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AFC Energy Aktie mit viel Potential

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neuester Beitrag: 10.12.19 18:30
eröffnet am: 30.04.19 12:06 von: Zamorano1 Anzahl Beiträge: 487
neuester Beitrag: 10.12.19 18:30 von: karibik Leser gesamt: 56350
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30.04.19 12:06
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613 Postings, 412 Tage Zamorano1AFC Energy Aktie mit viel Potential

Nach der Bosch Powercell Ankündigung von gestern habe ich mich noch ein wenig schlau gemacht betreffend Wasserstoffaktien. AFC Energy scheint grosses Potenzial zu haben:

http://tools.euroland.com/tools/PressReleases/...companycode=services

https://tools.euroland.com/tools/Pressreleases/...ycode=uk-afc&v=

https://www.proactiveinvestors.co.uk/companies/...partner-200663.html

Habe eine kleine Position (60'000 Stk.) gekauft. Habe mit Proton Power Systems und Nel Asa bereits sehr erfolgreiche Investitionen im Wasserstoffbereich getätgt.

Bosch's Bekenntnis zum Wasserstoff bei der Mobilität ist ein starker Indikator, dass sich diese Technik durchsetzen wird. Ich denke es lohnt sich, AFC Energy im Blick zu behalten.  
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461 Postings ausgeblendet.

06.12.19 19:36
1

14 Postings, 8 Tage kfzfachmannWelche luftblase?

Hast du etwa gedacht dass Verträge mit Bosch Audi Tesla und alle anderen zustande kommen zu diesem Treffen?

Das kann unmöglich ein Mensch gedacht haben...  

06.12.19 19:58

2651 Postings, 575 Tage Ahorncansaluki

Typisch Zocker... wenn nichts läuft Kurse von 0,0 x ausrufen. Gleich nicht vertrauenswürdig...... usw.

Ich hoffe du bist fett im Minus.

Die Demo war bekannt und demzufolge im Kurs schon eingepreist. Ein Produkt wurde vorgestellt.
Erst wird gewartet bis Bestellungen eingehen. Danach Kapital/Investor gesucht. Für die Serien Produktion Betriebsstätten aufgebaut, zeitgleich Personal suchen und und....

Wenn ein neues Produkt auf den Markt kommt, muss man doch erstmal abwarten ob es Bedarf gibt.
Ohne Kunden ( unterschriebene Verträge) würden ich doch keine Produktion anfangen.

Also wird dies wie bei allen Anderen H2 Märkten noch eineZeit dauern. Siehe  Plug Power.... erst tolle Aufträge verkünden und dann kein Geld für den Produktionsaufbau/ Erweiterung....
Dies macht, ich betone , die Forschungsgruppe von AFC nicht.
 

06.12.19 20:25
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10 Postings, 107 Tage salukiErwartung

ich hoffe auch, dass hier die Verträge mit den " Großen" demnächst kommen.
Die letzen Tagen waren aber fokussiert auf den 06.12.
Die Hoffnungen, die wir uns machen und die Großinvestoren, die das Ganze finanzieren, sind zwei verschiedene und entscheidende Sachen.
Ohne Geld  - geht die Idee baden. Mit Investoren - steil nach oben.  

06.12.19 20:37
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14 Postings, 8 Tage kfzfachmannDas stimmt

Ohne Geld geht leider die beste Idee und das beste Produkt der Welt sogar unter...  

06.12.19 22:08

7466 Postings, 2887 Tage rübiAber welche

honorigen Herrschaften heute das Interesse an AFC entdeckt haben ,
werden  sie heute nicht euphorisch ausgeplaudert haben .
Gut Ding braucht Weil.
Erst in 2 bis 4 Wochen könnte das dann frühestens offen gelegt werden .  

07.12.19 13:52
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842 Postings, 678 Tage sailor53AFC: Wo ist der Markt ?

Bin in anderen Brennstoffzellen/H2-Aktien investiert, bisher nicht in AFC. Habe mir nun gestern das eine und andere von AFC reingezogen, Technik/Anwendungen. Bisher habe ich es so verstanden, dass AFC mit Hilfe von Wasserstoff Strom erzeugt, um damit BEV's zu laden. Das bedeutet aus meiner Sicht ein zweifacher Energieverlust aufgrund von Wirkungsgraden: zunächst bei der Umwandlung von Strom in Wasserstoff, ein weiteres mal beim Aufladen vonBEV's.

Das setzt aus meiner Sicht zweierlei voraus: überflüssigen, grünen Strom zur Umwandlung von Strom in Wasserstoff als Speichermedium, zum anderen Preisgünstigkeit, möglichst frei von staatlichen Abgaben.

