Marktbericht Auslandsaktien

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neuester Beitrag: 06.03.11 19:35
eröffnet am: 29.11.04 10:38 von: geldschneide. Anzahl Beiträge: 25
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29.11.04 10:38
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6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderMarktbericht Auslandsaktien

Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Verfall des US-Dollars hält unvermindert an - Gold durchbricht die 450-Dollar-Marke nach oben

Der Preis der Feinunze Gold durchbrach am Mittwoch nach zwei misslungenen Anläufen erstmals die 450-Dollar-Marke nach oben und markierte bei rund 451,50 USD ein neues 16-Jahres-Hoch. Ebenfalls neue Höchststände ergaben sich beim Euro. Der US-Dollar verliert weiter an Boden, mittlerweile müssen für einen Euro über 1,3200 USD bezahlt werden.

Wie in den vergangenen Wochen standen Rohstofftitel ganz oben auf der Einkaufsliste der Anleger. Der weltgrößte Rohstoffkonzern BHP Billiton (850524) konnte um fast 5% auf über 9,00 € zulegen. Die ebenfalls aus Australien stammende Ashburton Minerals (890189) schossen sogar um über 40% in die Höhe auf 0,14 €.

Seit dieser Woche wird in Stuttgart der britische Goldexplorer Zari Resources (A0DNCG) gehandelt. Die Aktie des überwiegend in Afrika tätigen Unternehmens hat nunmehr seit dem Börsenstart in London vor rund fünf Monaten eine unbeschreibliche Performance von 350 % aufs Parkett gelegt.

Ruhig verlief der Handel diese Woche in Japan. Nachdem sich die Rohstoffmärkte beruhigt haben, steht die anhaltende Schwäche des US-Dollars im Fokus der Anleger. Die immer schwächer werdende US-Währung, mit aktuell rund 102,5 Yen je Dollar der tiefste Stand seit März 2000, belastet natürlich die japanische Exportwirtschaft. Die Aktien von Toyota Motor (853510) und Canon (853055) fielen im Wochenverlauf aufgrund ihrer hohen Exportlastigkeit um gut 5%. „Sollte die Dollarschwäche weiter anhalten, und danach sieht es leider aus, da für das erste Halbjahr 2005 schon mit einem Kurs von 94,00 Yen gerechnet wird, sollte der Anleger bei japanischen Exportwerten sehr vorsichtig sein“, analysierte Björn Marten, Asienhändler der Baader Wertpapierhandelsbank in Stuttgart.

In Hong Kong hat sich der Markt leicht nach oben bewegt. Der Hang Seng Index ging mit einem Wochenplus von 139 Punkten ins Wochenende. Dass es manchmal zu sehr heftigen Bewegungen kommt, zeigte diese Woche die Aktie von Emperor Entertainment (602379). Letzte Woche noch bei 1,31 HKD oder 0,127 € explodierte der Wert am Mittwoch in der Spitze auf 5,30 HKD (0,51€) und schloss bei 4,25 HKD.

Am Donnerstag gab Emperor allerdings einen Großteil der Gewinne wieder ab und notierte bei Kursen um 0,15 €. „Die Frage nach der Ursache bleibt unbeantwortet. So ist die Börse eben“, sagte Michael Frank, Händler für Aktien aus Hong Kong.

An der Wall Street gehörten in dieser Woche wieder einmal der US-Discounter Kmart (485732) und die Internetsuchmaschine Google (A0B7FY) zu den besonders auffälligen Marktbewegern. Google konnte auf Grund der bullischen Analyse des Goldman-Sachs-Analysten Anthony Noto um ca. 6 Euro zulegen, während das Handelsgeschehen bei Kmart v.a. durch zwei Artikel der New York Post und dem Wall Street Journal geprägt wurde. Während die Aktie wegen eines Artikels in der New York Post am Montag um fast 5 Euro heruntergeprügelt wurde, half ein Beitrag im Wall Street Journal, das Papier des neuen Retail-Giganten schon am nächsten Tag wieder um jene fünf Euro in Richtung Norden zu bewegen. „Kmart ist, wenn überhaupt, momentan eher eine Immobilienaktie als eine Einzelhandelsaktie. Doch am ehesten benutzen viele Investoren Kmart als Wettvehikel, um die scheinbar goldene Welle von Hedge-Fund-Manager Ed Lampert mitzureiten“, analysierte der US-Spezialist Johannes Minho Roth von der Baaderbank.


- B! -


Rentenreport (Börse Stuttgart)

Der Wechselkurs des Euros dominiert erneut das Marktgeschehen

Der Euro hat auch in dieser Woche das Geschehen an den Rentenmärkten beherrscht. Im Sog des fallenden US-Dollars konnte der Bund-Future auf ein neues Kontrakthoch von 118,48 Punkten steigen. „Am Markt werden nun Forderungen nach Interventionen und einer Leitzinssenkung der europäischen Zentralbank laut“, berichtet Karlheinz Pfeiffer, Chefrentenhändler an der Stuttgarter Börse. „Die Vergangenheit hat allerdings gezeigt, dass Interventionen oft nur kurzfristig helfen, langfristig sogar den unerwünschten Trend verstärken können“, so der Rentenexperte weiter. Eine Leitzinssenkung der EZB kann sich Pfeiffer aus politischen Gründen nur schwer vorstellen.


Anlegertrends: DZ-Bank begibt eine neue strukturierte Anleihe, General Motors mit neuer USD-Anleihe

Die DZ-Bank hat eine neue strukturierte Anleihe mit 6-jähriger Laufzeit begeben (WKN: DZ2CGH). Für das erste Jahr gibt es einen halbjährlich bezahlten Kupon von 5 Prozent p.a. Die variablen Kupons für die nachfolgenden Jahre ergeben sich aus drei Bausteinen: Die erste Komponente ist gleich dem in der vorherigen Periode gezahlten Kupon. Als zweiter Baustein wird dem Kupon ein bestimmter Zinsaufschlag hinzugerechnet. Die errechnete Kuponbasis wird um den für die Periode festgestellten Referenzzins (6-Monats-Euribor) verringert, wobei der Kupon niemals negativ werden kann. „Diese Anlage könnte für Anleger interessant sein, die keinen schnellen Anstieg der Zinsen erwarten“, vermutet Karlheinz Pfeiffer. Derzeit werden von mehreren Emittenten sogenannte Reverse Floater begeben. Pfeiffer rät allerdings, sich die Bedingungen der einzelnen Anleihen aufgrund der unterschiedlichen Attraktivität genau anzuschauen.

Der Autohersteller General Motors hat eine weitere, auf den US-Dollar lautende Anleihe emittiert. Die Neuemission besitzt eine Verzinsung von 6,75 Prozent, läuft bis zum 01.12.2014 und hat eine Mindeststückelung von 1.000 Euro. „Für Anleger die auf einen Anstieg des derzeit sehr schwachen US-Dollars setzen, könnte diese Anleihe interessant sein“, sagt Pfeiffer. Da es sich mit einem Volumen von 1,2 Mrd. Euro um eine vergleichsweise große Emission handelt, gerieten bei der Begebung in der vergangenen Woche die bereits handelbaren Anleihen des Unternehmens etwas unter Druck. „Für den Anleger hat dieses großes Emissionsvolumen aber auch Vorteile. Über die gesamte Laufzeit kann von einer hohen Liquidität ausgegangen werden“, meint Pfeiffer. Seit Montag dieser Woche ist die Anleihe in Stuttgart handelbar (WKN: A0DGCQ, ISIN: US370425SL58).

Seit Mittwoch, den 24.November, ist eine neue Anleihe der Deutsche Telekom handelbar. Die Neuemission wurde als Floating Rate Note mit einem Kupon von 3-Monats-Euribor + 25 Basispunkten begeben und verfügt über eine fünfjährige Laufzeit (WKN: A0DGBD). Die kleinste handelbare Einheit beträgt 1.000 Euro. Die Ratingagenturen Moody’s und Standard & Poor’s vergeben die „Bonitätsnoten“ „Baa1e“ bzw. „BBB+“. „Die letzte Neuemission der Telekom liegt nun rund zwei Jahre zurück“, bemerkt Pfeiffer.

Die in der Ukraine vorherrschenden politischen Unsicherheiten haben auch den Kurs der Anleihe belastet, so dass dieser in den letzten beiden Tagen ca. 2 Prozent Kursverluste hinnehmen musste. Bei dem Papier handelt es sich um eine umgeschuldete Anleihe mit einer schrittweisen Rückzahlung des Nominalbetrages gemäß einem bestehenden Tilgungsplan. Die Anleihe weißt derzeit einen Kapitalfaktor von 0,46668 auf, was bedeutet, dass der Kauf von 1.000 Euro nominal einem Anlagebetrag von 466,68 Euro multipliziert mit dem aktuellen Börsenkurs (derzeit 104,90 Prozent) entspricht. Die restlichen 533,32 Euro pro 1.000 Euro nominal wurden bereits an die Anleger zurückgezahlt. Die letzte Tilgung der Anleihe erfolgt am Laufzeitende zum 15.03.2007. „Im Vergleich zu Argentinien, die bereits seit mehreren Jahren mit ihren Gläubigern nach einer für beide Seiten akzeptablen Lösung ringen, ist die Ukraine ein gutes Beispiel, die trotz Zahlungsschwierigkeiten das Vertrauen der Anleger nicht enttäuscht hat“, so Karlheinz Pfeiffer.



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13.12.04 15:07
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6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderVerfall des Öl- und Goldpreises

Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Sinkender Goldpreis und weiterer Verfall des Ölpreises verunsichern die Rohstoffmärkte - Euro entfernt sich von den Rekordhoch - Starker Verkaufsdruck im Halbleitersektor

Die internationalen Finanzmärkte waren diese Woche von starker Volatilität gekennzeichnet. Im Wochenvergleich sank der Nikkei 225 um fast 300 auf nunmehr 10.776 Punkte. Der gesamte Handel war wie in der Vorwoche von den Unsicherheiten um den Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem japanischen Yen geprägt. „Von seinem 9-Jahres-Tief bei 102 Yen konnte sich der Dollar zwar erholen und steht wieder bei 104,5 Yen, aber der Markt traut dieser Erholung nicht so ganz und verhält sich sehr abwartend“, sagte Björn Marten, Japanhändler der Baader Wertpapierhandelsbank AG in Stuttgart.

Der Preis der Feinunze Gold verlor diese Woche fast 20 USD oder über 5% und notiert aktuell bei rund 435 USD. Der Euro entfernte sich von seinen Rekordständen und notierte zum Wochenausklang unter 1,33 USD und damit fast zwei Cents unter dem Kurs vom vergangenen Freitag. Das Barrel Rohöl der Sorte Brent kostete diese Woche erneut deutlich weniger. Nach einem Verfall von ca. 4 USD auf knapp 37 USD stabilisierte sich die Notierung allerdings wieder über 39 USD.

Von den fallenden Edelmetallpreisen vor allem betroffen waren australische Minenaktien. Werte wie Jubilee Mines (884326) und Sally Malay Mining (911722) fielen um über 10 % auf 2,26 € bzw. 0,45 €, Kingsgate (905456) wurden sogar um gut 16 % von 1,57 € auf 1,31 € hinuntergeprügelt. Ebenfalls unter starkem Verkaufsdruck standen diese Woche:

Aktien aus dem High-Tech-Sektor. So musste die Halbleiterbranche teilweise deutlich Federn lassen, nachdem einige Investmenthäuser ihr Rating heruntergestuft hatten. Als Beispiel ist Samsung (881823) zu nennen, welche erstmals seit geraumer Zeit wieder unter die 100-Euro-Marke gerutscht sind. Im Wochenvergleich verlor Samsung über 6 % rund 97,50 €.

Neu in Stuttgart gelistet ist seit vergangener Woche der Telkommunikationsausrüster ZTE (A0DNMQ). Am ersten Handelstag in Hong Kong konnte der Wert gut 10 % steigen. Der aktuelle Kurs des Papiers in Stuttgart liegt bei 2,40 €. Nächsten Mittwoch soll das IPO von Air China (A0DNWD), der mit Abstand größten Fluggesellschaft Chinas, stattfinden. Am selben Tag wird das Papier auch in Stuttgart zum Handel eingeführt.

