NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

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neuester Beitrag: 16.01.21 19:20
eröffnet am: 01.05.19 10:58 von: na_sowas Anzahl Beiträge: 27601
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01.05.19 10:58
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6409 Postings, 1061 Tage na_sowasNEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

Die Vision:
Generationen mit sauberer Energie für immer zu stärken, ist die Vision von Nel. Unsere Technologie ermöglicht Menschen und Unternehmen die tägliche Nutzung von Wasserstoff, dem am häufigsten vorkommenden Element des Universums.

Das Geschäft:
Nel ist ein globales, engagiertes Wasserstoffunternehmen, das optimale Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien liefert. Wir bedienen Industrie-, Energie- und Gasunternehmen mit führender Wasserstofftechnologie. Seit der Gründung im Jahr 1927 hat Nel eine stolze Geschichte in der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung von Wasserstoffanlagen. Unsere Wasserstofflösungen decken die gesamte Wertschöpfungskette von der Wasserstofferzeugungstechnologie bis zur Herstellung von Wasserstofftankstellen ab und bieten allen Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen die gleiche schnelle Kraftstoffversorgung und Reichweite wie herkömmliche Fahrzeuge.

Warum wir glauben, dass erneuerbarer Wasserstoff in Zukunft die Nummer 1 sein wird:

- Die Welt braucht einen neuen Energieträger, um Öl und Gas zu ersetzen
- Wasserstoff ist das Element mit der höchsten Energiedichte
- Durch Elektrolyse kann Wasserstoff aus Wasser und erneuerbarer Energie erzeugt werden
- Der Zugang zu erneuerbaren Energien ist praktisch unbegrenzt
- Die Stromnetze sind nicht in der Lage, den gesamten zukünftigen Energiebedarf alleine zu decken
- Die Nachfrage nach stabiler Energieversorgung weicht generell von der schwankenden Erzeugung erneuerbarer Energien ab
- Die Einführung erneuerbarer Energien in großem Maßstab ist von Energiespeicherlösungen abhängig.


Auf eine sachliche Diskussion rund um NEL,  Nikola und Wasserstoff, gepaart mit reichlich wertvollen Infos.  
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27575 Postings ausgeblendet.

15.01.21 17:02

460 Postings, 431 Tage Neo_onehmm

Man liest immer öfters von Blackout im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien und dabei haben sie immer Lösung vor Augen ;)


Speicher als Teil der Lösung

" „Ich bin trotzdem sehr optimistisch, dass wir im Rahmen der Energiewende eine sichere und kosteneffiziente Netzstruktur entwickeln können“, glaubt Amprion-Chef Brick. Abschaltbare Lasten seien dabei ein hilfreiches Instrument. Auch intelligente Technologien und entsprechende Reservekraftwerke spielten für ein sicheres Stromnetz der Zukunft eine wichtige Rolle.

Ein anderes Mittel könnten Kurz- und Langzeitspeicher sein, die den überschüssigen Grünstrom speichern und bei Bedarf wieder einspeisen können. Abschaltungen könnten so häufiger vermieden werden. „Wir haben viel Erneuerbaren-Überschuss in Verteilnetzen. Mit Wasserstoff könnte man diesen Überschuss speichern und als Grundlast bereitstellen. Das sind Themen, die intensiv diskutiert werden müssen“,... "


Kurz vor Blackout: Europas Stromnetz wäre im Januar fast zusammengebrochen
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/...hen/26820168.html  

15.01.21 17:08

460 Postings, 431 Tage Neo_oneAchja

Hat jemand Infos zum Projekt HyDeal in Spanien?

" Das Projekt „HyDeal“ will dazu einen erheblichen Beitrag leisten. Ziel ist es, große Mengen an grünem Wasserstoff aus Spanien zu wettbewerbsfähigen Preisen zu Abnehmern in Spanien, Frankreich und Deutschland zu bringen. "
 

15.01.21 18:48

16 Postings, 60 Tage H2-4UNeo_one zur Stromauslastung

Es wird auch bereits darüber nachgedacht, dass Gasturbinen auf Wasserstoffbetrieb umgestellt werden können. Damit lassen sich kurzfristige Lastspitzen ausgleichen.

@ kaQn4p
Hier muss ich dann mal Siemens Energy erwähnen ;)

Aber auch gut für NEL, denn der Wasserstoff muss ja irgendwo herkommen..  

