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Bayer AG

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neuester Beitrag: 13.11.19 13:37
eröffnet am: 17.10.08 12:35 von: toni.maccaro. Anzahl Beiträge: 4104
neuester Beitrag: 13.11.19 13:37 von: surdo Leser gesamt: 838094
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30.07.19 09:12
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586 Postings, 2055 Tage Thomas941@Neuling999

"Wer aufdrängende Fakten ignoriert, wird an der Börse nur Geld verlieren, und zwar viel Geld."

Wie oft hab ich von dir "Es kommt eine Gewinnwarnung" gehört, in Wirklichkeit kam nichts. Bayers Geschäfte sind sehr stabil, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie jetzt. Man muss sich nämlich einmal vorstellen was für eine Situation das gerade für Bayer ist:

1.) Man wird medial ständig vernichtet, alle nutzen "Bayer/Monsanto Skandale" um Klickzahlen zu generieren.
2.) Die Eingliederung Monsantos ist noch nicht vollständig abgeschlossen, dies kostet Zeit und Geld.
3.) Die x-Tausenden Klagen stehen im Raum, Bayer wird als Schmuddelunternehmen dargestellt.
4.) Die gesamtwirtschaftliche Wirtschaftslage hat sich etwas eingetrübt, Gewinnwarnungen an allen Stellen (Lufthansa, Daimler usw.)

Und trotz dieser Schwierigkeiten schafft Bayer es ein solides Ergebnis zu präsentieren, dass die Spekulanten Bayer nach unten drücken, dafür kann weder der Vorstand noch die Firma etwas.  

30.07.19 09:16

1486 Postings, 4462 Tage rotsGAP zugemacht

 

30.07.19 09:24
4

442 Postings, 2610 Tage BusinessPlayaDie Zahlen

sind gar nicht so übel. Es war klar, dass sich die Anzahl der Klagen erhöht. Hier kommt es zu einer Einigung und das wird als Sammelklage zusammen abgewickelt.

Die Pharma Sparte wächst stark, sehr gut.

4%+ bis Ende des Jahres realisierbar. "Ambitioniert", weil die Höhe der Kompensation in der Monsanto Situation nicht konkret eingeschätzt werden kann. Aber solche Prozessen werden sich über Jahre ziehen.

Fazit: Bayer ist nach wie vor ein gut funktionierendes Unternehmen. Die einzige Frage ist, wann der low Punkt gefunden wird. Man muss das Ergebnis  in Relation auf den derzeitigen Aktienpreis setzen. Wachstum selbst in diesen "schweren Zeiten" vorhanden. Daher nach wie vor ein guter EInstiegspunkt um die 6o?  

30.07.19 10:22
1

13816 Postings, 2456 Tage NikeJoeBayer mit etwas enttäuschenden Zahlen!

Die Klagen sind auf 18.400 angestiegen und damit auch die zukünftigen Zahlungen an die Geschädigten. Agrargeschäfte laufen angeblich nicht so gut. Nagut, das muss ja nicht so bleiben.

Als Bayer Aktionär ist man grundsätzlich auf weiter fallende Kurse vorbereitet. Der Bayer Kurs könnte IMO durchaus auf eur 50 abfallen. Erst da sehe ich gemäß meiner Abschätzung (Annahme EBIT 2019 liegt bei ca. 8,5 Mrd. EUR; = optimistisch!) wieder eine "faire" Bewertung der Bayer Aktie. Bayer hat Glück, weil die EZB die Zinsen weiter absenken möchte, was die Zinsbelastung in der Zukunft etwas senkt.

Wer am 2015er Hoch (eur 140, hmmm) mit extremem Optimismus gekauft hatte, hatte wohl die Lage falsch eingeschätzt... meine Einschätzung des fairen Wertes passt da eigentlich recht gut. Der Trend seit 2015 geht zumindest in die Richtung "fairer" Wert, wobei die Kosten-Risiken der Monsanto-Verfahren in de USA auch einen Spike darunter möglich machen könnten. Auch in einer Rezession könnte die Aktie deutlich darunter fallen.

FAZIT: Aktien kauft man mit einer "Margin of Safety", also bei Bayer (falls der kommende Glyphosat Vergleich nicht zu teuer ausfällt) vielleicht unterhalb von eur 50 ??

 

30.07.19 10:38

830 Postings, 2106 Tage nelsonmantzNikeJoe

du siehst also den fairen Wert von Bayer bei einem KGV von 6-7?
Bitte begründe das mal sinnvoll!  

