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Bayer AG

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neuester Beitrag: 13.11.19 13:37
eröffnet am: 17.10.08 12:35 von: toni.maccaro. Anzahl Beiträge: 4104
neuester Beitrag: 13.11.19 13:37 von: surdo Leser gesamt: 837863
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04.07.19 13:31
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12 Postings, 224 Tage langschläferVergleich

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, warum die Kläger einem Vergleich zustimmen sollten. Die ersten 3 Kläger haben Millionen zugesprochen bekommen. Bei einem Vergleich von 10 Milliarden, entfällt nichtmal eine Million pro Ankläger bei 13700 Klagen. Offensichtlich sehen hier viele Ankläger die Chance schnell reich zu werden, da die Juries Monsanto so richtig fertig machen wollen. Und selbst wenn es zu einem Vergleich kommt, was kommt danach? Das Produkt wird von staatlichen Behörden nicht verboten erstmal, also kommen jedes Jahr neue Anklagen dazu?! Bayer sollte mMn auf ein paar Berufungsurteile warten. Die einzige "Behörde" die Glyphosat als "möglicherweise karzinogen" einstuft ist die IARC und das die nicht ganz koscher sind, kann man schnell recherchieren.  

04.07.19 13:56

169 Postings, 243 Tage ItsMeMario@Neuling 999 #3526

also ca. da wo heute Merck steht.

Und nun vergleiche man wirklich Merck mit Bayer.  

04.07.19 14:06

169 Postings, 243 Tage ItsMeMario@langschläfer

"Behörde" die Glyphosat als "möglicherweise karzinogen" einstuft ist die IARC"

und auch das nur weil wie der Typ ja selbst gesagt hat, haben sie das Wort kariogen in anderen Studien gezählt. Dabei sind sie offenbar durcheinander gekommen, und haben manchmal "nicht kartiogen" mit "kartiogen" verwechselt.

Asserdem sinkt der Aussagewert solcher Listen rapide wenn man (evt. aus falsch verstandenen) Schutzbedürfnis einfach alles mit drauf setzt, und die verschiedenen Unsicherheiten mit dem Wort "wahrscheinlich" kaschiert.  

04.07.19 14:16
1

169 Postings, 243 Tage ItsMeMariosorry s/kartiogen/karzinogen

@ langschläfer #3527 "entfällt nichtmal eine Million pro Ankläger bei 13700 Klagen."

ausserdem, es wird vermutet, dass die Anzahl der Kläger rapide steigt, sobald ein Vergleich bekannt gegeben wird. Für viele ne Möglichkeit, sich gleich gemütlich ins gemachte Nestle zu setzten.  

05.07.19 09:37

732 Postings, 2118 Tage buzzler@ItsMeMario

Du möchtest einen Vergleich zwischen Merck KGaA und Bayer?

Tja, das ist ein No-Brainer! Langfristig ist Merck das bessere Unternehmen. Beispielhaft habe ich Dir und allen anderen einen Screenshot des Chartvergleiches der letzten 5 Jahren beigefügt. Oben ist Merck unten Bayer.

Merck ist und bleibt einer der wenigen guten Werte im Dax, der trotz seiner geringen Gewichtung am Ende für die langjährige positive Performance des Dax verantwortlich ist.

So und nun kauft was Ihr wollt, meine Merck-Aktien bekommt Ihr aber nicht!  
Angehängte Grafik:
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merck.png

05.07.19 10:10

125 Postings, 725 Tage anvistor@ItsMeMario:

"also ca. da wo heute Merck steht.

Und nun vergleiche man wirklich Merck mit Bayer."
Das lässt sich derart wohl kaum vergleichen. Für die Marktkapitalisierung eines Unternehmens ist schließlich nicht nur der Kurswert einer Aktie entscheidend, sondern ebenso die Anzahl der frei im Umlauf befindlichen Aktien.

@buzzler: Was sind schon 5 Jahre?  

05.07.19 10:26

732 Postings, 2118 Tage buzzler5 Jahre...

Das ist mehr, als die durchschnittliche Haltedauer eines kleinen Anlegers...

Du kannst aber auch gern mehr Jahre nehmen als 5, Du wirst sehen, dass für Dich als Anleger, und darauf kommt es an, Merck immer eine gute Wahl war.
Ob jetzt sehr viele oder sehr sehr sehr viele Aktien um Umlauf sind, ist doch zweitrangig, solange lequide gehandelt wird. Das ist bei beiden der Fall.
Weder Bayer noch Merck sind Tante-Emma-Läden...

