Deine Frage: "Ich denke wenn die 100k zusammen sind kann man sich am Trading versuchen.
Mit wie viel habt ihr angefangen? Habt ihr auch getracked ob es sich lohnt? Oder wäre kaufen und halten attraktiver gewesen?"
Ich habe nie geerbt. Alles was ich habe, habe ich mir selbst erarbeiten müsse. Ich bin seit letztem Jahr Rentner mit 63 und kann von meiner Rente gut leben und neben unserem WOMO noch 3 PKW unterhalten (ich fahre E-Klasse). Auf meinen Lebensstandard und mein Aktiendepot im unteren 6-stelligen Bereich bin ich schon etwas stolz. Im ersten Jahr war mein Depot etwa 4000DM schwer neben einem Kredit für die erste Eigentumswohnung, die ich im Alter von 27 haben wollte. Wohneigentum und Aktien sah ich als einzige Möglichkeit ein finanziell zufriedenstellendes Leben zu erreichen. In den ersten Jahren war mehr Geld in Sondertilgung des Kredits geflossen als ins Depot. Ich wollte so schnell wie möglich Schuldenfrei sein. Die Zinsen waren variabel und anfangs 8%! Da lohnte sich Sondertilgung. Später floss mehr Spargeld in Aktien. Ja, es wurde long angelegt. Traden ging auch gar nicht, weil ich ja zur See fuhr. Ein bischen Üben im Traden tue ich erst seit kurzem. Jetzt als Rentner habe ich auch die Zeit, die Kurse intensiver zu verfolgen. Rentner-->Traden-->Risiko? Das trifft für mich nicht zu. @Cap sollte mal über seinen Schatten springen und mutiger werden. Ich glaube er ordert noch per Telefon. Das muss zuerst umgestellt werden. Ich mache alles per Handy. Das ist recht praktisch, auch auf meinen Womo Reisen. Meine Positionen sind normal zwischen 5 und 10k. Kann auch mal bis 30k ansteigen, aber dann wirds Zeit zum Reduzieren. Also, viele kleine Einzelpositionen streuen das Risiko. Das gilt auch für kurzfristige Trades. Kleinvieh macht auch Mist! Ich hätte Jahrzehnte lang mit Aktien erfolgreicher sein können, wenn ich mehr gehandelt hätte. Aber im Berufsleben, auch später an Land, lief das Depot eher nebenher. Immerhin hat es mir pro Jahr im Schnitt 6% beschert! |