Russische Aktien kamen am Mittwoch unter Druck, nachdem die russische Steuerbehörde den Mobilfunkbetreiber Vimpelcom (903602) zur Zahlung von noch nicht beglichenen Steuern aufforderte. Vimpelcom selber wurden um gut 22 % nach unten durchgereicht. „Es sind diese externen, unberechenbaren Faktoren, die in einer solchen Situation speziell die KGV´s der hochspekulativen Emerging-Markets-Titel ganz schnell zum Schmelzen bringen“, resümierte Johannes Minho Roth, US-Experte der Baaderbank in Stuttgart. Der Vorstand der Telecom Italia (120470) hat diese Woche offiziell beschlossen, seine Tochtergesellschaft Telecom Italia Mobile (896356) im Wege eines Aktienrückkaufes in den Konzern einzugliedern. Deutschen Anlegern dürfte dies wohl bekannt vorkommen. Die Deutsche Telekom unternimmt gerade das gleiche Manöver mit ihrer Tochter T-Online. Als Abfindung wird für zwei Drittel der ausstehenden Aktien eine Barabfindung von 5,60 € bezahlt. Die restlichen Aktien werden 1:1,73 in Aktien der Telekom Italia umgetauscht.

Zum 1. Januar 2005 stellt die Türkei ihre Währung auf die „neue türkische Lira“ um. Währungsbestände werden im Verhältnis 1.000.000 : 1 umgerechnet. Infolge der Währungsumstellung werden die Aktienbestände 1000 : 1 umgestellt, d.h., für 1000 alte Aktien bekommt man eine neue Aktie. Dies wiederum hat zur Folge, dass sich die Preise für die börsengehandelten Aktien um den Faktor 1000 erhöhen. Analog der Vorgehensweise an der Heimatbörse Istanbul findet am 30. Dezember kein Handel in türkischen Aktien an der Börse Stuttgart statt. Diese Angaben erfolgen auf Grund des aktuellen Kenntnisstandes. Eine Gewähr für die Richtigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. „Wir werden die Anleger vor dem Jahreswechsel noch mal mit den dann aktuellsten Informationen zur Währungsumstellung in der Türkei informieren“, versicherte Andreas Pfuff, Händler für Aktien aus Osteuropa.

Rentenreport (Börse Stuttgart)

Aufwärtstrend des Bund-Future ungebrochen

Der europäische Rentenmarkt konnte in dieser Woche seinen Aufwärtstrend erneut fortsetzen. „Mit den enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag wurde der Grundstein für diese Entwicklung gelegt“, sagte Sabine Traub, Leiterin des Rentenhandels an der Stuttgarter Börse. „Die guten europäischen Konjunkturdaten in dieser Woche haben die Rentennotierungen nicht belastet“, so die Rentenexpertin weiter. Bei den US-Titeln konnten noch größere Kursgewinne erzielt werden als bei den europäischen, so dass sich der Renditespread auf ca. 0,5 Prozent verringert hat. Dies bedeutet, dass Anleger für 10-jährige US-Staatsanleihen ca. 0,5 Prozent mehr Rendite bekommen als für vergleichbare europäische Staatsanleihen. Die Rendite für eine 10-jährige Bundesanleihe beträgt aktuell 3,64 Prozent. „Auch charttechnisch ist der Bund-Future in einer guten Verfassung“ so Traub. „Der steile Aufwärtstrend ist noch immer intakt, ein Ausbruch in nächster Zeit eher unwahrscheinlich“.


Anlegertrends: LBBW begibt neue strukturierte Anleihe - Thiel Logistik emittiert High-Yield-Bond

Die LBBW hat eine neue strukturierte Anleihe begeben, die seit gestern an der Stuttgarter Börse notiert ist (WKN: LWB16U). Bei der Neuemission handelt es sich um eine Anleihe mit digitaler Zinszahlung, d.h. entweder 4 % oder 2%. Im ersten Jahr verfügt das Papier über einen garantierten Kupon von 4 Prozent. In den Folgejahren ist die Zinszahlung vom Referenzzinssatz, dem 12-Monats-Euribor, abhängig. Ist der Referenzzins am halbjährlichen Feststellungstag kleiner als 4 Prozent, erhält der Anleger für das kommende halbe Jahr 4 Prozent p.a.. Ist der 12-Monats-Euribor über 4 Prozent, erhält er den garantierten Mindestzins von 2 Prozent. „Auf Grund dieser Konstruktion eignet sich die Anleihe für Anleger, die im kurzfristigen Bereich mit nur leicht steigenden Zinsen rechnen“, erklärt Traub. Der 12-Monats-Euribor beträgt aktuell 2,30 Prozent. Die Neuemission läuft regulär bis zum 10.5.2010 .Gemäß Emissionsbedingungen ist die Anleihe nach dem ersten Jahr allerdings zu jedem Zinstermin durch den Emittenten kündbar.

Seit Donnerstag, den 9.12. ist in Stuttgart ein neuer High-Yield-Bond handelbar. Emittent dieser Anleihe ist Thiel Logistik (WKN: A0DHRA). Die Neuemission ist mit einem Kupon von 8 Prozent ausgestattet und läuft bis zum 15.12.2012. Die Ratingagenturen Moody’s und Standard & Poor’s vergeben die Bonitätsnoten „B3“ bzw. „B-“. Es handelt sich hierbei um eine vergleichsweise kleine Emission. Die kleinste handelbare Einheit beträgt 1.000 Euro. Nach Ansicht von Sabine Traub könnte sich die Anleihe für risikoreiche Kunden zur Depotbeimischung eignen.

Ab Montag, den 13.12., ist an der Stuttgarter Börse eine neue Daimler-Chrysler-Anleihe handelbar. Es handelt sich hierbei um ein variabel verzinsliches Papier mit einem Kupon von 3-Monats-Euribor + 30 Basispunkte (WKN: A0DHP3). Die Anleihe mit einem Emissionsvolumen von 750 Mio. Euro ist am 16.3.2007 fällig. Die Ratingagentur Moody’s vergibt die „Bonitätsnote“ „A3“. Für das nächste Jahr rechnet Sabine Traub mit einer ganzen Reihe von Neuemissionen des Stuttgarter Automobilherstellers, da 2005 mehrere Anleihen fällig werden.

Die Anleihe der Schweizer Holcim AG wurde von den Anlegern bislang nur zögerlich aufgenommen (WKN: A0DG4M). Traub vermutet als Grund für die Skepsis, dass es sich um ein ausländisches Unternehmen handelt, das einigen Anlegern noch unbekannt ist. Seit Montag, den 6.12., ist die Anleihe in Stuttgart handelbar. Bei einer 10-jährigen Laufzeit verfügt das Papier über einen Kupon von 4,375%. Bei einem aktuellen Kurs von 101,25 ergibt sich eine Rendite von 4,22 Prozent.



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13.12.04 15:27

6383 Postings, 8150 Tage SchwachmatVerunsicherung?

Das einzig verunsichernde sind Nachrichten wie die in Posting-Nr. 2 -
Mini-Korrekturen in exponentiell ansteigenden Aufwärtstrends werden
zu Kurseinbrüchen dramatisiert, weil...

Determination durch Multi Level Manipulation kann als zuverlässige
Indikation für Kursverläufe genutzt werden.





 

24.12.04 04:45

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderPartystimmung an den US-Börsen

Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Konjunkturdaten und Fusionswelle sorgen für Partystimmung an der Wall Street.
Das unerwatet gute Geschäft der Einzelhandelsbranche wie zum Beispiel beim Elektronikhaus Best Buy (873629) in den USA überraschte die Märkte positiv. Besonders im Fokus standen dennoch die zahlreichen Übernahme- oder Fusionsankündigungen. Neben der 25-Milliarden-Dollar-Übernahme von Guidant (893513) durch US-Medizintechnik- und Arzneimittelhersteller Johnson & Johnson (853260), entsteht durch die Fusion von Symantec und Veritas einer der größten Softwarekonzerne der Welt. Die Erwartung, dass die „Dealmärkte“ gerade warmgeworden sind, ließ im Wochenverlauf den S&P500 Index erstmals seit drei Jahren wieder über der Marke von 1.200 Punkten schließen. Die Zinsanhebung um 0,25 auf 2,25% durch die Federal Reserve Bank war von den Finanzakteuren bereits weitgehend erwartet und somit an den Märkten schon eingepreist. Ein kleiner Wermutstropfen war der erneut stark steigende Ölpreis, der im Wochenverlauf um rund 10% zulegen konnte. Grund hierfür waren gesunkene US-Lagerbestände und ein Kälteeinbruch im amerikanischen Nordosten.

Der russische Ölkonzern Yukos hat am Mittwoch nach dem letzten Strohhalm gegriffen indem er in Texas Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts beantragt hat. Dies ist nach Meinung der Konzernspitze allerdings nur möglich, da wichtige Geschäftsteile in Texas angesiedelt sind. Das Unternehmen sieht darin die letzte Chance die Versteigerung des Goldstücks Yuganskneftegaz am kommenden Sonntag und somit eine Zerschlagung des Konzerns zu verhindern. Am gleichen Abend stimmte die zuständige Richterin noch einer Anhörung zu. Experten bewerteten die Chancen für Yukos allerdings als gering ein.

An den asiatischen Märkten, konnten sich besonders die Börsen in Seoul und Bangkok zu den Wochengewinnern zählen. Auffälligstes Papier auf dem Kurszettel war wiederum Samsung Electronics (881823), dessen GDRs innerhalb von 2 Tagen von 93,50 Euro auf 102,70 in den Himmel schossen. Auch die thailändischen Banken wie zum Beispiel Bangkok Bank (883565) und Kasikornbank (878347) standen bei erhöhtem Volumen und steigenden Kursen im Anlegerfokus und profitierten von Kaufempfehlungen des Investmenthauses UBS.

Vorweihnachtliche Ruhe herrschte dagegen am japanischen Aktienmarkt. Der Nikkei 225 schloss bei 10.924 Punkten was einem Wochengewinn von 150 Punkten entspricht. Weder von den Rohstoff- noch von den Devisenmärkten kamen in dieser Woche Impulse für die japanische Börse. „Die Investoren haben, so wie es aussieht, ihre Bücher für dieses Jahr wohl schon geschlossen“, analysiert Japan-Experte Björn Marten von der Baaderbank.

An der Börse Stuttgart wird seit einer Woche das bekannte schweizer Unternehmen Emmi (798263) notiert. Der Hersteller sämtlicher Milchprodukte ist der größte in der Schweiz und konnte in der ersten Woche bereits ein Plus von ca. 5,5 Prozent vorweisen.


- SPOT -


Rentenreport (Börse Stuttgart)

US-Notenbank erhöht Leitzinsen erwartungsgemäß um 25 Basispunkte

Der Bund- Future hat in dieser Woche seinen Anstieg in Richtung Alltime-High von 120 Punkten fortgesetzt. „Auch charttechnisch ist der Markt gut positioniert“, so Karlheinz Pfeiffer, Chefrentenhändler an der Stuttgarter Börse. „Viele Marktbeobachter und Händler halten den derzeit hohen Bund-Future für überzogen, wagen es allerdings nicht große Short-Positionen vor dem Jahreswechsel einzugehen“, berichtet der Rentenexperte weiter.

Auf die Leitzinserhöhung der US-Notenbank am Dienstag Abend haben die Anleihenmärkte kaum reagiert. „Diese Entscheidung war von den Teilnehmern im Vorfeld bereits erwartet worden“, so Pfeiffer. Durch die Erhöhung auf 2,25 Prozent liegt der US-Leitzins erstmals seit langer Zeit wieder über dem EZB-Leitsatz von 2,00 Prozent.


Anlegertrends: Deutsche Postbank begibt weitere strukturierte Anleihe, südamerikanische Titel mit Kursgewinnen

Südamerikanische Titel präsentierten sich in den letzten Tagen fest. So konnte die Anleihe Jamaikas Kursgewinne von ca. 2,5 Prozent erzielen. Standard & Poor’s hat des weiteren den Ausblick auf das Rating Jamaikas von negativ auf stabil angehoben, was die Anleihe in ihrem Kursanstieg unterstützt hat. Während in Brüssel derzeit über einen EU-Beitritt verhandelt wird, zeigten sich die türkischen Titel zu Wochenbeginn noch schwach. Zum Wochenende hin konnten sich die Anleihen allerdings wieder etwas stabilisieren.

Auch die begehrten Anleihen von Thiel Logistik und Dürr haben Kursgewinne erzielt. Die Thiel Logistik-Anleihe konnte seit der Emission letzte Woche bereits eine Kurssteigerung von 3% erlangen. Die Dürr-Anleihe stieg im Dezember um 3%. Unterstützt wurde die Anleihe des Technologiekonzerns Dürr durch die Bekanntgabe eines neuen Auftrags von KIA Motors in dieser Woche.