Somit reduziert sich die Analyse auf: Was ist gut in meinem Depot?

Und wenn man das macht, dann ist Merck top und (5€ ins Phrasenschwein) Bayer flop.  

05.07.19 11:00

830 Postings, 2105 Tage nelsonmantzCharts der Vergangenheit

spiegeln auch immer nur die Vergangenheit wider...
Bayer geht seit der Bekanntgabe! des geplanten Monsantodeals bergab und nicht erst seit den knapp 14K Klagen. Du musst wenn schon Unternehmen und die Chancen/Risiken von jetzigen Zeitpunkt aus betrachten. Da sehe ich für einen großen Kurssprung Bayer hohe Chancen.
Ob man richtig liegt sieht man dann ;-)
 

05.07.19 11:04
1

830 Postings, 2105 Tage nelsonmantzIch meine damit nur

man sollte sich nie auf die Charts zu sehr verlassen... irgendwann erwischt jedes Unternehmen eine Durststrecke, sei es bedingt durch Umsatzverluste, Gewinnreduzierungen,  Risiken bzgl. Geachäftamodwll, Politik etc.
Bin schon bei Gilead Sciences und bei Fresenius Medical Care auf die Nase gefallen und die hatten top Zahlen und tolle Charts...  

05.07.19 12:52

261 Postings, 194 Tage Ketchup123Charts

Charts sehe ich als Psychologische Markthürden.

Aber darüber zu diskutieren bringt nix.
Entweder man will es sehen, oder eben blind sein.

Panik ist etwas.
Woran man sich bei teferen Kursen gewöhnen muss.

Bsp.
Nur weil ein Hedgefond einen % Minieinsatz machte, stieg der Kurs.
Klar. Ich Glaube auch noch an den Weihnachtsmann.
Welches Problem wurde denn damit gelöst?

Ich sehe die Umsätze und Gewinne bei Bayer.
Wenn die 2019 und 2020 kommen.
Geil.

 

05.07.19 16:55

261 Postings, 194 Tage Ketchup123Was ich damit meine...

Aus tausenden Analysten und und Berichten.

Ich bin ehrlich.
Nicht mal 5 Stück davon waren cool.
Vielleicht habe ich immer die falschen gelesen 😂😂😂

Ich halte es aber wirklich.
Aufgrund meiner Börsenerfahrung.

Analysten sind Schrott.
Wie es Michael Parness auch mal sagte.

Mittlerweile.
Lese ich finanznachrichten.
Aber öffne meistens nichts.

Ändert sich " extrem" was am Kurs sollte man mal lesen. Aber aufpassen wer es verfaßt hat

Überschriften sind das eine.
Wo aber xyz drauf steht. Das öffne ich nicht mehr.

Ps.
Österreich wird Bayer insolvent werden lassen👍
Habt Gedanken zum Invest.

Das war nur politisch.
 

06.07.19 06:00
1

232 Postings, 263 Tage Neuling 999Bloomberg - und es geht voran ....

08.07.19 22:56
2

232 Postings, 263 Tage Neuling 999BASF-Gewinnwarnung: Kurseinbruch auch bei Bayer

Das wars dann wohl - auch für Bayer - .....

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/...ahresniveau/24572568.html

BASF nachbörslich knapp minus 5%

Jetzt wird der Bayer-Einbruch klarer .... morgen bricht er noch mehr weg ?

Schade! Ich steig aus.  

09.07.19 07:45
1

830 Postings, 2105 Tage nelsonmantzNeuling 999

BASF gibt Gewinnwarnung raus und du verkaufst deine Bayer-Aktien? :-D :-D :-D
Gestern sind viele Aktien gefallen, nicht nur Bayer...
Wer Volatilität nicht aushalten kann, der sollte keine spekulativen Aktien (Bayer zurzeit) in sein Depot aufnehmen...
Dein Name scheint Pogramm zu sein ;-)  

09.07.19 10:13
1

13816 Postings, 2455 Tage NikeJoeNach BAYER

... kommt jetzt BASF unter die Räder...
Also Chemie und Agrar tendieren aktuell nach unten. Alles enorm zyklisch und so etwas möchte man vor einer möglichen Rezession eher nicht halten.