Und:
1. offenbar, wie von AFC gesagt, sei deren Technik einsetzbar fern von (Strom-)netzen, wo also Strom nicht zur Verfügung steht. Wo ist das der Fall außer auf dem Mond,  in der Walachei (auch Pampas genannt) und auf dem Wasser ? Für den fliegenden Einsatz in der Luft ist  das ganze ja ohnehin  nicht gedacht. Vorstellbar scheint mir der Einsatz beim MIlitär, weil deren Einsatzort nicht einseitig geographisch bestimmbar ist.

aber sonst : Wo ist der Markt für die Produkte von AFC ?
Und: im mobilen Bereich: warum nicht gleich H2, der woanders gewonnen und antransportiert wurde oder der vor Ort durch Sonne/Wind gewonnen wird, oder doch Netzstrom ? Kurz und rund: Macht AFC nicht überflüssige Zwischenschritte ? Oder provokativ: wenn ich Energie x-mal umwandle, aber jedes mal unter Verlust, so geht's mir wie dem Polizisten, der dem Dieb nachruft: "Hop Tolizei, Pop Stolipei........und am Ende resigniert: weg isser".

Warum frage ich ? Natürlich, um Gewinne aus Aktien zu ziehen, die zukünftig gewinnträchtig sind, vorrangig unter dem Aspekt der Spekulation, nicht der Dividende. Kann notfalls auch Totalverlust verschmerzen, gehe aber nicht in ein Invest, das aus meiner Sicht aussichtslos ist.

Bin dankbar für qualifizierte Rückmeldungen, auch gerne Links. Und seid mir bitte nicht böse für die teilweise etwas  flapsige Ausdrucksweise, die Fragen sind schon ernst gemeint, Danke, und vielleicht gewinnt der eine oder andere ggf über Antworten hier auch noch neue Erkenntnisse.  

07.12.19 15:37

2651 Postings, 575 Tage AhorncanWo ist der Markt...

Ähnlich wie bei Baumot. Das Produkt ist fertig und keiner läßt es einbauen. Logisch, wenn mein Diesel
2 Jahre ist, fahre ich noch ein Jahr und dann kommt er weg. So denken doch viele. Es würde nur die Treffen die irgendwann nicht mehr in die Stadt fahren dürfen und vielleicht dort wohnen. Auch dieser Personenkreis wird sein Auto, wenn es älter ist austauschen und nicht solch einen Filter drunter bauen lassen. AFC entwickelt auch Elektrolyseure  für die Chemie und Stahlindustrie. Siehe Nel, Plug Power und so weiter. Alle brauchen Geld sind in der Anfangsphase und es wird noch drei Jahre dauern bis sich in der Branche was an der Börse verdienen lässt.  

07.12.19 18:51

842 Postings, 678 Tage sailor53@ Ahornca, danke

Suche noch mehr Infos , Sachverhalte über AFC ,  lieber als Bewertungen  (die möchte ich aus Infos gern selbst treffen). Baumot war ich drin, mit Gewinn verkauft , aber schon lange raus. Rüste ev meinen Audi nach, da ich nicht diese Wegwerfmentalität habe, und  es von Alter, Zustand und Laufleistung lohnt., auch wg vieler Extras). Sehe aber Zukunft in Wasserstoff/Brennstoffzellen.  

08.12.19 21:51
1

6 Postings, 13 Tage DerSackWo ist der Markt...

Gerade ?grüner Strom? wird in der Regel nicht immer dann produziert, wenn man ihn braucht, und auch nicht dort, wo man ihn braucht. Also muss man ihn puffern und transportieren. Die Akzeptanz für neue Hochspannungsleitungen, mit denen man ihn von dort dann zum Ziel bringen könnte, geht gegen Null, so dass ein Ausbau des Hochspannungsnetzes eine lange, schwierige und teure Angelegenheit ist. Zudem hat man auch beim Transport durch Leitungen Verlust, bei 110 kV geht man von ca. 6%/100km aus.

Grundsätzlich haben wir ein brauchbares Stromnetz, aber es ist nur für die aktuelle Produktion und den aktuellen Bedarf ausgelegt und eingeregelt. Was passieren kann, wenn man an der Nordsee eine 380kV Leitung vorrübergehend vom Netz nimmt, hat man 2006 gesehen, als der Westen Europas bis runter nach Marokko Ausfälle hatte.

