Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

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neuester Beitrag: 06.05.21 07:18
eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 3639
neuester Beitrag: 06.05.21 07:18 von: Ende Geländ. Leser gesamt: 556379
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01.05.16 00:56
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10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
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30.04.21 23:44
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10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerFinanziell lausiges Q1 für die Krankenhäuser

Im Vergleich zum bereits milden Jahr 2019:

40% weniger SARI Fälle
16% weniger Intensivpatienten
11% weniger Beatmung

Bei den Todesfällen praktisch keine Veränderung auf Intensiv und bei Beatmung gegenüber 2019.

Das war die Horrorwelle 2021. Eine besondere Belastung der Intensivstationen ist da nicht zu erkennen, abgesehen von der wenig ertragreichen Umstände.Aber es hat bestimmt seinen Grund, dass wir das Grundgesetz deshalb rasiert haben.

Quelle: Initiative für Qualitätsmedizin.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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02.05.21 06:40

3361 Postings, 6324 Tage sue.vi.

The real story is that Texas invested huge amounts of money and energy in unreliable wind power, and failed to adequately maintain their fossil fuel infrastructure. Wind power quite predictably failed in the cold, and brought down the whole grid. Another "green energy" disaster.
https://twitter.com/Tony__Heller  

02.05.21 16:32

10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerDie Cross Immunity Hypothese

nimmt langsam Gestalt an. Die Frage wäre dann, wie lange dieses Virus tatsächlich schon kursiert bzw. welches Virus der Vorgänger war, der für die Kreuzimmunität sorgt.

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.04.28.21256243v1

The work presented here aims to test the presence of natural immunity among population with a low COVD-19 prevalence, potentially due to a previous exposure to coronavirus antigens of a virus close related to SARS-CoV-2. To identify such pre-existing immunity, an ELISA serological test was used to detect IgG antibodies targeting main SARS-CoV-2 proteins including: the N-protein, the Spike 1 (S1) protein, the receptor binding domain (RBD) of the S1 protein, the N-terminal domain (NTD) of the S1 protein, and the S2 protein. A total of 574 sera samples collected before 2019 in the population of the Democratic Republic of Congo (DRC) were tested). 189 control sera from blood donors in France were used as control samples. The results showed a statistically significant difference between the DRC samples and control samples for all antigens (N, S1, S2, NTD) except for RBD. The percentage of positive samples presenting reactive antibodies for S1 antigen was respectively of 19.2% for RDC versus 2.11% for the control, and of 9.3% versus 1.6% for the S2 antigen. In conclusion, our data showed that the study population has been potentially exposed to a SARS-CoV-2-like virus antigen before the pandemic in the Central African sub-region. Therefore, it is quite legitimate to think that this prior immunity may be protective and responsible for the observed low prevalence of COVID-19. Moreover, we can assume that this not yet identified SARS-CoV-2-like could be associated to a chiropteran species in close contact with the studied population. In order to confirm the presence of SARS-CoV-2-like virus antibodies and ultimately identify the neutralizing potential for the detected antibodies, our study is underway in other African and Asian countries, where the COVID-19 prevalence is limited.

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02.05.21 21:29
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10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerBestätigung der Intensivanalyse

In der FAZ (paywall) spricht der Chef der Helios Kliniken über die Intensivversorgung und vergleicht sie mit Spanien, wo Helios auch aktiv ist. Achgut hat Teile davon zitiert:

?Es gab immer schon volle Intensivstationen, das ist nichts Neues. Wir sehen, dass es gut funktioniert, Patienten auf Krankenhäuser mit freien Kapazitäten zu verlegen, womit die Schlagkraft unseres Gesundheitssystems steht und fällt. Es gibt in Deutschland relativ große Intensivkapazitäten, und wir verlegen Patienten vergleichsweise schnell auf die Intensivstation.? 