30.07.19 11:21

122 Postings, 601 Tage Unverbesserlichersh.Löschung


Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 31.07.19 13:40
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: Provokation

 

 

30.07.19 13:18
1

232 Postings, 264 Tage Neuling 999Nachricht hier, Ariva, 11.21 Uhr

Zitat o.g. News hier, bei Ariva:

" ?. Der Bayer-Konzern hat am Dienstag Zahlen für die erste Hälfte des laufenden Jahres vorgelegt. Den Umsatz konnten die Leverkusener von 18,6 Milliarden Euro auf 24,5 Milliarden Euro steigern. Dagegen ist der Gewinn vor Zinsen und Steuern von 3,66 Milliarden Euro auf 2,88 Milliarden Euro gefallen. Bayer musste deutlich höhere Sondereffekte verbuchen, deren Gesamtsumme im ersten Halbjahr 2019 von 0,44 Milliarden Euro auf 1,91 Milliarden Euro kletterte. Unter dem Strich sinkt der Halbjahresüberschuss je Bayer Aktie von 3,05 Euro auf 1,68 Euro, bereinigt steigt der Gewinn von 3,76 Euro auf 4,17 Euro.

?Bayer bestätigt die Prognose für den Konzern und die Segmente für das Geschäftsjahr 2019 ? allerdings ist der Ausblick in Anbetracht des schwierigen Umfelds für das Crop-Science-Geschäft zunehmend ambitioniert?, heißt es vom Unternehmen zum Ausblick. Für 2019 peilt Bayer einen Umsatz von 46 Milliarden Euro an. Um Sondereffekte bereinigt will man auf EBITDA-Basis einen Gewinn von 12,2 Milliarden Euro erzielen. Der bereinigte Gewinn je Bayer Aktie soll 6,80 Euro erreichen. ?Bei den Zielen nicht berücksichtigt sind die Pläne zur Trennung von der Geschäftseinheit Animal Health, der vereinbarte Verkauf der Consumer-Health-Marken Coppertone und Dr. Scholl?s sowie die geplante Veräußerung des 60-prozentigen Anteils am deutschen Standortdienstleister Currenta?, so Bayer am Dienstag.

?Im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutzmittel Glyphosat wurden bis zum 11. Juli 2019 in den USA Klagen von etwa 18.400 Klägern zugestellt. Das Unternehmen ist weiterhin überzeugt, gute Argumente zur Verteidigung gegen die erhobenen Ansprüche zu haben, und beabsichtigt, sich in all diesen Verfahren entschieden zur Wehr zu setzen. Parallel wird sich Bayer konstruktiv in den Mediationsprozess einbringen, der von einem Bundesrichter in Kalifornien angeordnet wurde?, so Bayer zu den Problemen mit der Monsanto-Übernahme."


was sonst als eine Gewinnwarnung soll das sein ?



 

30.07.19 13:27
1

16320 Postings, 3405 Tage duftpapst2Die steigenden Rückstellungen

fressen den Ertrag.
Ähnlich wie bei den Autoaktien nach dem Abgasbetrug und den Airbag Problemen.  

30.07.19 13:47
1

37 Postings, 3283 Tage lolopopoMonsato

und Europa niemand klagt.
Sind die Europäer  etwas robuster wie die Amerikaner?
Wie beweist man eigentlich, dass durch Glyphosat erkrankt ist? Muss ich etwa alle Kassenzettel aufbewahren?  

30.07.19 14:58
2

244 Postings, 2052 Tage Juergeneinslolopopo ...

in einem Land wo man Millionenklagen durch verbrühen beim Kaffee trinken erklagen kann - da ist einiges möglich.cool

 

30.07.19 15:12

1524 Postings, 597 Tage neymarBayer

ARD-Börse: Monsanto - für Bayer bleibt der Zukauf ein unabwägbares Risiko

https://boerse.ard.de/radio/autoton_30_07_2019_82116608_100.html  

30.07.19 15:16
1

232 Postings, 264 Tage Neuling 999ARD und ZDF berichten - morgen gehts richtig ab

ARD und ZDf berichten heute - => morgen, wenn es alle im "Abendfernsehen" gesehen und gehört haben, geht's richtig bergab ?..  