15.01.21 19:54

230 Postings, 1237 Tage Wird_alles_GutLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 16.01.21 13:37
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Spam

 

 

15.01.21 20:34
1

6409 Postings, 1061 Tage na_sowasRunder Tisch der europäischen H2 Allianz mit NEL

Wir fühlen uns geehrt, die Gelegenheit zu haben, an ZWEI der kommenden Runden Tische teilzunehmen und freuen uns darauf, die Dinge in Gang zu bringen!
NEL Hydrogen

https://twitter.com/nelhydrogen/status/1350160258510024706?s=19

"Die Europäische Allianz für sauberen Wasserstoff tritt mit der Einführung von sechs thematischen Runden Tischen, die für die operative Arbeit der Allianz verantwortlich sind, in eine neue Phase ein."

Erfahren Sie hier mehr über die Mitglieder und andere Details:

https://t.co/L6XRI2JI1g

#EUwasserstoff # Wasserstoff4Klima https://t.co/CdKrkvw8uC  

15.01.21 21:52
1

1146 Postings, 1079 Tage sailor53Wortington verkauft vorgestern alle Nikola-Anteile

16.01.21 10:29

6409 Postings, 1061 Tage na_sowasHyunda nun in China mit FC Produktion

16.01.21 10:33
3

6409 Postings, 1061 Tage na_sowas@salior

Das war ein Klasse Geschäft für Wortington .
Seit Ablauf der Sperre im November haben sie immer wieder abgeladen. Ich hätte aber mit den letzten 7 Mio. Aktien noch ein Paar Wochen gewartet.

 

16.01.21 10:52

620 Postings, 620 Tage _easyHyundai

bin eher skeptisch, was die Produktion von westlicher Hochtechnologie auf chinesischem Boden angeht.  

16.01.21 11:07
1

321 Postings, 410 Tage Green_DealVW greift jetzt Siemens Energy an

Die Auffassung des Autors muss man
Nicht teilen. Aber er zeigt eine interessante Entwicklung auf.

https://m.onvista.de/news/...etzt-siemens-energy-frontal-an-427225001  

16.01.21 11:15

321 Postings, 410 Tage Green_DealThyssen Siemens VW

Werden jetzt von der Bundesregierung massiv im Themenfeld Wasserstoff unterstützt um die Elektrolysetechnologie zu skalieren und wettbewerbsfähig zu machen.
Kommt mir so vor als ignorieren Sie ausländische Unternehmen wie unsere Perlen um Hauptsache die alte deutsche Großindustrie zu fördern. Riecht nach Lobbyismus/Vetternwirtschaft.  

16.01.21 11:30
5

55 Postings, 1682 Tage damifördergelder

wäre ja auch noch schöner wenn die bundesregierung unsere steuermilliarden an unternehmen verteilt die noch nicht mal einen sitz in der bundesrepublik haben ... soll fr. merkel jetzt etwa auch noch plug power, air liquide und nel subventionieren? die eu wird hoffentlich auch nicht steuermilliarden an nicht-eu-unternehmen verteilen ... vllt haben wir ja in korea glück jnd die subventieren auch noch ein paar deutsche unternehmen :))  

16.01.21 17:14
1

2374 Postings, 5000 Tage borntoflygreen deal

zwischen den Zeilen haben wir es hier mit einer ausserordentlich wichtigen Aussage respektive These zu tun.
Es zeigt sich immer mehr, dass wir es mit einer Übergangstechnologie zu tun haben und es zeigt sich dabei  m.E. immer mehr, dass die Wahrheit nicht entweder/oder (FCV vs. BEV) heißen wird, sondern dass sich diese zwei Technologien gegenseitig stützen werden. Genau diese Unterstützung wird während des Infrastrukturaufbaus ein signifikantes Merkmal der Marktdurchdringung werden.
Und ich bin fast überzeugt, dass am Ende des Tages eine multifunktionale E Mobilität geben wird die beide Technologien zur Anwendung bringen...und es wird der  Pufferspeicher sein, der diese beiden Technologien verheiratet...wobei FCV ohnehin 70% der BEV Technologie im  "Organismus" hat.
Genau deshalb verteufle ich die BEVs nicht sondern sehe sie als wesentlich um aus dem angedachten Schneckengang einen Adlerflug zu machen.
Frei nach Friedrich Schiller:" Freiheit brütet Kolosse und Extremitäten aus"
Der globale Wandel im Zuge der Notwendigkeit des Klimawandels hat uns genau diese Freiheit gegeben...und wie es aussieht brütet sie die o.g. Kolosse und Extremitäten. Möge Nel diese Brut zu Ihrer machen.
...übrigens, ich bin nüchtern wenn diese Frage auftauchen sollte. ;-)
Schönen Abend noch!
Borntofly
 

16.01.21 17:42

2805 Postings, 1317 Tage franzelsepich greife mal borns Beitrag

und das Statement von Bosch auf ...

https://youtu.be/vU3_3vlTps

Interessant!  