Die strukturierte Anleihe der Deutsche Postbank verzeichnete auch in den vergangenen Handelstagen sehr gute Umsätze (WKN: A0DEN7). Ab Dienstag ist nun eine weitere strukturierte Anleihe des Unternehmens handelbar (WKN: A0DHUM). Die Neuemission verzinst sich in den ersten fünf Jahren mit einem Kupon von 6 Prozent. Danach errechnet sich die Verzinsung aus der vierfachen Differenz zwischen dem 10-Jahres Euribor-Satz und dem 2-Jahres Euribor Satz. Diese Differenz liegt aktuell bei ca. 1,1 %, woraus sich ein Kupon von 4,4 % errechnen würde. Dieser Kupon beträgt jedoch mindestens 3,75% und höchstens 10%. Die Anleihe läuft endlos, gemäß Emissionsbedingungen besitzt der Emittent aber ab Dezember 2009 ein jährliches Kündigungsrecht. „Aufgrund dieser Konstruktion eignet sich die Anleihe für Anleger, die von einer steiler werdenden Zinsstrukturkurve ausgehen. Das bedeutet, dass die langfristigen Zinsen stärker ansteigen als die kurzfristigen“, erklärt Pfeiffer.

Im Rahmen ihres Sanierungsprogramms hat Karstadt eine neue Wandelanleihe begeben, die ab Montag, den 20.12., an der Stuttgarter Börse handelbar ist (WKN: A0DH5H). Die Anleihe mit einem Emissionsvolumen von 170 Mio. Euro verfügt über einen Kupon von 4,5 Prozent und läuft bis zum 22.12.2009. Für nominal 50.000 Euro erhält der Anleger 5.707,7625 Aktien, was einem Kurs von 8,76 Euro entspricht. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 7,22 Euro entspricht dies einer Wandlungsprämie von 21,33 Prozent. Die kleinste handelbare Einheit beträgt 50.000 Euro.



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03.01.05 10:37

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderRekordhoch beim Euro, Amazon profitiert

Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Robuste Aktienmärkte zum Jahresausklang - Rekordhoch beim Euro - Amazon profitiert von gutem Weihnachtsgeschäft

Der Kurs des Euro hat kurz vor dem Jahresende neue Rekordstände erreicht. Das Ausbleiben von Notenbankinterventionen führte den Euro auf ein Niveau von 1,3640 je US-Dollar. Auf der US-Devise lastet weiterhin das hohe Defizit der USA im Außenhandel und im Staatshaushalt.

Die amerikanischen und europäischen Aktienmärkte zeigten sich zum Jahresausklang äußerst robust. Trotz der Belastungsfaktoren vom Devisenmarkt und der schrecklichen Flut in vielen Ländern Südostasiens konnte das Kursniveau der Vorwoche überwiegend gehalten werden. Unterstützung erhielten die Aktienkurse von rückläufigen Ölpreisen.

Direkt nach dem Weihnachtswochenende veröffentlichte der 4X-Wert Google (WKN A0B7FY), die größte Suchmaschine der Welt, ihren „Google Zeitgeist 2004“. Diese Übersicht zeigt die meistgesuchten Schlagwörter der von Google betriebenen Suchmaschinen Google und Froogle. Während „Britney Spears und „Paris Hilton“ nicht unerwartet bei Google die Liste anführen, war umso interessanter, dass „iPad“ und „digital camera“ die populärsten Nachfragen bei Froogle waren. Nicht zuletzt aufgrund von Bestellungen dieser beiden beliebten Weihnachtsgeschenke gab der Internet-Einzelhändler Amazon (WKN 906866) das umsatzträchtigste Weihnachtsgeschäft seiner Unternehmensgeschichte bekannt. Das Papier konnte allein am Montag um 8,5% zulegen. Das Shopping-Konsumentenverhalten tendiert mehr und mehr Richtung Online-Shopping, speziell bei so genannten Commodity-Gütern. „Hiervon profitieren in erster Linie die jeweiligen Marktführer, wie eben Amazon,“ sagt Johannes Minho Roth, US-Aktienhändler bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG an der Börse Stuttgart die Situation. Trotzdem nutzen einige Anleger in Deutschland das neue Kursniveau, um noch vor Jahresende Gewinne zu realisieren.

Aufgrund des Erdbebens vor der Küste Thailands und den daraus resultierenden Flutwellen, in Asien Tsunamis genannt, verhielten sich die Anleger in asiatischen Werten sehr zurückhaltend. Starke Verluste musste allerdings der Bankensektor in Thailand hinnehmen. Bangkok Bank (WKN 883565) und Kasikornbank (WKN 878347) verzeichneten Abschläge von 8 bis 10 %. „Es sieht danach aus, dass Anleger Umschichtungen - raus aus Aktien des Bankensektors, rein in Infrastrukturwerte wie etwa Siam Cement (WKN 136003) vorgenommen haben“, erläuterte Benjamin Kressler von der Baaderbank an der Börse Stuttgart. Positiv entwickeln konnte sich der japanische Wert Softbank (WKN 891624). Die im japanischen Nikkei-225-Index enthaltene Aktie durchbrach die psychologisch wichtige Marke von 5.000 Yen und notiert aktuell mit 35,80 Euro in Stuttgart. Dies entspricht einem Wochengewinn in Höhe von 5 %.

Mit einer fulminanten Sonderbewegung machte der russische Ölwert Rosneftegazstroy (WKN 626073) auf sich aufmerksam. Mit über 150 Kursfeststellungen am Tag belegte die Aktie den ersten Platz der umsatzstärksten Werte in Stuttgart. „Volatilität pur“, so könnte man die erste Handelstunde am Montag morgen beschreiben, formulierte Sven Nemela, Baader-Händler für russische Aktien in Stuttgart. Die Aktie explodierte förmlich in nur einer Stunde und stieg von 0,70 Euro auf bis zu 2,15 Euro in der Spitze. Gewinnmitnahmen drückten den Kurs bei hohen Umsätzen auf ein Kursniveau bei 1,10 Euro.


 

01.02.05 14:00

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderLateinamerik. Börsen im Aufwind

Umtauschangebot der Argentinienanleihe nicht annehmen

Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Neue "Samba"-Werte in Stuttgart – Nokia mit positiver Überraschung

Die Lateinamerikanischen Börsen sind zusammen mit den Osteuropabörsen die Outperformer-Märkte der vergangenen Monate. Um dem stark gestiegenen Interesse der deutschen Anleger Rechnung zu tragen, wurden zum Jahresbeginn zehn neue Werte aus Südamerika zum Handel in den Freiverkehr der Börse Stuttgart aufgenommen. Alle Werte werden auch an der Latibex in Madrid gelistet. Latibex ist eine Handelsplattform, an der lateinamerikanische Aktien in Euro handelbar sind.

Am Donnerstag veröffentlichte der finnische Handyproduzent Nokia (WKN 870737) seinen Quartalsbericht. Ein starkes Weihnachtsgeschäft und gestiegene Aufträge in der Netzwerksparte sorgten für einen Gewinn von 0,23 Euro je Aktie im vierten Quartal. Analysten erwarteten 0,18 Euro je Aktie. Nokia legte daraufhin um 7 % zu und notiert aktuell bei 11,80 Euro. „Das Management erwartet für die kommenden Monate ein anziehendes Geschäft und will seinen Marktanteil von 34 % weiter ausbauen“, sagte Steffen Kircher, Händler für europäische Aktien bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG in Stuttgart.

Die US-Börsen konnten sich diese Woche gut behaupten, der Nasdaq-Index hielt sich über der 2000er-Marke und der Dow Jones stieg im Wochenverlauf über 100 Zähler auf knapp 10.500 Punkte. Rückenwind bekamen die Märkte von den positiven Konjunkturdaten. Das Verbrauchervertrauen stieg unerwartet auf 103,4 Punkte obwohl ein Rückgang auf 101 prognostiziert war.

Der Technologiekonzern Texas Instruments (852654) konnte gute Quartalszahlen veröffentlichen und übertraf die Gewinn- und Umsatzerwartungen der Analysten. Die Aktie konnte diese Woche über 8% zulegen und notiert aktuell bei 17,30 Euro.

Der Preis für ein Barrel Rohöl der Marke Brent stieg diese Woche, begleitet von schweren Winterstürmen in den Vereinigten Staaten, um 1,6% auf über 46,54 US-Dollar. „Zusätzliche Unterstützung erhielt das schwarze Gold durch das starke Wirtschaftswachstum in China, das sich im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 9,5% gesteigert hat. Somit wird auch weiterhin eine hohe Ölnachfrage aus dem Reich der Mitte erwartet“, analysierte Markus Volz, Händler für US-Werte der Baaderbank in Stuttgart.

Mit 11.340 Punkten beendete der Nikkei225 die Berichtswoche so gut wie unverändert. Gerüchte über eine so gut wie unvermeidliche Insolvenz von Mitsubishi Motors (876551) ließen den Kurs am Mittwoch um gut 6% fallen. Auch die Schadensersatzforderungen von Dailmer-Chrysler in Höhe von rund 600 Mio. Euro wegen den jahrelang verheimlichten Sicherheitsmängeln bei der LKW-Sparte Fuso drückten auf die Stimmung. Die Ankündigung einer finanziellen Unterstützung von Mitsubishi Corp. für ihre notleidende PKW-Tochter und die Einsetzung eines neuen Managements ließen die Aktie zwar wieder auf Vortagesniveau steigen. „Da aber die strukturellen Probleme von Mitsubishi Motors durch diese Maßnahmen nicht gelöst worden sind bleibt es fraglich, ob diese Erholung auch von Dauer ist“, erklärte Björn Marten, Asienexperte der Baaderbank.

Weiterhin auf dem Kaufzettel der Anleger standen australische Rohstofftitel wie z.B. Grange Resources (917447), welche um gut 20% auf über 0,71 Euro zulegen konnten. Auch die seit letzter Woche in Stuttgart gehandelten Herald Resources (872452) legten fast 10% auf 0,56 Euro zu.



 


Rentenreport (Börse Stuttgart)

Rentenmarkt konsolidiert, Aufwärtstrend aber noch intakt

Der Bund-Future musste in der vergangenen Woche Rückschläge verkraften. „Dies ist unter anderem auf den besser als erwartet ausgefallenen IFO Geschäftsklima-Index und die verhaltene Nachfrage nach der neuen 30-jährigen Bundesanleihe zurückzuführen“, analysiert Sabine Traub, Leiterin des Rentenhandels an der Stuttgarter Börse. „Auch das am Dienstag veröffentlichte, positive US-Verbrauchervertrauen hat die Rentenmärkte belastet“, so die Rentenexpertin. Derzeit notiert der Bund-Future bei 119,56 Prozentpunkten und damit am unteren Ende des Aufwärtstrendkanals. Traub erwartet nicht, dass diese Unterstützung durchbrochen wird. „Die Abwärtstrendbewegungen bei guten Nachrichten fallen derzeit moderat aus, was für die Stabilität des Marktes spricht“, so die Rentenhändlerin.


Anlegertrends: Anlegerschutzverbände warnen vor Annahme des argentinischen Umschuldungsangebots

In den Argentinien-Anleihen fanden in dieser Woche erneut sehr hohe Umsätze statt. Anlegerschutzverbände, wie der GCAB, die derzeit noch für eine Nachbesserung des Umschuldungsangebots kämpfen, warnen die Anleger vor einer Angebotsannahme. So würden im Falle einer Annahme die Rechtsansprüche auf Nachbesserung verloren gehen. Bislang haben anscheinend lediglich 17 Prozent der Gläubiger das Angebot der argentinischen Regierung angenommen.

Die Anleihen des Automobilherstellers General Motors konnten sich in den letzten Tagen wieder etwas erholen und Kursgewinne verzeichnen. Händler führen dies unter anderem auf eine technische Reaktion zurück. „Auf diesem niedrigen Niveau kam es auch zu vermehrten Käufen“, so Traub. „Die Renditen waren auf Junk-Bond-Niveau, für viele Anleger ein guter Zeitpunkt um wieder einzusteigen“, vermutet die Rentenexpertin. Das gleiche Szenario ließ sich in vielen High-Yield-Bonds diese Woche feststellen. So kam es in der Dürr-Anleihe, der Thiel-Logistik-Anleihe, der Gildemeister-Anleihe und auch dem A.T.U.-Floater nach den Verlusten der vergangenen Woche in den letzten Tagen wieder zu Preisanstiegen.