30.07.19 15:19

37 Postings, 3283 Tage lolopopoNeuling999

..und, was sollst.
Abgerechnet wird immer am Schluss.
Wer keine Verluste an der Börse aussitzfn kann, sollte sich lieber ein Sparbuch zulegen  

30.07.19 15:23
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13816 Postings, 2456 Tage NikeJoe@nelsonmantz: Bayer Bewertung (KGV)

Da hast du nicht ganz unrecht. Wenn man NUR das KGV betrachtet (Gewinnprojektionsverfahren) könnte man zu dem Schluss kommen, dass Bayer deutlich unterbewertet ist und auch eur 100 oder mehr wert sein könnte. Ein durchschnittliches KGV von 22 würde ich aber für Bayer nicht mehr ansetzen. Ich verwende 16 als "fair".

Das DCF Verfahren sagt, dass Bayer noch immer leicht zu teuer ist. Dieses berücksichtigt keine relative Bewertung, so wie das KGV im Vergleich zum früheren Mittelwert des KGVs.

Bei den EUR 50 habe ich übrigens bereits ein Monsanto-Risiko mitberücksichtigt. Würde ich Bayer wie früher als eher "solides" Unternehmen betrachten, käme ich heute z.B. auf EUR 70 - 90.

Also natürlich hängt eine Bewertung von mehreren Faktoren ab, ist also keine ganz exakte "Wissenschaft". Wäre es so, würden wir keine Börse benötigen.


 

30.07.19 15:27

125 Postings, 726 Tage anvistorIch habe nun 2 Orders

platziert: eine Startbuy bei 62,50 EUR und eine Limit-Order bei 50 EUR. Bin gespannt, wohin sich der Kurs entwickeln wird. Langfristig sehe ich hier durchaus große Perspektiven. An eine Pleite des Unternehmens aufgrund der Klagen glaube ich nicht.  

30.07.19 16:15

1743 Postings, 2520 Tage Kasa.dammneuling99

warum soll es bei Ausstrahlung mit dem Kurs abwärts gehen? kaum ein Deutscher besitzt Aktien, erst recht keine mehr von Bayer, die hat der ängstliche Deutsche doch schon längst geschmissen. Bayer ist in internationalen Händen, ganz vorn dabei ist Blackrock und die werden auch gerade etwas auf deutsche  Börsenberichterstattung geben. Bei 52 EUR werde ich auf 1500 aufstocken und mich in drei Jahren freuen.  

30.07.19 17:03

47 Postings, 1378 Tage KB24Zahlen waren eher meh...

Also die Zahlen waren jetzt kein Leckerbissen aber auch nicht grottenschlecht.

M.E. wird die Aktie mal wieder durch den Kakao gezogen wegen den Klagen. Das macht insoweit Sinn, dass natürlich ein Vergleich da zunehmend teurer wird. Es sei denn man nimmt an, dass das Gesamtvolumen gleich bleibt und nur die "Geschädigten" weniger pro Kopf kassieren. Letztlich kann ich hier keine Aussage treffen, weil ich zu wenig Ahnung davon habe.

Welcher KGV letztlich der richtige ist, kann ein seriöser Investor auch nicht sagen...da spielen viele Faktoren eine Rolle...künftige Entwicklung, etc...Kann Bayer den Gewinn steigern oder konstant halten wenn die Patente für Xarelto etc. auslaufen? wer weiß das schon. Wird die Monsanto Integration gut gelingen? wie gehen die Rechtsstreitigkeiten aus? Wird Glyphosat verboten? Wie sieht es mit dem Image aus? Wie entwickeln sich die Zinsen? und und und...1000 offene Fragen.

Wenn da jeder 0 8 15 Börsianer die Antwort hätte, dann wären ja alle reich. Aber die Börse funktioniert eben anders...bei einem Kauf/Verkauf glauben beide ein gutes Geschäft gemacht zu haben...der eine glaubt die Aktie schmiert ab und der andere glaubt sie geht durch die Decke...am Ende soll einer oder keiner Recht behalten, auf jeden Fall nicht beide.

Nun zur Geschäftsentwicklung...Bayer hat natürlich große Risiken. Durch die Ausweitung der Geschäfte auf allen Kontinenten hängt man am Tropf der Weltwirtschaft...

Sollte Baumann mit ne Gewinnwarnung um die Ecke kommen, dann bekommt er wieder eine mediale Klatsche...irgendwann ist es dann genau eins zu viel. Bei 6 Mio. EUR Gehalt braucht er sich keine Sorgen um ne warme Mahlzeit am Tag zu machen. Oder zwei.  