Auf die Zwischenfrage der FAZ-Journalisten, ob das daran liege, dass die schweren Fälle dort ?medizinisch richtig gut versorgt? würden, gibt De Meo eine bemerkenswerte Antwort:

?Da ist es für eine abschließende Bewertung zu früh. Was wir aus Spanien wissen, wo wir rund 40 Krankenhäuser betreiben: Dort gibt es in etwa so viele Corona-Infektionen wie in Deutschland, auch die Gesamtzahl der Krankenhausbehandlungen wegen Covid ist ähnlich. Dann kommt der große Unterschied: In Deutschland gibt es dreimal so viele Covid-Patienten auf der Intensivstation wie in Spanien. Die Sterblichkeit ist dann in beiden Ländern aber wieder ungefähr gleich.?

Damit ist eigentlich alles gesagt.

  1. Die prinzipell vorbildliche Aufteilung der Patienten auf Krankenhäuser mit freien Kapazitäten sorgt für höhere Belegungszahlen, als es in der Realität sind. Denn jede Verlegung wird als Fall gezählt.
  2. In Deutschland st man mit Intensiv schnell bei der Hand. Das bedeutet, dass man, wenn Not am Mann ist, auch schnell wieder Patienten auf Normalstation verlegen kann, wenn man die Intensivkapa wirklich braucht. Umgekehrt ist in ruhigeren Zeiten damit zu rechnen, dass man Patienten noch schneller auf Intensiv verlegt, um auch das Finanzielle nicht aus den Augen zu verlieren.

So erkärt sich die übers Jahr von den Corona-Fällen vollkommen unabhängige, konstante Belegungszahl. Schön, dass das auch mal einer offen sagt, was man beim Anblick vermutet.

Interessant ist, dass man das auch an den Belegungsdaten im internationalen Vergleich sieht. Wenn man Deutschalnd mit den europaweit höchsten und international dritthöchsten Intensivkapazitäten mit Ländern vergleicht, die deutlich weniger ITS Kapaztäten haben und zudem von Corona wesentlich härter getroffen wurden, sieht man genau das, was de Meo oben beschreibt. Während Deutschland erwartungsgemäß bei den Hospitalisierungen ganz unten rangiert, steigt es bei der ITS Belegung ins obere Drittel auf.

Das Gerede vom Zusammenbruch unserer ITS Versorgung war und ist pure Propaganda. Siehe auch die Beiträge dazu weiter oben.

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03.05.21 17:41
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10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerInzidenz-Bilderrätsel

oder welches Land ist am menschensaubersten?
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03.05.21 18:47
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112407 Postings, 7863 Tage seltsamund deshalb ist Deutschland so gut bei den Inziden

03.05.21 23:45
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10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerIst das Spike Protein das Problem?

Was wird nochmal von den Impfstoffen produziert?
Dass das Spike-Protein des Coronavirus etwas Besonderes ist, weiß man schon länger. Offenbar ist es jedoch schon für sich betrachtet äußerst verhängnisvoll. Das zeigen Forscher an einem "Pseudovirus".
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04.05.21 16:41

10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerDeutschland so gut bei den Inzidenzen

wie die Schweiz. Nur haben die fast zum selben Zeitpunkt geöffnet, als wir die Notbremse zogen. Scheint beides gleich zu wirken. Na dann bin ich doch fürs ... lass mich kurz nachdenken ... Herr Klabauterbach, bitte helfen!
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04.05.21 16:44

10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerFlorida

hat gestern übrigens per Executive Order den kommunalen Restriktionen auch die Grundlage entzogen. Ebenso wurde der Impfpass verboten. Da versteht noch einer, was Freiheit und Grundrechte bedeuten.
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04.05.21 22:08
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10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerImpfen auf Teufel komm raus

auf dass der Covid Impfstoff so erfolgreich wird wie der bei Grippe. Da hat sich scheints die Vorhersage von Geert vanden Bossche bereits manifestiert. Die Massenimpferei in die Virusevolution hinein hat es nur noch ansteckender gemacht, und zwar mindestens für die Ungeimpften, worst case sogar auch für die Geimpften.

https://apps.who.int/flumart/Default?ReportNo=7
https://www.cdc.gov/flu/prevent/vaccine-supply-historical.htm
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04.05.21 23:03
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57 Postings, 6128 Tage MischkaWieder einer

...der alles besser weiß.