In dieser Woche wurden einige neue Länderjumbos und Agencies mit Laufzeiten über 10 Jahren begeben. So sind nun beispielsweise Neuemissionen der KfW, von Hessen und Nordrhein-Westfahlen handelbar. „Zur Sicherung des günstigen Zinsniveaus werden derzeit öfters besonders lange Laufzeiten emittiert“, sagt Sabine Traub. Diese drei oben genannten Anleihen werden in wenigen Tagen ins Qualitätshandelssegment Bond-X der Börse Stuttgart aufgenommen.

Die seit Mittwoch an der Stuttgarter Börse handelbare strukturierte Anleihe der Deutschen Bank erfreut sich guter Nachfrage (WKN: A0DTY3). Das Papier ist nahezu identisch wie die Anleihe der Deutschen Postbank (A0DHUM) ausgestattet: endlose Laufzeit, in den ersten fünf Jahren ein fester Kupon von 6 Prozent, danach die vierfache Differenz zwischen dem 10-Jahres-Euribor-Satz und dem 2-Jahres-Euribor-Satz, mindestens aber 3,5 Prozent, maximal 10 Prozent. Die Neuemission verfügt allerdings über ein Moody’s-Rating von „A2e“, die Deutsche Postbank Anleihe lediglich über „A3“. Auch wenn der Zinssatz von 6 Prozent in den ersten Jahren attraktiv erscheint, rät Sabine Traub, sich die Struktur von solchen Anleihen genau anzuschauen, und auch verschiedene Zinsszenarien über mehrere Jahre hinweg durchzurechnen.

Auch die in USD-notierte Türkei-Neuemission wurde von den Anlegern gut aufgenommen (WKN: A0DXCJ). Die Anleihe verfügt über einen Kupon von 7,375 Prozent und eine Laufzeit bis Februar 2025. Bei einem aktuellen Preis von 99,25 ergibt sich eine Rendite von 7,45 Prozent.

Ab Montag ist in Stuttgart eine neue Brasilien-Anleihe handelbar (WKN: A0DXRJ). Mit einem Volumen von 500 Mio. Euro handelt es sich um eine vergleichsweise kleine Emission. Der Kupon beträgt 7,375 Prozent, die Anleihe notiert in Euro und läuft bis zum 03. Februar 2015. “Aufgrund ihrer Ausgestaltung könnte sich diese Anleihe für risikobewusste Anleger durchaus zur Depotbeimischung eignen“, vermutet Traub.



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04.04.05 23:25

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderWeitere Verunsicherung im Biotechsector in den USA

Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Weitere Verunsicherung im Biotechsektor in den USA – Telefonica übernimmt Mehrheit an tschechischer Cesky Telecom

Die amerikanischen Finanzmärkte konnten diese Woche leicht zulegen. Der Dow Jones kletterte um gut 100 Punkte, der Nasdaq Composite eroberte die Marke von 2.000 Punkten zurück. Rückenwind bekamen die US-Börsen zur Wochenmitte durch den leichten Rückgang des Ölpreises. Grund war, dass die US-Lagerbestände auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2002 gestiegen sind. Sogar trotz eines schlechter als erwarteten BIP-Wachstums der amerikanischen Wirtschaft - +3,8% statt von Analysten erwarteten +4,0% - stiegen die Märkte in den USA.

Der Euro konnte gut einen halben Cent gegenüber dem US-Dollar gutmachen und notiert aktuell bei 1,3005 USD. Ebenfalls leicht ansteigen konnte der Preis für die Feinunze Gold von 425,50 USD vergangenen Freitag auf momentan 428,50 USD.

Schlechte Neuigkeiten gab es erneut im US-Biotechbereich. Bereits im Marktbericht KW9 war von massiven Problemen der Unternehmen Biogen Idec (789617) und Elan Corp. (903801 bzw. 871331 für die ADRs) mit ihrem MS-Medikament „Tysabri“ die Rede. Auch diesmal brachen die Kurse nach negativen Nachrichten nachbörslich ein. Doch während sich Elan mehr als halbierten, kamen die Aktien von Biogen Idec mit einem Verlust von gut 10% davon.

Am vergangenen Donnerstag gab die spanische Telefongesellschaft Telefonica (850775) bekannt, dass sie im Bieterverfahren um das staatliche 51%ige Paket der tschechischen Cesky Telecom (894087) den Zuschlag erhalten hat. Telefonica muss dafür rund 3,5 Mrd. US-Dollar an die Tschechen bezahlen. Die Summe war höher als vom Markt erwartet. Cesky Telecom stieg daraufhin um 12%, während Telefonica um 1,5% nachgab. Der Kauf wird allerdings erst nach der endgültigen Zustimmung der tschechischen Regierung fällig. Die übrigen Aktionäre werden vermutlich anschließend in noch nicht bekannter Höhe abgefunden, verlautete es aus Analystenkreisen.

Der Nikkei 225 beendete die letzte Berichtswoche des laufenden japanischen Fiskaljahres mit einem Verlust von etwas mehr als 77 Punkten. Der Yen tendierte gegen den Euro mit 138,50 gegenüber der Vorwoche leicht fester. Am ersten April beginnt in Japan das neue Fiskaljahr.




Rentenreport (Börse Stuttgart)

Bund-Future tendiert in ruhiger Handelswoche freundlich

Die Rentenmärkte konnten in der abgelaufenen Woche leichte Kursgewinne verzeichnen. „Eingetrübte Wachstumserwartungen aufgrund der zuletzt schwächeren Konjunkturdaten haben die Märkte gestützt“, sagte Sabine Traub, Leiterin des Rentenhandels an der Stuttgarter Börse. „Von den in der letzten Woche vorherrschenden US-Inflationsängsten ist in dieser Woche kaum noch etwas zu spüren“, so die Rentenexpertin weiter. Weder die Seitwärtsbewegung des Euro noch der sinkende Rohölpreis konnten die Rentenmärkte beeinflussen.


Anlegertrends: Umschuldung von Argentinien-Anleihen gerät ins Stocken

Die für geplante Umschuldung der notleidenden Argentinien Anleihen droht aufgrund juristischer Probleme verschoben zu werden. Der Hedge-Fonds NML Capital hatte vor einem US-Gericht die Pfändung von bereits getauschten Altanleihen im Wert von sieben Mrd. US-Dollar erwirkt. In erster Instanz wurde diese Entscheidung wieder aufgehoben. Da NML Capital in Berufung ging, bleibt die Pfändung zunächst noch bestehen. „Bis zur Entscheidung des Berufungsgerichts muss Argentinien nun wohl mit der Ausgabe der neuen Anleihen warten“, so Traub.

Emerging-Markets-Anleihen mussten zu Beginn der abgelaufenen Woche noch Kursverluste hinnehmen, konnten sich im restlichen Wochenverlauf aber wieder etwas erholen. „Die Angst vor stärkeren US-Leitzinserhöhungen setzte die Titel unter Druck. Denn bei US-Leitzinserhöhungen verteuert sich die Refinanzierung der Länder durch die Ausgabe neuer Anleihen“, sagte Traub. Des Weiteren nimmt das Interesse der Anleger an risikoreichen Titeln ab, wenn das allgemeine Zinsniveau steigt. Denn dann steigen auch die Renditen für Anleihen von Schuldnern mit guter bis sehr guter Bonität. In den letzten Wochen waren bei Emerging-Markets-Anleihen Spreadausweitungen gegenüber US-Staatsanleihen zu beobachten. Das bedeutet, die Risikoaufschläge für Schwellenländer-Staatsanleihen sind gestiegen.

Ab Montag, 4. April, ist an der Stuttgarter Börse eine neue strukturierte Anleihe der LBBW handelbar (WKN: LBW3KA). In den ersten beiden Jahren verzinst sich die Anleihe mit einem fixen Kupon von 5,00 Prozent. Ab dem dritten Jahr errechnet sich der Kupon rückwirkend wie folgt: 7,2 Prozent – 2 x 12-Monats-Euribor. Sobald die Summe der gezahlten Kupons 10,5 Prozent überschreitet, wird die Anleihe gekündigt. Die reguläre Fälligkeit ist im April 2013. „Damit eignet sich die Anleihe für Anleger, die keine bzw. nur eine leichte Steigerung der kurzfristigen Zinsen erwarten,“ so Traub. Denn wenn der 12-Monats-Euribor in drei Jahren unter 3,35 Prozent notiert, kommt es zur Kündigung und der Anleger erhält für diese drei Jahre ein überdurchschnittliche Rendite. Sollte der 12-Monats-Euribor am Bewertungstag allerdings gleich oder über 3,6 Prozent notieren, so findet in diesem Jahr keine Zinszahlung statt. „Dieses Szenario hätte eine negative Auswirkung auf die Gesamtrendite der Anlage“, bemerkte die Rentenexpertin. Der Terminsatz, also der Zinssatz auf ein Jahr in drei Jahren beträgt aktuell ca. 3,6 Prozent. Zu beachten ist, dass diese Anleihe „flat“ notiert und somit keine Stückzinsverrechnung stattfindet.









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05.04.05 00:19

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderhEUTE nachbörslich viele Gewinnwarnungen!

Gewinnwarnungen zum 1. Quartal sind nachbörslich von vielen GES. in USA gekommen.

Die Kurse gaben nachbörslich sofort nach.

Gute Shortgelegenheiten.

 

05.04.05 00:45

6685 Postings, 7735 Tage geldschneidershorten geht jedoch nur mit Puts

Nicht mit leerverkäufen, weil die USA  Regel sagt, dass die Aktien erst vor dem leerverkauf einen Tick nach oben machen mußte.

Da gibt es heute von den mit Warnungen nicht viele, und bis man die Genehmigung hat, nur innerbörslich eine Aktie leerzuverkaufen, hat der handel schonmit einem Gap nach untern begonnen.

 

11.04.05 23:05

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderÜbernahmefieber in Osteuropa

aktienmarkt.NET Börse Stuttgart-Newsletter vom 11.04.2005
Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Start in die neue Berichtssaison – Übernahmefieber in Osteuropa

In den USA startete der weltgrößte Aluminiumhersteller Alcoa (WKN 850206) in die Berichtssaison des ersten Quartals 2005. Höhere Metallpreise und eine gestiegene Nachfrage führten zu einem deutlichen Umsatzanstieg. Die Quartalszahlen lagen im Rahmen der Analystenschätzungen und wurden mit einem Kursanstieg von knapp 3 % belohnt. Der amerikanischen Versicherungskonzern American International Group (WKN 859520) hat nach Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung die Präsentation der Geschäftszahlen um einen Monat verschoben. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer teilte am Montag mit, dass die Untersuchungen bestimmter finanzieller Transaktionen vorangehen und hält eine Einigung mit der Versicherungsgesellschaft für möglich. Der neue AIG-Chef Sullivan und die Unternehmensführung arbeiten mit der Untersuchungsbehörde zur Klärung des Finanzskandals zusammen. „Der Aktienkurs konnte sich diese Woche erstmals stabilisieren, nachdem der Wert dieses Jahr schon fast 30% verloren hatte,“ erklärte Roland Hirschmüller, Chefhändler bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG an der Börse Stuttgart.

Der japanische Markt zeigte sich in der ersten Woche des neuen Fiskaljahres lustlos. Der Nikkei-225-Index konnte zwar um 245 Punkte zulegen und schloss bei 11.810 Punkten, die Umsätze bewegen sich aber immer noch auf niedrigem Niveau.

Hansapank (WKN 893261) der führende Finanzkonzern in den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen befindet sich im Mehrheitsbesitz der Swedbank. Nach Aussagen der viertgrößten schwedischen Bank (WKN 895705) kontrolliert diese bereits 98 % der Anteile der Hansapank. „Die Übernahmeofferte liegt bei 13,50 Euro und es ist eine Frage der Zeit, bis ein Squeeze-Out bevorsteht“, sagte Andreas Pfuff von der Baaderbank in Stuttgart.

Die spanische Telefonica (WKN 850775) hat das Rennen um die Cesky Telekom (WKN 894087) entgültig gewonnen. Den Zuschlag bei einer der größten Privatisierungen in Osteuropa erhielt Telefonica nach der Zustimmung der tschechischen Regierung am Mittwoch. Der Kaufpreis je Aktie liegt nach Aussagen des tschechischen Finanzministers 25% über dem Aktienkurs.