30.07.19 17:20

37 Postings, 3283 Tage lolopopo18.000 Klagen

Was mich nur wieder wundert ist, daß ausgerechnet heute mit Veröffentlichung  der Zahlen auch die Anzahl der Klagen bekannt gegeben wird  

30.07.19 17:39
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37 Postings, 3283 Tage lolopopoGelddruckmaschine

Also ganz ehrlich,
Wenn ich amerikanischer Staatsbürger wäre und Lymphdrüsenkrebs hätte, dann würde ich schleunigst einen halben Liter Roundup trinken und mir die anschließenden Blutwerte vom Arzt bestätigen lassen.
Dann springe ich um den Klagezug auf mit der Hoffnung auf eine saftige Zahlung
 

30.07.19 17:57
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830 Postings, 2106 Tage nelsonmantzNikeJoe

Das DCF-Verfahren... dann geh mal rundum gucken bei anderen Aktien und deren Bewertung mit DCF-Verfahren und gegenüber die Marktkapitalisierung, da wird Dir ganz anders werden...
Natürlich muss man einen Monsanto-Abschlag hinnehmen aber im Vergleich zu vielen anderen Unternehmen ist Bayer nunmal fundamental ein Schnapper. Wenn es noch günstiger wird umso besser  

30.07.19 19:04
1

106 Postings, 1002 Tage brain2626Was ich nicht vestehe

ist wie ein Vergleich aussehen soll? Mit wem vor allem? Mit den 18000 Klagenden? Ja wenn diese selbst nur vergleichsweise wenig bekommen- dann kommen 200.000 weitere Klagende, die auch das gleiche haben wollen. Oder vielleicht mehr? Und was wäre dann mit Bürgern anderer Staaten? Übrigens könnte man dann auch glyphosat komplett aus dem Sortiment nehmen =60 mrd dafür geblecht.
Bayer ist an den Eiern gepackt und genauso wie der Rest wird er alles machen was das Herrchen verlangt )
Alternative: Bayer wird für 10 Euro von nem ami-Investor ?gerettet?  

30.07.19 19:14

546 Postings, 1549 Tage Henri72Ich finde die Zahlen durchwachsen bis solide.

Negative Effekte durch das Wetter in Amerika im neuen Steckenpferd Crop Science. Dagegen positive in der Pharmasparta. Auf den ersten Blick solide.
Klar schädigen der Ruf von Monsanto und die Klagen das Geschäft, das Wetter kann Bayer nicht beeinflussen. Wie stark das Gemisch inzwischen in Crop Science ist, zeigt das Anwachsen der Klagen. Natürlich war das vorhersehbar, aber die Klagen sind noch nicht ganz verloren, auch der mögliche Verhändler bei Vergleichen wird da knallhart verhandeln, dies tat er schon bei BP, wo die Schäden durch das Öl greifbar waren. Also das hat einen bitteren Geschmack und kann auch durch die Entwicklung im Pharmabereich nicht groß verbessert werden.  
Dann der Personalabbau mit entsprechenden Kosten, das Abstoßen der unrentablen Marken, dies kostet. So sank das Eigenkapital von 47.215 auf 44.947 Mio. Euro. In meinen Augen wird es endlich Zeit Fremdkapital tüchtig zu reduzieren und Eigenkapital aufzubauen, sonst kommt Bayer in riesige Schwierigkeiten. Lagarde will zwar die lose Fiskalpolitik der EZB fortsetzen, nur ob sie dies auch kann bleibt abzuwarten. Denn wir gehen auf eine Wirtschaftskrise zu. Und in Krisenzeiten verteuern sich Kredite, je höher verschuldet das Unternehmen, desto höher steigen die Zinsen.  
Ich las zwar den Handelsblattartikel nicht, aber für Bayer braut sich wahrlich eine gefährlich Mischung zusammen. Es wird Zeit das bei den Klagen  
Erfolge kommen und die Geschäftszahlen wieder so gut werden, dass erheblich Eigenkapital aufgebaut werden kann.  

30.07.19 21:11

232 Postings, 264 Tage Neuling 999In Monsanto schlummern weitere Ärgernisse ....

https://timesofindia.indiatimes.com/world/us/...icleshow/70456211.cms

Aufspaltung könnte bald die einzige Rettung sein. Grotesk das Ganze.  

30.07.19 23:21

1650 Postings, 3507 Tage StarbikerMonsanto

ob Bayer ein Schnapper ist, bleibt abzuwarten. Wer Geschäfte mit den Amis macht ist vor nichts sicher. Ich bin erst mal +/- 0 raus und mit der Entscheidung sehr zufrieden.  Meiner Meinung nach sollte man die USA erst mal (so lange Trump der König ist) vergessen und sich auf solidere Geschäftsfelder besinnen. Leider ist das Kind schon im Brunnen und deswegwn bin ich raus! Unberechenbar die Geschäftsgebaren aus Übersee!  