Da fragt man sich wo in DE läuft es noch rund?
Es gibt noch ein paar Aktien, die derzeit noch alle halten wollen (Beispiel Adidas, SAP, Beiersdorf, Allianz, Münchener Rück, Nemetschek, Sartorius, Evotec, Carl Zeiss Medtec, MTU, GRENKE, Bechtle, PUMA, Airbus Group, Hannover Rück), aber das war's dann schon.

Große internationale Konzerne sind da wenige dabei!


 

09.07.19 10:26
2

732 Postings, 2118 Tage buzzlerCharts...

Ich stimme euch ja zu, dass Charts nicht alleinige Aussagekraft haben. Aber Sie sagen etwas über den generellen Flow eines Unternehmens, seine Anpassungsfähigkeit aus.

Wenn der Trend also über viele Jahre, trotz Korrekturen, trotz Abschwüngen und anderem langfristig eine Richtung kennt, nämlich nach oben, dann lohnt es sich das Unternehmen weiter zu betrachten und evtl. auch zu investieren.

Wenn ich mir Bayer anschaue, dann passt das nunmal nicht. Seit Ende 2010 kommen wir immer wieder in die aktuellen Kursniveaus runter. Kombiniert mit den Abspaltungen von Bayer, die das Geschäft schrumpften, der Risiko-Übernahme von Monsanto und anderen nicht so tollen Unternehmensnews, dann ist Bayer einfach kein tolles Investment gewesen.

Natürlich kann sich alles zum Guten wenden, wer dann hier den Mut hat einzusteigen, mag durchaus Gewinn machen, ich gönne es jedem. Für einen kleinen Anleger wie mich, der für sein Geld hart arbeitet, ist das momentane Gebaren von Bayer aber nicht mit ruhigem Gewissen investierbar.
Positive News sehe ich nämlich momentan nicht, das ist das Problem. Ich sehe nicht, wie das abgestrafte Management den Karren zuverlässig aus dem Dreck ziehen will. Das ist aber das Entscheidende.

Ich wünsche euch viel Erfolg und Durchhaltevermögen. Vielleicht denke ich in ein paar Jahren anders.  

09.07.19 10:58

169 Postings, 243 Tage ItsMeMario@buzzler - Danke für Deine Einschätzung

Wobei ich laut Deinem Chart folgendes nicht verstehe:
" Seit Ende 2010 kommen wir immer wieder in die aktuellen Kursniveaus runter."

Die aktuellen Kursniveaus sind doch Monsanto - Übernahme (2018 = sehr viel schlechtes "Karma") + Glyposat/Roundup Prozesse in den States (2019 = noch mehr "ausgedachte" Shite "News" / PR / Politik), oder übersehe ich etwas ?

Aber fundamental ist Bayer mMn eher ein Tanker.  Keine Titanic.

@Neuling 999: Danke auch Dir & viel Erfolg im anderen Invest.

 

09.07.19 11:25

232 Postings, 263 Tage Neuling 999@nelsonmantz: Fitch downgrade + Covestro ...


Wie bekannt wurde, stuft die Ratingagentur Fitch den Pharma- und Agrarriesen herab von A- auf BBB+. Die Big-3-Kredit-Ratingagentur sei vom Ausblick und den Risiken  nicht gerade begeistert.

Covestro heute minus 6% ?.. Wieviel hält Bayer daran ?

Ende Juli gibt es halbjahreszahlen: Nicht, dass da auch Gewinnwarnung kommt !

Dann zerbröselt es doch noch den Bayer-Kurs. Schade, es sah bis letzte Woche gut aus.  

09.07.19 12:16
1

586 Postings, 2054 Tage Thomas941@Neuling999

Alles nur „Show“ um billig an Aktien zu kommen. Wir kennen die US-Amerikanische Taktik => Firmen nach unten prügeln, die Medien und Ratingagenturen machen brav dabei mit, massive Leerverkäufe und sobald der Kurs am Boden liegt kauft man massiv nach und anschließend werden die Aktien gehypt. Bayers Bewertung ist übrigens ein schlechter Scherz.

Ich hab einmal gelesen, dass über 20% der DAX–Aktien von nordamerikanischen Investoren gehalten werden, dies sollte uns auch zu denken geben.

Bayer ist nach wie vor ein klarer Kauf, vorallem bei der günstigen Bewertung. Man merkt auch schon wie schwer es wird den Kurs nach unten zu drücken.

Keine Sorge Neuling, die Zahlen werden herausragend sein, ich denke nach den Zahlen wird die fundamentale Trendwende eingeläutet werden. Man muss dazu sagen die letzten Zahlen von Bayer waren auch über den Erwartungen.  