Rentenreport (Börse Stuttgart)

Ruhige Woche am Anleihemarkt

Der Bund-Future bewegte sich in den vergangenen Handelstagen innerhalb einer engen Range seitwärts und notiert nun gegenüber der Vorwoche nahezu unverändert. „In dieser Woche wurden kaum wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht, von denen Impulse hätten ausgehen können“, berichtet Karlheinz Pfeiffer, Chefrentenhändler an der Stuttgarter Börse. Der Rohölpreis verzeichnete zu Wochenbeginn kräftige Kursgewinne, die im Laufe der Woche allerdings teilweise wieder abgegeben wurden. „Die Entwicklung des Rohölpreises beeinflusst die Märkte derzeit aber kaum“, so der Rentenexperte weiter.

Die europäische Zentralbank hat auf ihrer Sitzung am Donnerstag Nachmittag die Leitzinsen unverändert belassen. „Die Aussagen des EZB-Präsidenten Trichet lassen nicht auf eine schnelle EZB-Leitzinserhöhung schließen“, so Pfeiffer.


Anlegertrends: Zuteilung neuer Argentinien-Anleihen verschoben?

Gerüchten zu Folge soll die Zuteilung der neuen Argentinien-Anleihen auf den 20. April verschoben werden. „Eine offizielle Entscheidung des Berufungsgerichts bezüglich der Klage des Hedge-Fonds NML Capital liegt derzeit noch nicht vor“, so Pfeiffer. Alle endfälligen, aber nicht zurückgezahlten Argentinien-Anleihen können nun auch elektronisch an die Börse Stuttgart weitergeleitet werden. Welche Anleihen dies betrifft ist auf der Internetseite der Börse Stuttgart ersichtlich.

Moody’s hat die Überprüfung des Ratings von General Motors abgeschlossen und um eine Stufe auf „Baa3“ herabgestuft. Auch bei Ford sieht die Ratingagentur gestiegene Risiken und versieht das Rating „Baa1“ mit einem negativen Ausblick. Ford-Anleihen haben auf diese Nachricht mit Spreadausweitungen und Kursverlusten reagiert.

Seit heute sind an der Börse Stuttgart 39 neue niedrig verzinsliche Anleihen von verschiedenen Emittenten über mehrere Laufzeiten handelbar. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der unten stehenden Tabelle “Aktuelle Neueinführungen an der Börse Stuttgart“.









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13.04.05 18:08

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderHarley Davidson heute um 16, 5 % gefallen!

Die Luxusmarke Harley Davidson ist eingeborchen.

Wer weiß den Grund?

danke

geldschneider  

13.04.05 18:17

18637 Postings, 8064 Tage jungchenprofit warning

Harley-Davidson Stock Dips on Outlook Cut

By JULIET WILLIAMS
Wednesday, April 13, 2005 11:05 AM CDT

MILWAUKEE - Harley-Davidson Inc. said Wednesday its fiscal first-quarter earnings rose 11 percent from last year, but the fabled motorcycle manufacturer also cut its shipment and earnings forecasts for this year due to weak sales.

Its shares tumbledl more than 17 percent in midday trading.

Harley-Davidson, the only major U.S.-based motorcycle maker, reported first-quarter earnings of $227.2 million, or 77 cents per share, compared with $204.6 million, or 68 cents per share, in the prior-year period. Revenue for the quarter rose 5 percent to $1.24 billion from $1.17 billion a year ago.

Wall Street had pegged earnings at 76 cents per share, the average of 18 analysts surveyed by Thomson Financial.

"Looking ahead, we expect Harley-Davidson's business to continue to grow and 2005 to be our 20th consecutive record year," said Jim Ziemer, the firm's chief financial officer who moves up to chief executive officer at the end of the month.

"At the same time, U.S. retail sales of Harley-Davidson motorcycles during the first quarter of 2005 have been relatively flat with the same period last year _ falling short of our expectations. Despite our continued optimism for the year, we feel it is prudent to limit short-term production growth, maintaining demand in excess of supply."

But Jake Balzer, a senior equity analyst at Guzman & Co., called it "a pretty ugly announcement." He questioned whether Harley was still too optimistic in its forecasts of 7 percent to 9 percent long-term unit growth and mid-teens earning growth beyond this year, saying unit growth might be perhaps half that.

"The slowdown may already be here. Everybody just needs to pare down their expectations for this company," Balzer said.

He said Harley's chief obstacle is its older demographic of buyers _ baby boomers with disposable income.

"This baby boomer generation, they've got a lot of money and they've spent a lot of money on things like this. There's going to be a lag time between the time when they stop buying bikes and the time when they pass that money on to the next generation as an inheritance and they start buying bikes," Balzer said.

As a result of weaker than expected domestic retail sales, Harley-Davidson forecast 2005 earnings would rise between 5 percent to 8 percent, down from its prior target of mid-teens earnings growth. It also said it would cut shipments to a target of 329,000 units, down from a prior target of 339,000 units. The new target represents growth of 3.4 percent over 2004.

Harley shares fell $10.15, or 17.3 percent, to $48.62 in midday trading on the New York Stock Exchange, dropping below its previous 52-week closing low of $52.30.

First quarter revenue from Harley-Davidson motorcycles was $979.0 million, up 6.5 percent, while it shipped 76,716 Harley-Davidson motorcycles, up 3.5 percent.

Harley-Davidson said retail motorcycle sales in the United States were down about 1 percent during the quarter, while worldwide retail sales of Harley-Davidson motorcycles grew 2.8 percent, driven by strong performance in Europe and Japan.

On the Net:

Harley-Davidson: http://www.harley-davidson.com

A service of the Associated Press(AP)
 

28.04.05 20:23

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderIst heute eine Bombe in USA eingefallen?

oder warum schmieren heute die Kurse ab?

Außer Penny Stocks alles im Minus heute:

Auszüge aus meiner Watchliste:

WatchList<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />

 

Symbol

Last

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Links

geldschneider 

AIRT

14.64

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14.55

14.64

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N/A

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ALTI

2.71

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2.71

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BAC

44.88

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BNSO

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59.27

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219.78

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219.79

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ERROR: Can't find symbol You can search for it, or remove it from your WatchList. If this is an option, you must now suffix it with .B

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Topten 

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News,Chart,Boards

2:14:40 PM EDT - Thursday, April 28, 2005- Exchange quote is delayed at least 15 minutes.

Schaut doch richtig gut aus! Da kommt Freude auf!

 

Weiß einer die Ursache? In Bloomberg kommt wie üblich nur Gewäsche über Deutschland. Und das zur US Börsenzeit!

Die könnten ruhig internationaler was bringen!

Hilfe nun ist die Grafik wieder weg!

 

 

28.04.05 20:28

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderErklärung:

Da trotz vorheriger richtiger graph. anzeige nachträglich die zeichen gelöscht wurden kann man Minus und Plus nicht mehr erkennen und keine Farben.
ist aber ganz einfach. Alle sind im Minus, außgenommen der Peyynstcoks, unter 5 $ in der Watchlist, Pucif, Pran  und ROAMING MESSENGER INC  - RMSG

Terrible!  

28.04.05 21:35

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderEinfach histerisch!

Es kamen Wirtschaftszahlen raus. Das Wirtscahftswachstum hat sich verlangsamt.
Die Ölfutures waren gesunken, sind jetzt wieder leicht angestiegen. und das löste die Panik an den Ami-Märkten aus!  

10.05.05 20:35
2

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderFreundliche Tendenzen an den intern. Aktienmärkten

Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)9.5.05

Freundliche Tendenz an den internationalen Aktienmärkten – Golden Week in Japan – Kerkorian kauft Aktien von General Motors

Am Dienstag entschloss sich die US-Notenbank Fed, im Kampf gegen die Inflation die Zinsen nochmals um 0,25 Prozent zu erhöhen. Die Finanzmärkte zeigten sich von der Fortsetzung der moderaten Straffung der Geldpolitik wenig beeindruckt. Einen starken Einfluss hingegen hatte am Mittwoch das Angebot von Kirk Kerkorian hinterlassen, General-Motors-Aktien zu 31 Dollar übernehmen zu wollen. Dies trieb im Tagesverlauf den ganzen Markt nach oben, so dass der Dow-Jones-Index rund 127 Punkte zulegen konnte, während der Nasdaq-Composite-Index einen Zugewinn von 29 Punkten verbuchte. Die im Stuttgarter Handelssegment 4X gelisteten Aktien von General Motors (WKN 850000) schossen daraufhin von 21,20 Euro auf 25,20 Euro nach oben, was einem Kursgewinn von ca. 18% entspricht. „General Motors war eine der am meisten geshorteten Aktie an der New York Stock Exchange. Dass der Kurs jetzt fast eineinhalb Euro über der Offerte von Mister Kerkorian liegt, zeigt deutlich, dass wohl einige Marktakteure hektisch ihre Shortpositionen eingedeckt haben“, kommentierte Johannes Minho Roth, Händler für US-Werte bei der Baaderbank an der Börse Stuttgart.

Der US-Computerkonzern IBM (WKN 851399) hat in der Berichtswoche die Streichung von bis zu 13.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Diese Maßnahme sei Teil des weltweiten Kostensenkungs- und Restrukturierungsprogramms, teilte das Unternehmen mit. Die IBM-Aktie beendete ihren Abwärtstrend der vergangenen Wochen und konnte sich bei 60 Euro stabilisieren. Die japanischen Börsen blieben wegen der Feierlichkeiten anlässlich der „Golden Week“ drei Tage in Folge geschlossen.

Der französische Ölkonzern Total Fina Elf (WKN 850727) legte im Auftaktquartal Geschäftszahlen vor, mit denen die Konkurrenz von ExxonMobil, British Petroleum, und RoyalDutchShell deutlich übertroffen wurde. Der viertgrößte Ölkonzern der Welt konnte den Gewinn um 53% steigern und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.

„Die Schweizer Großbank UBS (WKN 914830) ist nach ihrem Quartalsbericht wie erwartet gut ins neue Geschäftsjahr gestartet“, sagte Sven Nemela von der Baader Wertpapierhandelsbank AG in Stuttgart. „Trotz des Gewinnanstiegs und einer Rekordrendite kam die Aktie unter Druck“, so Nemela. Die Steigerung des Gewinns kam aus dem Bereich Vermögensverwaltungsgeschäft, mit dem die UBS weltweit Marktführer ist. Im Investmentbanking musste die Bank hingegen Rückschläge verkraften. Dies mache eine Prognose für das Gesamtjahr schwierig sagte der Finanzvorstand der UBS.




 

11.05.05 23:11

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderUS- Konjunkturdaten:



von Jochen Steffens

Die US-Handelsbilanz weist ein Defizit in Höhe von 55 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Minus in Höhe von 61,2 bis 62,0 Mrd. US-Dollar nach zuvor -60,0 Mrd. US-Dollar (revidiert von -61,0 Mrd.).

Weit weniger als erwartet, die zweite beruhigende Nachricht.

Wenn das US-Handelsbilanzdefizit tatsächlich weiter schrumpfen sollte, nimmt das ein wenig den Zinserhöhungsdruck von der Fed – letzten Endes. Das ist bullish, es kann sein, dass sich das gegen Ende des Abends bei den amerikanischen Märkten durchsetzt.

Die Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 2,7 Mio. Barrel gestiegen nach zuvor +2,6 Mio. Barrel.

Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich im Wochenvergleich um 187.000 Barrel ausgeweitet nach zuletzt +2,2 Mio. Barrel.

Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories) sind gegenüber der Vorwoche um 1,7 Mio. Barrel gewachsen nach zuvor Minus 300.000 Barrel.

Den Anlegern gefiel natürlich gar nicht, dass der Anstieg der Benzinvorräte nur so mickrig ausgefallen ist, dass drückte noch einmal die Kurse in die Knie.

 

24.05.05 20:45

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderFallender Ölpreis und schwindende Inflationsangst

lassen die Märkte steigen

Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Fallender Ölpreis und schwindende Inflationsangst lassen Märkte steigen

Die internationalen Aktienmärkte konnten im Wochenvergleich ordentlich zulegen. So haben Dow Jones und Nasdaq Composite seit dem Freitag der Vorwoche einen Zugewinn von rund 300 bzw. 55 Punkten verbucht. Am Mittwoch dieser Woche wurde dann der japanische Markt aus dem Schlaf gerissen. Der Nikkei 225 stieg dabei in der Sitzung am Mittwoch um 241 Punkte und ist nunmehr wieder nördlich der Marke von 11.000 Punkten angelangt.


