Wieso doppelt Miese machen? Die Papiere, die ich (übrigens für ~49, 46 war gestern) verkauft habe, hab ich zu Kursen um die 20 Euro eingesammelt. Und dass ich mir bei der aktuellen Gewinnerwartung die DB für 56 pro Papier ins Depot legen würde, halte ich für höchst unwahrscheinlich. Die DB erwartet für das kombinierte Privatkundengeschäft ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 3 Milliarden Euro per anno. Allerdings gibt's nach der KE auch ca. 1 Milliarde Aktien, die bedient werden müssen. Sieht für mich nicht so aus, als könnte die DB in absehbarer Zeit zu Dividendenzahlungen in akzeptabler Höhe zurückkehren kann. Und eine Dividende von 1,- Euro oder 1,50 Euro ist für mich nicht gerade eine Garantie für Kurse über 50 Euro. Dazu kommt, dass selbst diese 3 Milliarden unter Vorbehalt angestrebt werden: - Vollständige Realisierung von Synergien - Effekte aus der Kaufpreisallokation vollständig amortisiert - Keine weiteren Restrukturierungskosten - Keine materiellen Auswirkungen aus Nicht-Kernportfolien der Postbank Tja. Da kann viel schiefgehen. Dazu kommen die ganz wunderbaren Erfahrungen mit solchen Übernahmen in der letzten Zeit, wie Allianz/Dresdner, Commerzbank/Dresdner, Porsche/VW, Schaeffler/Conti... Da folgt ein Griff ins Klo auf den anderen. Und immer werden dem Anleger erstmal die Geigen im Himmel versprochen, bis dann irgendwann die Hütte so heftig brennt, dass man die Rauchschwaden vor niemandem mehr verbergen kann. No, thx. Macht mal, wünsche viel Erfolg, aber ich suche selbigen erstmal bei anderen Papieren. |