16.01.21 18:09

139 Postings, 65 Tage Kater GysmoAus dem Nikola Fred,

danke an Keko.

Mir schwirren gerade so geschätzte 1 Millionen Gedanken durch den Kopf. Vielleicht sollte na:sowas da noch mal drüber gucken:-))

https://e24.no/boers-og-finans/i/zG1AL4/...-business-kan-tilfalle-oss    

16.01.21 18:20

6409 Postings, 1061 Tage na_sowas@kater

Der Artikel hatten wir hier am 5. März 20 eingestellt.
Alter Tobak also....

Seit dem ist viel passiert....sehr viel ;-)

Aber die Grundaussagen stehen!

Sogar der Preis pro Elektrolyseur passt fast.

Die Dinge werden ins rollen kommen wenn Nikola den H2 Partner bekannt gibt.

Und der Bau der Fabrik schreitet voran, hier ein aktuelles Video vom 14.1.21

https://m.youtube.com/watch?v=3zui0y6j4d4&feature=youtu.be  

16.01.21 18:23

6409 Postings, 1061 Tage na_sowas@kater

Genau die 3 Partner die bei NHF im Raum stehen habe ich vor Tagen hier aufgezählt.  

16.01.21 18:34

139 Postings, 65 Tage Kater Gysmo@na_sowas

danke für die Info- Versuche ja alles iwi mitzubekommen, klappt aber leider nicht immer. Kannte daher nur die 700 Tanken. Wollte schon zum Kühlschrank rennen:-))  

16.01.21 18:54

6409 Postings, 1061 Tage na_sowasEin Land, 12 Milliarden

Chile identifiziert Projekte für grünen Wasserstoff im Wert von 12 Milliarden US-Dollar

https://www.spglobal.com/platts/en/...lion-in-green-hydrogen-projects  

16.01.21 19:00

46 Postings, 320 Tage Olli4H2 Partner

Steht die Ankündigung von NKLA im Januar die Präsentation einer H2 Partners?  

16.01.21 19:07

6409 Postings, 1061 Tage na_sowasNein, die steht nicht!

Anfang 21 sagt Nikola  

16.01.21 19:12

6409 Postings, 1061 Tage na_sowasBloomberg unter anderem zum H2 Partner

Nikola steht vor einer gewaltigen Zukunft mit weit weniger Freunden als zuvor!


Eine SEC-Untersuchung, der Verlust großer externer Investitionen und ein Aktieneinbruch haben den Start des Wasserstofffahrzeugs ins Wanken gebracht.

14. Januar 2021

Das Clean-Energy-Startup Nikola Corp. hatte selbst im Jahr 2020 ein schwieriges Jahr.  Der einst hochfliegende Hersteller von Fahrzeugen mit alternativen Kraftstoffen begann sein Leben als Aktiengesellschaft mit einem Leerverkäufer, der Betrugsvorwürfe gegen den Gründer Trevor Milton erhob, der die Ansprüche bestritt, aber nach Interesse der Securities and Exchange Commission zurücktrat.  Dies brachte einen Vertrag zum Bau von Lastwagen mit General Motors Co. zum Erliegen und führte zu einer unbestimmten Verschiebung des vielbeschworenen Badger-Elektro-Pickups von Nikola.

Ob Sie es glauben oder nicht, das wirklich harte Zeug liegt noch vor uns: Aufbau eines echten Geschäfts, das große Brennstoffzellen-LKWs verkauft, die Wasserstoff in Elektrizität umwandeln.  Milton mag verschwunden sein, aber die Aufmerksamkeit der SEC hat die Bemühungen von Nikola, Partnerschaften zu schmieden, die dazu beitragen würden, sein Geschäft schneller zu entwickeln, erschreckend beeinflusst.  GM sagte Ende November, es würde keine 2-Milliarden-Dollar-Beteiligung übernehmen und seine riesigen Einkaufs- und Fertigungsressourcen öffnen, um die Markteinführung der Lkw des Emporkömmlings zu beschleunigen, und stattdessen beschließen, Nikola nur sein Wasserstoff-Brennstoffzellensystem zu verkaufen.  Die Regierungssonde spielte auch eine Rolle bei der Abschreckung von BP Plc, was dem Startup beim Aufbau eines Netzwerks von Wasserstofftankstellen geholfen hätte.