Und jetzt  kommt auch noch die Elektromobilität boomend daher. Ein Tesla Supercharger V2 lädt mit 480V / 135kW Gleichstrom, der Nachfolger V3 soll bis zu 250kW schaffen, etwa das 80-100-fache dessen, was aus einer haushaltsüblichen Steckdose kommt. Nur so schaffen sie sie es, in einigen Minuten auf 80% Ladestand zu kommen. Und sowas schließt man nicht mal eben an eine haushaltsübliche Stadtwerkeleitung an. Solche Tanken baut man nur dort, wo passende Infrastruktur vorhanden ist. Vor allem, wenn man mit Blick auf die Ladedauer als ?Tanke? mal mehr als eine Ladesäule zur Verfügung stellt. Alternativ erzeugt man den Strom halt vor Ort, und "grün" ist die H2 Brennstoffzelle ein guter Kandidat für sowas.

Selbst die normalen ?Supermärkte?, die immer wieder als mögliche kostengünstige AC-Elektrotanken genannt werden, müssten pro ?Zapfsäule? mindestens 3x32A, besser 3x63A zur Verfügung stellen, um aktuelle Fahrzeuge mit 22 bzw. 43 kW zu ladenj. Und dann hätten sie die Wagen trotzdem noch ?ne Stunde bei Volllast an der Säule stehen.

Nicht jeder kann sein Auto zuhause laden. Es mangelt in der Stadt in der Regel schon am eigenen Stellplatz. Und wenn es die Stellplätze gäbe, würden die bei den Stadtwerken große Augen machen, wenn plötzlich die Hälfte der Haushalte um 17 Uhr nach konstant 22kw zieht, um die Wagen für den nächsten Tag zu laden.

E-Autos muss man öfter ?tanken?, als den guten, alten Turbodiesel. Für eine breite Akzeptanz von Elektroautos ist daher ein flächendeckendes Netz aus Ladepunkten notwendig, die die Fahrzeuge unabhängig von Wind, Wetter, Uhrzeit und Andrang IN AKZEPTABLER ZEIT laden. Und genau das gibt das aktuelle Netz selbst hierzulande nicht überall her.  

An dem Punkt kommt m.E. H2 ins Spiel. Und AFC scheint das besonders gut zu können und braucht, im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern, keinen hochreinen Wasserstoff. Darüber hinaus kommt Ammoniak als H2 Quelle infrage. Ammoniak ist zwar auch kein Pappenstiel, aber der Umgang damit bereits Routine.
 

09.12.19 07:59

392 Postings, 153 Tage LupenRainer_HättRi.@Der Sack

auch wenn das mir hier evtl. als Werbung ausgelegt wird, ist nicht so gemeint:

Die Ladestationen von AFC Ebergy sind sxtromunabhängig. Wenn man dazu von HyperSolar die Solarzellen hinstellt, die mit Sonnenkraft Wasserstoff produzieren, wäre das m.E. eine bedenkenswerte Kombination. Es müsste also gar keine Energiezufuhr aufgewendet werden, um Wasserstoff zu erzeugen.  

09.12.19 08:44

6 Postings, 13 Tage DerSack@LupenRainer

Guten Morgen. Ist ein guter Punkt, sehe ich nicht als Werbung. Dann sind hier wenigstens mal einige Vorteile und die Sinnhaftigkeit in 2-3 Postings lesbar beieinander. Erleichtert es, die Sache zu verstehen, ohne  x meist Links auf meist engilischsprachige Präsentationen und wissenschaftliche Artikel zu folgen. Eine lesbare inhaltliche "Zwischensumme" war hier eh mal nötig :-)
Bin da nicht weiter drauf eingegangen, weil Sailor53 das bereits indirekt in seiner Frage formuliert hatte und wissen wollte, wozu und wo, außer singgemäß am A.d.W., man sowas braucht :-)  

09.12.19 16:46

2236 Postings, 1022 Tage Gartenzwergnase#472 , Lupe das kann man so nicht sehen,

Energie  muß man wohl immer aufwenden zur Erzeugung von Wasserstoff, alles andere ist Augenwischerei, leider.
Die Gretchenfrage ist doch die " grüne Herstellung  " von selbigen. Die weitere Nutzung, sinnvoll und effizient liegt dann in anderen Händen, da gibt es ja schon einige gute Beispiele.....
Welches Alleinstellungsmerkmal könnte man bei AFC herausheben ?
 

09.12.19 19:59

14 Postings, 8 Tage kfzfachmannLeider verkaufen momentan

Mehr Leute als welche die kaufen...
Mist.  

