Hallo Leute,
heute komme ich endlich einmal dazu die Informationsflut der letzten Wochen aufzuarbeiten.
RSR hat am Mittwoch einen interessanten Bericht über Eric Sprott und BluePearl in ihrer Ausgabe gehabt. Da ich keinerlei Hinweise darauf im Bewertungsthread gefunden habe, stelle ich hier die für mich wichtigsten Aussagen ein.
Parallel dazu versuche ich hierzu gezielt bei BluePearl (Wayne Cheveldayoff) nachzufragen. Die Antworten dazu werde ich dann nächste Woche einstellen.
Aber nun zuerst die Auszüge aus der Info:
Doch am Montag beim Frühstück mussten wir feststellen, dass es wohl doch nur EINE Blaue Perle gibt. Denn wie der kanadischen Tageszeitung „Globe and Mail“ zu entnehmen war, startet „Resource Guru“ Eric Sprott die „Sprott Molybdenum Participation Corp.“, eine Art Beteiligungsgesellschaft, die sowohl in das silbrig-weiße Metall als auch in Aktien von Moly-Explorern und -produzenten investiert. Nicht weniger als 75 Millionen CAD werden aufgelegt und an der Toronto Stock Exchange gelistet. Nun mag der eine oder andere denken und fragen, „ja und, was soll daran das Besondere sein?“ Die Antwort ist einfach: Zum einen hat Sprott in der Vergangenheit bereits des Öfteren ein perfektes Timing bewiesen. So hat er im Jahr 2005 als Erster einen Uran-Fonds aufgelegt, der in den Rohstoff direkt investiert. Das Volumen dieses Uran-Beteiligungsvehikels hat inzwischen fast 700 Mio. CAD erreicht.
Aber wichtiger: Sprott stellt sich damit ganz klar gegen die Hauptmeinung vieler Analysten, die einen auf 10 USD zurückfallenden Preis für Molybdän in den nächsten Jahren prophezeien.
Man nimmt also in der Masse der Analysten bisher an, dass der Molypreis von aktuell 26 USD auf 10 USD bis 2010 zurückfällt und sich um dieses Niveau einpendelt. Alle Analysten bewerten Blue Pearl Mining genau unter diesen angenommenen Voraussetzungen. Niemand erwägt auch nur die Möglichkeit, dass der Preis über 20 USD (aktuell bei 26 USD!) bleibt oder gar weitaus höher steigt! Eric Sprott jedoch sagt als Erster ganz klar, dass dieses Moly-Preisniveau uns die nächsten Jahre begleiten wird oder der Preis gar weiter steigen wird. Diese Meinung vertrat übrigens auch Blue Pearl - Macher Ian McDonald, als wir ihn im Laufe der Woche trafen. Er meinte, die Angebots-/Nachfragesituation am Molybdänmarkt werde sich selbst bei einem Abschwächen der Weltwirtschaft nicht einfach in Luft auflösen.Derzeit würden Abnehmer Angebote machen, die bis zu 3 USD über dem Marktpreis liegen. Einiges hat Blue Pearl auch zu diesen - über dem Weltmarkt liegenden! - Preisen in den letzten Monaten auch verkauft!Um auf den geplanten Molyfonds von Sprott Assett Management zurückzukommen: Raten Sie mal, wer als Berater dieses Fonds fungiert und für die An– und Verkaufsentscheidungen für den physischen Anlageteil zuständig ist? Die Antwort: Blue Pearl Mining!
Fazit: Wenn dies alles geschieht, sind die Analysten gefragt! Sprott sieht für Blue Pearl unter diesen Voraussetzungen (Verdopplung der Reserven und Minenlaufzeiten, Moly über 20 USD und Aufwärtspotenzial) ein Kursziel von 28 CAD. Wir meinen: der Mann kann gut rechnen. Wir schließen uns dieser Meinung an! Für uns übrigens ein Wunder, dass Blue Pearl mit der aktuellen Börsenbewertung überhaupt noch existiert und nicht längst gekauft wurde.
Nun meine Gedankengänge zu diesem Bericht. Da die letzten Berichte über BluePearl immer einer Nachfrage standhielten, gehe ich davon aus, dass der Bericht stimmt.
1. BluePearl hat hiermit den Ritterschlag erhalten. Wenn Eric Sprott einen Fond mit 75 Mio. CAD plant, dann wird er mit Sicherheit mindestens mit dem doppelten Wert beginnen und danach stark wachsen. Das ist bei erfolgreichen Fondsmanagern immer so. 2. Der Vergleich mit Uran drängt sich jetzt regelrecht auf. Auch dort war Eric Sprott der erste Investor. Dort wurde er noch von den Experten belächelt. Ich glaube bei Molybdän wird sich das keiner mehr trauen. Die Experten lernen wieddr einmal staunend hinzu. 3. BluePearl führt die An- und Verkaufsgeschäfte durch. Hier wird doch nicht gerade der 8 Mio. Warehousebestand zu großen Teilen zu Geld gemacht? Der Kredit wird mit Sicherheit schneller als erwartet zurückgezahlt sein. 4. Eric Sprott wird als erster Fond auch physisches Moly besitzen. Hier werden zum Start zusätzliche Mengen aus dem Markt genommen. Man will ja dann bei gestiegenen Preisen verkaufen. 5. Es werden mit Sicherheit ähnliche Fonds in Australien, China usw. folgen. Heißt: Es werden weitere Mengen aus dem ohnehin knappen Markt genommen und bei gestiegenen Preisen wieder mit Bedacht in den Markt gebracht. 6. Es gibt in den ersten Jahren in diesem neuen Geschäftsfeld noch keine spekulativen Shortattacken.
Fazit: Der Molypreis kann in den nächsten Jahren eigentlich nur steigen. Die Fonds werden das Angebot von dem ohnehin schon knappen Gut weiter reduzieren und erst bei deutlich gestiegenen Preisen Teile wieder verkaufen. BluePearl sitz in dem neuen Geschäftsfeld an der Quelle und kann eigene Produktionsspitzen immer in den Fond einbringen. Die Fonds werden den Preis über viele Jahre oberhalb von 25$ halten. Wahrscheinlich gibt es sogar in 2007 und 2008 neue ATH. Die Analysten sind gezwungen die neuen Preiserwartungen in ihre Bewertung einzuarbeiten. Dies wird im Laufe dieses und des nächsten Jahres geschehen.
Was dies Alles für BluePearl heißt, kann sich jeder selber ausrechnen. Bei Uran hatte Eric Sprott damals auch angebliche utopische Zielkurse kommuniziert. Heute liegen diese Ziele weit unter den erhöhten SL.
In einem relativ fair bewerteten Aktienmarkt kann man auf Dauer nur noch mit unterbewerteten Aktien erfolgreich sein. Man muss diese Aktien erkennen und dann etwas Geduld mitbringen. Dafür wird man dann aber reichlich belohnt werden.
Der Satz von Ian McDonald: Wir werden versuchen 2006 in 2007 zu toppen, nimmt so langsam Konturen an.
Dies ist wie immer keine Kaufempfehlung und sachlich kritische Stellungnahmen sind natürlich erwünscht.
therefore
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