Dieses Netzwerk ist ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Ambitionen von Nikola.  Das Unternehmen plant, seine Gewinne beim Verkauf von Wasserstoff an Flottenkunden zu steigern, die auch sein wasserstoffbetriebenes Semis kaufen würden.  Ohne das Geld und die Ressourcen von BP oder einem anderen großen Energieunternehmen - und mit einem Rückgang des eigenen Aktienkurses um mehr als 75% gegenüber dem Höchststand im vergangenen Juni - steht Nikola vor der entmutigenden Aufgabe, dieses Netzwerk selbst aufzubauen.  Das Unternehmen lehnte es ab, sich zum Status seiner Beziehung zu BP oder zu den Auswirkungen der SEC-Untersuchung auf seine Fähigkeit, Partner zu gewinnen, zu äußern.

Ohne einen Partner muss Nikola tief graben, um die Erweiterung seiner Wasserstofftankstelle zu finanzieren.  Das Unternehmen verfügt über 900 Millionen US-Dollar in bar, aber ein Großteil davon wird für die Weiterentwicklung der Elektro- und Wasserstoff-Sattelschlepper benötigt, die in Ulm und in Phoenix, wo das Unternehmen seinen Sitz hat, verkauft und fertiggestellt werden sollen.  "Viele potenzielle Partner scheinen waffenscheu zu werden", sagt Sam Abuelsamid, Principal Research Analyst beim Technologieforscher Guidehouse Insights.  "Der Rückgang des Aktienkurses wird es zu einer Herausforderung machen, Kapital zu beschaffen, was sie tun müssen."

Verzögerungen haben das Unternehmen bereits gekostet.  Nikola und das Sanitär-Schwergewicht Republic Services Inc. hatten im vergangenen August einen verbindlichen Vertrag angekündigt, nach dem Republic bis zu 5.000 batterieelektrische Müllwagen kaufen würde - mit einem Umsatz von 3 Milliarden US-Dollar, sagte Milton zu dieser Zeit.  Die Bestellung für zunächst 2.500 Fahrzeuge wurde jedoch im Dezember wegen länger als erwarteter Entwicklungszeit und unvorhergesehener Kosten eingestellt.

Das Versäumnis, einen Partner für das Tanknetz zu finden, ist nicht das Ende von Nikola, aber es könnte den Zeitplan für den Vorstandsvorsitzenden Mark Russell verschieben, der im November sagte, er wolle bis Ende 2020 einen Vertrag über eine Wasserstoff-Tankstelle unterzeichnen. BP  wurde von der SEC-Untersuchung wegen möglicher Übertreibung von Nikolas Behauptungen über seine Technologie abgeschreckt, einschließlich eines Videos, das angeblich einen seiner Lastwagen zeigt, der auf einer Straße fährt, als das Fahrzeug tatsächlich nur ohne Hilfe eines eigenen Kraftwerks einen Hügel hinunter rollte  .  (Das Unternehmen teilte im September mit, dass der gezeigte Lkw zwar über ein Getriebe und Batterien verfügte, Nikola jedoch ?letztendlich beschlossen hat, keine zusätzlichen Ressourcen in den Abschluss des Prozesses zu investieren, damit der Nikola One mit eigenem Antrieb fährt.?) Aber das Energieunternehmen wollte es auch  Ein Geschäft, das stark zu seinen Gunsten gewichtet ist und die Gewinne stark gekürzt hat, sagen die mit der Angelegenheit vertrauten Personen.  BP lehnte einen Kommentar ab.

Eine Partnerschaft könnte noch mit einem anderen Energieunternehmen einhergehen, und Nikola erhält laut den mit dem Unternehmen vertrauten Personen Anrufe, aber Nikola befürchtet, dass sich das Interesse der SEC - insbesondere aufgrund eines Wechsels in der Verwaltung, der die Dinge verlangsamt - hinziehen wird und dies nicht kann  leisten zu warten, sagen die Leute.  ?Wir prüfen weiterhin Optionen mit Partnern und werden dies gegebenenfalls öffentlich bekannt geben?, sagt Sprecherin Nicole Rose.

Russell hat damit begonnen, Nikolas internes Know-how in der Wasserstoff- und Energieverteilung aufzubauen.  Er hat Erik Mason von BP engagiert, wo er laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen Geschäftsführer für strukturierte Produkte war.  Andere Führungskräfte aus dem Wasserstoffkraftwerk von BP sind kürzlich ebenfalls zu Nikola gekommen.  Und im Dezember beförderte Nikola Pablo Koziner zum Präsidenten seines Energie- und Handelsgeschäfts.  Er und Mason werden damit beginnen, den Grundstein für den Aufbau eines eigenen Wasserstoffnetzwerks zu legen.