10.12.19 09:35

842 Postings, 678 Tage sailor53@Gartenzwergn@andere

Die Frage nach Alleinstellungsmerkmalen ist letztlich gleichbedeutend mit der Frage nach  Erfolgsträchtigkeit auf dem Markt, hatte ja auch gefragt. Die Antworten, die kamen, heben letztlich heraus, dass die Stromnetzunabhängigkeit  von AFC-Produkten entscheidend sei. Das wusste ich bereits zuvor von AFC-Darstellungen, trotzdem Danke.  Ohne noch weiter  in - aus meiner Sicht nicht
bedeutende - Details zu gehen: Mich überzeugt AFC nicht, Irrtum vorbehalten. Denen, die es für sinnvoll halten: viel Erfolg.  

10.12.19 09:53
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345 Postings, 317 Tage Schlumpf13@Sailor

Ich sehe dies ähnlich wie Du. Man setzt darauf, dass sich BEV flächendeckend durchsetzt und der Netzausbau nicht im selben Zuge vonstatten geht. Aber wie in anderen H2-/BEV-Threads häufig diskutiert, wird es womöglich/hoffentlich auf eine Mischlösung hinauslaufen und dann würde der Bedarf in den "stromentlegenden" Bezirken in Richtung Wasserstoff gehen.

M.M.n müsste für den Nutzen dieses Alleinstellungsmerkmals eine Mobilität komplett mit BEV exisitieren (würde noch lange dauern) und im selben Zug dürfte sich das Stromnetz und die Speichermöglichkeit elektrischer Energie nicht derartig weiterentwickeln, dass eine so sehr ineffiziente Lademöglichkeit sich am Markt durchsetzt.

Aber bitte gerne anderen Meinung wo ihr die Ladestationen in naher Zukunft im Einsatz seht?
 

10.12.19 11:42

26 Postings, 28 Tage RamanHallo zusammen,

wie ist den der Stand mit den stationären Anlagen, wo sie Energiespeicherung betreiben (Wind und Solarspeicherung in Wasserstoff). Dort ist doch AFC auch unterwegs, genauso wie andere Wasserstoff unternehmen. Das ist doch definitiv ein zukunftsmarkt, selbst wenn die BEV Anlagen nur eine Niesche in Großflächigen Ländern wären.  

10.12.19 14:09

1499 Postings, 3349 Tage cordieHier ist der Hype vorbei

Zurück auf 0,12 ?. Hoffentlich kein Insolvenzantrag da nur wenig Cash vorhandwn ist.  

10.12.19 14:52

1499 Postings, 3349 Tage cordieGeht ja noch scheller als erwartet

10.12.19 14:58

33 Postings, 378 Tage rucotechFast wie erwartet

Eine Rakete ankündigen und schon geht's steil abwärts.  

10.12.19 15:28

39 Postings, 113 Tage Bergmann99Nicht gut

Ich rechne schon mit Totalverlust  

10.12.19 15:44
1

1356 Postings, 3270 Tage krahwirtTotalverlust?

dafür gibt es keinen sichtbaren, belegbaren Grund.

Es scheint die Enttäuschung der kleinen Anleger zu sein (wie immer schön alles mit Stopp/loss absicher - Blödsinn pur). Mal sehen wie die Geschäftsleitung reagiert auf den massiven Kursverfall. Die nächste pos. News wird die Sache drehen.

Wie beim Fußball - am Ball bleiben und AUFPASSEN

 

10.12.19 15:52

39 Postings, 113 Tage Bergmann99Ja gut

Ich kann eh nix anderes machen wie aussitzen (0,32-,)
Hab mich da ein wenig verzockt, bis wir solche Kurze wieder sehen könnten auch Jahre vergehen.  

10.12.19 16:54

1449 Postings, 883 Tage Bullish_HopeDa schaut man mal

2 Tage nicht auf den Kurs und ist 35% im Minus:
Gibt's plausible Gründe außer Angst der Kleinanleger bzw deren Stpo/Loss?  

10.12.19 16:58

14 Postings, 3172 Tage JohnnyNNachkaufen

Anstatt zu verkaufen, sollte man jetzt lieber nachkaufen 🤷🏻‍♂️  

10.12.19 18:30
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1833 Postings, 7278 Tage karibikSchulze will mit Wasserstoff Klima retten

Artikel heute:

Auf der UN-Klimakonferenz setzt Umweltministerin Schulze das Thema Wasserstoff ganz vorn auf die Agenda. Sie kündigt eine neue Plattform mit Sitz in Berlin an, die das "Öl der Zukunft" populär machen soll. Die Erwartungen an den wundersamen Energieträger sind enorm.