Impfpässe verbieten. Ja, nee, ist klar. Bitte auch Sicherheitsgurte, da aus den Druckstellen leicht eine Thrombose werden kann.

Für mich ist das Respektlosigkeit gegenüber den Menschen, die sich unter Schweiß und Tränen jahrelang mit schwierigen Themen befasst haben. Die kennen sich einfach besser mit Virologie oder Klima aus, als lumpensammler. Der postet dann trotzdem ein paar Links in ein Aktienforum. Irgendwas mit "die Wahrheit" wird unterdrückt und "die Medien" bringen immer nur Merkel und Drosten.  

05.05.21 07:46
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971 Postings, 4608 Tage tan_go'Scheiss und Tränen'

Hehe, Frau Mischka, eher Kohle,Asche und wenn mans freundlich benennen will, Karriere,Reputation.
Es gibt Gott sei?s gedankt noch ein paar wenige kritische Geister, die nicht alles adaptieren, was -bullshit- vorgesetzt wird und Lumpensammler,mit oft brillanter Argumentation, ist aller Ehren wert!  

05.05.21 08:29
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57 Postings, 6128 Tage MischkaHmm...

Kritische Geister in Ehren, aber ich hole mir meine Meinung lieber von Fachleuten, die Ahnung haben. Z.B. weil sie sich 30 Jahre damit befasst haben.

Ich gehe auch nicht zum Wunderheiler, sondern zum erfahrenen Arzt, der das 10 Jahre studiert und schon 100 Blinddärme entfernt hat.

Ich lasse mir mein Haus von erfahrenen Architekten und Handwerkern bauen.

So halte ich es auch mit der Meinung, die ich mir bilde.



 

05.05.21 08:45
1

971 Postings, 4608 Tage tan_goEs gibt eben

renommierte altgediente Wissenschaftler, die genau das Gegenteil deiner Narrative fundiert vertreten, werte Mischa  

05.05.21 09:08
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53206 Postings, 4716 Tage Fillorkill...der alles besser weiß

Was der Revolutionär allerdings nicht weiss ist, dass alle westlichen Industriegesellschaften im Prinzip dieselbe Präventionsstrategie fahren, nämlich Freefloat für die Arbeit (ex Freizeit) und kompensatorische Belastung des Privatsektors in Abhängigkeit von der Inzidenz. Es gibt keinen qualitativen Unterschied zwischen Niederlande, Schweiz, Forida und Deutschland ausser im Zeitpunkt bzw im Inzidenzniveau, ab dem geöffnet / geschlossen wird. Schweden kann insofern als Sonderfall gelten, als hier unter Anwendung derselben Inzidenzkriterien der Anteil der in Eigenregie betriebenen Prävention im Verhältnis zur administrativ betriebenen grösser ist als woanders. Niederlande und die Schweiz sind hingegen heute lediglich da, wo D in zwei Wochen sein wird.

Was er auch nicht weiss ist, dass in allen seinen vermeintlichen Gegenmodellen das Durchimpfen Richtung Herdenimmunität die Grundlage aller Öffnungsstrategien bildet. Die Lumpi-Idee 'weder Lockdown noch Impfen' hat tatsächlich nirgends auf der Welt eine Referenz. Und das liegt daran, dass in allen seinen vermeintlichen Gegenmodellen das, was er seit einem Jahr 'evidenzbasiert' leugnet, nämlich die Pandemie selbst und ihre Gefährlichkeit, nicht ansatzweise infrage gestellt wird.

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a la primera línea en pandemia

05.05.21 09:37
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10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerNatürlich gibt es Unterschiede

Florida ist z.B. seit September offen und liegt bei Fällen und Toten gleichauf mit Kalifornien, die fast NoCovid-mäßig unterwegs sind. In Sachen Übersterblichkeit ist Florida sogar deutlich besser als Kalifornien. Mit New York und NJ braucht man es gar nicht erst vergleichen. Die sind jenseits von Gut und Böse, betrachten sich aber immer noch als die Guten.

