaffung des Bargeldes geworben.
Ich finde das völlig falsch, auch wenn Aktionär eines Unternehmens bin, dass sich die vollständig digitale Bezahlung auf die Fahnen geschrieben hat. Ich finde, dass beides seine Daseinsberechtigung hat.

In diesem F+ Artikel der FAZ (jaja, ich weiß, fast keiner hier gibt Geld für Journalisten aus und regt sich dann trotzdem über sie auf) sind einige interessante Erkenntnisse drin.

- "Die EU-Kommission kam im vergangenen Jahr nach umfangreichen Untersuchungen und einer öffentlichen Konsultation zu dem Schluss, dass eine Barzahlungsobergrenze keine spürbaren Rückgänge im Terrorismus oder bei der Steuerhinterziehung nach sich ziehen würde. Deshalb hat die Kommission davon abgesehen, eine einheitliche Barzahlungsobergrenze einzuführen."

- "Es gibt keinen empirischen Nachweis für eine Verbindung zwischen einer hohen Bargeldnachfrage und einer ausgeprägten Schattenwirtschaft. Das haben wir gerade in einer Bundesbank-Studie untersucht. Schon am Ausmaß der Schattenwirtschaft hierzulande scheiden sich die Geister. Die entsprechenden Schätzungen liegen weit auseinander ? zwischen zwei und 17 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung."

- [Anm. von mir: Durch die Abschaffung des 500er wird das Bargeld teurer und ich finde, man schießt sich so selbst ins Bein]: "Wenn ich auf kleinere Stückelungen ausweichen muss, brauche ich mehr Banknotenpapier. Bei der Auslieferung von der Druckerei in die Filialen der Deutschen Bundesbank und wenn man Bankfilialen versorgt und Geldautomaten bestückt, müssen die Werttransporte öfter fahren. Das alles kostet mehr Geld."

- "FAZ: Das heißt, in Deutschland wird es nie Bargeldobergrenzen geben?
Beermann: Ich bin mir sicher, dass es in absehbarer Zeit nicht dazu kommen wird. [...] Niemand sollte sich entschuldigen müssen, wenn er mit großen Scheinen bezahlen möchte statt mit Debit- oder Kreditkarte."

---
Ich kopiere nicht alles, damit man mir nicht unterstellt, ich unterlaufe den guten Journalismus. Dieses Interview mit dem Bundesbankvorstand Beermann ist wirklich lesenswert. Klickt hier: https://www.faz.net/aktuell/finanzen/...en-wird-16140071.html?premium

Und es zeigt mir eindeutig, dass sich einige Träumer davon verabschieden müssen, hier schwedische und chinesische Verhältnisse zu erhalten. Das soll und wird Wirecards Wachstum und Gewinne nicht schmälern, dafür sind sie zu stark außerhalb Deutschlands engagiert. Und so gesehen hat Herr Braun (mal wieder) Recht, wenn er von einem embroyalen Zustand des digitalen Bezahlens redet. Hoffen wir, dass es dieses erst dann in Gänze gibt, wenn es auch die nötige Reife, wie eines Erwachsenen hat. Um es mal metaphorisch auszudrücken.
Und ich freue mich, dass man auf einer Hochzeit weiterhin noch ein richtig anständiges Geschenk mit dem 500-Euro-Schein machen bzw. erhalten kann, statt den Zuruf "Ich habe euch was überwiesen". ;-)

 

20.04.19 17:36
7

2070 Postings, 2145 Tage dlg....

@zwetschenq, erst mal vielen Dank für Dein ausführliches Posting. Man muss nicht immer einer Meinung sein, aber auf dem Niveau sich austauschen (und ggf auch die eigene Meinung zu ändern), macht Spaß und dafür sind solche Foren auch da.Danke.

So zum Inhaltlichen: bitte nicht vergessen, wie diese Diskussion gestartet ist. Wir haben hier nicht proaktiv Wirecard beschuldigt. Hier wurde die These aufgestellt, dass Wirecard sich in diesem ganzen Schlamassel (völlig) richtig verhalten und keinerlei Reputationsverlust erlitten hat. Und dies sehe ich eben anders und habe mit den anderen Foristi nur argumentativ dagegen gehalten, da wir der Meinung sind, dass Wirecard durchaus nicht perfekt kommuniziert hat (welches Unternehmen schafft das schon? Aber erwähnen darf man es trotzdem, oder nicht?). Dazu stehe ich weiterhin.

ZB bleibe ich dabei, dass ein CEO keine Freitagnachmittags-Tweets absetzen sollte, die den Kurs eines Dax-Unternehmens um über 5% nach oben schickt ? ist eine Frage der Gleichbehandlung der Aktionäre und der Transparenz.