Auffällig waren die neuesten Zahlen zu den US-Rohöllagervorräten. Das amerikanische Department of Energy (DoE) veröffentlichte deutlich gestiegene Rohölreserven, die in den Vereinigten Staaten mit 334 Millionen Barrel das höchste Niveau seit sechs Jahren erreichten. Der Öl-Preis sackte daraufhin im Handelsverlauf auf ein 3-Monatstief ab und notierte mit 47,30 USD ca. 2,8% schwächer als am Vortag. Johannes Minho Roth, Händler bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG an der Börse Stuttgart, analysiert die momentane Psychologie des Marktes folgendermaßen: „Langsam verabschiedet sich der Markt vom Ölvorratsproblem, was den Ölpreis auf etwas tiefere Levels fallen lässt. Inflation ist damit scheinbar plötzlich kein Thema mehr, was auch aus der krassen Bewegung der 10-jährigen Anleihen abgeleitet werden kann. Dazu bricht parallel die Angst weg, dass die Fed mehrmals an der Zinsschraube drehen könnte. Dies vertreibt im Umkehrschluss die Befürchtung, dass wir eine inverse Zinskurve bekommen könnten und lässt hoffen, dass wir nun doch nicht in eine Rezession fallen werden. Und das ist letzten Endes der Grund für die Partystimmung an den Aktienmärkten“.

Neben Technologietiteln, die von 4-X-Werten Intel (855681) und Motorola (853936) angetrieben wurden, konnten wirtschaftssensitive Aktien wie Caterpillar (850598), United Technologies (852759) oder 3M (851745)– alle ebenfalls im Handelssegment für Auslandsaktien, 4-X, an der Börse Stuttgart notiert - besonders von dieser Marktdynamik profitieren.

Nahezu unbeeindruckt von dieser Aufbruchstimmung zeigten sich jedoch die Märkte in China bzw. in Hongkong. Sowohl der HSI als auch der HSCE notierten im Wochenverlauf sogar 2 Prozent tiefer. Michael Frank, der diese Märkte bei der Baaderbank an der Börse Stuttgart betreut, schätzt die Lethargie an den dortigen Märkten derzeit so ein, dass „jeder das Gespenst Renminbi im Hinterkopf hat und zunächst einmal abwarten möchte, ob es zu einer Neubewertung der chinesischen Währung kommt oder eben nicht“.

Ebenfalls unbeeindruckt zeigten sich die Investoren von den Quartalszahlen des schweizerischen Versicherungskonzerns Zurich Financial Services (579919). „Das Unternehmen schaffte es nicht, mit besonderen Zahlen zu überraschen, sondern blieb in diesem Marktumfeld lediglich im Bereich des Erwarteten. Und da traditionell kein Ausblick für das Gesamtjahr gemacht wird, notierte die Aktie zur Eröffnung etwa 2,5 Prozent tiefer“, sagt der Schweiz-Experte der Baaderbank, Sven Nemela. Allerdings entwickelte sich der Aktienkurs in diesem Jahr bisher 5 Prozent besser als der gesamte Sektor.

An den Währungsmärkten setzte der US-Dollar die eingeschlagene Richtung der letzten Wochen fort, so dass für einen Euro am Mittwoch nur noch 1.262 US-Dollars bezahlt werden mussten.

und zu den Bondmärkten im ausland:

Die Anleihen des Automobilherstellers General Motors konnten in dieser Woche ihre Talfahrt stoppen und sich auf niedrigem Niveau stabilisieren bzw. leichte Kursgewinne verzeichnen.

Die Revisionskammer eines New Yorker Berufungsgerichts hat die blockierten argentinischen Staatsanleihen am vergangenen Freitag freigegeben. Damit kann die ursprünglich für den 1. April geplante Umschuldung – Umwandlung von alten in neue Anleihen – wieder voran getrieben werden.


 

06.06.05 14:13

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderTechnologie -und Rohstofftitel gefragt,

Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Talfahrt des Euro beschleunigt sich – Ölpreis zieht wieder an – Technologie- und Rohstofftitel gefragt

Nach der Ablehnung der EU-Verfassung in Frankreich und in den Niederlanden ist der Euro auf ein Acht-Monats-Tief zum US-Dollar gefallen. Im Wochenvergleich ergab das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaftswährung einen Verlust von fast 4 Cents auf 1,22 Dollar je Euro.

„Die von den Märkten positiv gewerteten US-Konjunkturdaten stärkten zusätzlich den US-Dollar und nährten die Hoffnung der Marktteilnehmer auf ein baldiges Ende der Zinsanhebungen“, sagte Ralf Kopfschlägl, Händler für amerikanische Werte in Stuttgart. Einziger Wermutstropfen ist wieder einmal die Entwicklung des Ölpreises. Im Wochenverlauf wurde der Preis der markführenden Nordseeölsorte Brent um 6% auf über 53 US-Dollar nach oben getrieben. Der Dow-Jones-Index konnte sein Vorwochenniveau bei 10.500 Punkten behaupten.

Insbesondere Software-Aktien waren diese Woche nicht zu bremsen. Neben dem bekannten 4-X-Wert Symantec (WKN 879358), der zulegen konnte, imponierten Mercury Interactive (WKN 890463 – ebenfalls in 4-X gehandelt), Salesforce.com (WKN A0B87V) und Antivirus-Spezialist McAfee (WKN A0B6WS), dessen Aktien in den letzten 3 Wochen fast 30% teurer geworden sind. Momentan werden diejenigen Softwareunternehmen vom Markt belohnt, deren Business-Modell auf „Software-as-a-Service“ ausgerichtet ist. „Im Grunde genommen heißt dies, dass Kunden die Software nicht mehr als Lizenz kaufen, sondern den Service einfach im Internet abrufen können“, sagte Johannes Minho Roth, Spezialist für US-Aktien bei der Baaderbank in Stuttgart.

Die asiatischen Finanzmärkte tendierten diese Woche freundlicher. Vor allem Technologie- und Rohstofftitel standen auf den Einkaufszetteln der Investoren. Die Aktien von Samsung Electronics (WKN 881823), Südkoreas größtem Elektronikkonzern, konnten um 3,50 Euro auf aktuell 129,50 Euro zulegen. Die thailändische Kasikornbank (WKN 878347) glänzte mit einem Kursplus von 10 Cent auf momentan 1,24 Euro.

In Australien standen vor allem Rohstofftitel im Focus des Anlegerinteresses. Kingsgate (WKN 905456) stiegen um knapp 14% auf 1,77 Euro, Consolidated Minerals (WKN 865382) verteuerten sich um 9% auf 2,40 Euro und der weltweit größte Rohstoffkonzern BHP Billiton (WKN 850524) verbesserten sich um 5% auf 10,50 Euro.

Der Nikkei-225-Index konnte sich über der 11.000-Punkte-Marke etablieren und schloss mit einem Wochengewinn von 270 Punkten bei 11.280. Der Marktanteil von Toyota (WKN 853510) ist in den USA im Mai von 12,4% im Vorjahr auf jetzt 13,4% gestiegen. „Die Aktie konnte von den guten Zahlen leider nicht profitieren und wird auf Vorwochenniveau bei 29,50 Euro gehandelt“, resümierte Björn Marten, Asien-Experte bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG in Stuttgart.




 

13.06.05 19:27

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderGM im aufwind, Unicredito vor mögl.Übernahme

Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Technologieaktien weiter im Blickpunkt – General Motors im Aufwind – UniCredito vor möglicher Übernahme

Die Veränderung bei den amerikanischen Aktienindices hielt sich in der Berichtswoche in engen Grenzen. Auffällige Kursbewegungen gab es eher in den Einzelwerten. Der optimistische Ausblick des weltgrößten Handy-Chipherstellers Texas Instruments (WKN 852654) ermutigte die Investoren zu Käufen.
Für das Biotechnologieunternehmen Imclone Systems (WKN 883074) ging es steil nach oben. Im Wochenverlauf legte die Aktie um 17% auf 28 Euro zu. Auslöser dieses fulminanten Kursanstiegs war die Meldung, dass der Großinvestor Carl Icahn eventuell Aktien des Unternehmens im Wert von 100 Mio. US-Dollar zukaufen will. Für zusätzlichen Zündstoff sorgte die Mitteilung über das in klinischer Phase 3 befindliche Medikament Erbitux. Das Krebsmedikament ereichte in Verbindung mit einer Strahlentherapie das angestrebte Testergebnis.

Der US-Multimilliardär Kirk Kerkorian hat über seine Holding Tracinda den General-Motors-Anteil von 3,9% auf 7,2% aufgestockt. Davon konnte der GM-Kurs (WKN 850000) mit einem Plus von 4% auf 26 Euro profitieren. General Motors hatte am Dienstag bei der Hauptversammlung ein einschneidendes Sparprogramm und den Abbau von 25.000 Arbeitsplätzen bis 2008 angekündigt.

Im Technologiesektor ging die Kursrally der ägyptischen Orascom Telekom (WKN 940174) ungebremst weiter. Die Aktie gewann im Wochenverlauf gut 5% auf 37,30 Euro. „Damit hat sich der Wert in diesem Jahr bereits mehr als verdoppelt. Noch zufriedener werden wohl die Aktionäre sein, die sich bereits vor zwei Jahren in Orascom engagiert haben. Damals waren die Aktien noch zum Schnäppchenpreis von 2 Euro zu haben“, äußerte Benjamin Kressler von der Baader Wertpapierhandelsbank AG in Stuttgart.

In Australien hat sich der Trend der vergangenen Wochen fortgesetzt. Rohstofftitel erfreuen sich nach wie vor eines regen Kaufinteresses der Investoren. Die Aktien der Minengesellschaft Jubilee Mines (WKN 884326) konnten diese Woche bei regem Umsatz knapp 8% auf aktuell 4,15 Euro zulegen.

Der japanische Aktienmarkt konnte sich in der Berichtswoche nicht aus seiner Lethargie befreien und schloss bei 11.160 Punkten. Die Trading-Range betrug gerade einmal 120 Punkte und auch das Handelsvolumen verharrte auf sehr niedrigem Niveau. „Die Marktteilnehmer beobachten die Rohölpreise und warten auf die Rede von US-Notenbankchef Alan Greenspan vor dem US-Kongress. Da keine besonderen Überraschungen erwartet werden, wird sich wohl die lustlose Phase an den Märkten noch eine Weile fortsetzen“, resümierte Björn Marten, Asienexperte bei der Baaderbank in Stuttgart.

Die niederländische Emission TomTom (WKN A0ET88), letzte Woche erstmals in Stuttgart notiert, verloren um 7% an Wert. Bei aktuell 16,30 Euro liegen sie bereits deutlich unter dem Emissionspreis von 17,50 Euro. „Als Grund wurde die Herabstufung der Aktie durch die UBS genannt“, sagte Michael Frank von der Baader Wertpapierhandelsbank AG.

Die geplante Fusion zwischen der italienischen Großbank Unicredito (WKN 850832) und der deutschen Hypovereinsbank wäre die größte grenzüberschreitende Bankenfusion in Europa. Nach Unternehmensangaben kommen die Verhandlungen gut voran. Außerordentliche Aufsichtsratssitzungen sollen am Sonntag stattfinden.

Rentenreport (Börse Stuttgart)

Zehnjährige Rendite marschiert Richtung drei Prozent

Der Bund-Future konnte auch in dieser Woche seine Rallye fortsetzen und erreichte mit 123,60 Punkten ein neues Allzeithoch. „Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen marschiert derweilen in Richtung der Drei-Prozent-Marke“, berichtet Sabine Traub, Leiterin des Rentenhandels an der Stuttgarter Börse. „Dabei wurden in dieser Woche keine marktbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht, die dem Bund-Future hätten Auftrieb geben können“, so die Rentenexpertin weiter. Nur die zunehmende Diskussion über eine Leitzinssenkung der europäischen Zentralbank EZB hat den Rentenmarkt freundlich gestimmt. „Der Markt scheint somit größtenteils technisch getrieben“, bemerkt Traub.

US-Notenbankchef Alan Greenspan gab in seiner Rede vor dem Kongress am Donnerstag keinen Hinweis auf ein baldiges Ende des Zinserhöhungszyklus. So seien die langfristigen Perspektiven weiter positiv und der Inflationsdruck nur begrenzt.
Nachdem sich Bundesbankpräsident Weber wenig optimistisch über die weitere konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone geäußerte hatte, geriet der Euro am Mittwoch etwas unter Druck. Die heutige Veröffentlichung des US-Handelsdefizits könnte sich ebenfalls auf den Euro auswirken. „Bei einer Ausweitung des Defizits wären Kursverluste im US-Dollar gut vorstellbar“, meint die Rentenexpertin.


