Wirecard-CEO: Konzentration auf organisches Wachstum
Eine Großübernahme kommt für Wirecard-CEO Markus Braun nicht in Frage. "Aus unserer Sicht geht es nicht um Konsolidierung, sondern darum, durch Innovationen den Markt erfolgreich zu bespielen", sagte der Chef des im DAX notierten Zahlungsabwicklers auf der Handelsblatt-Veranstaltung "Bankengipfel" in Frankfurt. "Diese Innovationsfähigkeit würde durch die Übernahme eines gleich Großen massiv geschwächt." Dementsprechend sehe er kein Wachstum durch eine Übernahme für sein Unternehmen. "Wir konzentrieren uns auf organisches Wachstum."
Wirecard-CEO: Niedrigzinsen können auch Chance sein
Wirecard-Chef Markus Braun will nicht in das Lamento über die anhaltend niedrigen Zinsen und die wohl bevorstehende weitere Lockerung der Geldpolitik durch die EZB einsteigen. "Regulierung, Zinsen, das sehe ich als exogene Faktoren und nehme sie einfach als gegeben hin", sagte der CEO des im DAX notierten Zahlungsabwicklers. Vielleicht sei das Niedrigzinsumfeld, das es seiner Ansicht nach in zehn Jahren noch geben wird, "auch eine Chance".
"Vielleicht ist es auch eine Chance, dass größere Teile der Bevölkerung stärker in das Thema Aktien hineingehen", sagte Braun. Generell müsse das Thema Risiko in der Öffentlichkeit positiver besetzt werden. Er plädierte auch für ein stärkeres unternehmerisches Denken. Es brauche eine "Mutgesellschaft". Diese habe Europa stark gemacht.
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