Die NPIs haben nicht die Wirkung, die man ihnen nachsagt. Die ganzen Experten kann man in der Pfeife rauchen. Das sind Karrieristen oder Sektierer, die der Politik das Wort reden. Wäre eine andere Regierung am Ruder, würden andere Experten reden und die Fahnenschwenker würden genauso alles abnicken wie der Mischka, dem man offensichtlich das Blaue vom Himmel runterlügen kann und er heftet es ungefragt in seinem Katechsimusordner ab. Nur so sind wir überhaupt so weit gekommen.

Wie erwartet, gibt die Irre aus Berlin jetzt mit dem Klima Gas. Es drängt, das Wetter duldet keinen Aufschub! Natürlich ist das nur zu schaffen, wenn wir unsere Grundrechte und unsere Kohle dauerhaft in die fürsorgenden Hände der unterbelichteten Sekte legen. Dasselbe Schema, nur ein paar Hundert Nummern größer.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

05.05.21 11:17
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112407 Postings, 7863 Tage seltsamdie sind nicht unterbelichtet, die wissen was sie

wollen und sie haben die Möglichkeiten, zu kriegen was sie wollen.
Nur wir sind zu dämlich, dagegen anzugehen.  

05.05.21 11:36
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57 Postings, 6128 Tage Mischka@lumpensammler

Das Übliche.

Menschen werden in schwarz oder weiß sortiert, weil Graustufen das Hirn überforden.

Ich bin gleich bei schwarz gelandet, da ich Zweifel an deiner Version anmelde. Du kennst mich aber gar nicht, höchstens wenige Sätze von mir.

Statements wie "Fahnenschwenker", "unterbelichtete Sekte" und "Irre aus Berlin" ermutigen jedenfalls niemanden zur Diskussion. Ich denke du willst auch gar keine Diskussion, deine Meinung steht fest. Warum schreibst du sie dann hier rein? Als Zeugnis für die Nachwelt?  

05.05.21 13:46
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10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerWer die Diskussion so beginnt

" Wieder einer

...der alles besser weiß.

Impfpässe verbieten. Ja, nee, ist klar. Bitte auch Sicherheitsgurte, da aus den Druckstellen leicht eine Thrombose werden kann.

Für mich ist das Respektlosigkeit gegenüber den Menschen, die sich unter Schweiß und Tränen jahrelang mit schwierigen Themen befasst haben. Die kennen sich einfach besser mit Virologie oder Klima aus, als lumpensammler. Der postet dann trotzdem ein paar Links in ein Aktienforum. Irgendwas mit "die Wahrheit" wird unterdrückt und "die Medien" bringen immer nur Merkel und Drosten.  "


Hast du dich vielleicht mit meinen Argumenten beschäftigt und mit denen der anderen Seite verglichen? Nö! Polterst halt erstmal los. Ist vollkommen in Ordnung. Habe kein Problem damit. Aber beschwer dich nicht, in der schwarzen Schublade zu landen. Der Unterschied zu deiner Schwarz-Weißsortierfunktion ist: Ich sortier nicht nach Titel und gruppiere dich auch wieder um, wenn du Argumente jenseits desjenigen des weißen Kittels als Urteilsberechtigung für einfache Dinge, die jeder Grundschüler bewerten kann, bringst.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

05.05.21 17:12
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53206 Postings, 4716 Tage FillorkillIch sortier nicht nach Titel

Das Herumfuchteln mit einem Titel ist kein Argument. Obwohl ein Prof Dr auch mal eine Niete sein kann und ein Autodidakt mit 'Haupt' mal ein Genie, beide kritisch hinterfragt und beide falsifiziert werden können, stiftet der Titel doch ein Indiz für die Qualität einer Aussage. Kommen global haufenweise Leute mit Titel, mit häufig eigener Forschungsgeschichte und in offiziellen Gesundheitsfunktionen tätig, bezüglich einer Pandemie zu einem Konsens, ist umgekehrt die These nicht sehr plausibel, die hätten alle keine Ahnung von ihrem Gegenstand oder würden den erfinden, weil sie alle Beauftragte einer Agenda wären. Die Masse machts und besorgt den Glaubwürdigkeitsvorschuss.