Anlegertrends: Neuemissionsflut an der Börse Stuttgart

Bei den Unternehmensanleihen kam es in dieser Woche zu weiteren Speadverengungen. „Diese Anleihen konnten einerseits vom Anstieg des Gesamtmarktes profitieren. Andererseits greifen die Anleger bei diesem niedrigen Zinsniveau anstelle von Bundespapieren verstärkt zu Unternehmensanleihen. Diese verfügen gegenüber Staatsanleihen über einen Zinsaufschlag“, erklärt Sabine Traub.

Die Anleihen des US-Autoherstellers General Motors konnten in dieser Woche von dem angekündigten Stellenabbau profitieren. So hatte das Unternehmen neben anderen Sparmaßnahmen den Abbau von mindestens 25.000 Arbeitsplätzen in den USA bis 2008 bekannt gegeben.

Zahlreiche Emittenten haben das niedrige Zinsniveau genutzt und neue Anleihen begeben. So wurden beispielsweise von folgende Emittenten Jumbo-Anleihen begeben und in Stuttgart zum Handel eingeführt: Land Berlin, Landesbank Berlin, Bayrische Landesbank, DG Hyp und BAWAG Bank. Des weiteren emittierte die Kreditanstalt für Wiederaufbau ihre aktuelle Benchmark-Anleihe (WKN: 276096), die mit einem Emissionsvolumen von 4 Mrd. Euro ausgestattet ist. Diese verfügt bei fünfjähriger Laufzeit über einen Kupon von 2,5 Prozent. Die Ratingagenturen beurteilen diese Neuemission mit den bestmöglichen Ratingnoten. Zum 20.06. werden alle diese Jumbo-Anleihen in das Qualitätshandelssegment Bond-X aufgenommen und unterliegen dann den gehobenen Handelsbedingungen.

Der Stuttgarter Automobilhersteller DaimlerChrysler hat eine neue variabel verzinsliche Anleihe begeben (WKN: A0E5V4, ISIN: XS00221675456). Der Kupon beträgt 3-Monats-Euribor + 55 Basispunkte, der Bond läuft bis Juni 2007.

Ab Montag, den 13.06., ist an der Stuttgarter Börse eine neue Mexiko-Anleihe handelbar (WKN: A0E54Q, ISIN: XS0222076449). Die Neuemission notiert in Euro, verzinst sich mit einem Kupon von 4,25 Prozent und läuft bis zum 16.06.2015. Die kleinste handelbare Einheit beträgt 1.000 Euro. Die Ratingagenturen Moody’s und S&P vergeben die Bonitätsnoten „Baa1e“ bzw. „BBB“.









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13.06.05 19:40

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderHier die entsprechrechenenden Charts der Woche

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04.08.05 18:03

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderInsgesamt freundliche Tendenz

Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Märkte im Bann der Quartalszahlen – insgesamt freundliche Tendenz

Die US-Wirtschaft ist nach Einschätzung der US-Notenbank im Juni und Anfang Juli weiter auf Wachstumskurs. Doch nicht nur das Beige Book sorgte für positive Stimmung sondern auch die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter sowie die Neubauverkäufe haben die Prognosen übertroffen.
Zudem sorgten starke Quartalszahlen des US-Flugzeugbauers Boeing (WKN 850471) für Auftrieb. Das Internet-Versandhaus Amazon (WKN 906866) übertraf deutlich die Analystenerwartungen und machte einen Kurssprung von elf Prozent auf 36,80 Euro. Im Focus standen außerdem die Aktien des weltgrößten Herstellers von Handychips, Texas Instruments (WKN 852654). Das Unternehmen übertraf die Gewinnerwartung und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm sowie eine Dividendenerhöhung an. „Das Management sprach selbst vom besten operativen Ergebnis in der Unternehmensgeschichte“, sagte Markus Volz, Händler für amerikanische Werte in Stuttgart.

Mit einer Überraschung wartete General Motors (WKN 850000) auf. Das Unternehmen plant, lukrative Autokredite im Volumen von 55 Milliarden US-Dollar an die Bank of America zu verkaufen. Die Aktie zeigte sich bei 30,50 Euro erholt.

Der Nikkei-225-Index konnte in der Berichtswoche leicht zulegen. Der weltgrößte Fotokopiergerätehersteller Canon (WKN 853055) musste jedoch das erste Mal seit 13 Quartalen einen Gewinnrückgang vermelden und wurde von den Anlegern abgestraft. Die Aktie verlor im Wochenvergleich rund sieben Prozent und fiel auf 41,50 Euro. „Allein am Donnerstag betrug der Tagesverlust 4,7 Proznet. Canon war somit der größte Tagesverlierer an der Tokyo Stock Exchange“, sagte Björn Marten, Händler für japanische Werte in Stuttgart.

Der Markt in Hongkong bewegte sich ebenfalls leicht aufwärts. Der Hang-Seng-Index stieg um 1,3 Proznet auf 14.800 Punkte während sich der chinalastige Hang-Seng-China-Enterprise-Index sogar um 2 Proznet verbessern konnte.

„Verschiedene Analysten schätzen den Aktienmarkt in Thailand nach der vergangenen Kurskorrektur wieder positiv ein“, sagte Benjamin Kressler, Asienexperte bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG in Stuttgart. Besonders profitieren konnten die Aktien der Kasikornbank (WKN 878347) mit einem Kursplus von zehn Proznet. Mit einem Kursgewinn von fünf Prozent auf 0,19 Euro konnte das Telekommunikationsunternehmen True Corp. (WKN 889349) aufwarten.

Eine Berg- und Talfahrt erlebten die Anleger in dem australischen Rohstoffwert Summit Ressources (WKN A0B961). Vor zwei Wochen noch bei 28 Euro-Cents notiert, startete der Wert zunächst eine Rally bis 44 Euro-Cents. Belastet durch Gewinnmitnahmen erfolgte ein Rutsch auf 34 Cents.

In Amsterdam berichtete TomTom (WKN A0ET88) über das zweite Quartal ihres Geschäftsjahres. Die Gewinnsteigerung und die Absatzzahlen lagen deutlich über den Analystenerwartungen und verhalfen dem Aktienkurs zu einem Höhenflug. Im Wochenvergleich ergibt sich ein Plus von 20 Prozent auf aktuell 25,30 Euro. Seit der Börseneinführung am 27. Mai zu 17,50 Euro ergibt sich sogar eine Performance von 45 Prozent. „Mit ihrem Routenplaner scheint das Unternehmen genau den Geschmack und die Bedürfnisse der Kunden getroffen zu haben“, sagte Michael Frank von der Baaderbank in Stuttgart.

Positive Nachrichten vermeldete auch der schweizerische Elektrotechnikkonzern ABB (WKN 919730). Das Unternehmen übertraf die Analystenerwartungen deutlich und lag nach Bekanntgabe der Quartalszahlen mit mehr als drei Prozent im Plus. „Durch die positive Entwicklung des Konzerns, konnte sich die Aktie in diesem Jahr sogar besser entwickeln als der Index der europäischen Industriegüter“, resümierte Sven Nemela, Händler für europäische Werte bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG.

Nachdem die Aktien des französischen Lebensmittelkonzerns Danone (WKN 851194) in der Vorwoche durch Übernahmespekulationen in die Höhe schossen, gab es Anfang dieser Woche die Ernüchterung. Der amerikanische Getränkekonzern Pepsico (WKN 851995) dementierte die Gerüchte, zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Übernahme vorzubereiten. Am Montag sackte die Danone-Aktie um 7,5 Prozent ab.


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Rentenreport (Börse Stuttgart)

Renditedifferenz zur USA leicht ausgeweitet

Die europäischen Rentenmärkte zeigten sich in der vergangenen Woche weitgehend richtungslos. Dabei mangelte es nicht an Impulsen. So signalisierte am Dienstag mit einem Wert von 95 Punkten der Ifo-Geschäftsklimaindex eine Aufhellung des Konjunkturklimas in Deutschland. Der Index erhöhe laut Ifo-Chef Hans Werner Sinn die Wahrscheinlichkeit einer konjunkturellen Wende. Eine nachhaltige Reaktion im Bund-Future blieb jedoch aus, lediglich kurzzeitig knickte das Rentenbarometer in Folge des Ifo ein, um sich anschließend wieder auf rund 122,5 Punkte zu erholen. Ebenfalls ohne nennenswerten Einfluss für den europäischen Rentenmarkt blieb das am Mittwoch Abend in den USA veröffentlichte Beige-Book der US-Notenbank Fed. Darin erklärte die Fed, dass die US-Wirtschaft im Juni und Anfang Juli weiter gewachsen, der Inflationsdruck dabei aber trotz weiter gestiegener Energiekosten weitgehend unverändert geblieben sei. „Die Notenbank unterfüttert damit auch in dieser Woche, die bereits in ihrem Halbjahresbericht vor dem US-Kongress entstandene Erwartung der Märkte nach weiter moderat steigenden Zinsen in den USA“, so Karlheinz Pfeiffer, Chefrentenhändler an der Stuttgarter Börse. Die insgesamt positiven Konjunkturdaten dieser Woche sorgten somit nicht für eine Fortsetzung der seit Ende Juni laufenden leichten Korrektur im Bund-Future. Gleichzeitig hat sich die Renditedifferenz zwischen den USA und Europa wieder leicht verbreitert und lag nahezu im gesamten Wochenverlauf bei rund 100 Basispunkten. „Ein weiteres Zeichen dafür, dass die Konjunktur in den USA deutlich besser läuft als in Europa“, meint Pfeiffer.

Die Nachricht der Woche für die Corporate Bonds war der Rücktritt Jürgen Schrempps vom Chefsessel bei Daimler Chrysler. Während die Daimler Chrysler Aktie daraufhin haussierte, haben entsprechende Anleihen auf diese Meldung nicht reagiert.


Anlegertrends: Hybridanleihen gefragt

Von den Anlegern gut aufgenommen wurde die kürzlich von der Bayer AG (WKN A0E9Z7) aufgelegte Hybridanleihe. Dieses nachrangig besicherte Papier mit einer Laufzeit von 100 Jahren weist bis 2015 zunächst einen Kupon von fünf Prozent auf. Anschließend zahlt der Chemiekonzern quartalsweise den drei Monats-Euribor mit einem Aufschlag von 280 Basispunkten.
Aufgrund eines mit BB+ leicht schlechteren S&P-Ratings liegt der Kupon bei der seit 14 Tagen an der Börse Stuttgart handelbaren Hybridanleihe des Gerling-Konzerns (WKN A0E87R) mit 6,75 Prozent leicht über dem der Bayer AG. Ab Juni 2015 floatet diese Anleihe und zahlt den drei Monatas-Euribor mit einem Aufschlag von 455 Basispunkten. Beide Anleihen sind erstmals im Jahr 2015 kündbar.

Seit letzten Montag mit hohen Umsätzen an der Börse Stuttgart gesucht ist eine von der Rabobank begebene Anleihe in südafrikanischen Rand. Die Mindeststückelung liegt bei 1.000 Rand. Der Bond (WKN A0E7M9), der von S&P mit AAA geratet wird, läuft bis 2016 und ist mit einem fixen jährlichen Kupon von 7,25 Prozent ausgestattet.

Am Donnerstag erstmals in Stuttgart gehandelt wurde ein neuer Länder Jumbo der Stadt Berlin (WKN A0EY7Y). Das Emissionsvolumen von 500 Millionen Euro ist auf einen Nennbetrag von je 1.000 Euro gestückelt. Der Kupon des lediglich bis August 2007 laufenden Bonds liegt zwar nur bei 1,375 %, die aktuelle Notierung von rund zwei Prozent unter Pari, macht diese Papier aber gerade unter Steuergesichtspunkten interessant.

Mit zu den Umsatzspitzenreitern bei den Fremdwährungsanleihen zählte in der vergangenen Woche der erste in türkischen Lira begebene Bond an der Börse Stuttgart. Die in der Vorwoche begeben Emission der Landesbank Baden-Württemberg verzinst sich mit einem Kupon von 12,25 Prozent und läuft bis Juli 2008. Die Ratingagenturen Standard & Poor’s und Fitch beurteilen die Anleihe mit „AA+“ bzw. „AAA“.