Ja, (unbeabsichtigte) Fehlbuchung sind keine Bilanzmanipulation (auch wenn das mögliche individuelle Fehlerhalten von Edo mE als eine solche gesehen werden kann). Ich habe dieses Wort mE auch nicht benutzt.

Ketzerische Frage zwischendurch: hätte es die Korrekturen und Verschiebung der Jahreszahlen vom 5. auf den 25. April ohne die FT gegeben?

Wenn es sein kann, dass Journalisten-Stories über eine Akquisition aus dem Jahre 2015 und über die Wertbeständigkeit von Forderungen im asiatischen Raum rund vier Jahre später immer noch den Kurs im zweistelligen Prozentbereich nach unten drücken können, dann hat es Wirecard in vier Jahren nicht geschafft, für Klarheit zu sorgen. Kann man das kritisieren? Hier scheinen wir anderer Meinung zu sein. Wenn ich weiß, dass ich seit zig Jahren immer wieder von Presse & LVs angegriffen werde und dann den vorläufigen R&T Bericht in den Händen halte, dann muss mir klar sein, dass das eine tickende Zeitbombe ist (auch wenn aus Sicht des Managements nichts dran ist). Hätte man sich dann besser vorbereiten können? Hätte man davon ausgehen müssen, dass dieser Bericht irgendwann mal rauskommt?

Den Zusammenhang von möglichem Vertrauensverlust und Aktieninvestment sehe ich anders. Warum sollte ich nicht in einem Unternehmen investiert sein und gleichzeitig das Verhalten des Managements kritisieren? Warum immer nur schwarz-weiß-Denke? Die besten meiner Investments in meinem Leben basierten darauf, dass ich in Unternehmen investiert habe, die gerade einen solchen Verlust erlitten habe (zB Dialog, ADVA, Wirecard, etc.)

Danke, dass Du mein Zitat noch ergänzt hast, insbesondere das eine Wort hatte ich vergessen. Aber eigentlich unterstützt Du mE meine These damit. Der Whistleblower meldet sich in 1Q18, der vorläufige R&T Bericht kommt im Mai 2018. Dann forscht R&T 9 Monate lang und kommt mit dem ?bisher nix strafbares? Statement, um dann ein paar Wochen später doch etwas gefunden zu haben, nachdem sich gleich mehrere Leute ggf verantworten müssen? Nach einer runden Sache sieht das nicht für mich aus.

WB hat davon gesprochen, dass das ganze nur losgetreten wurde aufgrund einer persönlichen Fehde zwischen zwei Mitarbeitern. Der vorläufige R&T-Bericht besagt aber, dass ?Bobby? und Edo eigentlich gut miteinander konnten und sich Bobby selber auch mit angezeigt hätte. Schlüssig ist dies für mich auch nicht.

Aber ich will hier nicht den Sherlock spielen?nur aus einem Helikopterblick bleibe ich dabei, dass ein Unternehmen sich meiner Meinung nach besser vorbereiten und dann in einem solchen Falle besser kommunizieren kann. Das ändert aber nichts an meiner positiven Einschätzung zur Aktie.


@4AC: ich verstehe nicht, wo ich in meinem Posting ?Wehklagen?, ?Anschuldigungen? und ?falsche Analysen? der ?Lage um Wirecard? von mir gegeben habe. Ich habe doch gar nicht die ?Lage der Wirecard? beschrieben.  

20.04.19 17:44
5

2070 Postings, 2145 Tage dlg....

Und was ich fast mit am Beeindruckendsten in diesem Forum finde. Glaubt hier wirklich irgendeiner in diesem Forum, dass auch nur eine einzige Aktie verkauft worden ist aufgrund der Artikel bei der IT-Times? Glaubt Ihr, dass ein Fondsmanager, Analyst, Family Office Mitarbeiter, etc. sich von einem Artikel auf dieser Seite zu einem Verkauf entschlossen hat? Glaubt Ihr, dass irgendein Privataktionär (zB hier aus dem ariva-Forum) nach dem Lesen eines solchen Artikels gehandelt hat? Ich habe eine ganz starke Meinung dazu, behalte ich jetzt aber mal für mich.

Und trotzdem wurde die IT-Times hier in den letzten beiden Monaten irgendwo zwischen 500-1.000 erwähnt, die Links gepostet, kritisiert, lächerlich gemacht (gut, da hat sie selber gut mitgeholfen) und immer wieder als Beleg für die böse Presse gesehen. Ist für mich völlig unbegreiflich. Ignorien, nicht lesen, nicht kommentieren und sich auf andere Quellen beziehen. Aber für mich sieht das immer wieder nach einer täglichen Ausrede aus ? eigentlich würde die Aktie ganz woanders stehen (und ich der Star-Investor sein), wenn die IT-Times nicht immer alles kaputt machen würde. Phew! (Denkt Euch jetzt mal Trappatonis gerolltes ?R?:) Was errrrlaube IT-Times!!?