31.07.19 00:12
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9 Postings, 530 Tage ali_from_baliSpielen Sie Gott Mr. Feinberg?

Ich bin eigentlch nur stiller Mitleser muss aber nach den letzten abstrusen Behauptungen meinen Senf loswerden. Speziell
die astronomischen Summen die hier teilweise angeführt werden sind einfach unrealistisch und werden nie eintreten.

Ich kann euch die frei verfügbare Doku in der ARD Mediathek "Spielen Sie Gott Mr. Feinberg?" empfehlen.
Ab Minute 59 bis zum Ende wird es richtig interessant und enthält wichtige Informationen für das Vorgehen von Mr. Feinberg,

Dieser handelt auch den Vergleich für Bayer aus. So jetzt mal paar Zahlen und Fakten aus der Doku am Beispiel BP und der Ölkatastrophe.

Gegen BP wurden damals 1.200.000 Forderungen gestellt! Ihr lest richtig über eine Million! Davon wurden lediglich 550.000 Forderungen akzeptiert.
Woran das liegt? Weil Mr. Feinberg sich streng an das Gesetz hält und für jede Forderung! Belege möchte. Keine Belege -> Kein Geld!

BP stellte insgesamt 20 Milliarden Dollar zur Verfügung, davon wurden 6,5 Milliarden an die Kläger der Sammelklage gezahlt. Was mit der Differenz passierte wird nicht gesagt.
Ich kann mir aber vorstellen, das damit Anwaltskosten, Prozesskosten und Kläger, die den normalen Rechtsweg eingegangen sind, bezahlt wurden. Vielleicht konnte auch was einbehalten werden.

Eine Einzelperson hat 5000,- Dollar und ein Unternehmen 25.000,- Dollar bekommen. Mr Feinberg wurde vorgeworfen parteisch zu sein,weil er faktisch von BP engagiert bzw. bezahlt wurde.
Er beteuerte jedoch immerwieder, dass er hinsichtlich der Forderungshöhe unparteisch ist. Dies könnte natürlich auch bei Bayer ein Vorteil sein, da Mr. Feinberg ebenfalls von Bayer bezahlt wird.

So und nun zu Brain, wie funktionieren Sammelklagen. Kurz zusammengefasst. Aus der Doku lässt sich folgendes heraushören, ableiten.

Mit dem Akzeptieren der Geldzahlung verzichtet ein Kläger auf jegliche Rechtsmittel in dieser Sache für die Zukunft. Für jede Sammelklage gibt es eine Frist. Bis zu diesem Datum hat jeder die Möglichkeit sich
bei einem in seinem Umkreis bereitgestellten Schadensbüro zu melden und sich der Klage anzuschließen. Sprich man kann nicht einfach im Nachgang kommen und die Firma auffordern Geld springen zu lassen. Dafür gibt es die Frist die auch öffentlich bekannt gemacht wird.

Man kann natürlich außerhalb der Sammelklage jederzeit und ohne Fristen den normalen Rechtsweg einschlagen. Aber dieses Ende ist hinsichtlich Ausgang und Länge einfach unsicher. In der Doku wurde ein Beispiel von fünf Jahren genannt. Und das ist noch zügig. Was das bedeutet?
Die Leute wollen schnelles Geld und akzeptieren meist eine viel niedrigere angesetzte Wiedergutmachung.

Ich war bei Bayer mit ca. 3500 Euro für einen EK von um die 54 Euro investiert. Verkaufte bei 59,54 und stieg jetzt fünfstellig für 58,14 ein. Nicht der optimalste Einstiegspunkt und vorallem mit viel Risiko verbunden. Aber ich glaube an das Invest und sehe auch einen Grund warum z.B. Elliot jetzt groß eingestiegen ist. Ich sehe eher Gesamtwirtschaftlich mehr Gefahren, als durch diese Sammelklage.
Ich hoffe auf einen schnellen Vergleich. Denke aber dass es sich noch einwenig ziehen wird und die Klägerzahl steigen wird. Ich schätze auf 30.000. Davon würde ich 20-30% wegen mangelnder Beweise abziehen.

Dann bleibt in meinem Augen eine überschaubare Anzahl übrig, wenn man bedenkt wieviele es bei BP, VW oder Agent Orange waren.  

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