Eben der geht dem 'evidenzbasierten' VTler in der Regel ab, dessen 'Forschung' bekanntlich lediglich darin besteht,  öffentlich zugängliches Material der Offiziellen aus seinem Kontext zu schneiden und in den eigenen einzufügen. Gerade ihm sind deshalb auch die Titel wichtig, die er stets extra betont, wenn er die wenigen dissidenten Professoren, die seiner Perspektive vermeintlich nahekommen, als Kronzeugen zitiert.  
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a la primera línea en pandemia

05.05.21 21:39
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67 Postings, 2910 Tage elementarteilchenach ja, die Masse macht's

Die "Masse" der etablierten Wissenschaft (ist das heute die überwältigende Mehrheit, die in ard/zdf etc. zu Wort kommt ?) hat sich in früheren Zeiten darauf festgelegt, daß die Erde flach, Evolutions- und Relativitätstheorie in wichtigen Teilen Unsinn, Plattentektonik völlig daneben ist - vielleicht, weil es mit dieser loyalen Haltung sehr viel bequemer war, seinen Lebensunterhalt zu fristen ?
Vor ca. einem Jahr wurde ein kurzer Meinungsartikel in der WELT veröffentlicht mit der Überschrift: "Wenn die Wissenschaft der verlängerte Arm der Politik ist, läuft was schief", der diese Motivation durchaus nahe legt.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/...gerter-Arm-der-Politik.html

Tim Röhn ist aber wahrscheinlich auch einer dieser " 'evidenzbasierten' VTler", die völlig destruktiv Regierungshandeln in Frage stellen und keine Antwort darauf geben, was man besser machen könnte (frei nach Karl Kraus: ?Ich kann kein Ei legen, aber ich weiß, wann eines faul ist.?)


 

05.05.21 21:47

67 Postings, 2910 Tage elementarteilchensorry, der Artikel erschien im Feb. 21

06.05.21 01:02

10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerExperten

In der Regel kommen sie aus der Wissenschaft. Mit den allermeisten Fragen, die die Politik beschäftigen, landet man in Disziplinen, die so gut wie ausschließlich finanziell von der Politik abhängen. Wenn da noch eine Industrie beteiligt ist, dann in den allermeisten Fällen auf der selben Seite wie die Politik (z.B. Pharma bei Corona).

Das heißt, wenn jemand Karriere machen, oder seinem Institut weitere Förderung verschaffen will, dann wird er einen Teufel tun und demjenigen widersprechen, der seine Griffel am Geld- und Beförderungshahn hat.

Die Kaltschnäuzigkeit, mit der dann von den Weißkitteln blanker Unsinn verzapft wird, ist bemerkenswert. Da werden Masken innerhalb von Tagen von sinnlos auf notwendig umdeklariert, das Virus von Erkältung auf Pest hochgestuft, den schwachsinnigsten NPIs eine hohe Wirksamkeit bestätigt, dem Virus die Saisonalität aberkannt und das alles, obwohl Empirie und Kenntnisstand den Aussagen widersprechen. Diesen Leuten ist es auch vollkommen egal, Unwahrheiten zu veröffentlichen. Drosten  ist der beste Beweis für diesen Typus. Er hat auch keine Skrupel, im Abstrakt das Gegenteil dessen zu behaupten, was er dann in der Arbeit selbst herausgefunden hat.