Nikolas Ziel ist es, bis 2028 700 Tankstellen in ganz Nordamerika zu bauen. Der Wasserstoff würde an jedem Standort vor Ort produziert.  Dieser Kraftstoff wird dann im Rahmen eines siebenjährigen oder 700.000-Meilen-Leasingvertrags mit dem Verkauf der Lastwagen gebündelt.  Das würde Nikola wiederkehrende Einnahmen und viel bessere Margen bringen, als es nur durch den Bau von Lastwagen möglich wäre.  Das Unternehmen plant außerdem, seinen Flottenkunden Service und Wartung für die Lkw anzubieten, die eine emissionsfreie Möglichkeit versprechen, schwere Fracht zu versenden und weiter zu fahren, als dies derzeit mit Elektrofahrzeugen möglich ist.

Nikola sagt, dass seine Lastwagen eine Reichweite von bis zu 750 Meilen haben würden.  Trotzdem wird der Umsatz durch die Strecken begrenzt, auf denen Wasserstoffstationen gebaut werden können.  Es ist geplant, sie an Orten zu bauen, an denen Flottenkunden fahren möchten, und dann Standorte hinzuzufügen, wenn mehr Lastwagen verkauft werden.  Da es in den USA nur etwa 120 Wasserstofftankstellen gibt, muss Nikola sein Lkw-Geschäft möglicherweise auf die gleiche Weise aufbauen, wie Tesla sein Ladesystem ausgebaut hat - über viele Jahre und nachdem Milliarden für die Entwicklung von Autos und Infrastruktur gesammelt wurden.

Im Zuge der Entwicklung des Lkw-Geschäfts plant Nikola, mehr Eigenkapital aufzunehmen oder Geld zu leihen, sobald bestimmte Benchmarks für die Entwicklung der Lkw erreicht sind.  Aber es hat bereits seinen Zeitplan für Ende 2020 verpasst, um einen Deal mit Wasserstofftankstellen anzukündigen, und es muss möglicherweise das Tempo beschleunigen, um wieder auf die Pläne zu kommen, mit seiner ersten kommerziellen Wasserstoffstation im zweiten Quartal 2021 den Grundstein zu legen und zu beginnen  Produktion seines batterieelektrischen Tre semi in Deutschland bis zum Jahresende.  Das Unternehmen plant außerdem, sein Brennstoffzellen-Semis bis 2023 in seinem Werk in Arizona zu bauen. Das Management weiß, dass es nachweisen muss, dass Nikola die Dynamik hat, um mehr Geld zu verdienen, so die mit der Angelegenheit vertrauten Personen.

Hier hätte sich eine größere Partnerschaft mit GM als nützlich erwiesen.  Nikola hat noch Verträge mit GM und dem Deutschen Robert Bosch abgeschlossen, um Brennstoffzellen zu kaufen, die Energie erzeugen, indem sie Strom aus Wasserstoff entfernen.  Und das Unternehmen arbeitet mit Iveco, einer Lkw-Marke von Case New Holland NV, zusammen, um die großen Rigs zu bauen.  Der ursprüngliche Vertrag mit GM gab dem Detroiter Autogiganten einen Anteil von 11% und sorgte für mehr Zusammenarbeit sowohl beim Brennstoffzellen-LKW als auch beim elektrischen Pickup von Badger, während Nikola Zugang zu GMs technischem Know-how und zur globalen Lieferkette erhielt.  Jetzt ist dieser Deal abgeschlossen und der Dachs wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, und das Unternehmen erstattet die Einzahlungen der Kunden.  Wie schnell Nikola sein Geschäft ankurbeln und seine Bewertung von 6,5 Milliarden US-Dollar rechtfertigen kann, ist eine offene Frage.

BOTTOM LINE - Vor sechs Monaten war Nikola ein Überflieger unter den Herstellern von Fahrzeugen mit alternativen Kraftstoffen.  Jetzt sind seine Aktien um mehr als 75% gefallen und seine Zukunft ist getrübt.

https://www.bloomberg.com/news/articles/...osing-gm-bp-other-partners  

16.01.21 19:20

1386 Postings, 4614 Tage zakdirosaWorthington Industries

hat erst alle Anteile verkauft !  Vertrauensbildung für Nikola sieht anders aus.  

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