Bei der Suche nach dem Energieträger der Zukunft setzt die Bundesregierung weiter auf Wasserstoff. Umweltministerin Svenja Schulze kündigte nun auf der UN-Klimakonferenz in Madrid eine neue internationale Plattform mit Sitz in Berlin an, die die Arbeit der Staaten bei dem Thema koordinieren soll. Dabei geht es um sogenannte Power-to-X-Verfahren (PtX), wie die Gewinnung synthetischer Brenn-, Kraft- und Grundstoffe aus Strom genannt wird. Gleichzeitig soll so der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas beschleunigt werden.
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Schulze kündigte in Madrid eine neue Plattform zur Förderung von Wasserstoff an.

(Foto: dpa)

Es gelte, die Weltwirtschaft so umzubauen, dass unterm Strich keine Treibhausgase mehr ausgestoßen würden, sagte Schulze. Elektroautos könne man mit Strom betanken, aber für den Luft- und Seeverkehr sowie die energieintensiven Industrien wie Chemie oder Stahl sei das nicht ohne Weiteres möglich. Für diese Bereiche können Experten zufolge Kraft- und Brennstoffe aus PtX-Verfahren eine Lösung sein.

Die sogenannten E-Fuels können künstlich hergestellt werden und haben die gleichen Eigenschaften wie herkömmliches Benzin, Diesel oder Kerosin. Bei der Produktion muss CO2 mit Wasserstoff verbunden werden. Kommt der dafür erforderliche Strom aus erneuerbaren Energien und wird das CO2 aus der Atmosphäre entnommen, wären diese Kraftstoffe klimaneutral.
"Schlüsselrohstoff" und "Klimatechnologie der Zukunft"
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Wirtschaft 06.11.19
Knie über Wasserstoffautos "Europa hat Batterieproduktion verpennt"

Bereits Anfang November hatte Wirtschaftsminister Peter Altmaier gesagt, Wasserstoff werde der "Schlüsselrohstoff einer langfristig erfolgreichen Energiewende" sein. Forschungsministerin Anja Karliczek sprach von der "zentralen Klimatechnologie der Zukunft". Zuletzt hatte die FDP-Fraktion im Bundestag vorgeschlagen, gemeinsam mit Staaten in Nordafrika und Südeuropa eine klimaneutrale Wasserstoffproduktion aufzubauen - denn die erfordert große Mengen sauberer Energie. Der FDP-Idee zufolge soll die mit Solarkraft vor Ort produziert werden. Anfang Dezember legte die Unionsfraktion einen Sieben-Punkte-Plan zum Wasserstoff vor. Darin fordert sie unter anderem, den Strompreis für die Produktion von synthetischen Kraftstoffen zu senken. Dort ist auch die Rede vom "Öl der Zukunft".

Schulze sagte nun in Madrid, die Kraftstoffe würden am Ende in einer "globalen Produktionskette" hergestellt in Regionen, in denen erneuerbare Energien wie etwa Solar- oder Windstrom günstig seien. In diesen Regionen könnten Jobs und Wertschöpfung entstehen, man müsse dafür auf Augenhöhe handeln. Schulze betonte, dass bei grünem Wasserstoff und anderen synthetischen Kraftstoffen auf Nachhaltigkeit geachtet werden müsse. Sie dürften nur aus zusätzlichen erneuerbaren Energien gewonnen werden.
Fürs Auto eher ineffizient
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Wirtschaft 05.11.19
Alternative Antriebe Wasserstoff soll "Schlüsselrohstoff" werden

Union und FDP sehen PtX-Kraftstoffe oder E-Fuels auch als möglichen gleichwertigen Benzin- oder Diesel-Ersatz für die Millionen von Privat-Pkw in Deutschland. Das ist allerdings umstritten, da Elektroautos zumindest bis zu einer gewissen Größe deutlich effizienter sind. "Das heißt, wir brauchen ungefähr dreimal so viele Windräder, um ein Wasserstoffauto zu betreiben, wie ein Batterieauto", sagte im November der Berliner Professor für Regenerative Energiesysteme, Volker Quaschning. Verkehrsminister Andreas Scheuer von der CSU und mehrere Autokonzerne wollen aber auch diese Möglichkeit offenhalten.

Schulze sieht das anders. Die Stoffe müssten dort eingesetzt werden, wo es in absehbarer Zeit keine guten anderen Lösungen gebe. Wo Strom direkt genutzt werden könne, sollten sie nicht "verschwendet werden", etwa im Autotank. Umweltschützer kritisieren Andreas Scheuer, weil er aus ihrer Sicht das PtX-Potenzial für Klimaschutz im Verkehr überschätzt.

Quelle: n-tv.de, vpe/dpa/AFP  

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