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07.11.05 05:15

6685 Postings, 7735 Tage geldschneiderMarktbericht Wallstreet !

Wall Street Schluss: Märkte gehen behauptet ins Wochenende. Die US-Märkte konnten am Freitagabend mit behaupteten Notierungen aus dem Handel gehen. Nachdem gemischte Arbeitsmarktdaten zu einer leicht positiven Eröffnung geführt hatten, pendelte die Börse im Handelsverlauf um ihr Vortagesniveau. Die Arbeitslosenquote fiel zwar stärker als prognostiziert, jedoch nahm die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft weit geringer zu als erwartet. Zudem stiegen die durchschnittlichen Stundenlöhne überraschend stärker, was der Inflations- und Zinsangst neuen Auftrieb geben könnte. Von Unternehmensseite herrscht zum Wochenschluss eine dünne Nachrichtenlage.

Tagessieger waren die Aktien des Elektronikkonzern Sanmina, die zum Wochenschluss fast 21 Prozent zulegen konnten. Zuvor hatte der Konzern die Erwartungen des Marktes für das dritte Quartal schlagen können. Ebenfalls ein Quartalsergebnis über den Prognosen der Analysten präsentierte der Bekleidungshersteller Polo Ralph Lauren. Die Aktien reagierten an der NYSE mit einem Kursplus von über 5 Prozent. Freundlich tendierten auch die Anteilsscheine des Mischkonzerns Honeywell, nachdem das Board of Directors ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm ankündigte. Die Aktien von Oracle konnten nach dem vorzeitigen Rückzug von CFO Maffei rund 3 Prozent zulegen. Die Airline-Aktie standen nach den heutigen Verkehrzahlen ebenfalls im Fokus.

Der Dow Jones Industrial Average schloss zum Wochenschluss mit einem Plus von 0,08 Prozent bei 10.530,76 Zählern. Der NASDAQ Composite ging mit einem Plus von 0,43 Prozent auf 2.169,43 Punkte aus dem Handel.

Der Software-Konzern Oracle Corp. (ISIN US68389X1054/ WKN 871460) gab gestern bekannt, dass sein CFO Greg Maffei nach einer nur viermonatigen Amtszeit seinen Rücktritt angekündigt hat. Hintergrund sind Differenzen mit Top-Managern im Konzern. Die Nachfolge von Maffei (45), der zu einem anderen Unternehmen wechselt, wird am 15. November Co-President Safra Catz antreten. Catz wird dann bereits der vierte CFO von Oracle in den letzten zwei Jahren sein. Maffei, einer der drei Co-Presidents bei Oracle, wurde am 24. Juni Nachfolger von Harry You, der Oracle nach neun Monaten verlassen hatte, um CEO bei der BearingPoint Inc. (ISIN US0740021060/ WKN 938779) zu werden. Vor You fungierte Jeff Henley 13 Jahre lang als CFO des Oracle-Konzerns. Safra Catz war interimsweise bereits dreieinhalb Monate als CFO tätig, bevor You eingestellt wurde.

Das Board of Directors des Mischkonzerns Honeywell International Inc. (ISIN US4385161066/ WKN 870153) hat ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, ist der Konzern zum Rückkauf eigener Aktien im Gesamtwert von bis zu 3 Mrd. Dollar berechtigt. Der Rückkauf hängt dabei von den jeweiligen Marktbedingungen ab und soll aus dem operativen Cash Flow finanziert werden. Wie Honeywell weiter bekannt gab, hat der Konzern seit dem vierten Quartal 2003 insgesamt 42 Millionen eigene Aktien im Gesamtwert von 1,5 Mrd. Dollar erworben.

Der Bekleidungshersteller Polo Ralph Lauren Corp. (ISIN US7315721032/ WKN 907113) verbuchte im zweiten Quartal aufgrund höherer Margen einen deutlichen Gewinnanstieg. Wie der Modekonzern heute bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 104,2 Mio. Dollar bzw. 97 Cents je Aktie, nach 79,3 Mio. Dollar bzw. 77 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Vorfeld lediglich ein EPS von 90 Cents erwartet. Der Konzernumsatz kletterte von 895,6 Mio. Dollar auf 1,03 Mrd. Dollar, was einem Plus von 15 Prozent entspricht. Analysten hatten zuvor einen Erlös von 970 Mio. Dollar erwartet. Für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern seine Ergebnisprognose von 2,85 bis 2,92 Dollar je Aktie, während Analysten für das laufende Fiskaljahr ein EPS von 2,94 Dollar sowie einen Umsatz von 3,58 Mrd. Dollar erwarten.

Der Elektronikkonzern Sanmina-SCI Corp. (ISIN US8009071072/ WKN 886288) veröffentlichte die Zahlen für das vierte Quartal seines Geschäftsjahres. Wie der Konzern gestern nach Börsenschluss bekannt gab, lag der Gewinn im Berichtsquartal bei 15,1 Mio. Dollar bzw. 3 Cents je Aktie, nach einem Gewinn von 5,3 Mio. Dollar im Vorjahresquartal. Exklusive Sondereffekte lag das EPS bei 6 Cents. Analysten hatten auf dieser Basis einen Gewinn von 5 Cents je Aktie erwartet. Der Konzernumsatz verschlechterte sich von 3,3 Mrd. Dollar auf 2,765 Mrd. Dollar, was aber oberhalb der Analystenerwartung von 2,7 Mrd. Dollar lag. Für das laufende Quartal gehen Marktbeobachter von einem EPS von 7 Cents sowie einem Umsatz von 2,92 Mrd. Dollar aus.

Der IT-Dienstleister Computer Sciences Corp. (CSC) (ISIN US2053631048/ WKN 855862) gab gestern nach Börsenschluss die Ergebnisse für das letzte Quartal bekannt. Der Nettogewinn belief sich den Angaben zufolge auf 99,5 Mio. Dollar bzw. 53 Cents pro Aktie im Vergleich zu 130,5 Mio. Dollar bzw. 68 Cents pro Aktie im Vorjahr. Exklusive Sondereffekte lag das EPS bei 71 Cents. Analysten hatten einen Gewinn von 68 Cents pro Aktie erwartet. Der Umsatz erreichte im Berichtszeitraum 3,57 Mrd. Dollar, Analysten waren im Vorfeld von Erlösen in Höhe von 3,63 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal rechnen Analysten mit einem EPS von 0,85 Dollar bei Umsätzen von 3,77 Mrd. Dollar.

Der Energieversorger Edison International (ISIN US2810201077/ WKN 887629) musste im dritten Quartal 2005 einen kräftigen Gewinnrückgang ausweisen. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, beliefen sich die Umsatzerlöse auf 3,78 Mrd. Dollar, nach 3,19 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Dagegen fiel der Nettogewinn von 813 Mio. Dollar oder 2,46 Dollar je Aktie auf nun 462 Mio. Dollar bzw. 1,39 Dollar pro Aktie. Das Vorjahresergebnis konnte vom Verkauf von verschiedenen Vermögenswerten profitieren. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft lag bei 1,24 Dollar je Aktie. Analysten hatten durchschnittlich ein EPS von 1,08 Dollar und einen Umsatz von 3,25 Mrd. Dollar prognostiziert. Für das laufende vierte Quartal 2005 gehen Analysten von einem EPS von 0,41 Dollar bei Umsatzerlösen in Höhe von 2,40 Mrd. Dollar aus.

Das Verlagshaus Washington Post Co. (ISIN US9396401088/ WKN 853179) erklärte heute, dass sein Gewinn im dritten Quartal zurückgegangen ist. Hintergrund sind Schäden bei der Kabelfernseh-Sparte durch Hurrikan "Katrina".Der Herausgeber der gleichnamigen Tageszeitung und des "Newsweek"-Magazins wies demnach einen Nettogewinn von 66,6 Mio. Dollar bzw. 6,89 Dollar je Aktie aus, nach 82,5 Mio. Dollar bzw. 8,57 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz verbesserte sich um 7 Prozent auf 873,7 Mio. Dollar. Im operativen Ergebnis der Kabelfernseh-Sparte ist eine Sonderbelastung in Höhe von 1,17 Dollar pro Aktie aus Hurrikanschäden enthalten. Darüber hinaus ist im jüngsten Konzernergebnis ein einmaliger Ertrag in Höhe von 54 Cents pro Aktie enthalten. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 8,01 Dollar je Aktie sowie einen Umsatz von 888,7 Mio. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal rechnen sie mit einem EPS von 10,12 Dollar bei Erlösen von 965,7 Mio. Dollar.

Die US Airways Group Inc. (UAG) (ISIN US90341W1080 / WKN A0HFWK) teilte am Freitag die Verkehrszahlen für den Monat Oktober mit. Demnach musste die Fluggesellschaft im Berichtszeitraum einen Rückgang der Passagierzahlen von 8,2 Prozent auf 5,21 Milliarden so genannte "passenger miles" melden, nach 5,67 Milliarden "passenger miles" im Vorjahreszeitraum. Der Nutzladefaktor reduzierte sich um 1,5 Prozentpunkte auf 74,9 Prozent. Die angebotene Kapazität ging im Oktober um 7 Prozent auf 6,95 Milliarden Sitzmeilen zurück. Die US Airways hatte im Oktober nach dem Zusammenschluss mit der America West Holdings Corp. den Gläubigerschutz verlassen, nachdem sie unter diesem über einem Jahr operiert hatte.

finanzen.net  

05.03.11 20:47

7778 Postings, 5991 Tage videomartMarkteinschätzung USA:

On the Brink of a Breakout?

SATURDAY, MARCH 5, 2011
 
By GENE EPSTEIN

February employment report provides encouragement for the view that the recovery is gaining steam.

Last week, the Institute for Supply Management reported multi-year highs in February for activity in manufacturing and services, while new claims for unemployment insurance fell to multi-year lows. The boffo combination sparked expectations that February could be a breakout month for employment growth. Based on the jobs data released Friday by the Bureau of Labor Statistics, the breakout hasn't happened. But we could be on the brink.

The BLS reported a February gain in nonfarm payroll employment of 192,000—probably understated; and a jobless rate little changed at 8.9%, versus 9.0% in January—somewhat surprising because it came on the heels of unusually steep December and January declines that seemed due for a reversal. The plunge in December to 9.4% from 9.8% might have been credible. But the same four-tenths fall to 9.0% in January seemed at least partly due to winter snowstorms, which might have kept a lot of folks from applying for work. (The "unemployed" have to be actively seeking a job.)

This weather concern, which I shared, turned out to be unfounded. January's rate of joblessness was essentially confirmed by the February reading, which means there is no reason to doubt the second leg of the steep decline in unemployment. Now, challenges to a reading on the unemployment rate are a cottage industry. But the usual objections based on movements in the labor force didn't apply. For one rough confirmation, take the insured unemployment rate reported by the Department of Labor—the number of people on "continued claims" as a share of the total covered by unemployment insurance. The most recent reading on the IUR was 3.0%, a cyclical low, down from a cyclical high of 4.9%. The IUR was last at 3.0% in November 2008, when the overall unemployment rate was much lower than at present.

THE UNDERSTATED 192,000 GAIN in nonfarm payroll employment probably reflects the vagaries of seasonal adjustment.

The actual tally of job change from one month to the next is usually quite different from the headline figures reported. As with virtually all economic data, in order to adjust for "normal seasonal variation" in the monthly figures—and to try to get at the underlying trend—the numbers are seasonally adjusted. This is done according to extremely sophisticated statistical methods. But since there is always drift in seasonal patterns, it's ultimately an art as much as a science.

This time, the art might have gotten too artsy. The BLS reported that, before seasonal adjustment, February's nonfarm payroll gain ran not at 192,000, but 816,000, a figure that rivals not-seasonally-adjusted gains in February 2005 and February 2006—years when increases after seasonal adjustment were much higher than 192,000. In fact, according to the calculations of Wrightson ICAP's chief economist, Louis Crandall, the seasonally adjusted gain last month would have exceeded 300,000 had last year's seasonal factors been used.

Would that have been a breakout number? Not if you take into account the real possibility that harsh weather in January artificially cut employment, by forcing workers to stay home. So February was payback for January's weather.

But it's in the nature of seasonal adjustment that whenever it takes too much, it gives back. For breakout data, wait 'til next month.  

http://online.barrons.com/article/...203500704576174482568759592.html  

06.03.11 19:35

7778 Postings, 5991 Tage videomartTrichet schockiert Anleger mit Zinssignal

03.03.2011, 22:13
Der Währungshüter kündigt eine Zinserhöhung an - und erwischte viele Investoren kalt. FTD.de schlüsselt auf, wie die Märkte im Einzelnen reagieren
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/...er-mit-zinssignal/60020779.html  

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