09.07.19 14:13
1

732 Postings, 2118 Tage buzzler@ ItsMeMario:

Du hast schon recht, momentan ist der Monsanto-Quatsch für die Kursschwäche verantwortlich. So sagt man.

Schaun wir wieder in die Vergangenheit, sehen wir, dass Bayer hier aber schon mal eine ganze Weile war. Vor der Finanzkrise, nach der Finanzkrise, jetzt wieder... Ja sogar zur Zeiten der Dot.com-Blase war die Bayeraktie schon mal so teuer wie heute... Man hat also für die Anteilseigner nur zeitweise Wert geschaffen. Klar, es gab Dividende, aber im Grunde genommen, hat sich etwa 20 Jahre nichts nachhaltig nach oben bewegt.

Für einen langfristigen Investor also nicht so prickelnd. Hier stellt sich also die Frage, was ist an der Firmenkultur bei Bayer falsch gelaufen, dass man es hier nicht geschafft hat wirklichen Mehrwert zu schaffen. Diese Frage muss man sich beantworten, wenn man bei Bayer oder auch bei einem anderen Unternehmen langfristig dabei sein möchte und nicht nur die schnellen 50% sehen möchte.

Keiner soll davon abgehalten werden, in Bayer zu investieren, ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass man immer das große Ganze sehen muss. Das stimmt für mich bei Bayer nicht.

Bei Merck wachsen auch die Bäume nicht in den Himmel, aber man bewegt sich Stück für Stück betändig gen Norden. Es gibt mal ein paar Jahre Stagnation, dann geht es wieder nach oben. Man hat sein Geschäft auf diverse Pfeiler aufgebaut, schaut drauf, dass jeder Pfeiler durch geziehlte Übernahmen gestärkt wird und verkauft kleinere Geschäftsbereiche gewinnbringend.
Zudem sieht man sich als forschendes Technologieunternehmen und steckt ordentlich Geld in die Pharma-Pipeline, in Quantencomputer, in Spezialchemie. Was mir daran gefällt ist die Vision, die man hat, dass man einen Plan hat, wie man Geld verdienen will und einen Atem beweist.
Der Kurs gibt der Strategie recht.

Mir fehlt das bei Bayer. Hier war es eher so ein: Wir nehmen viel Geld und kaufen den großen Mitbewerber. Das ist eine Strategie, die bei deutschen Unternehmen oft nicht funktioniert. Es gibt sogar die Meinung, dass wenn deutsche Unternehmen Großübernahmen tätigen, der Kunjunkturabschwung nicht mehr weit entfernt ist.

Da könnte was dran sein...  
Angehängte Grafik:
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bayer.png

09.07.19 14:54

979 Postings, 1644 Tage phre22so ein Käse...

Was soll die Alternative sein? ChemChina?  

09.07.19 15:55
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586 Postings, 2054 Tage Thomas941@buzzler

Bayer hat sehr wohl eine langfristige Strategie und meiner Meinung nach war der Kauf von Monsanto eine gute Entscheidung, ich werde auch gleich erklären wieso.

Zum Thema Strategie und Monsanto:

Viele Leute hier fragen sich "Wieso hat Bayer Monsanto gekauft, obwohl die Probleme mit Glyphosat bekannt waren?".

Antwort: Monsanto besitzt eine Menge Know-How in Sachen Saatgut-Technologie, hat Millionen von Kunden in den USA und dient als Investment in Bayers Zukunft. "Investment in Bayers Zukunft" klingt im Hinblick auf die weltweite Kritik an Glyphosat vielleicht etwas paradox, allerdings muss man hierzu andere Aspekte betrachten, welche erst in einigen Jahren schlagend werden dürften.

1.) Die Weltbevölkerung wächst weiter rasant, diese Leute wollen ernährt werden und deshalb wird Saatgut-Technologie immer wichtiger!

2.) Der Klimawandel sorgt für häufigere Dürreperioden und Umweltkatastrophen, daher wird es zu Ernteausfällen kommen, infolgedessen werden resistentere Pflanzen in Zukunft gefragt sein! (Resistente Pflanzen welche imstande sind extreme Wetterbedinungen zu überleben)

3.) Der Verkauf der Tiergesundheits-Sparte von Bayer ist auch ein Schritt in die Zukunft, denn die Zahl der Vegetarier und Veganer steigt massiv, weiters ist die Fleischproduktion stark am Klimawandel beteiligt => Methanerzeugung der Kühe
Vegetarismus/Veganismus wird immer mehr "Mainstream", Ersatzprodukte werden aus pflanzlichen Stoffen hergestellt => Agrarkonzerne werden gefragt sein (Gut für Bayer, da Know-How von Monsanto)

4.) Ein Glyphosat-Verbot dürfte für Bayer/Monsanto sogar ein Segen sein, denn dann können teurere Alternativen verkauft werden, denn Glyphosat zählt zu den billigsten Unkrautvernichtern, Alternativen sind wesentlich teurer.