Übrigens, das Wendy-Magazin hat bisher keinen einzigen positiven Artikel zu Wirecard verfasst?Skandal!!!  

20.04.19 17:54
1

1701 Postings, 74 Tage Gonzoderersteihr Vögel

20.04.19 18:08

2556 Postings, 1221 Tage marroniSauerkraut72

deine Nickname hat etwas amerikanisches an sich und verbinde ich damit

https://de.m.wiktionary.org/wiki/ziehen#/media/...teur_(détail_2).jpg  

20.04.19 18:08
1

66 Postings, 87 Tage Justox@Gonzo...

Man lernt hier nie aus! Kühe sind als Haustiere im Altersheim erlaubt, Nashörner nicht.lol

Wie war das nochmal mit ner Taube Schach spielen?  

20.04.19 18:10
2

296 Postings, 1876 Tage Thomas941@zwetschgenquetsche

"In den letzten Jahren wurde ja viel für eine Abschaffung des Bargeldes geworben.
Ich finde das völlig falsch, auch wenn Aktionär eines Unternehmens bin, dass sich die vollständig digitale Bezahlung auf die Fahnen geschrieben hat. Ich finde, dass beides seine Daseinsberechtigung hat."

"Und es zeigt mir eindeutig, dass sich einige Träumer davon verabschieden müssen, hier schwedische und chinesische Verhältnisse zu erhalten."

Die Realität sieht allerdings anders aus, Europa ist nicht mehr das Maß aller Dinge, die Zukunft wird in Asien, vorallem in China und Südostasien bestimmt. Persönlich bin ich auch ein Fan des Bargeldes, aber ich weiß auch, dass es Bargeld in 10-20 Jahren nicht mehr geben wird, weil sich einfach "effizientere Modelle" durchgesetzt haben werden.

Nur weil sich die Europäer das Bargeld wünschen, wird es deshalb nicht weltweit erhalten bleiben, ganz im Gegenteil, die Europäer werden sich dem internationalen Druck beugen und das Bargeld Schritt für Schritt abschaffen.

Darum bin ich bei Wirecard auch absolut zuversichtlich für die Zukunft, ich denke wirklich, dass die sich langsam zu einem Global Player entwickeln könnten. Sozusagen ein Amazon oder Google der digitalen Zahlungswelt. (jetzt überspitzt formuliert)  

20.04.19 18:56
2
Wir sind insofern einer Meinung, als das man unterschiedlicher Auffassung sein kann und sich mit dir auseinanderzusetzen ist weit besser, als mit vielen weiteren Usern. Inhaltlich und weil du die deutsche Sprache nicht über Haufen wirst, sobald du anfänsgt zu tippen. Mir hingegen gelingt dies nicht ;-)
Und ich bezog mich nicht allein auf dich.
Braun hat auch vorher schon öfters getwittert und da hats auch keinen gestört. Und Zeitvorteile/-nachteile bzw. Informationsvorsprünge für Aktionäre sehe ich nicht. Kein Privataktionär kriegt immer alles mit. Statt Twittermeldung könnte es ja auch ein Interviewstatement am Nachmittag sein, oder ne Ad-hoc, oder auch in Conference-Calls am Mittag nehmen nicht alle teil.

Auch finde ich deine Erwartungshaltung was die Vorbereitung auf zukünftige etwaige Short-Attacken an negative Berichterstattung angeht, zu hoch. Man kann im Vorfeld ja nicht wissen, was auf einen zukommt, und selbst wenn man es thematisch noch eingrenzen könnte, weiß man nie das Wie.
Ich hätte es sogar für noch besser erachtet, wenn sich Wirecard nicht innerhalb weniger Stunden geäußert hätte, sondern erst tagsdrauf oder noch ne Nacht später.

Aber nun gut, welche Erwartungshaltung man hat, entscheidet jeder für sich. Dann muss man aber auch die Enttäuschung aushalten können, statt Vicitm Blaming zu betreiben. Kannst du auf dich gemünzt sehen, es sind aber vor allem viele andere User angesprochen.

Und auch wenn ich deine Trades bzw. Investments nicht kenne, du würdest sicher anders über die CEOs von Adva, Dialog usw. reden, wenn du erst ordentlich runter musstest, bevor die Kurse dann stiegen, oder?  

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