Es ist ein Irrglaube, auf der richtigen Seite zu sein, wenn man sich auf Aussagen von Wissenschaftlern verlässt, vor allem, wenn sie auf Seiten der Politik sind. Nach den Opportunisten kommen noch die Inkompetenten. Wissenschaftler heißt nicht automatisch, dass da auch eine Koryphäe werkelt. Dienstjahre, die richtige Haltung und Sympathie können eine Menge Kompetenz kompensieren. Die Brinkmann ist so ein Fall, auch Priesemann stecke ich in die Kategorie. Schwerste logische und sachliche Fehler übertüncht meist ein extremer Aktivismus für die gute Sache. Natürlich gibt es auch die ganz Doofen, aber das ist die Lauterbach'sche Ausnahme.

Hinter diesen Frontschweinen wird es eigentlich interessant. Da tummeln sich bestimmt viele, die es tatsächlich drauf hätten, aber nicht den Mumm haben, das auch durchzuziehen. Im Gegensatz zu diesen stillen Wissenden gibt es noch ein paar Harakiris, die sich dem Opportunismus entgegenstellen, auch wenn sie dadurch Nachteile haben. Da sollte man eher aufhorchen, denn ohne die opportunistischen Motive deutet viel auf Ehrlichkeit hin. Sollte sich noch argumentative Stringenz dazugesellen, wäre das die interessanteste Position für den Laien. Streeck zählt z.B. dazu.

Wenn also so ein Fernsehwissenschaftler den Mund aufmacht und seine Aussagen mit Vernunft nicht nachvollziehbar sind, kann man davon ausgehen, dass auch nichts dahinter ist. Seine Funktion ist alleine das wissenschaftliche Siegel zur Politik. Er ist nur deshalb da. Oder andersrum: er wäre nicht da, wenn er etwas anderes sagen würde. Ob diese Leute wirklich fähig auf ihrem Gebiet sind, ist vollkommen sekundär. In der Regel sind sie es nicht. Denn die Kehrseite der Medaille ist, dass die Wissenschaft nach diesem Prinzip zunehmend ergebnisorientiert forscht. Es kommt das heraus, was herauskommen soll.

Große Teile der Wissenschaft sind deshalb heillos politisiert. Die Epidemiologie ist z.B. überwiegend toxisch. Sie lässt sich am leichtesten soweit verbiegen, dass das Ergebnis politisch verwertbar ist. Das beste Beispiel sind die Luftschadstoffe. Da wurde aus dem Nichts eine Gefahr gezaubert, obwohl noch nicht einmal eine Korrelation zwischen der Belastung und dem Ergebnis da ist. Der Trick: man misst nicht die Belastung des Menschen, sondern die der Gegend, in der er wohnt und die mit seiner individuellen Belastung nicht die Bohne zu tun hat. Voilà und so werden aus falschen Messungen oder ungenau geschätzten Confoundern plötzlich politisch verwurstbare Leichen.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

06.05.21 01:11

10561 Postings, 6186 Tage lumpensammlerEs gibt keinen wissenschaftlichen Konsens

Existiert ein Konsens, ist es keine Wissenschaft mehr, weil alles bekannt und nicht widerlegbar ist. Bei Feldern, in denen noch Vieles unbekannt ist, kann es keinen Konsens geben. Gibt es ihn doch, drängt sich der Verdacht auf politischen Einfluss oder Bias förmlich auf.

Daneben gibt es noch das Argument der Intelligenzschallmauer. Je komplexer und unbekannter das Problem, desto kleiner ist der Zirkel derer, die es überhaupt durchdringen können. Ein Konsens auf einem komplexen Gebiet ist deshalb logisch betrachtet meistens auf der falschen Seite. Deshalb ist der wissenschaftliche Konsens zum Klimageddon mehr persönlich entlarvend als Beweis für die Richtigkeit der Behauptung.
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06.05.21 07:18

132 Postings, 475 Tage Ende GeländeExperten:

Es lohnt sich, Experten zuzuhören, die nicht von unserer Regierung präferiert sind. Als Filmbeitrag einfach zu konsumieren  https://www.servustv.com/videos/aa-27juub3a91w11/  

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