Für mich sind das genügend Argumente um investiert zu sein, schauen wir wo Bayer in 2-4 Jahren steht, eine Verdoppelung oder Verdreifachung des Wertes halte ich in den nächsten 3-4 Jahren für durchaus realistisch. Mit ca. 55 Mrd. Marktkapitalisierung ist Bayer lächerlich niedrig bewertet.



 

09.07.19 16:07
2

169 Postings, 243 Tage ItsMeMario@buzzler - Noch mal danke.

Dein 5. Absatz ("Bei Merck wachsen auch die Bäume...") erinnert mich schon ein wenig an Bayer. Auch Übernahme(n) (nun ja, hätte man Monsanto(sie haben ja genügend davor geschluckt) nicht übernommen, müsste man den langen Weg gehen), Focus auf die jeweiligen CashCow-Bereiche (Human Pharma / Agrar (Glyphosat als "Bindeglied" zwischen Humanmedizien (falls dieses Pestizid sich als wirlich krebserregend herausstellen sollte, so wird Bayer auch dadurch nen immensen Sprung in der Humankrebsforschung nach vorne machen :) ), alles "fremde" sukzesive verkauft.

Bayer hat immens viel Geld ausgegeben und dieses Geld fehlt jetzt langsam woanders. Monsanto müsste jetzt langsam selbstständig auf den Beinen stehen, satt bei jedem Stoss Bayer nach unten zu reissen. Dann ist die Frustrutche vorbei. Ich weiss, sind ja sg Stossgebete. Wobei langsam spekuliert man, dass sogar die politische Zuspitzung der letzten Woche (Österreich) Bayer indirekt geholfen hat. Viele haben dadurch gemerkt, dass eine tragbare politische Entscheidundung her muss. Etwaige zukünftige Zivilklagen werden durch einen privaten Verwendungsverbot  auch dezimiert/verhindert. Leider ist die USA hier eine Ausnahme, denn dort kann man es nicht so fein justieren. Das ist aber genaugenommen ein Problem der Staten. Ich bin gespannt auf deren Lösung. Merck hat auch dort seine juristischen Probleme. So weit ich weiss waren sie clever genug, die Zivilenshoweinlagen zu überspringen ?

Hoffentlich hat sich Bayer nicht übernommen, denn Dein letzter Absatz bewahrheitet sich leider oft genug.

Ich bleibe denoch Bayer treu. Merck habe ich deswegen erwähnt, weil es in meiner Peergroup auftaucht.

@phe22: China will ja in den Markt. Einer der Interessenten für Bayer's Tiersparte ist swiw ein "Chinese". Für sie könnte es auch ein Türöffner nach Südamerika werden.  Win-Win ?  

09.07.19 16:27

169 Postings, 243 Tage ItsMeMariound alles was Thomas941 geschrieben hat.

Jap, bin auch der Meinung dass Glyphosat für Bayer ein Segen ist (tragisches haha). Ne echt jetzt. Glyphosat hat viele potenziele Einsatztbereiche in der Medizin. Phosphate bleiben uns noch lange erhalten und auch unter seinen "Geschwistern" nimmt Glyphosat eine Sonderstellung ein. Es lohnt(e) aus dem medizinischen Blickwinkel dieses Mittel zu erforschen.

Ein neues Glyphosat-Ersatzstoff ist schnell entwickelt. Es gibt viele potenziele Entwicklungsrouten. Die Frage ist, besteht es gegen das Original ? Die Agrar-Zulassungsverfahren werden auch wg. Glyphosat-Diskusion nicht leichter werden.
 

09.07.19 16:40

169 Postings, 243 Tage ItsMeMarioUnd abschleissend Zeit mich wieder unbeliebt zu

machen, und in der Aufzählung der Monsanto KnowHows-Päckchens die (pflanzliche) Genforschung zu erwähnen ( auch mit dem Hinblick auf ... Glyphosat). :) Ok ich höre schon auf :)  

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