Am Tag des höchsten Umsatzes im Juni, am Freitag 21.6.(Hexensabbat) habe ich meine gesamte Dividende von K+S(VT7LYK) und e.on(VT5NQZ) in OS-Call der gleichen Unternehmen verbilligt nachgekauft. Am Mittwoch 50% und 40 % Minus in beiden Calls! Wenn am 25.6.2013 tatsächlich mit 11,98 € das Jahrestief erreicht wurde, gibt es im Juli eine gute Chance, dass es wieder über die alte Unterstützung bei 14 € geht. Dann steht mein e.on-Call mit 80 % im Plus! Warum es manchmal sinnvoll ist, nicht in Aktie sonder in Optionsscheine zu investieren: Ich hatte nicht mehr ausreichend Bargeld, um meine bereits große Stückzahl in e.on und K+S sinnvoll mit der Aktie zu verbilligen! Auf Kredit ist Todsünde in Aktien! Da e.on-Call noch bis 18.6.2014 läuft, mache ich mir relativ wenig Sorgen im Derivat. Bei etwa 12,9 € bin ich am Geld und über 14 € meine Zielgier! In OS sollte man aber nur, wenn man mit Totalverlust umgehen kann. Wenn es in den nächsten 12 Monaten nie mehr über 13 € geht, kann ich wenigstens den Verlust mit zukünftigen Gewinnen verrechnen! Szenario halte ich aber für äußerst unwarscheinlich, nur nicht unmöglich! Chance/Risiko ist tragbar! Bis vor 6 Monaten hatte ich OS für extrem und hochriskant gehalten. Wer die wichtigsten Regeln in OS einhält, kann Risiken begrenzen. 1. Lange Laufzeit, 2. kein K.O.-Scheine, 3. Spread nicht zu hoch, 4. nicht auf Kredit kaufen, 5. an Unterstützungsmarken im Basiswert kaufen, 6. je nach Hebelwirkung zwischenzeitlich hohe virtuelle Verluste einkalkulieren und Totalverlust einkalkulieren oder 7. SL je nach individueller Schmerzgrenze setzten, wer Totalverlust vermeiden will. Ich habe hier ganz bewußt ein OS mit sehr hohem Hebel (150,77 !!) ausgewählt, da ich mit zwischenzeitlich sehr hohen Verlusten, s.o., locker umgehen kann. Wer hier Schlafstörungen bekommt, sollte 8.) einen Heben unter 10 wählen! Natürlich sind dann auch keine exorbitanten Gewinne - wie bei meinem Derivat - bei gleichem Geldeinsatz möglich! |